Beiträge der Mitarbeitenden der Karl Dedecius Stifitung

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Rednerpult mit einem Publikum im Hintergrund

2026

19. Januar, 10.15 Uhr, Raum 148, Institut für Germanistik / MS Teams, Universität Wrocław

Der Vortrag stellt den Beitrag Karl Dedecius’ zum deutsch-polnischen Kulturtransfer vor und zeigt ihn als einen der wichtigsten „Botschafter der polnischen Kultur“ in Deutschland. Dr. Ilona Czechowska geht auf die übersetzerische, editorische und institutionelle Tätigkeit Karl Dedecius’ ein, in der er als Mediator, Fürsprecher und Interpret von Kultur wirkte. Dank seiner ausgeprägten Zweisprachigkeit, seiner tiefen Kenntnis der polnischen Literatur sowie seiner Fähigkeit, tragfähige Beziehungen aufzubauen, beeinflusste Dedecius maßgeblich die Rezeption polnischer Literatur im deutschsprachigen Raum. Seine Anthologien, Übersetzungen und institutionellen Initiativen trugen nicht nur zur Popularisierung polnischer Autor*innen bei, sondern prägten auch das Verständnis polnischer Geschichte und kultureller Sensibilität in Deutschland. Der Vortrag zeigt Dedecius’ schöpferischen Beitrag zu einer grenzüberschreitenden Verständigung, die auf Dialog und deutsch-polnischer Kulturvermittlung beruht.

2025

08. Mai, Muzeum Pana Tadeusza, Biblioteka Narodowa im. Ossolińskich, Wrocław

Das Panel „Erinnerung“ fand im Rahmen der Tagung "Prawda – Pamięć – Pojednanie. Dziedzictwo Władysława Bartoszewskiego w 10. rocznicę śmierci" statt.

14. Mai, Universität-Zielona-Góra

Neben dem Erwerb von Wortschatz und Grammatik umfasst der Fremdsprachenunterricht auch die Auseinandersetzung mit der Geschichte und Kultur der jeweiligen Sprache. In diesem Zusammenhang stellen die Archivbestände des Karl Dedecius Archivs eine wichtige und bislang noch nicht ausgeschöpfte Quelle für Materialien dar, die im Unterricht Deutsch und Polnisch als Fremdsprache genutzt werden können. Insbesondere die Sammlungen zur kulturellen Tätigkeit deutscher Übersetzer*innen polnischer Literatur ins Deutsche (u. a. Karl Dedecius, Henryk Bereska, Karin Wolff) bieten wertvolle Impulse zur Bereicherung des Lehr- und Lernprozesses.

Der Vortrag zeigt Möglichkeiten der Verwendung archivalischer Materialien auf unterschiedlichen Bildungsstufen, sowohl im schulischen als auch im akademischen Unterricht. Ausgangspunkt ist die didaktische Arbeit der Karl Dedecius Stiftung an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), die auf den Beständen des genannten, in Słubice ansässigen Archivs beruht. Zugleich wird dessen Bedeutung für die Region in den Blick genommen. Vorgestellt werden exemplarische Bildungsprojekte, die von der Karl Dedecius Stiftung in Zusammenarbeit mit Schulen und Universitäten realisiert wurden.

13. November, Logensaal, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder)

Im Rahmen des 5. Symposiums Bartoszewski Promemoria "Kulturen der Demokratie"