Viadrina und Universität Zielona Góra eröffnen regionalgeschichtliches Laboratorium Terra Transoderana

Zielona Góra, 

Am Mittwoch, dem 4. November, 11.00 Uhr, eröffnen die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und die Universität Zielona Góra das regionalgeschichtliche Laboratorium Terra Transoderana. Ziel des Projektes ist es, mit neuen Methoden für Lehre, wissenschaftliche Zusammenarbeit und Wissenstransfer regionale Geschichte über die deutsch-polnische Grenze hinweg gemeinsam erlebbar und erfahrbar zu machen. Zu der deutsch-polnischen Eröffnungsveranstaltung sind Interessierte herzlich eingeladen. Ein Bustransfer von Frankfurt (Oder) nach Zielona Góra und zurück wird angeboten.

Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.vcpu.europa-uni.de/de/transoderana/eroeffnung/index.html


Zum Programm


Die Eröffnungsveranstaltung findet von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr im Rektorat der Universität Zielona Góra, ul. Licealna 9, statt.

Geplant sind Grußworte von
·      Prof. Wojciech Strzyżewski, Rektor der Universität Zielona Góra
·      Janine Nuyken, Vizepräsidentin der Europa-Universität Viadrina
·      Łukasz Porycki, Mitglied des Präsidiums der Woiwodschaft Lubuskie
·      Tobias Dünow, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
·      Martyna Adamczyk, Leiterin der Verwaltungsbehörde INTERREG im Ministerium der Finanzen und für Europa des Landes Brandenburg

Es folgen Vorträge von:
·      Prof. Dagmara Jajeśniak-Quast, Direktorin des Viadrina Center of Polish and Ukrainian Studies, über „Grenzüberschreitende Wissensräume – die deutsch-polnische Hochschulkooperation als Modell für die Zukunft Europas“ sowie
·      Prof. Marceli Tureczek, Direktor des Instituts für Geschichte der Universität Zielona Góra, zum Thema „Nachbarschaft an Oder und Neiße – Grenzlanderfahrungen“

Schließlich präsentieren Dr. Magdalena Abraham-Diefenbach (Viadrina), Dr. Hanna Kurowska (Universität Zielona Góra) und Susanne Orth (Viadrina) das Projekt Terra Transoderana.

Die Veranstaltung wird simultan deutsch-polnisch übersetzt und endet mit einem Empfang.

Zum Projekt

„Terra Transoderana. Transformationen und Identitäten in der deutsch-polnischen Grenzregion für die akademische Bildungsarbeit“ ist ein Laboratorium für europäische Regionalgeschichte. Gemeinsam mit regionalen Bildungsakteur*innen werden neue Methoden entwickelt, um Themen wie Migrationen, Transformationen und Identitäten aus deutsch-polnischer Perspektive zu denken und zu vermitteln.

Das Projekt umfasst eine Vielfalt grenzüberschreitender Aktivitäten: Schulungen, Workshops und regionale Studienreisen auf beiden Seiten der Oder für Geschichtsakteur*innen, Konferenzen, Kolloquien und Vorträge, mit dem Ziel, Wissen zu vermitteln, Stereotypen abzubauen sowie Methoden der grenzüberschreitenden Bildungsarbeit bereitzustellen. Im Rahmen des Projektes entstehen ein Handbuch, ein Geschichtsspiel sowie eine Bildungsreise für Schüler*innen und eine internationale Sommerakademie für Studierende.

Das Projekt wird über drei Jahre mit rund 920.000 Euro im Rahmen des Programms Interreg VI A Brandenburg – Polen der Europäischen Union gefördert.

Zu den kommenden Veranstaltungen zählt eine Studienreise über jüdisches Leben auf beiden Seiten der Oder für Multiplikator*innen vom 11. bis 13. November. Vom 22. bis 26. November folgt eine deutsch-polnisch-ukrainische Konferenz für Wissenschaftler*innen in Lublin zur Frage „Erinnerung im Grenzraum – gemeinsam, schwierig, unbequem?“.

 

Weitere Informationen zum Projekt und zur Veranstaltung

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