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Viadrina Mentoring

Programmelemente

Viadrina Mentoring ist ein bewährtes und wirksames Instrument der individuellen Nachwuchsförderung und Personalentwicklung, das Wissenschaftlerinnen* in ihrer eigenverantwortlichen Laufbahnplanung stärkt. Die vielfältigen Programmelemente geben ihnen Raum, um ihre für die Karriere in der Wissenschaft relevanten Kompetenzen weiterzuentwickeln und attraktive Karrieremöglichkeiten für hochqualifizierte Frauen* kennen zu lernen. Sie unterstützen außerdem den Auf- und Ausbau ihrer Netzwerke.

Die Programmelemente sind

  • eine individuelle Mentoring-Beziehung mit einer/einem berufserfahrenen Professor*in
  • passgenaue Qualifizierungsangebote (Intensiv-Workshops und Einzelcoaching) in einer Kleingruppe mit den teilnehmenden Juniorprofessorinnen*
  • Begleitung durch das Programm-Management

Die Mentoring-Beziehung, die Einzelcoachings und die Begleitung durch das Programm-Managementkönnen auch auf Englisch angeboten werden.

Die Mentoring-Beziehung

Die Mentoring-Beziehung ist üblicherweise ein One-to-One-Mentoring, auch "Mentoring-Tandem“ genannt. Auch ein Gruppenmentoring von mehreren Mentees mit eine*r Mentor*in ist denkbar.

Die Mentee darf nicht in einem direkten Abhängigkeitsverhältnis mit der/dem Mentor*in stehen.

Als Mentor*innen werden erfahrene Professor*innen aus Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gewonnen..

Der Wunsch nach einer englischsprachigen Person als Mentor*in wird berücksichtigt.

Der Start der Mentoring-Beziehung ist nach einer einführenden ca. 6-monatigen Programmphase (Potential-, Standortanalyse und Zielfindung) geplant. Die Mentoring-Beziehung dauert ein Jahr. Die Kommunikationswege (möglichst persönliche Treffen, aber auch telefonische Gespräche, Videokonferenzen, Austausch per Email), die Häufigkeit der Kontakte und die konkreten Inhalte vereinbaren Mentee und Mentor*in untereinander.

Das Programm-Management steht kontinuierlich beratend zur Seite.

Impulse für die Mentoring-Beziehung erhalten die Mentees zudem im ersten Intensiv-Workshop.

Qualifizierungsangebote

Zu den Qualifizierungsangeboten gehören berufs- und wissenschaftsqualifizierende Workshops und individuelles Coaching.

Intensiv-Workshops:

Im Laufe des Programms sind vier Intensiv-Workshops geplant.

Die Teilnahme am ersten Intensiv-Workshop ist Voraussetzung für die Teilnahme am Programm, damit ein maximaler Nutzen aus der Programmteilnahme gezogen werden kann.

Auch die Teilnahme an den drei nachfolgenden Intensiv-Workshops sind zum einen für einen zielgerichteten persönlichen Entwicklungsprozess sehr wichtig. Zum anderen wird dadurch  ein fruchtender und bereichernder Austausches in der peer group mit anderen Teilnehmerinnen* gewährleistet.

Themen der Workshops sind: Rolle und Identität einer Juniorprofessorin, Systematische Karriereplanung, Selbstpräsentation, Selbstmarketing und Positionierung und Führungsanforderungen im Wissenschaftsbetrieb.

Individuelles Coaching:

Neben den Angeboten, die Raum für Entwicklung und Reflexion in der Gruppe geben, ist das Angebot von bedarfsorientiertem individuellem Coaching eine weitere Säule des Konzepts. Teilnehmende Mentees erhalten die Möglichkeit, ihre individuellen Themen zu bearbeiten, die sie für ihre berufliche Entwicklung als wichtig erachten. Wir bringen die Mentees dafür mit einer Coach zusammen, die auf die Personalentwicklung im akademischen Bereich spezialisiert ist.

Rahmenprogramm

Auftakt und Abschluss:

Das Programm beginnt mit einer feierlichen Veranstaltung, die gleichzeitig Abschluss der laufenden Durchgänge und Auftakt aller Programmlinien ist.

Am Ende findet ein gemeinsames Reflexionstreffen statt, in welchem zudem die nächsten beruflichen Schritte festgelegt werden.

Netzwerktreffen:

Netzwerktreffen schaffen in ungezwungener Atmosphäre Raum für gegenseitigen Austausch und können auf Wunsch der Mentees optional organisiert werden. Gastredner*innen können dazu eingeladen werden.