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Gleichstellung an der Viadrina

Gleichstellungsorientierte Auswahlverfahren

  • Grundsätze eines jeden Auswahlverfahrens sind das Prinzip der Bestenauslese und die Gleichbehandlung der Bewerber/innen. Um dies umsetzen zu können, sind alle Ausschreibungskriterien systematisch und für die Beteiligten transparent auf alle Bewerber/-innen anzuwenden. Auswahlkriterien dürfen nicht nach der Ausschreibung geändert oder ergänzt werden.

  • Geschlecht und sexuelle Orientierung sowie die weiteren im Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz genannten Merkmale dürfen weder direkt noch indirekt als Gründe für eine Auswahl oder Ablehnung herangezogen werden.

  • Bei Stellen im wissenschaftlichen Bereich sind Leistungen im Verhältnis zur Zeit, die Bewerber/innen für ihre wissenschaftlichen Aktivitäten zur Verfügung stand, zu bewerten (akademisches Alter statt nominelles Alter). Dabei sind auch Erziehungs-/Pflegezeiten sowie Teilzeitphasen von Männern und Frauen hinsichtlich der Beurteilung des quantitativen Umfangs der wissenschaftlichen Leistung zu berücksichtigen.

  • Im Rahmen von Familienarbeit erworbene Kompetenzen sind einzubeziehen, sofern diese für die entsprechende Stelle von Vorteil sind (bspw. soziale Kompetenzen)

  • Im Brandenburgischen Hochschulgesetz sind Regelungen zur Frauenförderung enthalten (§ 7). Diese greifen dann, wenn Frauen im betreffenden Bereich strukturell unterrepräsentiert sind und die für die Stelle erforderlichen Qualifikationen besitzen.

• Einladung zur Vorstellung: Laut § 7 sind alle formal qualifizierten Frauen zur persönlichen Vorstellung einzuladen, es sei denn ihre Zahl ist zu groß, in diesem Fall sind mindestens gleich viele Frauen wie Männer einzuladen.

• Einstellung: Sind ein Mann und eine Frau gleichermaßen geeignet für eine Stelle, ist laut Hochschulgesetz die Frau bevorzugt einzustellen, solange eine strukturelle Unterrepräsentanz vorliegt.