Viadrina feiert mit dem DAAD eine Million Erasmus-Studierende
Eine Million Studierende aus Deutschland sind mit Förderung von Erasmus+ zu einem Studien- oder Praktikumsaufenthalt ins Ausland gegangen. Im Rahmen der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) initiierten Aktion #OneInOneMillion hat die Europa-Universität Viadrina ihre Studentin Mareike Nesselhauf stellvertretend als „millionste Erasmus-Studentin“ benannt. Sie verbringt aktuell ihr zweites Semester an der SGH School of Economics in Warschau.
„Meine Erasmus+-Zeit an der SGH Warschau war eine sehr besondere Erfahrung. Ich hatte dadurch die Möglichkeit, in einem internationalen Umfeld zu studieren, viele neue Leute zu treffen und sowohl akademisch als auch persönlich zu wachsen. Ich bin sehr dankbar für diese Zeit und für alles, was ich aus Warschau mitnehme“, sagt Mareike Nesselhauf kurz vor dem Abschluss ihrer Erasmus-Semester.
Mareike Nesselhauf
Mareike Nesselhauf studiert im internationalen Doppelmasterprogramm International Business Administration an der Viadrina und International Business an der SGH Warschau. Es ist das am längsten bestehende Doppelmasterprogramm der Europa-Universität Viadrina. Die 1991 neu gegründete Viadrina ist seit 1992 im Erasmus+-Programm akkreditiert und hat seitdem mehr als 8.000 Studierende bei ihrem Auslandsaufenthalt über Erasmus+ unterstützt. Die meisten von ihnen gehen zu Universitäten in Frankreich, Spanien, der Türkei und Polen, wo die Viadrina besonders viele Partnerhochschulen hat. Aber auch ein Erasmus-Aufenthalt in Italien wird aufgrund vermehrt angebotener englischsprachiger Programme unter Viadrina-Studierenden immer beliebter. Insgesamt nutzen mehr als die Hälfte aller Viadrina-Studierenden die Möglichkeit, im Rahmen von Erasmus+ ins Ausland zu gehen.
DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee: „Eine Million Studierende aus Deutschland, die mit Erasmus im Ausland waren, sind ein starkes Zeichen für die Kraft des Programms. Hinter dieser Zahl stehen eine Million Bildungswege, prägende Auslandserfahrungen, persönliche Entwicklungen und oftmals auch Partnerschaften. Erasmus+ macht Europa konkret erfahrbar.“
„Möglich wurde diese Erfolgsgeschichte durch das große Engagement der Hochschulen und ihrer International Offices, Erasmus-Koordinatorinnen und -Koordinatoren sowie vieler Partnerhochschulen in Europa und weltweit“, betont Dr. Stephan Geifes, Direktor der Nationalen Agentur für Erasmus+ Hochschulzusammenarbeit (NA DAAD).
Hintergrund Erasmus+
Das Erasmus-Programm startete im Wintersemester 1987/88. Aus dem vor 39 Jahren gestarteten Austauschprogramm für Studienaufenthalte ist ein breit angelegtes europäisches Bildungsprogramm geworden: Heute fördert Erasmus+ an deutschen Hochschulen nicht nur Studienaufenthalte im Ausland, sondern auch Praktika, Kurzzeit- und Blended-Mobility-Formate, Lehr- und Weiterbildungsaufenthalte von Hochschulpersonal sowie internationale Hochschulkooperationen.
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