Viadrina-Kurznachrichten: Meldungen und Veranstaltungshinweise vom 13. bis 19. Juli 2026

Frankfurt (Oder), 

Die hier aufgeführten Termine sind eine Auswahl der öffentlichen Veranstaltungen an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Eine stets aktualisierte komplette Übersicht finden Sie auf www.europa-uni.de/events

Freiheit als Identitätsmarker in Mittel- und Osteuropa – Ukraine Lecture Series

Der Schriftsteller Marko Martin, der Autor Andrij Ljubka und die Soziologin Dr. Oksana Mikheieva diskutieren am Montag, dem 13. Juli, 16.00 Uhr, an der Europa-Universität Viadrina über Freiheit, ukrainische Identität und Zivilgesellschaft. Die Veranstaltung trägt den Titel „Freedom as an Identity Marker in Central and Eastern Europe: Lessons from Ukraine and Beyond“ und wird von Dr. Susann Worschech (Kompetenzverbund Interdisziplinäre Ukrainestudien Frankfurt (Oder) – Berlin, KIU) moderiert. Interessierte sind herzlich eingeladen; eine Teilnahme ist auch online per Zoom möglich. Anmeldung unter kiu-communications@europa-uni.de
Ort: Gräfin-Dönhoff-Gebäude, Europaplatz 1, Raum GD 102 oder online
Gesamtes Programm der Ukraine Lecture Series

 

Dokumentation niedersorbischer Sprache und Kultur – Jerzy Giedroyc Forschungskolloquium

Am Montag, dem 13. Juli, 18.15 Uhr, hält Prof. Dr. Hauke Bartels vom Sorbischen Institut in Cottbus den Vortrag „Zum Langzeitvorhaben einer Dokumentation der niedersorbischen Sprache und Kultur“. Der Vortrag findet im Rahmen des Jerzy Giedroyc Forschungskolloquiums statt.
Ort: Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Raum 217
Gesamtes Kolloquiumsprogramm


„Wozu Ästhetik?“ – Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Andrea Allerkamp

Am Dienstag, dem 14. Juli, 18.00 Uhr, hält Prof. Dr. Andrea Allerkamp, Inhaberin der Professur für Westeuropäische Literaturen an der Viadrina, ihre Abschiedsvorlesung mit dem Titel „Wozu Ästhetik? Ein Plädoyer“. Eine Anmeldung ist per E-Mail an weslit@europa-uni.de erbeten.
Ort: Logenhaus, Logenstraße 11, Logensaal


Geschichte des Collegium Polonicum – Lesung und Gespräch

Am Mittwoch, dem 15. Juli, 18.00 Uhr, stellt Dr. Krzysztof Wojciechowski, ehemaliger Leiter des Collegium Polonicum, sein Buch „Traum Grenzuniversität. Texte und Kommentare aus drei Jahrzehnten zur Geschichte des Collegium Polonicum“ vor. Der Autor liest Passagen aus seinem Buch und lässt teilhaben an, so Wojciechowski, „30 Jahren experimenteller Zusammenarbeit, die in Europa beispiellos ist“. Im begleitenden Gespräch mit Dr. Anja Hennig, Politikwissenschaftlerin und langjähriger Beobachterin der deutsch-polnischen Beziehungen, erörtert er die mentalen und sozialen Veränderungen im deutsch-polnischen Grenzgebiet, die Herausforderungen internationaler Wissenschaftskooperationen und die aktuellen Gefahren, die internationalen Einrichtungen und dem Hochschulwesen drohen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; die Veranstaltung wird auch per Livestream übertragen.
Ort: Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Senatssaal, Raum 109

 

Öko-/feministische Perspektiven auf Natur, Mensch und Politik – Workshop

Am Donnerstag, dem 16. Juli, 16.00 bis 19.00 Uhr, findet der Workshop „Verschränkungen (neu) denken. Öko-/feministische Perspektiven auf Natur, Mensch und Politik“ statt. Miriam Schröder (Goethe-Universität Frankfurt/Main), Veronika von Wachter (Technische Universität Berlin) und Elisa Thomaset (Humboldt-Universität zu Berlin) diskutieren in ihren Vorträgen, worin angesichts der gegenwärtigen sozialen und ökologischen Krisen die Relevanz feministischer Philosophien und politischer Ökologien besteht. Der Workshop bringt aktuelle Ansätze post-dualistischer, dekolonialer und spekulativer Perspektiven in einen Dialog miteinander. Interessierte sind herzlich willkommen.
Ort: Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Raum 201 b

 

„Toto der Held“ – Filmvorführung und Diskussion über Identität

Am Donnerstag, dem 16. Juli, 18.00 Uhr, findet die zweite Veranstaltung der Reihe „Filmosophie“ statt – diesmal zum Thema Identität. Nach einführenden Worten von Dr. Henrik Bispinck (Kulturwissenschaftliche Fakultät) wird der Film „Toto der Held [Toto le Héros]“ von 1991 in französischer Originalsprache mit Untertiteln gezeigt.
Die Reihe „Filmosophie“ wurde von Prof. Dr. Matthias Schloßberger (Professur für Sozialphilosophie) und Prof. Dr. Daniel Illger (Professur für Populäre Kulturen) initiiert. Der Eintritt ist frei.
Ort: Kuma, Ziegelstraße 28 a, 15230 Frankfurt (Oder)

 

„Eine Sprache ohne Worte“ – Workshop zur Ausstellung „(Un)lesbar“

Am Freitag, dem 17. Juli, 14.00 bis 16.00 Uhr, findet im Brandenburgischen Landesmuseum für Moderne Kunst (BLMK) der Workshop „Eine Sprache ohne Worte – Zeichnen, Falten, Gestalten“ statt. Die Teilnehmenden erkunden zunächst ausgewählte Werke der Ausstellung „(Un)lesbar. Wortbilder und Schreibzeichnungen aus den Sammlungen des BLMK und des Muzeum Sztuki Łódź“, die vom 5. Juli bis 13. September in der Rathaushalle zu sehen ist. Dabei setzen sie sich mit der Frage auseinander, wann Schrift lesbar ist und wann sie zum Bild wird. Anschließend gestalten sie durch Falten, Schreiben und zeichnerische Eingriffe ein eigenes Wortbild. Der Workshop wurde von Viadrina-Student Hubert Lenart im Rahmen eines Seminars an der Europa-Universität Viadrina entwickelt.
Ort: Rathaushalle des Brandenburgischen Landesmuseums für Moderne Kunst (BLMK), Marktplatz 1, 15230 Frankfurt (Oder)

 

 


AUSSTELLUNGEN

„Walk of Facts“ zeigt positive Fakten aus der Wissenschaft

Noch bis zum 24. Juli ist die Posterausstellung „Walk of Facts“ an der Europa-Universität Viadrina zu sehen. Die gemeinsame Ausstellung von wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen in Brandenburg transportiert leicht und eingängig positive Fakten aus der Wissenschaft. Das Projekt soll auf Grundlage aktueller Forschungsergebnisse zur Informationswahrnehmung einen Beitrag zur Aufklärung leisten und Fake News kritisch begegnen.
Ort: Gräfin-Dönhoff-Gebäude, Europaplatz 1, 1. Etage


„The Roads of Europe“ – Studentischer Blick auf Migration

Die Wanderausstellung „The Roads of Europe. Photographs of a Migration Journey“ versammelt 20 Fotografien junger Künstler*innen, die Erfahrungen von Exil, Transit und Erinnerung in Griechenland, Bulgarien, Italien, Serbien und Frankreich dokumentieren. Die Ausstellung ist ein gemeinsames Studierendenprojekt im Rahmen der European Reform University Alliance (ERUA). Nach einer ersten Ausstellung in der Universitätsbibliothek der Universität Paris 8 und einem Zwischenstopp an der University of the Aegean in Mytilene, Lesbos, reist die Ausstellung nun zu weiteren ERUA-Partneruniversitäten. An der Viadrina ist sie noch bis zum 31. Juli zu sehen.
Ort: Gräfin-Dönhoff-Gebäude, Europaplatz 1, 1. Etage


Prinz von Homburg als erster moderner Held – Ausstellungsstation von Studierenden im Kleist-Museum

Studierende der Viadrina haben im Kleist-Museum die Ausstellungsstation „Hinhören & Widerstand leisten: Prinz von Homburg – der ‚erste moderne Held‘“ erarbeitet. In einem Praxisseminar haben sie sich mit der Bearbeitung von Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“ durch Ingeborg Bachmann (Libretto) und Hans Werner Henze (Komposition) beschäftigt, die 1960 als pazifistisch-humanistische Oper uraufgeführt wurde. Die Ausstellungsstation ist eine Erweiterung der aktuellen Sonderausstellung „Zerbrochne Harmonien. Kleist und die Musik“, die bis zum 30. August zu sehen ist.
Ort: Kleist-Museum, Faberstraße 6–7, 15230 Frankfurt (Oder)
Mehr zur Ausstellung

 

Die hier aufgeführten Termine sind eine Auswahl der öffentlichen Veranstaltungen an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).

Beitrag teilen:


Zurück zum Newsportal