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Gleichstellung an der Viadrina

Namens- und Personenstandssänderung

Studentinnen auf der Campuswiese der Viadrina ©Heide FestSie möchten Ihren Namen und/oder Ihren Personenstand ändern?

Dies ist an der Universität grundsätzlich bei allen datenverarbeitenden Stellen relevant, z. B. beim Immatrikulations- und Prüfungsamt, in der Bibliothek oder in den universitären Online-Portalen. Sie können sich im Gleichstellungsbüro oder in der Stabsstelle Diversity gern vertraulich dazu beraten lassen. An der Europa-Universität Viadrina haben wir in Abstimmung mit dem Präsidium eine Regelung gefunden, die es Ihnen ermöglicht in universitätsrelevanten Dokumenten soweit rechtlich möglich Ihren selbstgewählten Namen zu führen, auch wenn ein gerichtliches Verfahren noch nicht abgeschlossen ist bzw. sie kein solches Verfahren anstreben (können). Eine Vorlage von rechtlichen Entscheidungen und medizinischen Gutachten ist dabei von Seiten der Viadrina nicht notwendig.

Wie Sie Ihren Personenstand und/oder Namen an der Viadrina ändern können, beschreiben wir hier:

Um die Änderung in den unviersitätsinternen Datenbanken vorzunehmen, können Sie das folgende Formular nutzen.

Wenn Sie den Ergänzungsausweis der Deutschen Gesellschaft für Trans- und Intersexualität (DGTI) innerhalb der Viadrina nutzen wollen, können Sie das folgende Informationsblatt verwenden, wenn Sie sich an einzelne Stellen an der Viadrina wenden.

Sie kennen eine Person, die Ihren Namen und/oder Ihren Personenstand ändern möchte oder geändert hat?

Trans* oder inter* Personen, die ihren Vornamen- und/ oder Personenstand ändern möchten, können dazu das Verfahren nach dem Transsexuellengesetz oder nach dem 2018 neu erlassenen Paragraphen 45b des Personenstandsgesetztes nutzen. Dieser beinhaltet die Einführung des Geschlechtseintrags „divers“. Die Viadrina erkennt für die Vornamens- und Personenstandsänderung außerdem auch den Ergänzungsausweis der Deutschen Gesellschaft für Trans- und Intersexualität (DGTI) an, welcher mit dem Bundesinnenministerium abgestimmt ist und welches in der Übergangsphase einer Namens- oder Personenstandsänderung als zusätzliches Dokument zu den Ausweispapieren genutzt werden kann, um Missverständnisse zu vermeiden. Weitere Informationen dazu finden Sie [hier]. Eine Vorlage von rechtlichen Entscheidungen und medizinischen Gutachten wird hierbei nicht eingefordert, um den Effekt der Pathologisierung zu vermeiden.

Nicht alle Personen können oder wollen jedoch eine Vornamensänderung auf der Grundlage dieser Regelungen vornehmen (bspw. bei nichtdeutscher Staatsbürgerschaft). An der Europa-Universität Viadrina haben wir daher in Abstimmung mit dem Präsidium eine Regelung gefunden, mit der trans* und inter* Personen trotzdem in universitätsrelevanten Dokumenten den selbstgewählten Namen führen können, soweit rechtlich möglich. Das Gleichstellungsbüro oder die Stabsstelle Diversity beraten gern zur Umsetzung dieser Regelungen