Internationale Wissenschaftliche Konferenz "35 Jahre des Verbandes Polnischer Germanisten: 35 Jahre des Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen"
35 Jahre polnische Germanistik – Anlass für Rückblick und Aufbruch zugleich. Die Konferenz nimmt die Entwicklungen in Forschung und Lehre seit 1991 in den Blick und fragt nach Gegenwart und Zukunft der Germanistik in Polen. Im Mittelpunkt stehen neue Forschungsperspektiven, aktuelle Herausforderungen und die Rolle der Germanistik für den deutsch-polnischen Dialog. Anmeldung der Beiträge noch bis 30. September möglich.
Anlass der Tagung sind zwei Jubiläen: das 35-jährige Bestehen des Verbandes Polnischer Germanisten und der 35. Jahrestag des Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen. Beide stehen für Entwicklungen, die die deutsch-polnische wissenschaftliche Zusammenarbeit und insbesondere die Germanistik in Polen nachhaltig geprägt haben.
Beiträge zur Zukunft der Germanistik gesucht
Die Konferenz möchte Bilanz ziehen und zugleich nach vorne schauen: Wie haben sich germanistische Forschung und Lehre in Polen in den vergangenen 35 Jahren entwickelt? Wo steht die polnische Germanistik heute und vor welchen Herausforderungen steht sie in Zukunft?
Willkommen sind Beiträge unter anderem zu aktuellen und zukünftigen Entwicklungen in der germanistischen Literatur- und Sprachwissenschaft, zu Forschung und Lehre an polnischen Universitäten sowie zur Didaktik der deutschen Sprache und Literatur. Weitere Themenfelder sind die Präsenz deutscher Sprache, Literatur und Kultur in der polnischen Gesellschaft und die Rolle der Germanistik für die deutsch-polnische Verständigung.
Als Kooperationspartner unterstützt die Karl Dedecius Stiftung die Konferenz und damit den wissenschaftlichen Austausch über Themen, die eng mit ihrer Arbeit an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kultur und deutsch-polnischem Dialog verbunden sind.
Die Konferenz findet am 11. und 12. Dezember 2026 an der Universität Wrocław statt und steht unter der Schirmherrschaft des Generalkonsuls der Bundesrepublik Deutschland in Wrocław, Martin Kremer.
Jetzt Beitragsvorschlag einreichen
Wissenschaftler*innen sind eingeladen, sich mit einem eigenen Beitrag an der Konferenz zu beteiligen. Die Frist für die Anmeldung mit Referat ist der 30. September 2026. Die Benachrichtigung über die Annahme der eingereichten Vorschläge erfolgt bis zum 15. Oktober 2026. Für die Vorträge sind jeweils 20 Minuten mit anschließender zehnminütiger Diskussion vorgesehen. Konferenzsprache ist Deutsch. Eine Publikation der Beiträge nach positiver Begutachtung ist geplant.
Wir freuen uns auf vielfältige Perspektiven, neue Forschungsfragen und Beiträge zur Diskussion über Gegenwart und Zukunft der Germanistik und ihre Bedeutung für den deutsch-polnischen Dialog.
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