Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas (M.A.)
Das Studium
Das Einmalige am Masterstudiengang der Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas an der Viadrina ist, dass nicht nur Wissen über Mittel- und Osteuropa vermittelt wird, sondern das Studium selbst in der Grenzregion zwischen Deutschland und Polen verankert ist.
An Deutschlands östlichster Universität treffen Dozenten und Studierende aus Deutschland, Polen, der Ukraine, Belarus und Russland sowie aus anderen Ländern Europas und der Welt zusammen, um interdisziplinär über Herausforderungen, Perspektiven und Probleme der Kultur und Geschichte Osteuropas in ihrem gesamteuropäischen Kontext zu arbeiten.
Die gewöhnlich kleine Seminargröße an der Viadrina ermöglicht eine intensive Betreuung durch die Dozenten und belebt den Kontakt zwischen den Studierenden. Ihnen stehen zwei Forschungsbibliotheken, jene der Viadrina und jene des Collegium Polonicum, zur Verfügung.
Qualifikationen und Berufsperspektiven
Mit ihrem spezialisierten Wissen und den fundierten Sprachkenntnissen können die Absolventen sich in ein weites Berufsfeld einordnen.
Der geisteswissenschaftliche Abschluss befähigt die Absolventen zum einen zum weiterführenden wissenschaftlichen Arbeiten, zum anderen für spätere Tätigkeiten als Mittel- und Osteuropa-Experten in Wissenschaft, Politik, Kultur oder Wirtschaft.
Zu den Berufsfeldern gehören die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie das Personalwesen von Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen, Forschungs- Lehr- oder Weiterbildungseinrichtungen, Medien, Stiftungen und Verlage, Stadt- und Regionalplanung, Museums- und Ausstellungswesen, Kulturagenturen. Im Osteuropakolloquium tragen regelmäßig ausgewiesene Praktiker dieser Berufsfelder vor.
Studienstruktur
Das obligatorische Zentralmodul befasst sich mit zentralen Fragestellungen der Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas. Es besteht danach die Möglichkeit, eine individuelle Studienstrategie aus drei Wahlpflichtmodulen zu erstellen, um Kenntnisse und Fähigkeiten entlang thematischer Linien zu vertiefen. Die thematischen Schwerpunkte des Studiengangs sind: Politische Ordnung – Wirtschaft – Gesellschaft, Menschen – Artefakte – Visionen, Räume – Grenzen – Metropolen. Anschließend haben die Studierenden die Wahl für ein Semester ins Ausland zu gehen oder sich in einem Gebiet der Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas zu vertiefen. Es besteht weiterhin die Möglichkeit an ausgewählten Master-Seminaren anderer Studiengänge der Viadrina teilzunehmen oder eine weitere osteuropäische Fremdsprache zu lernen. Nicht-Muttersprachler können ebenso ein Fremdsprachenzertifikat des Deutschen erlangen. Abgeschlossen wird das Studium durch eine Masterarbeit, die in der Regel auf Forschungen beruhen soll, welche bereits während des Studiums aufgenommen werden können. Die Sprachkurse begleiten den Masterstudiengang kontinuierlich. Die Regelstudienzeit beträgt vier Fachsemester.
Der Masterstudiengang Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas besteht aus sechs Modulen mit je 12 ECTS-Credits (ein Zentralmodul, zwei Wahlpflichtmodule, zwei Optionsmodule, ein Forschungsmodul), einem weiteren Modul mit 18 ECTS-Credits für die Fremdsprachenausbildung und praxisrelevante Studienanteile sowie der Masterarbeit mit Abschlusskolloquium mit 30 ECTS-Credits. Der Studienumfang beträgt insgesamt 120 ECTS-Credits.
- Obligatorische Einführungsveranstaltung zur Kultur und Geschichte Mittel– und Osteuropas
- Überblicksvorlesung zu einem Gegenstand der KGMOE oder eine weitere Veranstaltung zu einem Gegenstand der KGMOE
2 der folgenden Wahlpflichtmodule müssen belegt werden:
- Politische Ordnung – Wirtschaft – Gesellschaft
- Menschen – Artefakte – Visionen
- Räume – Grenzen – Metropolen
2 der folgenden Optionen müssen gewählt werden:
- Vertiefung im Zentralmodul, Wahlpflichtmodul oder eine weiteres Modul aus dem Wahlpflichtbereich des Masterstudiengangs
- Wahl des Moduls Nachbarfakultäten oder eines Moduls aus dem Wahlpflichtbereich eines anderen Masterstudiengangs
- Wahl des Moduls Transdisziplinäre Kulturwissenschaften
- Vertiefung im Modul Fremdsprachen / Praxiselemente / Schlüsselqualifikationen
- Forschungskolloquien und Forschungsseminare
- Individuell betreute Projektarbeit (guided research)
- Erwerb von Russisch- oder Polnischkenntnissen auf dem Niveau von Unicert II (B2)
- Für Nicht-Muttersprachler des Deutschen, deren Erstsprache eine osteuropäische Sprache ist: Fachsprachenzertifikat Deutsch als Fremdsprache
- Berufsqualifizierendes Praktikum mit einer Dauer von 1-3 Monaten
- Seminare und Workshops aus dem Bereich praxisrelevanter Fertigkeiten
- Masterarbeit
- Mündliche Prüfung
Studiendokumente
Zu den Dokumenten
Prüfungsausschuss
Um sich auswärtige Studienleistungen anerkennen zu lassen, füllen Sie bitte das Antragsformular aus und schicken es zusammen mit einer Kopie der Leistungsnachweise per E-Mail an den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses.
Nach der Prüfung Ihres Antrags erfolgt die Weitergabe der anerkannten Leistungen ans Prüfungsamt zur Eintragung in viaCampus direkt durch den Prüfungsausschuss.
Bitte beachten Sie, dass Praktika grundsätzlich vom Career Center anerkannt werden.
Für Anliegen, die hier nicht aufgeführt sind und die eine Genehmigung erfordern, stellen Sie bitte einen formlosen Antrag an den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Geben Sie im Antrag neben Ihrem Anliegen und einer Begründung bitte unbedingt Name, Matrikelnummer, Fachsemester an.
Kontakt
Prof. Dr. Werner Benecke
Studiengangsleitung und Vorsitz des Prüfungsausschusses
- Raum: CP 149
- +49 (0)335 55 34 16 6788
- benecke@europa-uni.de
Sprechzeiten
Die aktuellen Sprechzeiten finden Sie auf der Webseite der Professur.
Jasmina Kilian
Sekretariat Studiengangsleitung und Prüfungsausschuss
- Raum: CP 151
- +49 335 5534 16 6788
- +48 61 829 6788
- kilian@europa-uni.de
Sprechzeiten
nach Vereinbarung