News 2026


Innovationspreis

Erinnerungskultur, Umweltpolitik, Arbeitsmigration – Oberbürgermeister zeichnet herausragende grenzübergreifende Abschlussarbeiten aus

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Am 7. April 2026 wurden die drei Viadrina-Absolventinnen Julia Stroner, Alexandra Schäfer und Paulina Holzer mit dem Innovationspreis des Frankfurter Oberbürgermeisters geehrt. Beim Empfang zur Eröffnung des Sommersemesters übergab Axel Strasser die insgesamt mit 2.500 Euro dotierten Preise. Er würdigte damit die Abschlussarbeiten über zeitgemäßes Erinnern an jüdisches Leben in Frankfurt (Oder), europäische Wasserpolitik am Beispiel der Oder und ukrainische Migrant*innen auf dem Arbeitsmarkt in Słubice.

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Ausstellung

Von Nordmazedonien bis an die Stadtbrücke – Abschluss des Seminars „From Borders to Bridges“

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Mit einer Ausstellung endet das Seminar „From Borders to Bridges“ des Gastdozenten Dr. Naum Trajanovski an der Viadrina. Vom 30. März bis 30. April 2026 sind die Plakate in der ersten Etage im Gräfin-Dönhoff-Gebäude zu sehen. Sie verdeutlichen die Beschäftigung des Soziologen von der Universität Warschau und seinen Studierenden mit zwischenstaatlichen Beziehungen in Europa und erinnerungspolitischen Konfliktlinien. Für den Studenten Camille Poli war die Erkundung der deutsch-polnischen Doppelstadt Frankfurt (Oder) Słubice besonders erkenntnisreich.

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Völkerstrafrecht

Prof. Dr. Nella Sayatz zur Juniorprofessorin für Internationales sowie Europäisches Strafrecht und Strafprozessrecht ernannt

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Prof. Dr. Nella Sayatz ist ab dem 1. April 2026 Juniorprofessorin für Internationales sowie Europäisches Strafrecht und Strafprozessrecht. An der Viadrina freut sie sich auf die wissenschaftliche Freiheit, um ihre Projekte umzusetzen, und auf die Lehre. Hier möchte sie zum einen Studierende für ihr Spezialgebiet – das Völkerstrafrecht – begeistern. Zum anderen ist es ihr Anspruch, juristische Grundlagen so gut zu vermitteln, dass privat bezahlte Kurse zur Vorbereitung auf das Staatsexamen überflüssig werden.

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Wissenschaft zum Anfassen

Jubiläum mit Wow-Effekt: Die 20. Kinder-Universität der Viadrina im Rückblick

20. Kinder-Universität an der Viadrina

Die 20. Kinder-Universität der Viadrina war in diesem Jahr besonders mitreißend: Zum Auftakt erklärte Prof. Dr. Charlotte Köhler anschaulich, wie Algorithmen helfen, komplexe Alltagsprobleme wie Lieferwege zu lösen. Mit Dr. Barbara Gribnitz von der Stiftung Kleist-Museum wurde Geschichte lebendig, als die Kinder mit Tinte und Gänsefeder selbst erfuhren, wie aufwendig das Schreiben früher war. Eine Reise in die Natur bot die dritte Vorlesung, bei der Waldpädagoge Roland Boljahn aus dem Leben einer alten Eiche berichtete. Zum Abschluss wurde es spannend und heiß zugleich: Die Feuerwehrstadt Eisenhüttenstadt zeigte eindrucksvoll die Entwicklung der Brandbekämpfung. Mit Rollenspielen, Mitmachaktionen und viel Begeisterung wurden die Kinder selbst Teil des Geschehens.

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Humboldt-Stipendiatin

„Hüllen ohne Seele“ – Clizia Franceschini forscht über den Schutz von immateriellem religiösem Erbe

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Wie lässt sich immaterielles kulturelles Erbe schützen? Und was passiert beispielsweise mit Kirchen, wenn ihr ursprünglicher Sinn verloren geht? Zu solchen Fragen forscht die Verwaltungsrechtlerin Dr. Clizia Franceschini in dem Projekt INHERENT (Intangible Religious Heritage and Religious Groups in national, european and global contexts) – auch am Beispiel Brandenburg. Für drei Jahre arbeitet sie als Stipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Viadrina. Am 24. und 25. März 2026 hat sie bei einem Online-Workshop Expert*innen aus Europa, Nordamerika, Australien und Lateinamerika zusammengebracht.

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Konfliktmanagement

Berufsbegleitend zum Mediations-Master – Studierende berichten

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Im berufsbegleitenden Masterstudiengang Mediation und Konfliktmanagement studieren aktuell im 14. Jahrgang 33 Personen aus ganz Deutschland und der Schweiz. Sie kommen aus der Wirtschaft, sind Jurist*innen, arbeiten im öffentlichen Dienst oder bei Nichtregierungsorganisationen. In vier Semestern lernen sie berufsbegleitend Methoden und Techniken der Konfliktbearbeitung für ihren Berufsalltag und reflektieren ihre Praxis auf einem akademischen Niveau. Hier erzählen sie, wie das Studium sie bei der Arbeit in der Ausländerbehörde, als Aufsichtsratsmitglied, bei Tarifverhandlungen oder in Erbstreitigkeiten voranbringt.

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Ukraine

Vertiefte Forschung, erleichterter Zugang – Ukrainische Botschaft zu Besuch

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Am 17. März 2026 besuchte eine Delegation der ukrainischen Botschaft die Viadrina für ein Arbeitstreffen. Die Botschaftsrätin Nataliia Chernopashchenko und die Gesandte Iryna Samchenko sprachen unter anderem mit Viadrina-Präsident Prof. Dr. Eduard Mühle über konkrete Schritte zur Stärkung der akademischen, kulturellen und bildungspolitischen Zusammenarbeit.

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Lieferketten

Viadrina veröffentlicht Evaluationsbericht zu Beschwerdemechanismus in Mexiko

Viadrina-Forschungsteam in Mexico

Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Ulla Gläßer und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Mareike Standow der Professur für Mediation, Konfliktmanagement und Verfahrenslehre liefert in einem aktuell erschienenen Evaluationsbericht wichtige Erkenntnisse über globale Lieferketten. In der Studie evaluieren die Viadrina-Forscherinnen einen unternehmensübergreifenden Beschwerdemechanismus, der zwischen Mai 2024 und Dezember 2025 in Mexiko erprobt wurde und mehr als 100.000 Menschen erreichte.

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Elternschaft

Internationales Abstammungsrecht: Dr. Liudmila Tsarova forscht an der Viadrina

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Dr. jur. Liudmila Tsarova ist Stipendiatin aus Belarus und forscht derzeit an der Viadrina zum internationalen Abstammungsrecht. In ihrer Forschung untersucht sie grenzüberschreitende Fälle, in denen die in einem Staat begründete Abstammung eines Kindes in einem anderen Staat nicht oder nicht vollständig anerkannt wird – etwa bei reproduktionsmedizinischen Behandlungen wie Leihmutterschaft oder Eizellspende, die nicht in allen Ländern zulässig sind. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen dabei die Rechtsordnungen von Belarus, Deutschland und Polen. Im Interview berichtet sie, wie sie an die Viadrina kam und warum sie sich in der internationalen Ausrichtung der Universität besonders wiederfindet.

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Kooperation

„Wir müssen reden“ – Aber warum eigentlich?

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Wie gelingt es, über heiß debattierte Themen sachlich im Gespräch zu bleiben? Wie lassen sich Meinungen austauschen, ohne missionieren zu wollen? Angetrieben von diesen Gedanken haben Philip Murawski, Betreiber des Frankfurter Kulturcafés KUKURYKU, und Laura Gerards Iglesias vom Institut für Konfliktmanagement (IKM) der Viadrina das Format „Wir müssen reden“ entwickelt. Ihre Bilanz fällt gemischt aus.

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Völkerrecht

Viadrina überzeugt als „Best Small Team“ beim Jessup Moot Court

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Bei der deutschen Vorrunde des weltweit größten Moot Court-Wettbewerbes, dem Philip C. Jessup International Law Moot Court, konnten Jura-Studierende der Viadrina als bestes kleines Team überzeugen. Unter Leitung des Lehrstuhls von Prof. Dr. Markus Beham betreute Ines Frikech Laraki als Coach das Team bei den simulierten Gerichtsverhandlungen, die vom 18. bis zum 21. Februar 2026 an der Universität Trier stattfanden. Die Viadrina nahm erstmals seit 2013 teil und war damit eins von 20 deutschen Teams.

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Vier Jahre Vollinvasion

„Auch die politischen Prozesse sind vermint“ – KIU-Doktorandin Anastasia Rodi erforscht die ukrainische Demokratie im Krieg

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Seit der Vollinvasion Russlands in die Ukraine vor vier Jahren ist das ganze Land im Krieg. Wie bestimmen jetzige Einschränkungen beispielsweise von Parlament und Medien die Nachkriegsdemokratie? Das erforscht Anastasia Rodi im Rahmen des PhD-Programmes vom Kompetenzverbund Interdisziplinäre Ukrainestudien (KIU). Über ihr Dissertationsprojekt „Demining Democracy“ spricht sie im Interview.

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Ehrenamt

Hörsaal voller Zukunft – Ein Team aus Freiwilligen organisiert zum 20. Mal die Kinderuni

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Am 4. März 2026 startet zum 20. Mal die Kinderuni an der Viadrina. Hinter dem Erfolgsformat, das in der vorlesungsfreien Zeit Hunderte Kinder in den Hörsaal lockt, steckt ein ehrenamtliches Team. Anke Prahtel, Renate Jakowanis, Jutta Zech und Kaspar Frey planen und organisieren über Monate das Programm. Hier erzählen sie, warum die Kinderuni ihr Herzensprojekt ist und welche Vorträge sie am meisten beeindruckt haben.

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Transformation

Warum sich Arbeitnehmer*innen von generativer KI bedroht fühlen – und was dagegen hilft

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Die Einführung von generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI) an immer mehr Arbeitsplätzen kann zu Frust und Bedrohungsgefühlen bei Beschäftigten führen. Dr. Erik Hermann, Vertretung der Professur für Marketing an der Viadrina, hat gemeinsam mit seinen US-amerikanischen Kollegen Stefano Puntoni und Carey K. Morewedge erforscht, auf welche Weise GenAI zu psychologischen Bedrohungen führen kann und wie Führungskräfte entgegenwirken können. Ihre Ergebnisse haben sie in der Harvard Business Review veröffentlicht.

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Streitbeilegung

In Frankfurt studiert, in San Diego geehrt – Natalie von Beust erhält renommierten Preis für ihre Masterarbeit

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Für ihre Abschlussarbeit über Chancen und Risiken der Drittfinanzierung in internationalen Schiedsverfahren wurde Natalie Freiin von Beust am 12. Februar 2026 mit dem Joseph T. McLaughlin Original Student Article Award ausgezeichnet. Das International Centre for Conflict Prevention and Resolution (CPR) hat die Viadrina-Absolventin im Rahmen seiner Jahrestagung in San Diego geehrt. Natalie von Beust hatte von 2023 bis 2025 an der Viadrina im Masterstudiengang Mediation und Konfliktmanagement studiert. Heute ist sie Prozessanwältin und Expertin für Streitbeilegung in Nürnberg.

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Sozialrecht

Exkursion ins Jobcenter – Studierende diskutieren über Bürgergeld-Sanktionen

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Raus aus dem Hörsaal, rein in die Praxis: Um den Abgleich von juristischer Theorie und beruflichem Alltag bemüht sich Prof. Dr. Claudia Maria Hofmann regelmäßig in ihrer Lehre. Ende Januar 2026 besuchte die Professorin für Europäisches Sozialrecht mit Studierenden das Jobcenter Frankfurt (Oder). Mit den Praktiker*innen vor Ort diskutierten sie kontrovers über das Bürgergeld, die Höhe von Leistungen und mögliche Sanktionen.

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Ernennung

Wie Influencer und KI Demokratien gefährden – Václav Štětka zum Professor für Digital Political Communication ernannt

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Prof. Dr. Václav Štětka wurde am 10. Februar 2026 zum Professor für Digital Political Communication an der European New School of Digital Studies (ENS) der Viadrina ernannt. Der Kommunikationswissenschaftler und Soziologe erforscht den Zusammenhang zwischen einer sich wandelnden Medienlandschaft und dem Aufstieg von Illiberalismus und Populismus vor allem in Ostmitteleuropa. Im Interview spricht er auch darüber, was westliche Demokratien aus den Erfahrungen etwa in Ungarn lernen sollten.

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Empowerment

Begeisterung für die Kraft des Tanzes – Annika Kühn erhält Forschungspreis für ihre Masterarbeit

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Für ihre Masterarbeit über „Tanz als politische Praxis“ hat Annika Kühn den Forschungspreis 2025 der Gesellschaft für Tanzforschung erhalten. Mit der von Prof. Dr. Stephan Lanz betreuten Arbeit hatte sie 2025 den Masterstudiengang Soziokulturelle Studien abgeschlossen. Die Jury lobte, dass Kühns Erkenntnisse einen wertvollen Beitrag zu Fragen rund um Körper, Widerstand, Empowerment und Gemeinschaft aus postmigrantischen und feministischen Perspektiven leisten. Annika Kühn habe mit viel Eigeninitiative und kritischem Reflexionsvermögen eine Arbeit von hoher aktueller Relevanz für die Tanzforschung vorgelegt.

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Diplomatie

Botschafter zu Gast: Studierende haken bei Grenzkontrollen und deutsch-polnischer Politik nach

Der deutsche Botschafter in Polen Miguel Berger zu Gast an der Viadrina

Bitte recht kritisch: Am 3. Februar hatten Studierende der Viadrina die Gelegenheit, den vor einem halben Jahr in sein Amt berufenen deutschen Botschafter in Polen, Miguel Berger, zu befragen und ihm auch Impulse aus dem unmittelbaren deutsch-polnischen Alltag in der Doppelstadt Frankfurt (Oder) – Słubice mit auf den Weg zu geben. Moderiert wurde das Treffen von Viadrina-Präsident Prof. Dr. Eduard Mühle.

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Alumni-Expertise

„Wenn es politisch schwierig wird, halten wir die Kanäle offen“ – Kuwi-Absolventin Luisa Rath-John leitet das Goethe-Institut in Los Angeles

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Sie hat in Südafrika studiert und ein Praktikum gemacht, in Indien Deutsch gelehrt und in Tschechien die Programmarbeit der Goethe-Institute in Mittelosteuropa koordiniert – heute leitet Luisa Rath-John das Goethe-Institut in Los Angeles. Warum ihr das Studium der Kulturwissenschaften die Welt geöffnet hat und welche Herausforderungen sie in Los Angeles fern der Filmkulissen meistert, erzählt sie hier. Außerdem gibt sie aktuellen Studierenden Tipps für die internationale Karriere.

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Praxisnahe Lehre

Gendersensible Sprache: Studierende untersuchen öffentliche Diskurse und erarbeiten Handreichung

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Im Seminar „Geschlechtersensible Sprache zwischen Wissenschaft und Politik“ beschäftigten sich Studierende gemeinsam mit ihrer Seminarleiterin Prof. Dr. Miriam Lind ein Semester lang mit aktuellen wissenschaftlichen Studien und öffentlich-politischen Diskursen zu diesem Thema. Das Gelernte konnten sie auch praktisch anwenden: Sie erarbeiteten Kapitel für eine neue Handreichung zu geschlechtersensibler Sprache an der Viadrina. Zwischenergebnisse stellten die Studierenden in einer uni-internen Veranstaltung am 22. Januar 2026 vor.

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Ringvorlesung

Der Empörungs­bewirtschaftung etwas entgegensetzen – Werkstattgespräch zum Umgang mit Rechtsextremismus

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Sollte man mit Nazis reden? Gibt man der AfD zu viel medialen Raum? Wie kann man Lust auf Demokratie wecken und sich von Anfeindungen nicht entmutigen lassen? Um diese und weitere Fragen ging es am 27. Januar 2026 bei intensiven Werkstattgesprächen zum Abschluss der Ringvorlesung „Wie umgehen mit dem Rechtsextremismus?“.

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„Konflikte lösen!“

Appell für einen Gegenentwurf zur Trump'schen Machtmediation – Lars Kirchhoff beim Wissenschaftssalon

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Beim jährlich stattfindenden Salon Sophie Charlotte der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) wurde am 17. Januar 2026 diskutiert, wie es gelingen kann, Konflikte zu lösen. Viadrina-Konfliktforscher Prof. Dr. Lars Kirchhoff sprach bei der gut besuchten Veranstaltung darüber, wie Friedensvermittlung unter den aktuellen geopolitischen Bedingungen funktionieren kann. Er warnte davor, in den von Donald Trump „salonfähig gemachten Boxring“ zu steigen.

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Studieninteressierte

Dichtes Gedränge und intensive Gespräche beim Infotag

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Rund 180 Studieninteressierte – viele in Begleitung ihrer Eltern – waren am 24. Januar 2026 der Einladung der Viadrina zum Infotag gefolgt. Im und rund um den Logensaal informierten sie sich in Gesprächen und Vorträgen mit Studierenden, Beschäftigen aus der Uni-Verwaltung sowie Professorinnen und Professoren aus erster Hand über die Studienmöglichkeiten an der Viadrina.

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Antrittsvorlesung

Miriam Lind und Sarah Speck über Sprachpraktiken und Geschlechterverhältnisse aus kulturwissenschaftlicher Perspektive

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Zwei Professorinnen der Kulturwissenschaftlichen Fakultät stellten am 21. Januar 2026 in einer gemeinsamen Antrittsvorlesung ihre Forschungsgebiete vor. Miriam Lind, Professorin für Sprachpraktiken in Medienkulturen, referierte zum Thema „Sprache und Menschsein. Kulturlinguistische Perspektiven der Humandifferenzierung“. Prof. Dr. Sarah Speck, Inhaberin der Professur für Vergleichende Kultursoziologie, hielt einen Vortrag über „Dialektik der Emanzipation. Eine kultursoziologische Perspektive“.

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Transfer

„Wie über das östliche Europa berichten?“ – Werkstattgespräch mit Michael Thumann

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Wie gelingt Wissenschaftskommunikation über das östliche Europa? Über diese Frage sprach Michael Thumann, langjähriger Korrespondent der ZEIT und versierter Kenner Russlands und des östlichen Europas, am 12. Januar 2026 mit Nachwuchswissenschaftler*innen. Organisiert wurde das von Viadrina-Absolventin und Journalistin Nancy Waldmann moderierte Werkstattgespräch vom Viadrina Center of Polish and Ukrainian Studies (VCPU).

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Medienrechtstage

Verschweigen, Machtkonzentration, fehlende Kontrolle: Wie Reformen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk verändern sollen

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Die Viadrina ist ein Ort aktueller Debatten mit gesamtgesellschaftlicher Relevanz – den Beweis lieferte sie erneut bei den 22. Frankfurter Medienrechtstagen am 14. und 15. Januar 2026. Auf dem Podium und im Publikum im Senatssaal begegneten sich Menschen aus Wissenschaft, Gesellschaft, Politik und Praxis und tauschten sich kritisch über den Zustand des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) aus. Zwei Journalisten berichteten aus dem Inneren des „Systems“ ÖRR; andere Teilnehmende lieferten den Außenblick mit politischer Erfahrung, wissenschaftlich-juristischem Hintergrund oder praktischer Analyse.

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Erfolgsgeschichte

„Wir haben eine Gemeinschaft über Grenzen hinweg geschaffen“ – Interview mit Prof. Dagmara Jajeśniak-Quast

Prof. Dagmara Jajeśniak-Quast

Seit 2014 ist Prof. Dr. Dagmara Jajeśniak-Quast Professorin für Interdisziplinäre Polenstudien an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Viadrina. Außerdem ist sie Leiterin des Viadrina Center of Polish and Ukrainian Studies (VCPU). Ihre Verbindung zur Viadrina reicht jedoch bis zu deren Anfängen zurück: Sie gehörte zu den ersten Studierenden, die sich bei der Neugründung der Universität im Jahr 1992 einschrieben. In diesem Interview spricht sie über diese Pionierjahre, ihre persönliche Reise über die Grenzen hinweg und die Zukunft der Viadrina als eine der internationalsten Universitäten in Deutschland.

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