The Shared Humanity Experience
Vom Ungesagten zum Verstandenen
Perspektiven verbinden – Horizonte erweitern
Es gibt gesellschaftliche und politische Themen, die uns alle betreffen – Dinge, die uns wichtig sind und über die wir sprechen möchten. Doch manchmal zögern wir, weil wir uns unsicher fühlen oder glauben, nicht genug darüber zu wissen. Dazu gehören Themen wie Sexismus, Rassismus, Diskriminierung, Vorurteile, Privilegien, Geschlechterrollen oder Erfahrungen mit Krankheit, Behinderung oder psychischer Gesundheit.
Du fragst dich, wie du solche wichtigen Gespräche beginnen kannst? Hast du Sorge, dass sie zu kontrovers oder überwältigend werden?
Genau deshalb haben wir die Shared Humanity Experience entwickelt. Es ist ein unterhaltsames, strukturiertes Format, das dir einen moderierten Raum bietet, um über herausfordernde Themen zu sprechen, Perspektiven zu teilen, zu reflektieren und gemeinsam zu lernen.
Mach mit, vernetze dich mit anderen und entdecke neue Ideen – auf eine Weise, die spannend, achtsam und unterstützend ist.
Es ist nicht nur eine Diskussion – es ist ein Erlebnis.

Wir möchten ein empowerndes Umfeld schaffen, dass es euch ermöglicht, diese Themen auch außerhalb dieses geschützten Raumes, in eurem Alltag und im Studium zu thematisieren und euch dazu zu positionieren, wann immer ihr das möchtet.
Das Ziel ist, einander zuzuhören, in Kontakt zu kommen und voneinander zu lernen.
Die ausgewählten Fragen sorgen für einen rücksichtsvollen Dialog und bieten einen strukturierten Ansatz für die Navigation durch komplexe Debatten. Sie ermöglichen eine direkte Auseinandersetzung und fördern zielgerichtete Gespräche. Darüber hinaus helfen sie dabei, unser Verständnis von gesellschaftlichen Dynamiken und Beziehungen neu zu definieren und sie können auch den Weg für die Bewältigung systemischer Herausforderungen ebnen.

Unboxing
Vor jeder Shared Humanity Experience stehe wir im Foyer der Mensa am Unboxing-Stand. Hier können Studierende Fragen stellen und Themen vorschlagen. So erfahren wir, worüber ihr immer schon mal sprechen wolltet!
Macht mit - wir laden alle Studierenden herzlich ein!
Die Shared Humanity Experience findet regelmäßig auf Englisch statt. Diskussionen in Kleingruppen können auch auf Deutsch geführt werden.
Rückblick
Listen. Reflect. Respond.
Diese Veranstaltung wurde von der Abteilung Chancengleichheit gemeinsam mit dem Institut für Konfliktmanagement, der Studierendengruppe von Amnesty International und dem Zentrum für Lehre und Lernen organisiert. Sie bot einen offenen und geschützten Raum für einen gemeinsamen Dialog über den Nahost-Krieg.
Die Teilnehmenden teilten ihre Überlegungen und Erfahrungen und diskutierten kontroverse Fragen, um verschiedene Sichtweisen zu reflektieren und die Komplexität des Konflikts zu beleuchten. Obwohl durchaus unterschiedliche Perspektiven während der verschiedenen Gesprächsrunden deutlich wurden, förderte der Austausch neue Einsichten und gegenseitiges Verständnis.
Dieses Event war ein Angebot, um auf die aktuellen Ereignisse, die viele Studierenden beschäftigen und die daraus erwachsene Notwendigkeit, sich mit diesem Thema in einer universitären Öffentlichkeit auseinanderzusetzen. Ziel war es, eine Plattform für offene Gespräche zu schaffen. Diese Shared Humanity Experience ermöglichte an allen Teilnehmenden, über schwierige Dilemmata in einer respektvollen Atmosphäre zu sprechen und zu diskutieren.
Was ist der Westen? Was ist der Osten? Warum ist das wichtig?
Diese Veranstaltung wurde von der Abteilung Chancengleichheit und dem ZLL (Zentrum für Lehre und Lernen) gemeinsam organisiert. Sie brachte Studierende der Viadrina sowie der De Montfort University Leicester (UK) zusammen, um die Dynamik zwischen West und Ost zu erforschen. Die Diskussionen umfassten eine Reihe von Themen wie Politik, Machtbeziehungen, (Post-)Kolonialismus, Identität, Medien und mehr. In den Gesprächen konnten die Teilnehmenden ihre vorgefassten Meinungen hinterfragen und ein tieferes Verständnis für die Komplexität der Beziehungen zwischen dem Westen und dem Osten entwickeln. Insgesamt zeigten die Teilnehmenden ein hohes Maß an Begeisterung für das Thema und tauschten in mehreren Diskussionsrunden Ideen und Erkenntnisse aus.
Als Teil des Programms der Diversity-Tage mit dem Schwerpunkt „Gesundheit“ griff die Shared Humanity Experience zum ersten Mal das Thema psychische Gesundheit auf. Das übergeordnete Ziel bestand darin, das Thema zu normalisieren und entstigmatisieren, und ein Umfeld zu schaffen, das einen offenen und konstruktiven Dialog fördert.
Im akademischen Bereich und darüber hinaus stellen Vorurteile ein Hindernis für eine echte Chancengleichheit am Arbeitsplatz dar und führen zu Diskriminierung und Ungleichheit. Dabei geht es nicht nur um festgefahrene Karrieren, sondern um ein Problem mit weitreichenderen gesellschaftlichen Auswirkungen, das sich auf unser tägliches Leben und den gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt auswirkt. Die Shared Humanity Experience zielte darauf ab, diese Vorurteile anzusprechen und in Frage zu stellen, um ein gerechteres und integrativeres berufliches Umfeld zu fördern.
Die Pilotveranstaltung unseres Projekts Shared Humanity Experience hatte den Fokus auf der Analyse von sozialen und kulturellen Systemen, die das Phänomen Rassismus aufrechterhalten. Das Bewusstsein für diskriminierende Mechanismen ist ein zentraler Bestandteil, um ein besseres Verständnis für Multikulturalismus in gesellschaftlichen Zusammenhängen und damit auch in unserer Universitätskultur fördern.
Ein Schwerpunkt des Abends lag darauf, dass Teilnehmende sich über erlebte Rassismus-Erfahrungen austauschen und über Möglichkeiten eines konstruktiven Umgehens damit gegenseitig empowern konnten. Auch ging es darum, wie man Menschen, die sich – teils auch aus Unwissenheit - rassistisch verhalten, konkret darauf hinweist, indem man ihnen das deutlich kommuniziert, Grenzen aufzeigt und kurz erklärt, wodurch sich wie ein respektvoller Umgang stattdessen konkret auszeichnen kann.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Suche nach einem gesunden Gleichgewicht angesichts von Phänomenen wie FOMO und toxischer Produktivität. Der TK-Gesundheitsbericht 2023 zeigt, dass 44 % der Studierenden häufig unter Stress leiden. Während der Veranstaltung haben wir uns eingehend mit den Ursachen befasst und Lösungen sowie Strategien erörtert, um den ständigen Leistungsdruck abzubauen.
In Zusammenarbeit mit ESN haben wir eine Veranstaltung zum Thema Leben im Studentenwohnheim organisiert, bei der sowohl die Herausforderungen als auch die schönen Momente im Mittelpunkt standen. Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, ihre Sichtweisen zu teilen, Tipps auszutauschen und gemeinsame Anliegen zu besprechen. Ziel war es, Kontakte zu knüpfen, das Verständnis für Unterschiede zu fördern und eine solidarische Studentengemeinschaft zu stärken.

Im Rahmen des allianzweiten ERUA-Tags 2025 haben wir eine Veranstaltung organisiert: „Winter Blues“. Bei Fforst hatten wir die Gelegenheit, ein Event mit dem Schwerpunkt psychische Gesundheit zu gestalten. Unser Ziel war es, echte Verbindungen zu schaffen und einen Funken Motivation zu entfachen, den wir mit in den Winter nehmen können. Gemeinsam haben wir einen Abend verbracht, der von bedeutungsvollen Gesprächen, hilfreichen Ratschlägen und dem Austausch unserer Perspektiven und Erfahrungen geprägt war.

Kontakt
Wenn Ihr Ideen, Vorschläge oder Fragen habt, meldet euch gerne bei uns!
Michalina Lorych (sie/ihr)
Studentische Mitarbeiterin / The Shared Humanity Experience
- AM 110
- Logenstraße 4 | 15230 Frankfurt (Oder)
- +49 335 5534 2587
- chancengleichheit-assistenz@europa-uni.de
- lorych@europa-uni.de
Postanschrift:
Europa-Universität Viadrina
Abteilung Chancengleichheit
Große Scharrnstraße 59
15230 Frankfurt (Oder)