Foto-Ausstellung über zerstörtes Kulturerbe in der Ukraine
Kirchen, Museen, Theater, Denkmäler, Bibliotheken – hunderte Kulturerbestätten wurden durch Russlands Krieg gegen die Ukraine in den vergangenen vier Jahren beschädigt. Einen Eindruck von den Angriffen auf das kulturelle Erbe der Ukraine vermittelt die Fotoausstellung „Krieg zerstört Denkmäler: Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine“, die aktuell im Hauptgebäude der Viadrina zu sehen ist. Renata Hanynets hat die Ausstellung an der Viadrina organisiert. Die Doktorandin am Lehrstuhl für Denkmalkunde bietet am Mittwoch, dem 18. März, 16.00, eine englischsprachige Führung durch die Ausstellung an. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
„Der Verlust des kulturellen Erbes durch den Krieg in der Ukraine bleibt oft im Schatten. Zerstörte Museen, verbrannte Archive, beschädigte Kirchen – all das bekommt wenig mediale Aufmerksamkeit. Doch ihre Zerstörung ist nicht nur ein materieller, sondern auch ein symbolischer Verlust“, begründet Renata Hanynets, warum sie die Ausstellung an der Viadrina organisiert hat. Krieg zerstöre nicht nur Gebäude, es vernichte Erinnerung, historische Kontinuität und kulturelle Identität. „Die Idee der Ausstellung entstand aus der Notwendigkeit zu verdeutlichen, dass hinter jeder Ruine eine Geschichte steckt – sei es architektonisch, künstlerisch oder menschlich“, so Renata Hanynets.
Heide Fest
Die Ausstellung besteht aus 20 Fotos von beschädigten Gebäuden aus verschiedenen Städten der Ukraine. Die Motive sind eine Auswahl aus der Sonderkategorie „War Destroys Monuments“ des internationalen Fotowettbewerbs Wiki Loves Monuments.
Heide Fest
Die Fotos sind täglich bis zum 27. März vor der Universitätsbibliothek der Viadrina, Große Scharrnstraße 59, zu sehen. Das Hauptgebäude ist zu den folgenden Zeiten geöffnet: Montag-Freitag: 6.00 bis 21.00 Uhr, Samstag: 8.30 bis 19.00 Uhr, Sonntag: 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr.
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