Über Grenzen hinweg kommunizieren, lernen und Europa leben – zahlreiche Interessierte beim Infotag
„Kommen Sie zu uns. Sprechen Sie mit uns. Stellen Sie all Ihre Fragen. Wir freuen uns auf Sie“, begrüßte Prof. Dr. Claudia Maria Hofmann die Gäste zum Infotag am 29. August 2026 an der Viadrina. Etwa 120 Besucher*innen – größtenteils aus der Region und aus Berlin, aber auch aus Köln, Heilbronn, Saarbrücken, Wrocław und Poznań – nutzten die Chance, sich über das Studienangebot in den Bereichen Digital Studies, Jura sowie Kultur- und Wirtschaftswissenschaften zu informieren und den grenzüberschreitenden Campus kennenzulernen.
„Kulturwissenschaften an der Viadrina bedeutet, über kulturelle Grenzen hinweg zu kommunizieren, zu lernen und Europa zu leben“, erklärte Prof. Dr. André Rottmann. Er begeisterte die Besucher*innen mit gesellschaftsrelevanten Zukunftsfragen: etwa mit der Frage, wie sprachliche Muster in Online-Kommentaren genutzt werden können, um Fake News zu identifizieren.
Infotag an der Viadrina
Stimmengewirr drang aus dem Foyer des Logenhauses: Hier berieten Mitarbeitende der Fakultäten und des Sprachenzentrums zum Studienangebot, zur Studienorganisation sowie zum Sprachenlernen und zu Auslandsaufenthalten während des Studiums. Auch Studierende waren vor Ort, um aus dem Unialltag zu berichten. Bei von ihnen geführten Touren lernten Besucher*innen den grenzüberschreitenden Campus kennen. Eine Schülerin vom Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium in Rathenow erkannte Student Gabriel Pietrzyk von einem individuellen Besuch der Viadrina an ihrer Schule. Im direkten Austausch konnte sie sich nun noch einmal persönlich über die Wirtschaftswissenschaften informieren.
An Dr. Adalbert Luczak traten Interessierte schon direkt nach seiner Probevorlesung zu Finance heran: Eine junge Frau fragte nach der Höhe des Mathematikanteils im wirtschaftswissenschaftlichen Studienangebot. „Es gibt zahlreiche unterstützende Vorbereitungskurse, die im Grundlagenstudium während des ersten Semesters angeboten werden. Das ist bei uns alles machbar“, erklärte er ihr.
Studierendenwerk, Wohnungswirtschaft und WohnBau gaben Tipps rund um bezahlbare Wohnmöglichkeiten in der europäischen Doppelstadt Frankfurt (Oder)-Słubice. Mitarbeitende des Zulassungsamtes unterstützten Kurzentschlossene individuell und direkt vor Ort bei der Einschreibung, die noch bis zum 15. September 2026 ohne Numerus clausus und Studiengebühren möglich ist.
Judith Rabethge
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