Viadrina-Kurznachrichten: Veranstaltungshinweise vom 27. April bis 3. Mai 2026
Die hier aufgeführten Termine sind eine Auswahl der öffentlichen Veranstaltungen an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Eine stets aktualisierte komplette Übersicht finden Sie auf www.europa-uni.de/events
„Wem gehört der Reichtum der Ukraine?“ – Ukraine Lecture Series
Am Montag, dem 27. April, um 16.00 Uhr, hält Dr. Max Trecker (Universität Göttingen) den Vortrag „Who owns Ukraine’s Wealth? The Ukrainian National Movement and Imaginations of a Country of Plenty“. Im Mittelpunkt stehen die Ukraine als Projektionsfläche für konkurrierende Wirtschaftsvisionen globaler Mächte sowie die Frage, wie die ukrainische Nationalbewegung diese Narrative genutzt hat, um ihre eigenen politischen und wirtschaftlichen Ambitionen zu formen. Die Veranstaltung ist Teil der Ukraine Lecture Series „Nationalities, minorities and identity: (Re)Configuring Ukraine?“ des Kompetenzverbundes Interdisziplinäre Ukrainestudien Frankfurt (Oder) – Berlin (KIU). Die Teilnahme ist auch online möglich.
Ort: Gräfin-Dönhoff-Gebäude, Europaplatz 1, Raum GD 102 und per Zoom
Programm und Zugang zur Online-Teilnahme
Jüdischer Widerstand im Holocaust – Jerzy Giedroyc Forschungskolloquium
Am Montag, dem 27. April, 18.15 Uhr, stellt Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt (Touro University Berlin) sein Buch „Der vergessene Widerstand. Jüdinnen und Juden im Kampf gegen den Holocaust“ vor. Im Anschluss an die Buchvorstellung im interdisziplinären Jerzy Giedroyc Forschungskolloquium findet ein Gespräch statt. Die Veranstaltung beleuchtet bislang wenig beachtete Formen jüdischen Widerstands während des Holocaust.
Ort: Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Raum 217
Mehr über das Jerzy Giedroyc Forschungskolloquium
Erste Hilfe im Alltag – Vortrag der Seniorenakademie
Am Dienstag, dem 28. April, 16.30 Uhr, lädt die Deutsch-Polnische Seniorenakademie zum Vortrag „Senior*innen können auch Helden werden – Du kannst dein Leben und das der anderen retten“ ein. Referent Dr. Philipp Humbsch zeigt, wie man in Notfallsituationen richtig reagiert und mit einfachen Maßnahmen Leben retten kann. Der Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin vermittelt praxisnahes Wissen für den Ernstfall. Der Vortrag wird simultan ins Polnische übersetzt. Die Teilnahme ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ort: Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Senatssaal (HG 109)
Willenserklärungen im digitalen Zeitalter – Antrittsvorlesung
Am Dienstag, dem 28. April, 18.00 Uhr, hält Prof. Dr. Ann-Marie Kaulbach ihre Antrittsvorlesung „Die Willenserklärung im digitalen Zeitalter“. Darin widmet sie sich den Herausforderungen und Veränderungen von rechtlichen Willenserklärungen im Kontext der Digitalisierung. Im Anschluss an die Vorlesung sind die Teilnehmenden zu einem Empfang eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ort: Logenhaus, Logenstraße 11, Logensaal
Französische Aufklärung und osmanische Toleranz – Forschungskolloquium
Am Dienstag, dem 28. April, 18.15 Uhr, spricht Hamza Tüter (Viadrina) im Forschungskolloquium „Geschichte transkulturell“ zum Thema „Französische Aufklärung zwischen Minaretten und Opernhaus: Osmanische Toleranz im Spiegel politischer Freiheits- und Reformdiskurse in Literatur und Musiktheater“. Der Vortrag beleuchtet transkulturelle Perspektiven auf Aufklärung und Toleranz. Das Kolloquium wird von Prof. Dr. Andreas Bähr und Prof. Dr. Klaus Weber organisiert.
Ort: Logenhaus, Logenstraße 11, Raum 101/102
Forschung zu Mittel- und Osteuropa an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
Am Mittwoch, dem 29. April, 9.30 Uhr, stellt die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Viadrina Forschungsprojekte mit Polen-Bezug vor. Das Seminar mit dem Titel „Research with a Focus on Central and Eastern Europe“ wird von mehreren wirtschaftswissenschaftlichen Professuren der Viadrina organisiert. Interessierte werden gebeten, sich vorab per E-Mail anzumelden: maske@europa-uni.de
Ort: Auditorium Maximum, Logenstraße 4, Raum AM 02
Klaviermusik zur Mittagszeit
Am Mittwoch, dem 29. April, 13.00 Uhr, gibt es wieder „Musik zur Mittagszeit“ in der Mensa der Viadrina. Diesmal spielt der Student Anh Duc Dang am Klavier. Die Reihe bietet jeden letzten Mittwoch im Monat im Sommersemester musikalische Beiträge zur Mittagszeit. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ort: Gräfin-Dönhoff-Gebäude, Europaplatz 1, Mensa
Deutsch-polnische Zusammenarbeit im Grenzraum – Buchvorstellung in der Research Factory B/ORDERS IN MOTION
Am Mittwoch, dem 29. April, 16.15 Uhr, wird das Buch „Regionale und kommunale Zusammenarbeit im deutsch-polnischen Grenzraum“ vorgestellt. In der Veranstaltung diskutieren Dr. Peter Ulrich (Universität Potsdam), Martin Reents (BTU Cottbus-Senftenberg), Prof. Dr. em. Jochen Franzke (Universität Potsdam) und Dr. Anja Hennig (Viadrina) aktuelle Dynamiken und Herausforderungen der regionalen und kommunalen Kooperation zwischen Deutschland und Polen. Es moderiert Dr. Norbert Cyrus (Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION). Die Beiträge verbinden Perspektiven aus Politik- und Verwaltungswissenschaft sowie Raumplanung und -entwicklung. Um Anmeldung wird gebeten.
Ort: Viadrina-Hauptgebäude, Raum 217 oder online
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Informationssicherheit in offenen Organisationen – Vorlesungsreihe Digitalisierung
Am Mittwoch, dem 29. April, 16.15 Uhr, findet die Veranstaltung „Informationssicherheit in einer offenen Organisation“ statt. Der Vortrag ist Teil der Ringvorlesung „Digitalisierung: Dialog zwischen Campus und Unternehmen“ und beleuchtet Herausforderungen der IT-Sicherheit in offenen Strukturen. Es sprechen Tilmann Bock (Viadrina) sowie Tobias Kasch und Janek Schwarz (BDO Cyber Security GmbH).
Um Anmeldung per Mail an info-transfer@europa-uni.de wird gebeten.
Ort: Viadrina Coworking Space, Logenstraße 3
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AUSSTELLUNG
Von Grenzen zu Brücken – Ausstellung zu Seminarergebnissen
Aktuell wird die Ausstellung „From Borders to Bridges“ im Gräfin-Dönhoff-Gebäude gezeigt. In der Präsentation werden Ergebnisse eines Seminars von Dr. Naum Trajanovski gezeigt, das sich mit den Entwicklungen zwischenstaatlicher Beziehungen in Europa beschäftigt hat. Der Soziologe hat gemeinsam mit Studierenden untersucht, wie in der Doppelstadt Frankfurt (Oder) – Słubice an historische Ereignisse und Persönlichkeiten erinnert wird. Die Ausstellung mit Postern dokumentiert die Arbeit im Seminar von Naum Trajanovski und bildet den Abschluss seiner von der Meyer-Struckmann-Stiftung geförderten Gastdozentur. Die Ausstellung ist bis zum 30. April zu sehen.
Ort: Gräfin-Dönhoff-Gebäude, 1. Etage, Europaplatz 1
„Die eigene Sicht“ – Frankfurter Künstlerinnen in der DDR
Erst Ende der 1980er-Jahre wurde in der DDR die Rolle von Geschlecht in der Kunst öffentlich in den Fokus genommen. Zuvor wurde diese Kategorie weder als Einflussfaktor in den Arbeitsbedingungen noch im kreativen Schaffensprozess berücksichtigt. Die Ausstellung „Die eigene Sicht – Über das Wirken von Künstlerinnen in der DDR in Frankfurt (Oder)“ mit ausgewählten Werken der städtischen Artothek gibt am Beispiel von Frankfurt (Oder) einen Einblick, wie Künstlerinnen in der DDR arbeiteten und welche Rolle das weibliche Geschlecht in der DDR-Kunst tatsächlich hatte. Die Artothek der Stadt ist eine kulturelle Einrichtung, bei der Werke der Malerei und Grafik privat oder durch öffentliche Einrichtungen ausgeliehen werden können. Die Sammlung umfasst die Bestände ehemaliger DDR-Einrichtungen und ist ein Zeugnis der DDR-Kunstszene in Frankfurt (Oder).
Ort: Viadrina-Hauptgebäude, vor der Bibliothek, Große Scharrnstraße 59
Prinz von Homburg als erster moderner Held – Ausstellungsstation von Studierenden im Kleist-Museum
Studierende der Viadrina haben im Kleist-Museum die Ausstellungsstation „Hinhören & Widerstand leisten: Prinz von Homburg – der ,erste moderne Held‘“ erarbeitet. In einem Praxisseminar haben sie sich mit der Bearbeitung von Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“ durch Ingeborg Bachmann (Libretto) und Hans Werner Henze (Komposition) beschäftigt, die 1960 als pazifistisch-humanistische Oper uraufgeführt wurde. Die Ausstellungsstation ist eine Erweiterung der aktuellen Sonderausstellung „Zerbrochne Harmonien. Kleist und die Musik“, die bis zum 14. Juli zu sehen ist.
Ort: Kleist-Museum, Faberstraße 6–7, 15230 Frankfurt (Oder)
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