Viadrina-Kurznachrichten: Meldungen und Veranstaltungshinweise vom 14. bis 23. Juni 2026

Frankfurt (Oder), 

Die hier aufgeführten Termine sind eine Auswahl der öffentlichen Veranstaltungen an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Eine stets aktualisierte komplette Übersicht finden Sie auf www.europa-uni.de/events

Public Viewing zur Fußball-Weltmeisterschaft – ERUA und AStA laden ein

Zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft organisieren ERUA und der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Viadrina Public-Viewing-Termine im Coworking Space. Gezeigt werden ausgewählte Spiele des Turniers. Interessierte sind eingeladen, gemeinsam mitzufiebern und in internationaler Atmosphäre ins Gespräch zu kommen.
Die Termine:
Sonntag, 14. Juni, 19.00 Uhr: Deutschland – Curaçao (abgesagt)
Montag, 15. Juni, 18.00 Uhr: Spanien – Kap Verde
Mittwoch, 17. Juni, 19.00 Uhr: Portugal – Demokratische Republik Kongo
Donnerstag, 18. Juni, 18.00 Uhr: Tschechien – Südafrika
Samstag, 20. Juni, 19.00 Uhr: Niederlande – Schweden
Sonntag, 21. Juni, 18.00 Uhr: Spanien – Saudi-Arabien (abgesagt)
Ort: Coworking Space, Logenstraße 3

 

Roma im Militär – Ukraine Lecture Series

Am Montag, dem 15. Juni, 16.00 Uhr, spricht Yanush Panchenko, über die Frage „Can a Roma serve in the military?“. Der Forschungsstipendiat am Kompetenzverbund Interdisziplinäre Ukrainestudien (KIU) spricht dabei über seine ethnografische Forschung zur Rolle ukrainischer Roma im aktuellen Krieg Russlands gegen die Ukraine. Sein Vortrag ist Teil der englischsprachigen Ukraine Lecture Series „Nationalities, minorities and identity: (Re)Configuring Ukraine?“ des Kompetenzverbundes Interdisziplinäre Ukrainestudien Frankfurt (Oder) – Berlin (KIU). Die Teilnahme ist auch via Zoom möglich.
Ort: Gräfin-Dönhoff-Gebäude, Europaplatz 1, Raum GD 102 und online
Gesamtes Programm der Ukraine Lecture Series

 

Recht auf Wohnen im Sozialstaat – Frankfurter Gespräche zum Sozialrecht

Am Montag, dem 15. Juni, 17.00 Uhr, sprechen Prof. Dr. Pia Annika Lange von der Universität Bremen und Mareile Dedekind von der Gesellschaft für Freiheitsrechte e. V. über „Das Recht auf Wohnen im Sozialstaat: Einordnung aus Rechtswissenschaft und Praxis“. Die Vorträge finden im Rahmen der Reihe „Frankfurter Gespräche zum Sozialrecht“ des Viadrina-Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Europäisches Sozialrecht von Prof. Dr. Claudia Maria Hofmann in Kooperation mit Prof. Dr. Andrea Kießling von der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt. Um Anmeldung per E-Mail an sekretariat.kiessling@jura.uni-frankfurt.de wird gebeten.
Ort: Online via Zoom; Link wird nach Anmeldung verschickt

 

Deutschlands Weg von drei Reichen zu zwei Demokratien – Jerzy Giedroyc Forschungskolloquium

Am Montag, dem 15. Juni, 18.15 Uhr, hält Prof. John Connelly von der University of California, Berkeley, den Vortrag „The tragedy of an East European nation: Germany’s tortuous path from three empires to two democracies“. Der englischsprachige Vortrag ist Teil des Jerzy Giedroyc Forschungskolloquiums.
Ort: Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Raum 217
Gesamtes Kolloquiumsprogramm



Studentischer Blick auf Migration – Führungen durch Ausstellung

Am Dienstag, dem 16. Juni, werden zwei Führungen durch die Wanderausstellung „The Roads of Europe. Photographs of a Migration Journey“ angeboten: um 13 Uhr auf Englisch und um 17 Uhr auf Deutsch. Die Ausstellung versammelt 20 Fotografien junger Künstler*innen, die Erfahrungen von Exil, Transit und Erinnerung in Griechenland, Bulgarien, Italien, Serbien und Frankreich dokumentieren.
Ort: Gräfin-Dönhoff-Gebäude, Europaplatz 1, 1. Etage



Minderheitenschutz in der besetzten Ukraine – Vortrag mit Diskussion

Am Dienstag, dem 16. Juni, 14.30 Uhr, spricht Dr. Veronica Botticelli, Stipendiatin am Kompetenzverbund Interdisziplinäre Ukrainestudien (KIU) und Wissenschaftlerin an der Universität Mailand, über den Schutz von Minderheitenidentität in der besetzten Ukraine. Ihr englischsprachiger Vortrag mit dem Titel „Reconfiguring the Protection of Minority Identity in Occupied Ukraine: Challenges and Prospects of Adjudicating Indirect (Racial) Discrimination before International Courts“ mit anschließender Diskussion findet im Rahmen der Reihe „Viadrina International Law in Practice“ von Prof. Dr. Markus Beham statt.
Ort: Auditorium Maximum, Logenstraße 4, Raum AM 03



Leistungsdruck und Selbstfürsorge im Jura-Studium – Diskussion

Am Dienstag, dem 16. Juni, 18 Uhr, diskutieren Psychologin Alica Mohnert, ZEIT-Redakteurin und Juristin Pia Schreiber, Jura-Studentin Anna Luise Rücker und Prof. Dr. Ann-Marie Kaulbach von der Viadrina über „Druck formt Diamanten? Leistungsdruck und Selfcare im Studium“. Im Mittelpunkt des Kamingespräches steht die Frage, warum mentale Gesundheit kein Luxus ist und welche Strategien Studierende nutzen können, um gut mit Leistungsdruck im Jurastudium umzugehen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch bei Getränken und Pizza. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ort: Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Senatssaal, Raum 109

 

Viadrina auf Berliner Studienmesse – vocatium 2026

Am Mittwoch, dem 17. Juni, und Donnerstag, dem 18. Juni, jeweils von 8.30 bis 14.45 Uhr, ist die Europa-Universität Viadrina auf der vocatium Berlin 2026 vertreten. Auf der Fachmesse für Studium und Beruf können Schüler*innen Fragen rund um ein Studium an der Viadrina stellen und sich über das Studienangebot informieren.
Ort: Flughafen Tempelhof, Hangar 6, Tempelhofer Damm 45, 12101 Berlin
Mehr zur vocatium Berlin


 

Neuer Stadtführer für Frankfurt (Oder) und Słubice – Buchpräsentation

Am Mittwoch, dem 17. Juni, 18.30 Uhr, stellen die Viadrina-Alumni Dr. Kerstin Hinrichsen und Dr. Markus Nesselrodt die gerade erschienene überarbeitete Fassung ihres Stadtführers der Doppelstadt vor. „Frankfurt (Oder) / Słubice: Der Stadtführer“ versammelt zwölf thematische Spaziergänge durch Frankfurter Geschichte und Gegenwart.
Ort: Stadt- und Regionalbibliothek, Bischofstraße 17

 

Festival zu Desinformation und KI an der Viadrina

Von Donnerstag, dem 18. Juni, bis Samstag, dem 20. Juni, lädt das „Fake News Festival“ an der Europa-Universität Viadrina dazu ein, Desinformation zu hinterfragen, Künstliche Intelligenz besser zu verstehen und den digitalen Raum aktiv mitzugestalten. Rund 50 Programmpunkte in deutscher und englischer Sprache bieten Workshops, Diskussionen, wissenschaftliche Einblicke, Keynotes und Filmvorführungen für unterschiedliche Altersgruppen und Interessen. Eröffnet wird das Festival am Donnerstag, dem 18. Juni, 18 Uhr, mit der Diskussion „Angriff auf die Wirklichkeit – Wie sicher sind wir im digitalen Raum?“ Der Eintritt ist frei; um Anmeldung wird gebeten.
Ort: Campus der Europa-Universität Viadrina und weitere Orte in der Doppelstadt
Alle Informationen und Anmeldung: www.fakenewsfestival.de

 

Fürstliche Körper im Spanischen Erbfolgekrieg – Forschungskolloquium

Am Donnerstag, dem 18. Juni, von 18.15 bis 19.45 Uhr, spricht PD Dr. Benjamin Steiner von der LMU München über „Kranke Prinzen: Fürstliche Körper unter Beobachtung im Spanischen Erbfolgekrieg, ca. 1690–1711“. Der Vortrag ist Teil des Forschungskolloquiums „Geschichte transkulturell“ von Prof. Dr. Andreas Bähr und Prof. Dr. Klaus Weber.
Ort: Logenhaus, Logenstraße 11, Raum LH 101/102

 

„Aus und vorbei! Oder?“ – Thementag Gedächtniskultur

Am Samstag, dem 20. Juni, von 10 bis 17 Uhr, steht der internationale Tag der Backsteingotik in Frankfurt (Oder) im Zeichen der Begräbnis- und Gedächtniskultur. Unter dem Titel „Aus und vorbei! Oder?“ werden in St. Marien eine Vortragsreihe sowie Führungen und Rundgänge durch Kirchen und den Stadtraum angeboten. Um 11.45 Uhr spricht Prof. Dr. Werner Schiffauer, Senior Scholar an der Europa-Universität Viadrina, über „Der Deccal – eine islamische Version des Antichrist“. Ab 14 Uhr stehen bei einer Podiumsdiskussion die Besonderheiten, Entwicklungen und Herausforderungen gegenwärtiger Gedächtnis- und Erinnerungskultur im religiösen und nichtreligiösen Kontext im Mittelpunkt. Moderiert wird die Diskussion von Prof. Dr. Daniel Illger (Viadrina); zu Gast sind Superintendent Frank Schürer-Behrmann, Trauerrednerin Juliane Langsch-Peters, Viadrina-Kulturwissenschaftlerin Dr. Magdalena Abraham-Diefenbach und Imam Osman Örs.
Anmeldungen zu den Führungen sind bis Montag, dem 15. Juni möglich.
Ort: St.-Marien-Kirche Frankfurt (Oder)
Programm und Anmeldung

 


AUSSTELLUNGEN

„The Roads of Europe“ – Studentischer Blick auf Migration

Die Wanderausstellung „The Roads of Europe. Photographs of a Migration Journey“ versammelt 20 Fotografien junger Künstler*innen, die Erfahrungen von Exil, Transit und Erinnerung in Griechenland, Bulgarien, Italien, Serbien und Frankreich dokumentieren. Die Ausstellung war eines der ersten ausgewählten und geförderten gemeinsamen Studierendenprojekte im Rahmen der European Reform University Alliance (ERUA). Nach einer ersten Ausstellung in der Universitätsbibliothek der Universität Paris 8 und einem Zwischenstopp an der University of the Aegean in Mytilene, Lesbos, reist die Ausstellung nun zu weiteren ERUA-Partneruniversitäten. An der Viadrina ist sie noch bis zum 31. Juli 2026 zu sehen.
Ort: Gräfin-Dönhoff-Gebäude, 1. Etage, Europaplatz 1



„Die eigene Sicht“ – Frankfurter Künstlerinnen in der DDR

Erst Ende der 1980er-Jahre wurde in der DDR die Rolle von Geschlecht in der Kunst öffentlich in den Fokus genommen. Zuvor wurde diese Kategorie weder als Einflussfaktor auf die Arbeitsbedingungen noch im kreativen Schaffensprozess berücksichtigt. Die Ausstellung „Die eigene Sicht – Über das Wirken von Künstlerinnen in der DDR in Frankfurt (Oder)“ mit ausgewählten Werken der städtischen Artothek gibt am Beispiel von Frankfurt (Oder) einen Einblick darin, wie Künstlerinnen in der DDR arbeiteten und welche Rolle Frauen in der DDR-Kunst tatsächlich hatten. Die Artothek der Stadt ist eine kulturelle Einrichtung, bei der Werke der Malerei und Grafik privat oder durch öffentliche Einrichtungen ausgeliehen werden können. Die Sammlung umfasst die Bestände ehemaliger DDR-Einrichtungen und ist ein Zeugnis der DDR-Kunstszene in Frankfurt (Oder).
Die Ausstellung ist noch bis zum 23. Juni 2026 zu sehen.
Ort: Viadrina-Hauptgebäude, vor der Bibliothek, Große Scharrnstraße 59


Prinz von Homburg als erster moderner Held – Ausstellungsstation von Studierenden im Kleist-Museum

Studierende der Viadrina haben im Kleist-Museum die Ausstellungsstation „Hinhören & Widerstand leisten: Prinz von Homburg – der ,erste moderne Held‘“ erarbeitet. In einem Praxisseminar haben sie sich mit der Bearbeitung von Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“ durch Ingeborg Bachmann (Libretto) und Hans Werner Henze (Komposition) beschäftigt, die 1960 als pazifistisch-humanistische Oper uraufgeführt wurde. Die Ausstellungsstation ist eine Erweiterung der aktuellen Sonderausstellung „Zerbrochne Harmonien. Kleist und die Musik“, die bis zum 14. Juli 2026 zu sehen ist.
Ort: Kleist-Museum, Faberstraße 6–7, 15230 Frankfurt (Oder)
Mehr zur Ausstellung

  

Die hier aufgeführten Termine sind eine Auswahl der öffentlichen Veranstaltungen an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).
Eine stets aktualisierte komplette Übersicht finden Sie auf diesen Seiten:

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