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Gleichstellung an der Viadrina

Wenn Sie sich an der Viadrina bewerben wollen

Beratung

Die Gleichstellungsbeauftragte berät Sie gerne vor oder während einer Bewerbung bzw. Einstellung, falls Sie Fragen zum Thema Gleichstellung in Auswahlprozessen oder Vereinbarkeitsfragen haben sowie zu den Gleichstellungs- und Frauenförderregelungen, die während der Auswahl- und Einstellungsverfahren laut Brandenburgischem Hochschulgesetz vorgesehen sind. Die Beratung kann per Email, Telefon oder nach Vereinbarung per Email in einem persönlichen Gespräch stattfinden.

Inhaltliche Informationen zu den ausgeschriebenen Stellen oder Professuren erteilt/en die in der Stellenausschreibung genannte/n Ansprechperson/en.

Die Gleichstellungsbeauftragten nehmen an jedem Berufungsverfahren sowie an den meisten Einstellungsverfahren teil. Allerdings können aus Kapazitätsgründen nicht alle Einstellungsverfahren begleitet werden. Wenn Sie dies explizit wünschen, teilen Sie uns dies bitte mit.

Anrechnung von Erziehungszeiten

Wenn Sie sich als akademische/r Mitarbeiter/in oder Juniorprofessor/in bewerben und Kinder betreuen oder betreut haben liegen ggf. Verlängerungstatbestände vor, die sich auf Ihre Höchstbeschäftigungsdauer oder Ihre Einstellungsvoraussetzungen auswirken können. Dies kann ggf. entscheidend dafür sein, ob Bewerber/innen die formalen Einstellungsvoraussetzungen erfüllen. Um diese Zeiten berücksichtigen zu können, sollten Sie diese bei Ihrer Bewerbung angeben. Weitere Auskünfte zur persönlichen Situation (bspw. Familienstand) sind dabei nicht relevant. Hierzu beraten die Gleichstellungsbeauftragten oder die Familienbeauftragten Sie gern auf Wunsch. 

Auch bei Juniorprofessor/innen können für die Prüfung der Einstellungsvoraussetzungen vorherige Erziehungszeiten und andere Tatbestände relevant sein.

Die Viadrina hat sich zudem per Dienstvereinbarung dazu verpflichtet, die familienpolitische Komponente des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes verbindlich anzuwenden. Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des wissenschaftlichen Personalrats.

Bewerbungsprozess

Bei der Einstellung dürfen folgende Tatbestände nicht zum Nachteil der Bewerber/innen berücksichtigt werden:

  • der Familienstand,
  • die zeitliche Belastung durch Elternschaft, durch die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger oder die Absicht, von der Möglichkeit einer Ermäßigung der Arbeitszeit Gebrauch zu machen,
  • die Einkommenssituation des Partners oder der Partnerin,
  • die Unterbrechung der Erwerbstätigkeit, die Reduzierung der Arbeitszeit oder die Verzögerung des Abschlusses einzelner Ausbildungsgänge aufgrund der Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen. (§ 9 Abs. 2 Landesgleichstellungsgesetz)

Fragen nach Vorliegen einer Schwangerschaft, nach der Familienplanung oder danach, wie die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen neben der Berufstätigkeit gewährleistet werden kann, sind unzulässig. (§ 9 Abs. 4 Landesgleichstellungsgesetz)

Weiterführende Informationen