Radek Knapp liest und spricht über Migration, Identität und Literatur
Der polnisch-österreichische Schriftsteller Radek Knapp ist am Dienstag, dem 20. Mai 2026, 18.30 Uhr, zu Gast in Frankfurt (Oder). Im Vorfeld der Verleihung des Viadrina-Preises, bei der er die Laudatio auf den Preisträger Steffen Möller halten wird, liest er auf Einladung der Europa-Universität Viadrina aus seinen Werken. Die öffentliche Veranstaltung findet in der Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder), Haus 1, Bischofstraße 17 statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Lesung wird von der Karl Dedecius Stiftung in Kooperation mit dem Sprachenzentrum der Viadrina, der Universitätsbibliothek und der Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder) organisiert.
Mehr Informationen zur Veranstaltung auf der Webseite der Karl Dedecius Stiftung
In seinen Büchern erzählt Radek Knapp von Menschen, die zwischen Ländern, Sprachen und Lebensentwürfen unterwegs sind. Seine Texte verbinden Humor mit einem genauen Blick auf Alltagssituationen und eröffnen zugleich Perspektiven auf Fragen kultureller Zugehörigkeit.
Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, mit dem Autor ins Gespräch zu kommen und gemeinsam über Literatur und gesellschaftliche Themen zu diskutieren.
Zur Person
Radek Knapp wurde 1964 in Warschau geboren und lebt seit seiner Jugend in Wien. Er studierte Philosophie und arbeitete zunächst in verschiedenen Berufen, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Bekannt wurde er unter anderem mit Romanen wie „Herrn Kukas Empfehlungen“ und „Der Gipfeldieb“ sowie mit dem Erzählungsband „Franio“, der mit dem Aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Sein Roman „Herrn Kukas Empfehlungen“ wurde zudem verfilmt. Für sein Werk erhielt er mehrere Auszeichnungen, darunter den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis. Heute gilt Radek Knapp als wichtige Stimme der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur mit besonderer Perspektive auf das Leben zwischen Polen und Österreich.
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