Mobilitätsprogramme

Überblick

Erasmus+, hier in der Variante KA 131, ist ein Mobilitätsprogramm der EU, das Studierenden, Lehrkräften und Verwaltungspersonal die Mobilität zwischen Hochschulen in 28 EU-Mitgliedsländern sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, Nordmazedonien und der Türkei ermöglicht. Das Programm enthält drei Leitaktionen:

1. Lernmobilität von Einzelpersonen,
2. Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Institutionen und
3. Unterstützung der Politikentwicklung und der politischen Zusammenarbeit.

Erasmus+

Ziele

Erasmus+ ist mit einem Budget von mehr als 26 Milliarden Euro ausgestattet. Etwas 10 bis 12 Millionen Menschen sollen 2021 - 2027 von den EU-Mitteln profitieren. Das siebenjährige Programm hat das übergeordnete, durch lebenslanges Lernen die bildungsbezogene, berufliche und persönliche Entwicklung der Menschen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport in Europa und darüber hinaus zu unterstützen und so zu nachhaltigem Wachstum, hochwertigen Arbeitsplätzen und sozialem Zusammenhalt, zur Innovationsförderung sowie zur Stärkung der europäischen Identität und des aktiven Bürgersinns beizutragen. Das Programm ist damit ein wichtiges Instrument zur Schaffung des europäischen Bildungsraums und zur Förderung der strategischen europäischen Zusammenarbeit in der allgemeinen und beruflichen Bildung und ihrer zugrunde liegenden sektorspezifischen Zielsetzungen. Darüber hinaus ist es von zentraler Bedeutung für die Intensivierung der jugendpolitischen Zusammenarbeit im Rahmen der Jugendstrategie der Union 2019–2027 und zur Entwicklung der europäischen Dimension des Sports.

Prioritäten

Für das laufende Programm (2021-2027) gibt es vier Prioritäten – die sogenannten „horizontalen Prioritäten“ –, die für alle Maßnahmen gelten. Sie spiegeln gemeinsame europäische Werte wider und dienen der Bewältigung zentraler Herausforderungen in unseren heutigen Gesellschaften.

  • Inklusion und Vielfalt
  • Digitaler Wandel
  • Umwelt und Bekämpfung des Klimawandels
  • Teilhabe am demokratischen Leben, gemeinsame Werte und bürgerschaftliches Engagement

Detaillierte Informationen zum Erasmus+ finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission.

Mobilitätsmaßnahmen

Die Fördermittel für die meisten Mobilitätsmaßnahmen und die Strategischen Partnerschaften werden in den 33 Programmländern (27 EU-Länder, Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Türkei) von den Nationalen Agenturen vergeben. In Deutschland nimmt diese Aufgabe die NA Deutscher Akademische Austauschdienst (DAAD) wahr.

Unter dem Dach des EU-Bildungsprogramms Erasmus+ werden folgende Mobilitätsmaßnahmen gefördert:

Die Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE) wurde von der EU-Kommission vergeben, sie beweist, dass die Europa-Universität Viadrina alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am Erasmus+ Programm erfüllt. Die ECHE wurde mit dem European Policy Statement (EPS) beantragt.

Weitere Informationen erteilt Torsten Glase.

 

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Mit KA171 bietet das Erasmus+ Programm seit 2015 die Chance auf internationale Mobilität über die EU hinaus. Studierende, Lehrende und Promovierende können Aufenthalte an außereuropäischen Partnerhochschulen absolvieren, um akademische Zusammenarbeit zu stärken und interkulturellen Dialog zu fördern. Aktuell bestehen Kooperationen mit der Ukraine, Georgien, dem Kosovo und Guinea.

Interessiert an Erasmus+ KA171? Erfahren Sie mehr über Ihre Möglichkeiten bei Ana Retsch oder im International Office Ihrer Heimatuniversität!

 

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Mehr Informationen für Studierende der Viadrina

Das Programm dient der verbesserten Betreuung internationaler Studierender und Doktoranden und stellt gleichzeitig Stipendien für internationale Studierende und Doktoranden bereit, die von den Hochschulen im Rahmen ihrer Internationalisierungsstrategien eingesetzt werden können. Die Abteilung Internationale Angelegenheiten der Viadrina legt den Fokus ihrer Aktivitäten auf internationale Studierende (ohne Doktoranden).

Weitere Informationen erteilt Bernd Schünow.

 

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Gefördert durch:

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Im Rahmen des vom DAAD geförderten Ostpartnerschaftsprogramms stärkt die Viadrina ihre partnerschaftlichen Beziehungen zu Hochschulen in Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa sowie zu den Ländern des Südkaukasus' und Zentralasiens durch Förderung kurzfristiger (bis zu sechs Monate) Austauschmaßnahmen. Sie nutzt das Programm zur Festigung bestehender und Initiierung neuer dauerhafter Partnerschaften in der Zielregion sowie einer fachlich breit angelegten Zusammenarbeit in Lehre und Forschung. Derzeit werden Kooperationen mit der Adam- Mickiewicz-Universität Poznań, der Nationalen Universität Kyiv-Mohyla Akademie und der der Staatlichen Ivane Javakhishvili Universität Tbilisi gefördert.

Weitere Informationen erteilt Kirill Repin.

Mit Hilfe des DAAD-Programms PROMOS unterstützt die Viadrina die internationale Mobilität von Studierenden und Promovierenden. Dabei werden ausschließlich Auslandsaufenthalte und Praktika im Nicht-EU-Ausland gefördert.

Interessierte Studierende und Promovierende wenden Sie sich bitte an Claudia Casiano.

Weitere Informationen finden Sie hier

Im Rahmen des Programms bietet die Viadrina hochqualifizierten ukrainischen Absolvent*innen, Doktorand*innen und promovierten Wissenschaftler*innen die Möglichkeit, für kurze Zeit in Deutschland zu forschen. Dadurch soll die Zusammenarbeit der Viadrina mit ukrainischen Hochschulen vertieft und ukrainischen Nachwuchswissenschaftler*innen der Zugang zu deutschen Forschungseinrichtungen erleichtert werden. Gleichzeitig unterstützt das Programm ukrainische Hochschulen dabei, den akademischen Betrieb fortzuführen, stärkt junge Wissenschaftler*innen und trägt zur Erneuerung der ukrainischen Wissenschaftslandschaft und zum Wiederaufbau des Landes bei.

Weitere Informationen erteilt Stefan Henkel.

Weitere Informationen finden Sie beim DAAD.

Im Rahmen des Programms Germanistische Institutspartnerschaften weltweit (GIP) kooperiert die Viadrina derzeit mit der Jagiellonen-Universität in Krakau (Polen) und der Babes-Bolay-Universität in Cluj-Napoca (Rumänien). Die aus Mitteln des Auswärtigen Amtes geförderte Institutspartnerschaft beschäftigt sich inhaltlich mit dem Thema „Deutschsprachige und jüdische Kulturen in Mitteleuropa. Kulturelle, literarische und sprachliche Wechselwirkungen im regionalen, nationalen und transnationalen Kontext". Sie ermöglicht Studierenden, Doktorand*innen und Forscher*innen der Viadrina Aufenthalte an den beiden Partner-Universitäten und deren Angehörigen Aufenthalte an der Viadrina.

Weitere Informationen finden Sie am Axel Springer-Lehrstuhl für deutsch-jüdische Li­te­ra­tur- und Kul­tur­ge­schi­chte, Exil und Migration an der Viadrina.

Die Viadrina unterhält mit mehreren Universitäten inner- und außerhalb Europas sehr enge Kooperationen mit Doppelabkommen. Studierende der Viadrina haben somit die Möglichkeit zwei Studienabschlüsse gleichzeitig zu erwerben.

Mehr Informationen zu den Doppelabschlüssen