Diskussion über differenzierten Umgang mit DDR-Geschichte
Wie kann eine differenzierte Erinnerung an die DDR aussehen – fern von Verharmlosung und pauschaler Abwertung? Zur Diskussion darüber laden die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und die Konrad-Adenauer-Stiftung am Donnerstag, dem 5. November, 16.30 Uhr, in den Senatssaal der Viadrina (HG 109), Große Scharrnstraße 59, ein.
Unter dem Titel „Mehr als eine Fußnote! – Der Umgang mit der DDR-Geschichte“ diskutieren:
· Linda Teuteberg, stellvertretende Vorsitzende des Vereins Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. sowie stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP
· Dr. Maria Nooke, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur
· Prof. Dr. Rita Aldenhoff-Hübinger, Historikerin, Europa-Universität Viadrina
Das Gespräch wird moderiert von Prof. Dr. Claudia Weber, Inhaberin der Professur für Europäische Zeitgeschichte an der Europa-Universität Viadrina.
Selten wurde über die DDR-Geschichte kontroverser gestritten als heute. So werden die Verbrechen einerseits verharmlost und relativiert. Andererseits fehlt die gesellschaftliche Anerkennung gelungener Lebenswege, die viele Bürger*innen bis heute vermissen. Junge Menschen, die nie in der DDR gelebt haben, nutzen die Geschichte als Referenzpunkt für Widerstand und Staatsskepsis. In dem Gespräch geht es um folgende Fragen: Wie kann eine angemessene Beschäftigung mit der DDR aussehen? Was braucht es für eine differenzierte Erinnerung, die Biografien und Anderssein achtet, ohne demokratische Grundwerte infrage zu stellen? Und wie wird man sich in Zukunft an die DDR erinnern?
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