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Gleichstellung an der Viadrina

Bewerbungsverfahren, Stellenausschreibungen und Arbeitsverträge

2014_08_14_Versandt-Imma-Bescheinigungen_MG_5560 ©Heide Fest PressestelleArbeitsverträge

Für Bewerber*innen:

Wenn Sie sich an der Viadrina bewerben möchten und für Sie § 22 Absatz 3 und § 45b Absatz 1 des Personenstandsgesetzes zutrifft (Geschlechtereintrag im Personenstandsregister "divers" oder "keine Angabe"), gilt folgende Regelung: Sie können gegenüber der Hochschulleitung erklären, welche geschlechtsspezifischen gesetzlichen Regelungen zu Einstellungsverfahren in Ihrem Fall angewendet werden sollen. Dies folgt aus einer analogen Anwendung des Paritätsgesetzes des Landes Brandenburg.

Für Ausschreibende:

Bei Stellenausschreibungen sollte eine geschlechtersensible (z.B. Mitarbeiter*in) oder geschlechterneutrale Form (z.B. Führungskraft) verwendet werden. Die Verwendung des generischen Maskulinums mit dem Klammerzusatz „Mitarbeiter (m/w/d)“ ist hingegen nicht zu empfehlen.

Für Personalsachbearbeiter*innen:

Arbeitsverträge müssen – aufgrund rechtlicher Regelungen – auf den Namen ausgestellt sein, den die Person in den Ausweispapieren führt. Die Verwendung der Wörter „Frau“ oder Mann“ vor dem Vor- und Nachnamen ist jedoch nicht notwendig. Ähnlich wie bei Künstler*innennamen kann auch der selbstgewählte Name der Person – so dieser (noch) nicht in den Ausweispapieren geführt wird -  zusätzlich zum offiziellen Name mit aufgenommen werden. Durch solch eine Mitnennung im Arbeitsvertrag ist es leichter möglich in der universitätsinternen Kommunikation, bspw. bei Online-Diensten oder im Briefkopf den selbstgewählten Namen zu verwenden, da die Person so eindeutig zuzuordnen ist.