Banner Viadrina

Viadrina Institut für Europa-Studien (IFES)

Über das Institut
  
Das Viadrina Institut für Europa-Studien erforscht interdisziplinär gesellschaftliche, politische und kulturelle Figurationen auf dem europäischen Kontinent und in seinen globalen Verflechtungen. Im Fokus stehen historische und gegenwärtige Prozesse der Europäisierung, einschließlich der ihnen innewohnenden Ambivalenzen. In diesem Sinne verfolgt das IFES mit seiner Forschung das Ziel, Impulse für eine fundierte Reflektion „Europas“ zu liefern und innerhalb der Europa-Studien eine kritische Perspektive zu etablieren.

Die Erforschung von Brüchen, Widersprüchlichkeiten und Wandlungsprozessen im global verflochtenen Europa orientiert sich insbesondere an drei Fragekomplexen:

(1) an Fragen der Zugehörigkeit bzw. In- und Exklusion von Individuen, Gruppen oder Staaten im Kontext von europäischen Integrationsprozessen,

(2) nach Machtverhältnissen und asymmetrischen Verflechtungen zwischen „Zentren“ und „Peripherien“ sowie

(3) in Kooperation mit den Nachbarfakultäten (Wirtschafts- und Rechtswissenschaften) an Fragen zu Grenzen und Möglichkeiten von Nachhaltigkeit im Kapitalismus des 21.Jahrhunderts. (mehr lesen)

 
Aktuelles

Kulturwissenschaftliches Europa-Kolloquium,

Dienstag 27. November, 16:00-18:00 Uhr (c.t.) LH 101/102

Die Verantwortung Europas in der Netzwerkgesellschaft
Jürgen Neyer (EUV)


International Workshop
Secessions in Europe: Between Statehood Claims and Conflict Resolution
December 6, 2018 in the European University Viadrina (Frankfurt Oder, Germany)
The workshop aims to examine contemporary secession movements, statehood claims and possibilities of conflict settlement in Europe from a comparative perspective. It will compare unrecognized states in post-Soviet Eastern Europe (such as Abkhazia, South Ossetia, Transdniestria, and regimes in Donetsk und Luhansk) and cases of Kosovo, Northern Ireland, and Catalonia. 
Supported by the German Academic Exchange Service (DAAD).

Concept and organization: Prof. Dr. Mykhailo Minakov (DAAD Gastprofessor, European University Viadrina/University of Kyiv-Mohyla Academy) and Dr. Daria Isachenko (Institute for European Studies/Viadrina).
Kulturwissenschaftliches Europa-Kolloquium, dienstags (zweiwöchentlich) 16:00-18:00 Uhr (c.t.) LH 101/102 

Seit letztem Jahr beschäftigt sich das Europa-Kolloquium mit der Frage vom Verhältnis zwischen Europaforschung und 'Kritik'. Nachdem wir in den letyten zwei Semestern durch Gastvorträge und interne Sitzungen verschiedene Definitionen und Positionen zur 'Kritik' erörtert haben, werden wir jetzt anhand konkreter Forschungsobjekte und -positionen diverse Möglichkeiten der 'kritischen' Europaforschung mit internen und externen Vortragenden diskutieren. Alle Interessent*innen sind herzlich eingeladen.
Oktober 2018

Dienstag, 16. Oktober

Semestereröffnung des kulturwissenschaftlichen Europa-Kolloquiums: Die Kritikkontroverse. Konsequenzen für die Europaforschung
Georg Vobruba (Institut für Soziologie, Universität Leipzig)


Dienstag, 30. Oktober

Zentren und Peripherien in der europäischen Forschungslandschaft: Eine geografische Untersuchung akademischer Publikationen.
Denis Eckert (CNRS / Centre Marc Bloch)
November 2018
Donnerstag- Freitag, 8-9. November
Interner Workshop zur Diskussion laufender Forschungen


Diese Veranstaltung entfällt!!!

Dienstag, 13. November

Temporalität und semi-periphere Selbstverortung in der europäischen Moderne: Das Beispiel Polen 1880-1914.
Clara Frysztacka (EUV)
Dienstag, 27. November

Die Verantwortung Europas in der Netzwerkgesellschaft
Jürgen Neyer (EUV)
Dezember 2018
Dienstag, 04. Dezember
(Abweichender Turnus)  
European governance as a dangerous trade-off: More discipline in exchange for more instability.
John Millios (Political Economy/History of Economic Thought National Technical University of Athens) 


Dienstag, 18. Dezember

Eurozentrismuskritik aus den Anden. Guaman Pomas Vorschläge für eine nachkoloniale Weltregierung (17 Jh.).
Kirsten Mahlke (Lehrstuhl für Kulturtheorie und kulturwissenschaftliche Methoden, Universität Konstanz)

Januar 2019
Dienstag, 8. Januar

Women’s mass mobilizations against the populist right in Poland: The implications for Europe and social movements theory.
Elzbieta Korolczuk (Södertörn University, Stockholm)
Beata Kowalska (Jagiellonian University, Krakau)



Dienstag, 22. Januar

Aktuelle Herausforderungen europasoziologischer (Grenz-)Forschung.
Monika Eigmüller (Interdisciplinary Center for European Studies, Universität Flensburg)
In Kooperation mit der Research Factory des Viadrina Centers B/Orders in  Motion.

Februar 2018

Mittwoch, 06. Februar, 15 – 18 Uhr ct. Stephansaal
(Abweichender Tag, Uhrzeit und Raum)

Über Grenzen regieren. Postkoloniale Perspektiven einer kritischen Europäisierungsforschung.
Regina Römhild (Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt-Universität zu Berlin)
Vortrag mit anschließendem Workshop, in Kooperation mit der Research Factory des Viadrina Centers B/Orders in Motion. Organisation: Carolin Leutloff-Grandits und Estela Schindel.

Vergangene Veranstaltungen

Informationen über frühere Veranstaltungen finden Sie im Archiv.