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Zentrum für Lehre und Lernen

Tag der Lehre

Tag der Lehre ©Ulrike Polley Am 17. Mai 2022 findet erstmals an der Viadrina ein Dies Academicus unter dem Titel „Tag der Lehre“ statt. Er dient dem Austausch aller Mitglieder der Viadrina, d.h. der Studierenden, Lehrenden und aller Mitarbeitenden über den Stand der Hochschullehre an der Viadrina und strategische Projekte für die Hochschullehre an der Viadrina. Die Ergebnisse werden für weitere strategische Diskussionen und Beschlüsse festgehalten. .

Beim Tag der Lehre geht es um die Themen, die in den Leitideen für die Lehre beschrieben sind. Gegenstand der strategischen Debatte am 17. Mai, insbesondere der Plenumsveranstaltungen, ist dieses Konzeptpapier.

Programm

10.15 - 10.45 Uhr: Begrüßung und Überblick über Zielsetzung und Programm des Tages (GD Hs1)

11.00 - 13.00 Uhr: Workshops zu folgenden Themen: Digitalisierung der Lehre, digitale Kompetenzen, soziale Ungleichheiten; Diskriminierungserfahrungen und Heterogenität von Studierenden; Bildung für nachhaltige Entwicklung; Gesellschaftliche Herausforderungen und projektorientierte Lehre (genauer siehe unten)

14.00 - 16.00 Uhr: Plenum (GD Hs1)
Erster Teil: Das "Viadrina-Modul": ein strategisches Konzept für die Lehre an der Viadrina
Zweiter Teil: Strategische Optionen, Studierendenakquise und nächste Schritte
Moderation: Prof. Dr. Julia von Blumenthal (Präsidentin); Prof. Dr. Eva Kocher (VP Lehre und Studium)


Diskussionsthemen der Workshops inklusive Links zu den Miro-Boards

Lernen ist eine soziale Erfahrung. Wir lernen am besten in der direkten persönlichen Kommuni­kation und Präsenz. An der Viadrina haben wir seit jeher einen besonders engen Kontakt zwischen Lehrenden und Lernenden. Allerdings haben sich mit der Digitalisierung aller Lebens­bereiche auch das Informations- und Kommuni­ka­tionsverhalten verändert; entsprechend müssen herkömmliche Lehr- und Lernformen hinter­fragt werden. Digitale Informa­tions- und Kommunikations­instrumente bieten Möglich­keiten, Lehre studierenden­zentrierter, aktivierender und flexibler zu gestalten.

Raum 1A (GD 206): Digitalisierung der Lehre: Welche Lehren ziehen wir aus den Pandemie-Semestern?
Mit der Pandemie wurde Lehre in einem „Notmodus“ digitalisiert. Mit der Aufbruchstimmung und ersten Ermüdungserscheinungen haben viele auch neu über die Neuausgestaltung von Lehrveranstaltungen nachgedacht. Dieser Workshop diskutiert, welche Erfahrungen wir als Studierende und als Lehrende aus den Pandemie-Semestern in die Zukunft mitnehmen, welche digitalen Formate, Tools und Instrumente, welche didaktischen Konzepte und Methoden sich als produktiv erwiesen haben, und wie sich Studierende, Lehrende und Mitarbeiter:innen an der Viadrina kontinuier­lich über neu entwickelte und erprobte Formen der Lehre austauschen können.

Moderation: Dr. Christian Hochmuth (IKM)
Sie diskutieren u.a. mit Prof. Dr. Christoph Brömmelmeyer (Juristische Fakultät), Paul-Hendrik Himmel (AStA), Prof. Dr. Achim Koberstein (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät), Rick Steinert (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)

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Raum 1B (GD 102): Digitalisierung der Lehre: Wie sieht die Zukunft für die Viadrina aus?
Dieser Workshop diskutiert, inwieweit die Digitalisierung der Lehre eine Chance bieten kann, das Profil der Viadrina in der Lehre zu schärfen. Was könnte eine mögliche Zielvorstellung für die nächsten fünf Jahre sein? Welche Infrastruktur oder Anreizsysteme sind erforderlich? Inwiefern sind digitale Elemente/Formen der Lehre äquivalent zu Präsenzformen der Lehre?

Moderation: Prof. Dr. Lars Kirchhoff (IKM)
Sie diskutieren u.a. mit Stefan Hanke (ENS), Jan Hübbe (Student Juristische Fakultät), Peter Liebscher (Sprachenzentrum)

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Die Digitalisierung verändert Informations- und Kommunikationsverhalten der Menschen und damit auch Arbeit, Berufsbilder und alle Lebensbereiche. An der Viadrina ist es uns wichtig, insbesondere in der Studien­vor­bereitungs- und Studien­eingangsphase Lehre und Lernen darauf zu hinterfragen, welchen Kompetenzen gefördert werden. Dazu gehört die Frage, welche Qualifikationen und Fähigkeiten Studierende und Absolvent:in­nen benötigen, um sich in einer digitalisierten Welt Inhalte und Denk­weisen erarbeiten zu können. Hier liegt strategisch auch eine Chance, das Profil der Viadrina in der Lehre zu schärfen.

Raum 2A (GD 04): Welche digitalen Kompetenzen brauchen Studierende an der Viadrina?
Von Recherche, über Interaktion und Kommunikation, den kreativen Einsatz von Tools, bis hin zu Sicherheit und Schutz der eigenen Gesundheit und der Gesundheit anderer beim Umgang mit digitalen Technologien – von Anwendung über Verständnis bis zu kritischer Reflektion: In diesem Workshop wird es um die Frage gehen, welche digitalen Kompetenzen in einem Studium an der Viadrina gefördert werden sollten und in welchen Formen dies geschehen könnte.

Moderation: Dr. Christin Barbarino (ZLL)
Sie diskutieren u.a. mit Marco Kühne (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät), Birgit Müller (Juristische Fakultät), Christoph Weiland (Student WiWi)

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Raum 2B (GD 202): Wie müsste die Viadrina künftig aufgestellt sein, um digitale Kompetenzen optimal fördern zu können?
In diesem Workshop geht es um die Frage, wie die Viadrina künftig regelmäßig analysieren kann, was erforderlich ist, um digitale Kompetenzen optimal fördern zu können. Im Anschluss an die Peer-to-Peer-Beratung durch das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) zur Vermittlung von digitalen Kompe­tenzen geht es hier auch darum, wie die Curricula aller Studiengänge systematisch (weiter-)entwickelt werden können.

Moderation: Teresa Finsterer (ZLL)
Sie diskutieren u.a. mit Dr. Dorothea Horst (ZLL), Alina Röttger (Studentin Kulturwissenschaftliche Fakultät)

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Die Viadrina betrachtet Diversität ihrer Mitglieder als Reichtum; deshalb fördert sie eine Lehr‑ und Arbeitskultur, die Individualität respektiert, allen gleiche Chancen einräumt und bei der Entfaltung ihrer Talente und Potentiale unterstützt. Die Akzeptanz aller Mitglieder und das Engagement gegen Diskriminierung und Rassismus und für Gleichstellung gehören dabei untrennbar zusammen. Aber was heißt das für die Lehre?

Raum 3A (GD 05): Soziale Ungleichheiten, Diversität und Diskriminierungserfahrungen
Studierende unterscheiden sich aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder körperlichen Fähigkeiten; sie bringen deshalb auch unterschiedliche Lebenswelten und Sichtweisen mit. Diese sind zum Teil auch durch Diskriminierungserfahrungen geprägt; und nicht wenige Studierende machen solche Erfahrungen auch an der Viadrina. Der Workshop fragt, wie inklusive und barriere­freie Umgebungen für verschiedene Lernstile und –bedarfe aussehen können.

Moderation: Dr. Lena Eckert (ZLL)
Sie diskutieren u.a. mit Prof. Dr. Ulla Gläßer (Juristische Fakultät), Corinna Kleinke (Kulturwissenschaftliche Fakultät), Niki Kasis (ZLL) Prof. Dr. Britta Schneider (Kulturwissenschaftliche Fakultät)

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Raum 3B (GD 201): Ungleiche Ausgangsbedingungen von Studierenden (Heterogenität) 
Studierenden kommen aus akademischen oder nicht-akademischen Familien­kontexten, sie bringen Hochschulzugangsberechtigungen unterschiedlicher Schul­systeme mit. Diese Heterogenität erfordert geeignete Konzepte in der Lehre. In diesem Workshop geht es darum, wie die Lehre unterschiedlichen Bedürfnissen und unterschiedlichen Ausgangs­bedingungen von Studierenden Rechnung tragen kann, wie z.B. indivi­dualisierte Lernprozesse fachlich und didaktisch unterstützt werden können, und welche Rolle die Digitalisierung hierbei spielen könnte.

Moderation: PD Dr. Christian Dietrich (Kulturwissenschaftliche Fakultät)
Sie diskutieren u.a. mit Katja Kraft (Gleichstellungsbeauftragte), Prof. Dr. Kilian Wegner (Juristische Fakultät)

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Zur Bewältigung aktueller und zukünftiger Krisen stehen langfristige und tiefgreifende gesell­schaft­liche Trans­formationsprozesse in ökologischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht an. Die Viadrina versteht es auch als Ziel der Lehre, Studierende zu gesell­schaft­licher, wirtschaftlicher und politischer Verantwortung sowie zukunftsfähigem Denken und Handeln zu befähigen.

Raum 4A (GD 303): Nachhaltigkeit und andere gesellschaftliche Herausforderungen in Lehre und Studium
Das Studium an der Viadrina zielt nicht nur auf den Erwerb von Wissen, sondern immer auch auf die Reflektion von Wissen, von Verant­wortung, sowie auf die Voraussetzungen und Fähigkeiten, um vorausschauendes Denken mit Handeln zu verbinden. In dem Workshop wird diskutiert, welche Erfahrungen damit an der Viadrina bereits gemacht werden und wie diese Ziele systematisch und nachhaltig in das Studium integriert werden könnten.

Moderation: Franziska Liebetanz (ZLL)
Sie diskutieren u.a. mit Annemarie Kelpe (Students for Climate Justice), Prof. Dr. Albrecht Söllner (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät), Dr. Elsa Tulmets (Kulturwissenschaftliche Fakultät)

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Raum 4B (GD 311): Projektorientierte Lehre und Lehre für gesellschaftliche Verantwortung – welche Rahmenbedingungen braucht es dafür an der Viadrina?
Projekt­orientierte Lehre und Kooperationen mit Praxisakteuren sind besonders geeignet, um Zukunftskompetenzen wie Perspektivwechsel, Antizipations­fähigkeit, ethisches Beurteilungs­vermögen (ethical literacy), digitale Kompetenzen sowie strategische Handlungsfähigkeit zu fördern. In diesem Workshop geht es um die Frage, was nötig ist, um die Curricula aller Studiengänge in dieser Richtung systematisch (weiter) zu entwickeln.

Moderation: Dr. Andrea Scott (ZLL)
Sie diskutieren u.a. mit Anne Fock (Juristische Fakultät), Johanna Neumann (AStA), Prof. Dr. Lauri Wessels (ENS)

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Das Bistro im Gräfin-Dönhoff-Gebäude wird von 12.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet sein. Holen Sie sich gerne einen Kaffee, ein Stück Kuchen oder anderes.

Für Rückfragen melden Sie sich gerne unter geissler@europa-uni.de