Conflict and Democracy

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Headerbild Studiengang Conflict and Democracy
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Auf einen Blick


Abschluss

Master of Arts (M.A.)


Regelstudienzeit

4 Semester


Studienform

Vollzeit, Teilzeit


Hauptunterrichtssprache

Englisch


Studienbeginn

Wintersemester

 Zugang

zulassungsfrei (ohne Nu­me­rus clau­sus)


Kosten

keine Studiengebühren


Einschreibefristen

1. Juni – 15. September

Prüfung der Zugangsvoraussetzungen für Bildungsausländer*innen
Wintersemester: 1. Juni – 15. August


Aktuelles zum Studiengang

Veranstaltungsreihe: Conflict and Democracy Laboratory 


Konflikte bearbeiten – Demokratie formen – Veränderung gestalten

Sie interessieren sich dafür, wie politische und gesellschaftliche Konflikte produktiv transformiert werden können und so dazu beitragen, dass Demokratien gestärkt werden? Sie wollen verstehen, was liberale Demokratien anfällig für autoritäre Tendenzen macht und wie eine wehrhafte Demokratie der Zukunft aussehen könnte? Sie fragen sich, wie internationales Recht und internationale Politik auch angesichts erstarkender autoritärer Regime, geopolitischer Herausforderungen und globaler Krisen weiterhin eine funktionierende internationale Zusammenarbeit ermöglichen können?

Der Masterstudiengang „Conflict and Democracy“ verknüpft Politik- und Rechtswissenschaft mit praxisorientierter Konfliktforschung. Er geht davon aus, dass Konflikte innerhalb demokratischer Gesellschaften und zwischen demokratischen und autoritären Akteuren unsere Gegenwart und Zukunft prägen. Sie sind unvermeidbar und unverzichtbarer Bestandteil pluralistischen Zusammenlebens und fundamental für die Realitätstauglichkeit und die Weiterentwicklung demokratischer Strukturen. In Ihrem Studium lernen Sie, wie die politische Dimension solcher Konflikte erfasst und analysiert werden kann, Sie verstehen die unterschiedlichen gesellschaftlichen und verfassungsrechtlichen Dimensionen, die dabei berührt werden und Sie erwerben praktische Fähigkeiten für die Bearbeitung gesellschaftlicher und politischer Konflikte. In Ihrem Studium verbinden Sie eine wissenschaftlich-analytische Perspektive mit einer handfesten und zukunftsweisenden Praxiskompetenz.

Als Absolvent*in des Studiengangs „Conflict and Democracy“ verfügen Sie über ausgewiesene Kompetenzen zur Analyse und Bearbeitung politischer und gesellschaftlicher Konflikte auf lokaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Sie sind vertraut mit den politischen und juristischen Rahmenbedingungen und Steuerungsmechanismen demokratischer Gesellschaften. Sie kennen sich mit Methoden wissenschaftlichen Arbeitens aus und Sie verfügen über praxisorientierte Fähigkeiten für den Umgang mit Konflikten in und über Demokratie.

Besonderheiten

Der Masterstudiengang „Conflict and Democracy“ kann vollständig auf Englisch studiert werden, umfasst aber auch deutschsprachige Veranstaltungsangebote.

In diesem Studiengang schärfen Sie Ihr internationales Profil und profitieren von der besonderen Lage der Europa-Universität an der Schnittstelle zwischen Ost- und Westeuropa und einer einmaligen gesamteuropäischen Perspektive.

Optional können Sie im Rahmen des Studienprogramms das interdisziplinäre Wahlfach „Central and East European Studies“ belegen und so einen Einblick in die Geschichte, Kulturen, Gesellschaften und Literaturen Mittel- und Osteuropas gewinnen. Wenn Sie in beiden Wahlmodulen das Elective „Central and East European Studies“ wählen, erhalten Sie mit Ihrem Abschluss ein entsprechendes Zertifikat.

Wir bieten Ihnen umfangreiche Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte, etwa an einer unserer weltweit über 290 Partnerhochschulen. An der Viadrina kommt fast jede*r zweite Studierende aus dem Ausland. Das macht uns zu einer internationalen Gemeinschaft, die geprägt ist von Mehrsprachigkeit, Multiperspektivität, Begegnung und Austausch.

So erhalten Sie in Ihrem Masterstudium „Conflict and Democracy“ Einblicke in andere Wissenschaftskulturen, festigen und erweitern Ihre Sprachkenntnisse und erlernen im Studienalltag, sich auch in internationalen Kontexten souverän und selbstverständlich zu bewegen. Bereits während Ihres Studiums knüpfen Sie ein internationales persönliches und berufliches Netzwerk.

Wir sind eine Universität der kurzen Wege und der direkten Begegnung. Wir bieten Ihnen hervorragende Studien- und Lernbedingungen. Als Studierende stehen Sie mit unseren Wissenschaftler*innen in persönlichem Austausch. Lehre und Forschung erfolgen in offener Atmosphäre und in überschaubaren Learning Communities. Wir lernen zusammen in interaktiven und erfahrungsbasierten Formaten. Wir fordern Sie heraus, sich im geschützten Rahmen mit schwierigen Realitäten auseinanderzusetzen und daran Ihr Denken zu schärfen und Ihr Handwerkszeug zu trainieren. Von der Studienfachberatung bis zum Career Center stehen Ihnen umfangreiche Beratungsangebote zur Verfügung, um Sie bei allen Fragen und Herausforderungen rund ums Studium zu unterstützen

USPs

Warum „Conflict and Democracy“ studieren?

  • wissenschaftlich fundiert und gesellschaftlich relevant
  • anwendungsorientiert und praxisbezogen
  • international und interdisziplinär
  • persönlich begleitet und individuell unterstützt
  • direkte Begegnung und kurze Wege
  • gesamteuropäische Perspektive
  • Universitätsstandort vor den Toren Berlins

Qualifikationen und Berufsperspektiven

Der Studiengang „Conflict and Democracy“ vermittelt Ihnen fundierte theoretische und empirische Kenntnisse über die vielfältigen und dynamischen Steuerungsmechanismen demokratischer Gesellschaften. Sie erwerben umfangreiche Kompetenzen und wirkmächtiges Handwerkszeug, um politische und gesellschaftliche Konflikte in Demokratien und im Spannungsfeld zwischen demokratischen und autoritären Akteuren kritisch zu analysieren, handhabbar zu machen und konstruktiv zu bearbeiten.

Damit sind Sie sowohl für einen Berufseinstieg als auch für eine weitere akademische Laufbahn (anschließende Promotion) qualifiziert.

Sie erwerben im Studiengang „Conflict and Democracy“ Kompetenzen, die über die Qualifikation für den beruflichen Erfolg hinausgehen und für die Gestaltung einer gelingenden Zukunft unerlässlich sind: Sie erlernen und erleben, wie zukunftsrelevante Themen fundiert und verantwortungsbewusst in unsere Gesellschaft eingebracht werden und wie Bürger*innen wirksam die Realität der Demokratie gestalten und verändern können.

Der Studiengang bereitet Sie auf folgende konkrete Berufsfelder im nationalen oder internationalen Kontext vor:

  • Diplomatie und internationale Zusammenarbeit in staatlichen Institutionen und internationalen Organisationen
  • Gesellschaftlich-politische Arbeit in Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und Interessenverbänden
  • Konfliktmediation, Konfliktmanagement und Kommunale (Konflikt-) Beratung
  • Politik und Verwaltung auf kommunaler, regionaler, nationaler und EU-Ebene
  • Politikberatung, Organisationsberatung, Kommunikationsberatung
  • Politische Bildung, Erwachsenenbildung, außerschulische Jugendbildung
  • Stiftungen, kulturelle oder konfessionelle Initiativen
  • (Soziale) Medien, Verlagswesen, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit
  • Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation, z.B. in sozialwissenschaftlichen oder interdisziplinären Lehr- und Forschungseinrichtungen

Bewerbung und Einschreibung

Fachliche Voraussetzungen

Um den Master Conflict and Democracy zu studieren, benötigen Sie:

  • einen ersten Hochschulabschluss im Umfang von mind. 180 ECTS-Credits
  • einen Nachweis von mind. 30 ECTS-Credits in Fächern mit sozial-, politik- oder rechtswissenschaftlichem Schwerpunkt

Sprachliche Voraussetzungen

Sie müssen Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) nachweisen. Anerkannt werden:

Deutschkenntnisse müssen Sie bei der Einschreibung nicht nachweisen; sie sind jedoch von Vorteil, um aus dem deutschsprachigen Kursangebot wählen zu können.    

Der Studiengang ist zulassungsfrei. Sie erhalten einen Studienplatz, wenn Sie die Zugangsvoraussetzungen für den Studiengang erfüllen und sich  innerhalb der Fristen in den Studiengang einschreiben.

Die Einschreibung für das 1. Fachsemester ist zum Wintersemester möglich.

Wenn Sie Ihren Schulabschluss im Ausland erworben haben, sind Sie so genannte Bildungsausländer*in. In diesem Fall erfolgt die Prüfung der Zugangsvoraussetzungen über uni-assist e.V. und es gelten verkürzte Fristen. Unsere Schritt für Schritt Anleitung hilft Ihnen bei der Bewerbung. Nach erfolgter Prüfung durch uni-assist werden Ihre Unterlagen an uns weitergeleitet. Sie erhalten vom Zulassungsamt der Viadrina die Zugangsdaten zu unserem Portal viaCampus und weitere Informationen zur Einschreibung.

Wenn Sie Ihren Schulabschluss in Deutschland erworben haben oder die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, schreiben Sie sich online direkt über viaCampus ein. Ihre für die Einschreibung erforderlichen Unterlagen laden Sie dort hoch.

Die Einschreibung für ein höheres Fachsemester ist zum Winter- und zum Sommersemester über viaCampus möglich. Bitte beachten Sie, dass Sie für die Einschreibung in höhere Fachsemester eine Bescheinigung zur Einstufung benötigen. Informationen zum Einstufungsbescheid finden Sie hier. Bei Fragen zu Anerkennung und Studienplanung unterstützt Sie Ihre Studienfachberatung. Für weitere Informationen zur Einschreibung besuchen Sie unsere Webseite Bewerben und Einschreiben.

Wenn Sie als Gaststudierende für ein Auslandssemester an die Viadrina kommen oder sich für ein gesamtes Studium an der Viadrina entscheiden, finden Sie hier ergänzende Informationen für Incoming-Studierende.

Zulassungsamt: Beratung zum Bewerbungs- und Einschreibeprozess 
Zentrale Studienberatung: weiterführende Beratung zum Studienbeginn (Wohnen, Finanzieren, Ankommen)
Viadrina Internationale Angelegenheiten: spezifische Informationen und Beratung für ausländische Interessierte

Lernen Sie Lehrende und Mitarbeiter*innen kennen

Aufbau des Studiums

Im Grundlagenmodul erwerben Sie die Grundlagen der Politikwissenschaft, der Rechtswissenschaft und der Konfliktforschung.

Darauf bauen drei Fachmodule auf, in denen Sie Ihr politik- und rechtswissenschaftliches Fachwissen über die Mechanismen von Interessenaushandlung und Konfliktregulierung in Demokratien sowie in nationaler und internationaler Politik erweitern:

  • Im Modul „Politics of International Conflict and Democracy“ befassen sie sich  mit Ursachen von Krieg und Frieden, besonders hartnäckigen internationalen Konflikten, der Rolle internationaler Organisationen bei der Konfliktlösung, Narrativen und Identität in der internationalen Politik sowie internationaler Sicherheitspolitik.
  • Das Modul „Politics of Domestic Conflict and Democracy“ untersucht die Entstehung, Institutionalisierung und Bewältigung politischer und sozialer Konflikte innerhalb demokratischer und autoritärer Systeme. Eine besondere Rolle spielen Staats- und Konfliktformen, Populismus als politische Strategie, politische Dynamiken und Prozesse in demokratischen und autoritären Staaten oder Kapitalismus und soziale Struktur.
  • Das rechtswissenschaftliche Modul „Legal Regulation of Conflict“ setzt thematische Schwerpunkte auf Rechtsstaatlichkeit, Europäische Rechtstraditionen, Übergangsjustiz, internationale Klimagerechtigkeit, Kollektives Arbeitsrecht und Kriegsvölkerrecht.

Das Praxismodul „Navigating Conflict within and about Democracy“ ermöglicht Ihnen den Erwerb von anwendungsorientierter Expertise und praktischen Fähigkeiten im Bereich der interessenbasierten Konfliktbearbeitung in gesellschaftlichen und politischen Kontexten, insbesondere in der Konfliktanalyse, Kommunikation, Verhandlungsführung, Mediation, Dialoggestaltung und im Dilemma-Management.

Über den Zentralbereich hinaus setzen Sie im Laufe Ihres Studiums weitere, an Ihren Interessen orientierte Schwerpunkte. Dazu wählen Sie aus den folgenden Optionen zwei Wahlmodule („Electives“) aus:

  • Vertiefung der politik- oder rechtswissenschaftlichen Module aus dem Zentralbereich
  • „Interdisciplinary Electives“ der Kulturwissenschaftlichen Fakultät:
    • Central and East European Studies
    • Cultural History
    • Gender and Queer Studies
    • Philosophy and Arts in Times of Crises
  • Wahlmodul „Language and Practice“: In diesem Modul können Sie Ihre Praxiserfahrung und/oder Fremdsprachenkenntnisse vertiefen. Sie können Kenntnisse einer modernen europäischen Fremdsprache erwerben. Alle Sprachkurse im Viadrina-Sprachenzentrum sind kostenfrei. Alternativ können Sie praxisrelevante Fähigkeiten erwerben – entweder durch ein berufsqualifizierendes Praktikum, den Besuch praxisrelevanter Lehrveranstaltungen oder den Erwerb von Zusatzzertifikaten.

Die Abschlussphase Ihres Studiums besteht aus der Masterarbeit zu einem Thema Ihrer Wahl und einer anschließenden mündlichen Prüfung (Abschlusskolloquium).

Studienfachberatung und Studiengangsleitung

Porträt: Laura Bannan-Fischer

Laura Bannan-Fischer

Koordination und Studienfachberatung

Porträt Anne Holper

Dr. Anne Holper

Studiengangsleitung