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Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Öffentliche Ausstellungen an der Europa-Universität

Die Ausstellungen an der Europa-Universität Viadrina können kostenfrei besucht werden.
Die Gebäude der Universität sind allgemein zugänglich. >> zu den Öffnungszeiten
picture for the web2 ©Adam Hawałej

ab 22. November 2022

Różewicz - ein Dichter der inspiriert. Fotografien von Adam Hawałej

Tadeusz Różewicz (1921–2014) gehört zu den wichtigsten Dichtern und Dramatikern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Jahrhundertwende in Polen. Gezeigt wird eine Sammlung von Bildern des Fotografen Adam Hawałej, die an Tadeusz Różewicz erinnert.

Tadeusz Różewicz ließ sich ungerne fotografieren, was die Fotosammlung zu etwas Besonderem macht. Hawałej dürfte Różewicz oft begleiten und fotografieren. Inspiriert von dieser Sammlung entstand das Buch „Różewicz w obiektywie Adama Hawałeja“ (Tadeusz Różewicz im Objektiv von Adam Hawałej), welches 2011 erschien, sowie diese Ausstellung.

Ort: Galerie vor der Bibliothek, Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Frankfurt (Oder)

Eröffnung der Ausstellung

30. November 2022 | ab 16 Uhr | Senatsaal der EUV, Frankfurt (Oder), Große Scharrnstr. 59, Raum 109 | auch Livestream | Sprachen: simultan Deutsch und Polnisch

Begleitend zu der Ausstellung findet ein Podiumsgespräch mit dem Fotograf Adam Hawałej, sowie der Autorin der neuesten Biografie von Różewicz „Rekonstruktion“ (2021), Magdalena Grochowska statt. Nach der Diskussion wird der Fotograf durch die Ausstellung führen.

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ab 15. November 2022

„30 Ukrainer*innen in Berlin“

Anfang des Jahres lebten rund 24.000 Menschen mit ukrainischer Migrationsgeschichte in Berlin. Seit Beginn der großflächigen russischen Invasion am 24. Februar 2022 hat sich ihre Zahl mehr als verdoppelt. Während die Ukrainer*innen in Berlin vormals um Sichtbarkeit, Gehör und Verständnis für ihre Sichtweisen kämpfen mussten, ist die Ukraine nun allgegenwärtig. Öffentliche Gebäude sind gelb-blau beflaggt, in jeder U-Bahn hört man ukrainische Stimmen, keine Woche vergeht ohne große Demonstrationen auf den Straßen der Hauptstadt.

Was macht ein solch rapider Zuwachs mit der Ukraine-Community Berlins? Wie war sie vor dem 24. Februar und wie organisiert sie sich heute? Auf diese und weitere Fragen werden während der Veranstaltung Antworten gesucht.

Die Portraitserie 30 Ukrainer*innen in Berlin war 2021 eine der Maßnahmen, um die Sichtbarkeit der Ukrainer*innen in der Berliner Öffentlichkeit zu erhöhen. Die Portraits hingen in U-Bahnen. Ukrainer*innen als Teil Berlins im Strom der Stadt. Dann begann der Krieg und mit ihm eine ganz neue Herausforderung für Selbstbehauptung, Identität und Kooperation.

Veranstalter ist das Team der „Kyjiwer Gespräche“ in Zusammenarbeit mit dem Collegium Polonicum Słubice.


Ort: Foyer des Collegium Polonicum, ul. Kościuszki 1, Słubice

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bis 27. November 2022

„Ausgewiesen! Die Geschichte der Polenaktion 1938“

Am 28. Oktober 1938 wurden im Deutschen Reich 17.000 Jüdinnen und Juden mit polnischer Staatsangehörigkeit verhaftet und nach Polen abgeschoben. Mehr als 8.000 von ihnen erreichten die polnische Kleinstadt Zbąszyń (Bentschen). Bis zu zehn Monate mussten sie hier in improvisierten Notunterkünften ausharren, bevor sie zu Verwandten ins Landesinnere Polens weiterreisen durften oder ihnen die rettende Emigration ins Ausland gelang. An dieses Unrecht und seine Folgen erinnert die Ausstellung „Ausgewiesen! Die Geschichte der Polenaktion 1938“.
Die Schau wurde eigens für die Station in Frankfurt (Oder) von Prof. Dr. Werner Benecke und dem Team seiner Professur für Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas um eine Frankfurter Perspektive ergänzt. Neben den Geschichten von sechs jüdischen Berliner Familien vor, während und nach dem 28. Oktober 1938, wird nun dank der Viadrina-Recherchen auch das Schicksal des Frankfurter Bürgers Eliasz Rammer vorgestellt.

Ort: Marienkirche, Oberkirchplatz 1, 15230 Frankfurt (Oder)

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bis 10. Februar 2023

„Neuer Geist in alten Mauern“

Welche Geschichten erzählen die Gebäude der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), in denen heutzutage gelehrt, geforscht und gearbeitet wird? Dieser Frage sind Studierende in einem Seminar von Viadrina-Historiker Prof. Dr. Werner Benecke zwei Semester lang nachgegangen. Gemeinsam haben sie die Ausstellung „Neuer Geist in alten Mauern“ erarbeitet.

„Wir wollten herausfinden, welchem Zweck die Gebäude vor ihrer Nutzung durch die Viadrina dienten, mit welcher Intention sie gebaut wurden und was die ursprüngliche bauliche Ästhetik war“, erläutert Prof. Dr. Werner Benecke die Idee hinter dem Seminar und der Ausstellung. „Uns hat interessiert, wo wir noch heute teilweise verdecke Spuren der Geschichte entdecken. Gefunden haben wir sie beispielsweise in den unsichtbar gemachten Tafeln zum Gendenken an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Mitarbeiter des Regierungspräsidiums im Eingangsbereich des Hauptgebäudes“, gibt der Historiker ein Beispiel.


Ort:
Galerie in der ersten Etage des Gräfin-Dönhoff-Gebäudes

2022_06_Fotoalbum_Bernd Choritz_190 ©Foto: Bernd Choritz; © Museum Utopie und Alltag

2022_06_Reise-Dia_Polen_190 ©Reproduktion: Armin Herrmann, © Museum Utopie und Alltag

26. Juni 2022 bis 30. April 2023 

„Transnationaler Tourismus im Ost-Block. Die Grenze der Freundschaft zwischen der Volksrepublik Polen, der DDR und der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik 1972–1989“

Viadrina-Studierende erarbeiten Ausstellung in Kooperation mit dem Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt

1972, kurz nach dem Prager Frühling, traten zwei transnationale Abkommen in Kraft, die die Reisebeschränkungen zwischen der DDR, Polen und der Tschechoslowakei lockerten. Reisen in die Nachbarländer waren nun ohne Visum und Reisepass möglich. Diese Grenzöffnung übertraf alle Erwartungen: Millionen Polen, Ostdeutsche, Tschechen und Slowaken reisten zum ersten Mal ins Ausland.

Wie diese Reisefreiheit sich genau gestaltete, haben 50 Jahre nach dem Inkrafttreten den Abkommen Studierende in zwei Seminaren unter Leitung von Dr. Mark Keck-Szajbel erarbeitet, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien der Europa-Universität Viadrina tätig ist. Die Ergebnisse werden in einer Sonderausstellung im Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt präsentiert: mit zahlreichen Fotografien, Alltagsobjekten, Musik- und Filmaufnahmen sowie Zeitzeugengesprächen.

>> Digitale Reise 

Eine Ausstellung des Museum Utopie und Alltag, in Kooperation mit dem Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Ort: Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt, Erich - Weinert - Allee 3, 15890 Eisenhüttenstadt

Logo_30_Jahre_Viadrina ©Agentur Giraffe

seit 15. Juli 2021

30 Jahre Viadrina – Online-Ausstellung zum Entdecken und Erinnern

Die Online-Ausstellung zeigt erstmals historische Bilder inklusive begleitender Texte in deutscher und polnischer Sprache und lädt zum Entdecken und Erinnern ein. Bildergalerien, Videos und weiterführende Geschichten ergänzen im Laufe des Jahres das digitale Angebot und lassen die Historie der Viadrina und die vielen Akteure, die die Universität seit ihrer Gründung aufgebaut und geprägt haben, erlebbar machen.

>> Zur deutsch-sprachigen Ausstellung

>> Wystawa w języku polskim

Fahnenausstellung_30_Jahre_Viadrina ©Heide Fest

15. Juli 2021 bis 31. Oktober 2022

Fotoausstellung – Eine fotografische Reise durch 30 Jahre Viadrina-Geschichte

Eine kurzweilige Zeitreise bietet die Fotofahnen-Ausstellung in der Galerie vor der Bibliothek im Hauptgebäude der Viadrina. Auf 14 mehr als zwei Meter hohen bedruckten Stoffbannern vermitteln rund 560 Bilder ausgewählte Höhepunkte aus 30 Jahren Viadrina-Geschichte.

Ort: Galerie vor der Bibliothek, Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Frankfurt (Oder)

   

Cover_WB_190 ©Marcin Barcz

seit 24.04.2020

Virtuelle Ausstellung „Władysław Bartoszewski – Widerstand, Erinnerung, Versöhnung”

Anlässlich des 5. Todestages von Władysław Bartoszewski zeigt die Viadrina eine Ausstellung über den Historiker, früheren Außenminister Polens und Diplomaten – und dies angesichts der geschlossenen Uni-Gebäude online in eigens produzierten Videos. Die vom Kurator Marcin Barcz produzierten Videos basieren auf der Wanderausstellung „Władysław Bartoszewski – Widerstand, Erinnerung, Versöhnung“, die für die Viadrina um den Aspekt des deutsch-polnischen Kulturdialogs ergänzt wurde. 

Die aktualisierte Ausstellung zeigt anhand der Parallelen zwischen dem Übersetzer Karl Dedecius (1921–2016) und dem Politiker Władysław Bartoszewski (1922–2015) auf, welche Bedeutung die Vermittlung zwischen unterschiedlichen Perspektiven für die deutsch-polnische Versöhnung hat.

In Videos mit zahlreichen Fotografien und Hintergrund-informationen sowie Katalogtexten lassen sich die Schau und der Katalog online auf der Website der Karl Dedecius Stiftung erleben. 

Das Projekt entstand im Rahmen einer Kooperation zwischen der Karl Dedecius Stiftung, der Bartoszewski-Initiative der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin und dem Pan-Tadeusz-Museum der Ossoliński-National-bibliothek in Wrocław. Finanziell gefördert wird das Projekt von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit sowie der Beauftragten der Bundes-regierung für Kultur und Medien.

Vergangene Ausstellungen seit dem Wintersemester 2014/2015