Banner Viadrina

Zentrum für Lehre und Lernen

Technische Einsatzszenarien für die Durchführung von Hybridveranstaltungen

Was verstehen wir unter hybrider Lehre?

Bedingt durch die gegenwärtig noch geltenden Vorschriften und Verfügungen (Abstandsregeln, Anzahl der max. Personen / Raum etc.) ist eine vollumfängliche Präsenzlehre an der Viadrina noch nicht überall möglich. In vielen (wenn auch nicht allen) Lehrveranstaltungen, die im Vorlesungsverzeichnis als „in Präsenz“ beschrieben sind, wird die Lehre im WiSe daher in „hybrider“ Form stattfinden, d. h., der größte Teil der Studierenden ist vor Ort im jeweiligen Hörsaal bzw. Seminarraum, weitere Veranstaltungsteilnehmer/innen sind an externen Orten und nehmen direkt bzw. indirekt am Vorlesungs- und Unterrichtsgeschehen teil. Zum Teil werden die Studierenden im Wechselmodell an den Vorlesungen teilnehmen, wobei es oft vor allem darum geht, allen zu ermöglichen, an denjenigen Terminen, bei denen sie nicht anwesend sind, auf dem Stand zu bleiben. Die folgenden Überblicke benennen die Möglichkeiten für die hybride Lehre und deren technische und organisatorische Voraussetzungen für die Umsetzung.

1. Vorlesungsaufzeichnung durch vorinstallierte Technik

Wir zeichnen die beantragte Veranstaltung mit fest in den Hörsälen montierten Kameras auf. Die Kameraposition erfasst ausschließlich den Dozenten/die Dozentin und wird während der Veranstaltung nicht verändert. Eine weitere Aufzeichnung erfasst die gezeigte Präsentation, wobei wir das vom Projektor dargestellte Bild direkt an der Videokreuzschiene erfassen. Beide Videodateien enthaltend den Summenton (Audio) der Veranstaltung.
Die Aufzeichnung erfolgt in der Regel auf Festplatte. Nach Abschluss der notwendigen Nacharbeiten (kein Schnitt) wird das Material auf einem Videoserver der Universität abgelegt und gesichert. Sie erhalten von uns per E-Mail einen Link zum Speicherort. Somit können sie frei über die weitere Nutzung und Veröffentlichung im öffentlichen bzw. geschützten Bereich des Internets entscheiden. Diese Datei ist dann bereits datentechnisch so eingestellt, dass sie mit allen gängigen Medienplayern abgespielt werden kann. (Streaming on Demand)

Die Möglichkeit der Aufzeichnung besteht in folgenden Räumen: GD Hs. 1-8, Audimax, AM 03.

Zuständig ist Dezernat IV für die Hörsaaltechnik und IKMZ/MMS für die Aufzeichnungs-/Übertragungstechnik. Die Einrichtung erfordert jeweils Vor- und Nachbereitungszeiten von ca. 10-15 Minuten.

Bitte beachten Sie: Anmeldung erforderlich!
Aufgrund der beschränkten Serverkapazitäten können nur jeweils drei Aufzeichnungen von Kamera + Präsentation (mit Audio) parallel gewährleistet werden. Wird die Aufzeichnung parallel für eine größere Zahl von Räumen nachgefragt, so werden Sie gebeten, zwischen der Aufzeichnung der Präsentation und der Aufzeichnung des Kamerabildes (jeweils mit Audio) zu wählen.
Um dies in D IV und IKMZ planen zu können, ist deshalb unbedingt eine Anmeldung Ihrer Lehrveranstaltung für die Aufzeichnung/das Streaming erforderlich! (Anmeldung bitte bis 11. Oktober 2021, wenn Sie sicher sein möchten, dass es für das WiSe 2021/22 umgesetzt werden kann).
Die Anmeldung erfolgt für alle durch das IKMZ anzufertigenden Aufzeichnungen / Übertragungen beim Multimedia-Service des IKMZ (Herrn Woschitzke) mittels dieser Einverständniserklärung.

2. Vorlesungsübertragung / Streaming


Es besteht die Möglichkeit Veranstaltungen in andere Räume / Gebäude der Universität oder in das Internet weltweit zu übertragen (Streaming ins Netz). Dabei kann der Zugriff offen für alle oder per Zugangskennung (Passwort) geschützt erfolgen. Es kann auch parallel eine Aufzeichnung der Vorlesung, die übertragen/gestreamt wird, erfolgen, die anschließend wie unter 1. skizziert verwendet werden kann.
Die Rahmenbedingungen und die erforderliche Technik sowie das Anmeldeerfordernis entsprechen den Ausführungen unter Punkt 1 (Vorlesungsaufzeichnung).

3. Video- und Webkonferenzen


Bei dieser Art der Kommunikation treffen sich alle Teilnehmenden in einem virtuellen Konferenzraum. Sie benötigen dafür keine spezielle Hardware mehr, denn moderne Systeme arbeiten browserbasiert.
Jede/r Teilnehmer/in sollte über eine gute Webcam mit eingebautem Mikrofon und einem Lautsprecher oder einer USB-Soundkarte verfügen. Als günstig haben sich auch Headsets erwiesen. Genauere Informationen zum Einsatz von Videokonferenztechnik in der Lehre finden Sie hier. Die Nutzung der Videokonferenztechnik ermöglicht die Interaktivität, Übertragung und Aufzeichnung von Veranstaltungen.

Konferenzanbieter:
Unter Beachtung der geltenden Datenschutzbestimmungen sollte hier auf verlässliche Anbieter zurückgegriffen werden. Derzeit wird der an der Uni betriebene Dienst Big Blue Botton, der DFN-Dienst DFNconf und die Campuslizenz von Zoom betrieben. Die Anmeldung und Einrichtung des jeweiligen Meetings genau wie die Einladung der Teilnehmenden obliegt dem/der Lehrenden.

4. Hardware für Videokonferenzen


a) Mobile Videokonferenzsysteme:

In jedem Gebäude der Universität steht ein mobiles System zur Verfügung. Die Anlage ist komplett einsatzbereit montiert und kann nach dem Herstellen der Strom- und Datennetzverbindung sofort mit der Plattform ihrer Wahl benutzt werden. Die Systeme können in allen Seminar- und Übungsräumen auf dem Campus genutzt werden.
Buchung über die Raumplanung! Die Systeme müssen über die Raumplanung in Dezernat IV gebucht werden. Bitte beachten Sie, dass DIV eine Vor- und Nachbereitungszeit von ca. 10-15 Minuten benötigt.

b) Individuelle Rechentechnik:
Natürlich können sie auch mittels Ihrer eigenen (dezentralen) Rechentechnik Videokonferenzen in Seminar- und Übungsräumen bzw. Hörsälen der Universität unter Mitbenutzung der Raumtechnik durchführen.

Auch ist es möglich weitere mobile Geräte im Raum in die Konferenz einzubinden und das persönliche Bild zu übertragen oder eine eigene Präsentation zu zeigen. Solange es die Datenbandbreite zulässt, ist das alles kein Problem. Alle diese zusätzlichen Geräte müssen allerdings sofort die Audioverbindung (Mikrofon und Lautsprecher) stummschalten, um störende Rückkopplungen zu vermeiden.
Sollen diese Systeme für hybride Veranstaltungen eingesetzt werden, sind erhöhte Anforderungen an die Bild- und Tonaufbereitung und Übertragung zu beachten. Lassen sie sich dazu im Vorfeld beraten und die Technik vor der ersten Veranstaltung im realen Umfeld testen um es ggf. an die betreffende Raumsituation anzupassen.

Anmerkung:
Im Zuge der Modernisierung der AV-Technik werden vier Seminarräume mit zentral verbauter Videokonferenztechnik (Kamera, Audiotechnik, PC) ausgestattet und damit multifunktional gemacht. Diese Modernisierung wird voraussichtlich ab dem Sommersemester 2022 nutzbar sein.

5. Datenschutz

Bei allen Aufzeichnungen, Übertragungen und Video- / Webkonferenzen sind die Belange des Datenschutzes entsprechend den aktuellen Bestimmungen zu beachten. Das betrifft insbesondere die Rechte am eigenen Bild und am gesprochenen Wort. Vor dem Beginn einer Veranstaltung sind alle Teilnehmer auf eine Aufnahme / Übertragung hinzuweisen . Bei Video- / Webkonferenzen hat der Veranstalter ebenfalls darauf hinzuweisen. Hinweise bzgl. der Datenschutzinformation für Studierende.