Europa-Universität Viadrina veranstaltet Fake News Festival

Frankfurt (Oder), 

Wie verändert sich unsere Welt, wenn Künstliche Intelligenz Inhalte schneller produziert, als wir sie überprüfen können? Diese Frage steht im Zentrum des Fake News Festival, das von Donnerstag, dem 18. Juni, bis Samstag, den 20. Juni, erstmals in Frankfurt (Oder) und der Region stattfindet. Das von Studierenden und Forschenden an der Europa-Universität Viadrina entwickelte kostenfreie Festival bringt wissenschaftliche Perspektiven, Mitmach-Formate, Debatten und Unterhaltung zusammen.

In den verschiedenen Formaten geht das Programm den Fragen nach, wie Desinformation entsteht, warum sie wirkt – und welche Rolle Künstliche Intelligenz dabei spielt. Ziel ist es, – auch über den Campus hinaus – Wissen zugänglich zu machen, Debatten anzustoßen und Raum für Austausch, Fragen und neue Ideen zu schaffen. „Fotos können heute in Sekunden generiert werden, KI-Modelle erstellen überzeugende Texte oder Deepfakes, und immer häufiger stellt sich die Frage: Welchen Inhalten können wir eigentlich noch vertrauen? Gleichzeitig ist noch weitgehend offen, welche Folgen diese Technologien langfristig für öffentliche Debatten, Demokratie, Wissen und gesellschaftliches Vertrauen haben werden“, verdeutlicht Prof. Dr. Charlotte Köhler die Relevanz des Themas. Als eine der Initiatorinnen des Fake News Festivals betont sie: „Diese Fragen sollten nicht nur in kleinen Expert*innenkreisen diskutiert werden. Sie betreffen uns alle.“

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Ira Helten, die das Format gemeinsam mit Charlotte Köhler entwickelt, betont: „Mit dem Festival wollen wir Brücken schlagen zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Unsere Angebote richten sich bewusst nicht nur an Studierende, sondern laden beispielsweise auch Jugendliche und Senior*innen mit und ohne Vorwissen ein, mitzumachen.“ 

Neben Wissenschaftler*innen der Viadrina, die interdisziplinär zu Fragen der digitalen Transformation forschen, gestalten renommierte Expert*innen und Praktiker*innen das Programm des Festivals. Im Zentrum stehen das Mitreden und Mitmachen der Gäste, wofür offene Diskussionsrunden und Workshops Gelegenheit bieten. Ein genaueres Programm folgt.

Die Organisatorinnen des Festivals stehen für Medienanfragen zur Verfügung. Sie erreichen Sie per Mail an fakenewsfestival@europa-uni.de

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