ERUA bei der Conference of the Student Bodies of the Alliances

Michalina Lorych, gewählte Vertreterin des ERUA Student Boards an der Viadrina und Studentin im Studiengang Deutsch-Polnisches Recht, berichtet über ihre Teilnahme an der CoA #3, die vom 1. bis 5. Mai 2026 in Malta stattfand:

Im Mai hatte ich gemeinsam mit einer weiteren Vertreterin des Student Boards, Alexandra Petrova von der NBU, die Gelegenheit, an der Conference of the Student Bodies of the Alliances (CoA #3) teilzunehmen – organisiert von der European Students' Union (ESU). Die ESU ist die Dachorganisation von 43 nationalen Studierendenvertretungen aus 40 Ländern und vertritt fast 20 Millionen Studierende in Europa. Sie ist ein langjähriger Partner von ERUA. Die CoA #3 brachte Studierendenvertreter*innen aus vielen verschiedenen Europäischen Hochschulallianzen zusammen.
Im Mittelpunkt stand die Diskussion der Möglichkeiten und Grenzen studentischer Mitbestimmung in den Hochschulallianzen und die Frage, wie Studierende aktiver in deren Weiterentwicklung eingebunden werden können. Ein herausragender Teil des Programms war das Treffen mit Marcela Iglesias, Generalkoordinatorin von SEA-EU (Europäische Meeresuniversität – eine Allianz von neun Küstenuniversitäten, die wie ERUA Teil der Europäischen Hochschulinitiative der EU ist). Dieses Gespräch gab uns wertvolle Einblicke, wie andere Allianzen ihre Zusammenarbeit organisieren, Studierende einbinden und unterstützen und interne Abläufe verbessern.

Zu sehen, wie andere Allianzen mit denselben Herausforderungen umgehen, denen auch wir gegenüberstehen, hat uns eine wirklich neue Perspektive eröffnet. Ich nehme die Erkenntnis mit, dass studentische Vertretung nicht bedeutet, als Passagier unterwegs zu sein, sondern selbst mitzusteuern. Von den Best Practices anderer Universitäten zu lernen, hat uns ganz konkrete Anregungen gegeben, wie wir die studentische Beteiligung auch in unserer eigenen Allianz stärker und wirkungsvoller gestalten können.

Michalina Lorych

Das Programm umfasste Workshops, Debatten zu komplexen und teilweise kontroversen Themen sowie den Austausch mit anderen studentischen Organisationen. Dadurch konnten wir verschiedene Ansätze der Studierendenvertretung vergleichen und praktische Ansätze kennenlernen, die in anderen Allianzen angewandt werden.
Neben dem offiziellen Programm nahmen wir auch an Führungen und kulturellen Aktivitäten teil. Die Konferenz endete mit einer Intercultural Night mit regionalen Speisen, Musik und Tanz für alle Teilnehmenden.
Unter dem Strich war die Konferenz eine inspirierende Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, die Zusammenarbeit zwischen studentischen Vertretenden zu stärken und neue Ideen für die Förderung der studentischen Beteiligung in unserer eigenen Allianz zu gewinnen.

Michalina Lorych

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