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Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Öffentliche Ausstellungen an der Europa-Universität

Die Ausstellungen an der Europa-Universität Viadrina können kostenfrei besucht werden.
Die Gebäude der Universität sind allgemein zugänglich. >> zu den Öffnungszeiten

2022_06_Fotoalbum_Bernd Choritz_190 ©Foto: Bernd Choritz; © Museum Utopie und Alltag

2022_06_Reise-Dia_Polen_190 ©Reproduktion: Armin Herrmann, © Museum Utopie und Alltag

26. Juni 2022 bis 30. April 2023 

„Transnationaler Tourismus im Ost-Block. Die Grenze der Freundschaft zwischen der Volksrepublik Polen, der DDR und der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik 1972–1989“

Viadrina-Studierende erarbeiten Ausstellung in Kooperation mit dem Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt

1972, kurz nach dem Prager Frühling, traten zwei transnationale Abkommen in Kraft, die die Reisebeschränkungen zwischen der DDR, Polen und der Tschechoslowakei lockerten. Reisen in die Nachbarländer waren nun ohne Visum und Reisepass möglich. Diese Grenzöffnung übertraf alle Erwartungen: Millionen Polen, Ostdeutsche, Tschechen und Slowaken reisten zum ersten Mal ins Ausland.

Wie diese Reisefreiheit sich genau gestaltete, haben 50 Jahre nach dem Inkrafttreten den Abkommen Studierende in zwei Seminaren unter Leitung von Dr. Mark Keck-Szajbel erarbeitet, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien der Europa-Universität Viadrina tätig ist. Die Ergebnisse werden in einer Sonderausstellung im Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt präsentiert: mit zahlreichen Fotografien, Alltagsobjekten, Musik- und Filmaufnahmen sowie Zeitzeugengesprächen.

>> Digitale Reise 

Eine Ausstellung des Museum Utopie und Alltag, in Kooperation mit dem Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Ort: Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt, Erich - Weinert - Allee 3, 15890 Eisenhüttenstadt

2022_06_GrenzGewalt_00_190 ©Christina Behrendt

23. Juni bis 13. September 2022

„GrenzGewalt und die Viadrina in den 90er Jahren“

Die im Rahmen eines mehrsemestrigen Seminars entwickelte Ausstellung „GrenzGewalt und die Viadrina in den 1990er Jahren“ setzt sich mit den rassistischen und rechten Übergriffen nach der Grenzöffnung zwischen Polen und der BRD auseinander. Konkret fragt sie nach der öffentlichen Positionierung der neu gegründeten, europäisch gedachten Institution und arbeitet Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen von Studierenden und Mitarbeitenden der Viadrina und die damit in Verbindung stehenden Reaktionen innerhalb der Universität heraus.

>> Logbuch-Beitrag zur Ausstellungseröffnung mit Podiumsdiskussion

Ort: Atrium des Gräfin-Dönhoff-Gebäudes, Europaplatz 1, Frankfurt (Oder)

2022_Ukraine_ ©Ewa Bielewicz-Polakowska

seit 7. März 2022

„UKRAINE. Unerklärter Krieg“

Die Ausstellung „UKRAINE. Unerklärter Krieg“ des ukrainischen Fotojournalisten Oleksandr Klymenko zeigt auf 30 Tafeln Fotos von den Militäroperationen im Osten der Ukraine in den Jahren 2014 und 2015. Nach UN-Angaben wurden in diesem „unerklärten Krieg“ in der Ostukraine fast 6.000 Menschen getötet, etwa 15.000 verwundet und fast zwei Millionen Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.

Das Collegium Polonicum präsentiert die Ausstellung im Geiste der Solidarität mit Studierenden, Freunden und Bekannten aus der Ukraine angesichts des aktuellen Angriffskrieges. Die Ausstellung kann montags bis samstags zwischen 13.00 und 15.00 Uhr besichtigt werden.

Weitere Informationen über wissenschaftliche Expertise, Veranstaltungen und Hilfsangebote mit Ukrainebezug finden Sie auf unserer Themenseite.

Ort: Foyer des Collegium Polonicum, Słubice 

Logo_30_Jahre_Viadrina ©Agentur Giraffe

seit 15. Juli 2021

30 Jahre Viadrina – Online-Ausstellung zum Entdecken und Erinnern

Die Online-Ausstellung zeigt erstmals historische Bilder inklusive begleitender Texte in deutscher und polnischer Sprache und lädt zum Entdecken und Erinnern ein. Bildergalerien, Videos und weiterführende Geschichten ergänzen im Laufe des Jahres das digitale Angebot und lassen die Historie der Viadrina und die vielen Akteure, die die Universität seit ihrer Gründung aufgebaut und geprägt haben, erlebbar machen.

>> Zur deutsch-sprachigen Ausstellung

>> Wystawa w języku polskim

Fahnenausstellung_30_Jahre_Viadrina ©Heide Fest

15. Juli 2021 bis 31. Oktober 2022

Fotoausstellung – Eine fotografische Reise durch 30 Jahre Viadrina-Geschichte

Eine kurzweilige Zeitreise bietet die Fotofahnen-Ausstellung in der Galerie vor der Bibliothek im Hauptgebäude der Viadrina. Auf 14 mehr als zwei Meter hohen bedruckten Stoffbannern vermitteln rund 560 Bilder ausgewählte Höhepunkte aus 30 Jahren Viadrina-Geschichte.

Ort: Galerie vor der Bibliothek, Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Frankfurt (Oder)

   

Cover_WB_190 ©Marcin Barcz

seit 24.04.2020

Virtuelle Ausstellung „Władysław Bartoszewski – Widerstand, Erinnerung, Versöhnung”

Anlässlich des 5. Todestages von Władysław Bartoszewski zeigt die Viadrina eine Ausstellung über den Historiker, früheren Außenminister Polens und Diplomaten – und dies angesichts der geschlossenen Uni-Gebäude online in eigens produzierten Videos. Die vom Kurator Marcin Barcz produzierten Videos basieren auf der Wanderausstellung „Władysław Bartoszewski – Widerstand, Erinnerung, Versöhnung“, die für die Viadrina um den Aspekt des deutsch-polnischen Kulturdialogs ergänzt wurde. 

Die aktualisierte Ausstellung zeigt anhand der Parallelen zwischen dem Übersetzer Karl Dedecius (1921–2016) und dem Politiker Władysław Bartoszewski (1922–2015) auf, welche Bedeutung die Vermittlung zwischen unterschiedlichen Perspektiven für die deutsch-polnische Versöhnung hat.

In Videos mit zahlreichen Fotografien und Hintergrund-informationen sowie Katalogtexten lassen sich die Schau und der Katalog online auf der Website der Karl Dedecius Stiftung erleben. 

Das Projekt entstand im Rahmen einer Kooperation zwischen der Karl Dedecius Stiftung, der Bartoszewski-Initiative der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin und dem Pan-Tadeusz-Museum der Ossoliński-National-bibliothek in Wrocław. Finanziell gefördert wird das Projekt von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit sowie der Beauftragten der Bundes-regierung für Kultur und Medien.

Vergangene Ausstellungen seit dem Wintersemester 2014/2015