Wissenschaft, Freundschaft, Verantwortung. Maria Skłodowska-Curie und Albert Einstein im Briefwechsel
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Małgorzata Szajbel-Keck
Beschreibung
„Man soll keine Angst vor der Welt haben. Man soll versuchen, sie zu verstehen.“
- Maria Skłodowska-Curie
09.09.2026 / 18.30 Uhr
Logensaal im Logenhaus, Logenstr. 11, Frankfurt O.
Gast Dr. Ewa Łabno-Falęcka
Moderation Dr. Małgorzata Szajbel-Keck
Über zwanzig Jahre lang, von 1911 bis 1932, standen Marie Skłodowska-Curie und Albert Einstein in einem persönlichen Briefwechsel. Ihre Korrespondenz erzählt von gegenseitiger Wertschätzung und Freundschaft, von Wissenschaft und gesellschaftlichem Engagement – und zugleich von einem Europa im Umbruch. Die Briefe lassen zwei Ikonen der Wissenschaft als Menschen sichtbar werden und zeigen, wie intensiv sie sich mit den politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen ihrer Zeit auseinandersetzten.
Dr. Ewa Łabno-Falęcka, Viadrina-Preisträgerin, initiierte die bibliophile Edition dieser lange wenig bekannten Korrespondenz und wirkte an ihrer internationalen Veröffentlichung mit. Im Gespräch berichtet sie von der Suche nach den über verschiedene Archive verstreuten Briefen, von überraschenden Entdeckungen und von der Arbeit an den Übersetzungen. Im Mittelpunkt stehen aber auch Fragen, die bis heute aktuell sind: Welche Verantwortung tragen Wissenschaftler*innen für die Gesellschaft? Und was können uns die Briefe von Skłodowska-Curie und Einstein heute über Wissenschaft, Freundschaft und Europa erzählen?
Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt und wird simultan ins Polnische gedolmetscht. Sie ist öffentlich und kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Maria Skłodowska-Curie, Albert Einstein: Briefe (1911–1932). Übers. Sandra Ewers. Fundacja Rozwoju Edukacji dla Przemysłu, Muzeum Marii Skłodowskiej Curie w Warszawie, Warszawa 2026
Das Buch kann im Rahmen der Veranstaltung zum Preis von 50 Euro erworben werden. Die Bezahlung ist ausschließlich in bar möglich.
Buch
„Einstein (…) legt seine Theorien dar und freut sich, dass er endlich nach Herzenslust mit jemandem darüber sprechen kann, der sie wirklich versteht. Maria [Skłodowska-Curie] ist dank ihrer außergewöhnlichen mathematischen Bildung eine der wenigen Personen, die dazu in der Lage sind.“
- Ewa Curie
Małgorzata Szajbel-Keck
Małgorzata Szajbel-Keck
„Ich gehöre zu denen, die glauben, dass die Wissenschaft etwas sehr Schönes ist. Ein Wissenschaftler ist in seinem Labor nicht nur ein Techniker, sondern auch ein Kind, das gebannt auf die Erscheinungen der Natur blickt, die so bewegend sind wie ein Zaubermärchen.“
- Maria Skłodowska-Curie
Kooperationspartner
