Miriam Lind und Sarah Speck halten Antrittsvorlesung an der Viadrina
Mit einer gemeinsamen Antrittsvorlesung stellen sich zwei im Jahr 2025 berufene Professorinnen der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina der Öffentlichkeit vor: Prof. Dr. Miriam Lind, Professorin für Sprachpraktiken in Medienkulturen, und Prof. Dr. Sarah Speck, Professorin für Vergleichende Kultursoziologie. Die öffentliche Veranstaltung findet am Dienstag, dem 20. Januar, 18.15 Uhr im Senatssaal der Europa-Universität Viadrina, Große Scharrnstraße 59, 15230 Frankfurt (Oder) statt. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Begrüßt werden die Gäste vom Präsidenten der Europa-Universität Viadrina, Prof. Dr. Eduard Mühle. Eine Einführung in die Veranstaltung gibt Prof. Dr. Timm Beichelt, Dekan der Kulturwissenschaftlichen Fakultät.
Prof. Dr. Miriam Lind (li.) und Prof. Dr. Sarah Speck
Heide Fest
In ihrer Antrittsvorlesung spricht Prof. Dr. Miriam Lind zum Thema „Sprache und Menschsein. Kulturlinguistische Perspektiven der Humandifferenzierung“. Prof. Dr. Sarah Speck hält einen Vortrag mit dem Titel „Dialektik der Emanzipation. Eine kultursoziologische Perspektive“. Im Anschluss sind alle Teilnehmenden zu einem Empfang eingeladen.
Prof. Dr. Miriam Lind ist seit April 2025 Inhaberin der Professur für Sprachpraktiken in Medienkulturen an der Europa-Universität Viadrina. Bereits seit September 2023 leitet sie eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe an der Viadrina. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in der kulturanalytischen Linguistik, der linguistischen Diskurs- und Medienanalyse, der Gender- und Queerlinguistik sowie in kommunikativen Praktiken zwischen Menschen, Tieren und Maschinen. 2018 wurde sie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit einer Arbeit in der Germanistischen Linguistik promoviert.
Seit dem Sommersemester 2025 ist Prof. Dr. Sarah Speck Inhaberin der Professur für Vergleichende Kultursoziologie an der Europa-Universität Viadrina. Zuvor lehrte und forschte sie unter anderem in Hamburg, Berlin, Darmstadt, Tübingen und Buenos Aires sowie zuletzt an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich kultursoziologischer und kritisch-theoretischer Zeitdiagnosen sowie der Geschlechterforschung. Aktuell arbeitet sie unter anderem zur Produktion verschwörungstheoretischen Wissens und zum widersprüchlichen Wandel der Geschlechterverhältnisse. Prof. Dr. Sarah Speck ist Mitglied des Kollegiums des Instituts für Sozialforschung.
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