Viadrina-Kurznachrichten: Veranstaltungshinweise und Meldungen vom 26. bis 31. Oktober 2026

Frankfurt (Oder), 

Die hier aufgeführten Termine sind eine Auswahl der öffentlichen Veranstaltungen an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Eine stets aktualisierte komplette Übersicht finden Sie auf www.europa-uni.de/events

 

Neue Fronten der Übergangsjustiz – Ukraine Lecture Series

Die Anwältin und Rechtswissenschaftlerin Dr. Kateryna Busol von der Nationalen Kyjiw-Mohyla-Akademie hält am Montag, dem 26. Oktober, 16.15 Uhr, einen Vortrag über „The New Frontiers of Transitional Justice in Ukraine and Globally“. Die Veranstaltung bildet den Auftakt der Ukraine Lecture Series vom Kompetenzverbund Interdisziplinäre Ukrainestudien an der Viadrina. Im aktuellen Wintersemester widmen sich die einzelnen Vorträge der Übergangsjustiz. Das Programm wurde in Kooperation mit der Juristischen Fakultät und Prof. Dr. Nella Sayatz entwickelt.
Ort: Gräfin-Dönhoff-Gebäude, Europaplatz 1, GD 102
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„Wozu herrschen über Polen?“ – Jerzy Giedroyc Kolloquium

Der Osteuropahistoriker Dr. Markus Nesselrodt (Viadrina) spricht am Montag, dem 26. Oktober, 18.15 Uhr, zum Thema „Wozu herrschen über Polen? Preußische, französische und russische Zivilisationsmissionen um 1800 im Vergleich“. Sein Vortrag ist Teil des Jerzy Giedroyc Forschungskolloquiums im Wintersemester 2026/27.
Ort: Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Raum HG 217
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Ursprünge des modernen Antisemitismus – Ringvorlesung

Am Dienstag, dem 27. Oktober, 16.15 Uhr, hält der Historiker PD Dr. Werner Tress (Potsdam) den Vortrag „Der deutsche Nationalismus, die Ursprünge des modernen Antisemitismus und die Anfänge der Wissenschaft des Judentums“. Der Vortrag ist Teil der Ringvorlesung „Die ‚nationale Frage‘ und jüdischer Widerstand in deutschsprachiger Literatur von der Aufklärung bis in die Gegenwart“ des Selma Stern Zentrums für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg in Kooperation mit dem Axel Springer-Lehrstuhl für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration (Viadrina), dem Zentrum für Jüdische Studien (Basel) und dem Buber-Rosenzweig-Institut für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte der Moderne und der Gegenwart (Frankfurt/Main).
Ort: Auditorium Maximum, Logenstraße 4, AM 233,
Online-Teilnahme auf Anfrage per Mail an v.leonhard@selma-stern-zentrum.de
Weitere Informationen zur Ringvorlesung auf der Webseite des Selma Stern Zentrums

 

Musikalische Mittagspause in der Mensa

Am Mittwoch, dem 28. Oktober, 13.00 Uhr, gibt es wieder Mensa-Musik zur Mittagszeit. Dieses Mal spielen Viadrina-Studentin Mareike Riethmüller und Viadrina-Mitarbeiterin Niki Kasis Geige.
Ort: Gräfin-Dönhoff-Gebäude, Europaplatz 1, hintere Mensa

 

Hinter dem Mythos vom Euromaidan – Buchvorstellung

Die Geschehnisse während der Euromaidan-Revolution 2013/14 in der Ukraine und deren Auswirkungen stehen im Zentrum einer Buchvorstellung am Mittwoch, dem 28. Oktober, 13.00 Uhr. Zu Gast ist der Historiker Prof. Dr. William Jay Risch (Georgia College & State University). Mit dem Viadrina-Historiker Prof. Dr. Jan C. Behrends spricht er über sein aktuelles Buch „Ukraine’s Euromaidan. From Revolutionary Euphoria to the Madness of War”. Auf der Grundlage von Interviews, Archivmaterial und Berichten von Augenzeug*innen von beiden Seiten der Barrikaden bietet das Buch eine kritische Perspektive auf die Revolution der Würde und beleuchtet die Komplexität von Protest und Gegenprotest, revolutionärer Gewalt sowie der Ereignisse, die die Ukraine grundlegend verändert haben. Das Gespräch in englischer Sprache wird moderiert von Dr. Susann Worschech, Koordinatorin des Kompetenzverbundes Interdisziplinäre Ukrainestudien (KIU).
Ort: Gräfin-Dönhoff-Gebäude, Europaplatz 1, GD 203
Weitere Informationen


Blick auf die Zukunft in Ostdeutschland – Keynote

Darüber, wie sich moderne Gesellschaften die Zukunft wieder zueigen machen können, spricht der Anthropologe Dr. Felix Ringel von der Universität Durham am Donnerstag, dem 29. Oktober, 16.15 Uhr in seiner Keynote „Zukunft ethnographieren! ­– Warum gerade die Vergangenheit NICHT die richtige Perspektive zur Erforschung Ostdeutschlands ist“. Laut Durham ist die Zukunft in den vergangenen Jahrzehnten zum alles bestimmenden Problem geworden. Den Verlierern der postindustriellen Revolution, zu denen auch Ostdeutsche gehören, werde oft jedwede Handlungsmacht bezüglich der Zukunft aberkannt. Anhand seiner Forschungen in postindustriellen Städten in Ost- und Westdeutschland zeigt Felix Ringel, warum es wichtig ist, menschliche Beziehungen zur Zukunft ernst zu nehmen. Der Vortrag ist Teil des Workshops „Ein immer noch geteilter Himmel? Verflechtungen und Asymmetrien entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze“, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird.
Ort: Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Senatssaal (HG 109) und online
Weitere Informationen und Anmeldung

 

Generalmusikdirektor Felix Mildenberg zu Gast bei der „Filmosophie“

In der Reihe Filmosophie trifft am Donnerstag, dem 29. Oktober, 18.00 Uhr, der Film „Orchesterprobe“ auf den Orchester-Alltag von Felix Mildenberger, Generalmusikdirektor des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (Oder). Gezeigt und diskutiert wird die italienisch-deutsche Produktion aus dem Jahr 1979 von Federico Fellini. Felix Mildenberger gibt einen Einblick in den Arbeits- und Probenalltag eines Orchesters. In dem Gespräch geht es auch um das Verhältnis von filmischem und musikalischem Rhythmus und nicht zuletzt um die Frage, welche Rolle gemeinsame Einstimmung und individueller Eigensinn beim gemeinsamen Musizieren spielen.
„Mit Filmen denken“ ist das Motto der Reihe Filmosophie, die von Prof. Dr. Matthias Schloßberger, Professur für Sozialphilosophie, und Prof. Dr. Daniel Illger, Professur für Populäre Kulturen initiiert wurde. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an alle Film- und Gesprächsinteressierten.
Ort: Kulturmanufaktur Gerstenberg, Ziegelstraße 28 a
Weitere Informationen zur Filmosophie

 

Universitätsbibliothek bleibt am 31. Oktober geschlossen

Aufgrund des Feiertages bleibt die Universitätsbibliothek am Samstag, dem 31. Oktober, geschlossen.

 

AUSSTELLUNG

Die Besetzung der Krim und ihre Folgen

Die Ausstellung „Crimea: Over a Decade under Russian Occupation“ thematisiert die Auswirkungen der russischen Besatzung der Krim seit 2014. Gezeigt werden systematische Menschenrechtsverletzungen, darunter politische Verfolgung, religiöse Unterdrückung, Zwangsumsiedlungen, Militarisierung sowie die Zerstörung von ukrainischem Kulturerbe, aber auch Formen des Widerstandes durch die ukrainische Bevölkerung. Die Ausstellung wurde von der Vertretung des Präsidenten der Ukraine in der Autonomen Republik Krim und dem Büro der Krim-Plattform entwickelt und ist bis zum 1. November an der Viadrina zu sehen.
Ort: Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, vor der Universitätsbibliothek

 

Die hier aufgeführten Termine sind eine Auswahl der öffentlichen Veranstaltungen an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).
Eine stets aktualisierte komplette Übersicht finden Sie auf dieser Seite:

www.europa-uni.de/events

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