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Abteilung für Hochschulkommunikation

Medieninformation Nr. 38-2017

vom 20. Februar 2017

„American Ways“ – US-amerikanische Musik beim ersten „PianOdra“ Klavierfest an der Europa-Universität Viadrina


Zu Ehren des vor 100 Jahren verstorbenen Scott Joplin, dem Komponisten des weltberühmten „Entertainers“, findet am Freitag, dem 24. März, und Samstag, dem 25. März, das erste „PianOdra“ Klavierfest statt. Die „Musiklandschaft USA“ steht im Mittelpunkt des Festivals im Logensaal an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Besucherinnen und Besucher des Klavierfestes haben Gelegenheit, Werke von George Gershwin, Leonard Bernstein und weiteren Komponisten der US-amerikanischen Musikszene zu erleben.

„Wie in kaum einem anderen Land ist die Musik in den Vereinigten Staaten durch die enge Verwandtschaft von Stilen geprägt, die wir gern in „unterhaltend“ und „ernst“ aufteilen“, so Christian Seibert, Konzertpianist und Initiator des Klavierfestes.
„In dieser Verschmelzung liegt der Grund, weshalb Werke von George Gershwin oder Leonard Bernstein so beliebt sind. Scott Joplin machte als einer der ersten die leichte Muse seines Landes konzertfähig: diese Idee prägt noch immer die Kunstmusik der USA.“

Mit Ausnahme des Kinderkonzertes in der Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“, Lebuser Mauerstraße 4, Frankfurt (Oder), finden alle Konzerte im Logensaal der Viadrina, Logenstraße 11, statt.

Karten für die Konzerte im Logensaal kosten im Vorverkauf 15 Euro, ermäßigt 8 Euro. Ein Festivalpass für alle Konzerte im Logensaal ist erhältlich zum Preis von 60 Euro, ermäßigt 40 Euro. Kinder und Jugendliche haben in Begleitung jeweils eines Erwachsenen freien Eintritt.
Der Vorverkauf erfolgt über die „KleistMusikSchule“, Humboldtstraße 3, Frankfurt (Telefon: 0335 - 276 29 356) oder online auf http://www.kleistmusikschule.net/pianodra-35.
Karten für das Kinderkonzert sind über die Vorverkaufsstellen des Brandenburgischen Staatsorchesters erhältlich.

Zum Programm:

Am Freitag, dem 24. März, 18.00 Uhr, gestalten der Konzertpianist Christian Seibert (Klavier) und seine Frau Jung Won Seibert-Oh (Violine, Mitglied des Brandenburgischen Staatsorchesters) das Eröffnungskonzert unter dem Titel „American Ways“. Dabei stehen die Musik von Scott Joplin und Werke von Aaron Copland und Paul Schoenfield im Zentrum, die sich durch ihre unüberhörbare Nähe zu Ragtime, Jazz und Tanzmusik auszeichnen. Durch das Programm führt der Musikjournalist und Komponist Dirk Lötfering.

Das anschließende Konzert am Freitag, dem 24. März, 21.00 Uhr, widmet sich amerikanischer Filmmusik. Für ihr 2015 gegründetes Klaviertrio haben die Frankfurter Musiker Søren Gundermann, Hermann Naehring und Thomas Strauch Musik amerikanischer Kino- und Fernsehklassiker neu bearbeitet: mal verspielt, mal ironisch verfremdet zwischen Jazz, Tango und Weltmusikklängen.

In Zusammenarbeit mit der „KleistMusikSchule“ und dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Oder) findet am Samstag, dem 25. März, 11.00 Uhr, in der Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“ das 2. Koboldkonzert für Grundschulkinder statt. Konzertpädagogin Anne Katrin Meier, Christian Seibert und Gäste der „KleistMusikSchule“ nehmen die Kinder mit auf eine musikalische Reise in das Leben Scott Joplins und in die Zeit um 1900 in Amerika.

Viele Hürden müssen Stan Laurel und Oliver Hardy in dem Film „The Music Box“ (1932) beim Transport eines Klavieres meistern. Die Musik zu ihrer Odyssee wird Søren Gundermann im Konzert am Samstag, dem 25. März,15.00 Uhr, am präparierten Klavier live improvisieren.

Zu einer „Apotheose des Tanzes“ lädt das Klavierduo „Zagalskaia – Vana“ aus Karlsruhe am Samstag, dem 25. März, 18.00 Uhr, ein: Mit George Gershwins Tondichtung „Ein Amerikaner in Paris” und Leonard Bernsteins „Sinfonischen Tänzen“ aus dem Erfolgsmusical „West Side Story” stehen unter anderem zwei der beliebtesten Werke der Musik des 20. Jahrhunderts auf dem Programm.

Den Abschluss bildet am Samstag, dem 25. März, 21.00 Uhr, eine Konzertlesung: Dirk Lötfering und das Frankfurter „Monkfish Trio“ lassen Jack Kerouacs Roman „On the road“ aufleben. Im Stil der „spontaneous prose“ erzählen sie die Reiseabenteuer des Autors quer durch die USA: Vom quirligen Manhattan durch einsame Maisfelder und Steppen des Mittelwestens bis zur damaligen Szene-Metropole San Francisco reihen sich Alkoholexzesse, Drogen und wilde Partys in angesagten Bebop-Clubs. Ausgewählte Szenen dieser Abenteuerfahrten wechseln im Programm mit stimmigen Standards in Wort und Ton.

Das Programm ist abrufbar unter: http://www.kleistmusikschule.net/pianodra_start

Das „PianOdra“ Klavierfest wird veranstaltet vom Konzertpianisten Christian Seibert in Kooperation mit der Europa-Universität Viadrina. Das Festival wird gefördert von der Stadt Frankfurt (Oder), der amerikanischen Botschaft in Berlin und Privatsponsoren.


Weitere Informationen:
Europa-Universität Viadrina
Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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