Kommunikationsprobleme und Lösungsstrategien bei der Übersetzung von juristischen Fachtexten
kurzbeschreibung
Deutsch-polnische Zusammenarbeit im Verwaltungsrecht – eine empirische Untersuchung am Beispiel der Übersetzung des Werkes von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Eberhard Schmidt-Aßmann "Verwaltungsrechtliche Dogmatik"
Projektlaufzeit: 2020-2022
pixabay
Beschreibung
Das Hauptziel des Projekts besteht darin, die zentralen rechtswissenschaftlichen Errungenschaften des herausragenden Heidelberger Rechtswissenschaftlers Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Eberhard Schmidt-Aßmann unter polnischen Forschenden bekannt zu machen.
Die in dem intensiv diskutierten Werk von Prof. E. Schmidt-Aßmann "Verwaltungsrechtliche Dogmatik. Eine Zwischenbilanz zur Entwicklung, Reform und künftigen Aufgaben" entwickelte Forschungsperspektive soll als Impuls für eine weiterführende Debatte über die Entwicklung des Verwaltungsrechts in Polen dienen.
Im Rahmen des Projekts wurde das genannte Werk ins Polnische übersetzt. Darüber hinaus wurde ein Glossar erstellt.
Projektteam ‘Verwaltungrechtliche Dogmatik’
Projektleiterin:
Prof. Dr. habil. Irena Lipowicz, Fakultät für Recht und Verwaltung, Kardinal Stefan Wyszyński Universität in Warszawa
Teilnehmende Forschende:
Dr. Ilona Czechowska, Karl Dedecius Stiftung, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Dr. Ziemowit Cieślik, Fakultät für Recht und Verwaltung, Kardinal Stefan Wyszyński Universität in Warszawa
Dr. habil. Natalia Kohtamäki, LL.M. (Bonn), Fakultät für Recht und Verwaltung, Kardinal Stefan Wyszyński Universität in Warszawa
Kontakt:
Dr. Ziemowit Cieślik
z.cieslik@uksw.edu.pl
Kooperationspartner:

Förderer:

Begleitende Aktivitäten:
Deutsch-polnische wissenschaftliche Konferenz "Dogmatische Herausforderungen und Konzepte für gemeinsames Lernen" | 8.–10.06.2022 | Ort: Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität in Warszawa
An der Konferenz nahmen Gäste aus Deutschland, darunter insbesondere Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Eberhard Schmidt-Aßmann, sowie Vertreter*innen verschiedener akademischer Zentren in Polen teil.
Programm (deutsche Version)
Programm (wersja polska)
Online-Workshop "Probleme der Übersetzung und Übertragbarkeit von theoretischen Konzepten am Beispiel der "Verwaltungsrechtlichen Dogmatik"" | 24.–25.03.2022 (Zoom-Videokonferenz)
Im Zentrum des Workshops standen Fragen der Übertragbarkeit und der Übersetzbarkeit zentraler Begriffe des deutschen Verwaltungsrechts in die polnische Fachsprache. Diese wurden am Beispiel der Übersetzung des Werkes "Verwaltungsrechtliche Dogmatik" von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Eberhard Schmidt-Aßmann in Anwesenheit des Autors diskutiert.
Beiträge leisteten Prof. Dr. Irena Lipowicz (Warschau), Prof. Dr. Natalia Kohtamäki (Warschau), Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Peter Sommermann (Speyer), Dr. Ziemowit Cieślik (Warschau), Dr. Ilona Czechowska (Frankfurt (Oder)) sowie Prof. Dr. Stefan Haack (Frankfurt (Oder)).
Der Workshop fand am 24.03. von 15:00 bis 18:00 Uhr und am 25.03. von 10:00 bis 13:00 Uhr statt.
Online-Seminar "Die Rezeption der Neuen Verwaltungsrechtswissenschaft in Deutschland und Polen" | 15.12.2021, 17:00 Uhr (Zoom-Videokonferenz)
Im Rahmen des Online-Seminars wurde die Rezeption des Konzepts der Neuen Verwaltungsrechtswissenschaft in Deutschland und Polen diskutiert. Dieses Konzept prägt seit über 25 Jahren die rechtswissenschaftliche Debatte in Deutschland und Europa. Es zielt auf eine Neuausrichtung der Verwaltungsrechtswissenschaft, die sich von einer ausschließlichen Orientierung an der Rechtsschutzperspektive löst und stattdessen stärker interdisziplinäre und internationale Ansätze einbezieht.
Im Fokus stand die Frage, wie soziale, ökonomische und ökologische Perspektiven in die Analyse des Verwaltungshandelns integriert werden können, um dessen steuernden und gestaltenden Charakter angemessen zu erfassen. Das Konzept hat sowohl breite Zustimmung als auch kritische Reaktionen hervorgerufen.
Über die Rezeption in beiden Ländern diskutierten Prof. Dr. Irena Lipowicz (Warschau) und Prof. Dr. Stefan Haack (Frankfurt (Oder)). Die Moderation übernahmen Prof. Dr. Natalia Kohtamäki und Dr. Ziemowit Cieślik (beide Warschau). Das Seminar wurde simultan ins Polnische übersetzt.
Übersetzungsworkshop für polnische und deutsche Studierende der Rechtswissenschaften und anderer Studiengänge an der Europa-Universität Viadrina | 17.01.2021 | Organisation: Sprachenzentrum und Juristische Fakultät der Europa-Universität Viadrina
Der Workshop widmete sich den Herausforderungen der Übersetzung rechtswissenschaftlicher Texte zwischen dem Deutschen und dem Polnischen. Im Mittelpunkt standen insbesondere verwaltungsrechtliche Texte, die durch ihre komplexe historische Dimension, ihre vielschichtige Gegenwartsanalyse und ihre Zukunftsorientierung besondere Anforderungen an die Übersetzung stellen.
Diese Herausforderungen wurden im Rahmen der Werkstatt "Translatorische Übungen in Deutsch und Polnisch" unter der Leitung von Małgorzata Bochwic-Ivanovska, vereidigte Übersetzerin für Deutsch und Polnisch, praktisch erprobt. Als Arbeitsgrundlage diente das Werk "Verwaltungsrechtliche Dogmatik" von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Eberhard Schmidt-Aßmann sowie dessen polnische Übersetzung.