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Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Medieninformation Nr. 223-2009

vom 2. Dezember 2009

Polnische Botschaft übergibt wissenschaftlichen Förderpreis für Arbeitenzu deutsch-polnischen Themen – Feierstunde am 7. Dezember an der Viadrina

 

Am 7. Dezember 2009 findet um 18.00 Uhr im Senatssaal der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Große Scharrnstraße 59, die öffentliche Verleihung des wissenschaftlichen Förderpreises 2009 des Botschafters der Republik Polen statt. Der mit 2.000 Euro dotierte Preis wird jährlich für herausragende innovative Dissertationen und Abschlussarbeiten aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften zur polnischen Geschichte und Kultur sowie den deutsch-polnischen Beziehungen verliehen und dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und des Dialogs.
Der international renommierte Sozialhistoriker am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und derzeitige Vize-Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Jürgen Kocka, wird zum Auftakt einen Vortrag über 1989 als Umbruch der europäischen Geschichte halten.

Interessenten sind herzlich eingeladen.

Die Preisträger des wissenschaftlichen Förderpreises 2009 werden im Rahmen der öffentlichen Verleihung bekannt gegeben. Gleichzeitig wird die Veranstaltung live im Internet übertragen und auf dem Portal der Viadrina als podcast zugänglich gemacht:
www.europa-uni.de
Die internationale Jury unter Vorsitz des polnischen Historikers und Leiters des Zentrums für Historische Forschung Berlin, Robert Traba, bewertete das innovative Potential und fachliche Niveau der für den Preis vorgeschlagenen Dissertationen und Abschlussarbeiten von Hochschulen in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen als ausgesprochen hoch. Dabei seien die Themen sehr unterschiedlich und gingen oftmals über die deutsch-polnischen Beziehungen hinaus. So lagen etwa Arbeiten über Gleichstellungspolitik der Europäischen Union und zivilgesellschaftliche polnische Organisationen vor, über deutsche Historiker an der Reichsuniversität Posen während des Zweiten Weltkrieges, eine kulturwissenschaftliche Studie über den musikalischen Einfluss der „polnischen Schule“ oder über die jiddische Presse in den 1920er und 1930er Jahren.

Weitere Informationen:
Elisabeth Ritter
Koordinatorin des Förderpreises
Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften
E-Mail: ritter@panberlin.de
Tel.: 030 - 486 285 42

Michaela Grün
Pressestelle der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder)
E-Mail: presse_gruen@euv-frankfurt-o.de
Tel.: 0335 – 5534 4601