Banner Viadrina

Gleichstellung an der Viadrina

Archiv vergangener Veranstaltungen und Meldungen

Hier finden Sie vergangene Veranstaltungen und Hinweise aus dem Gleichstellungsbüro.




Offenes Treff

Frauencafé * Women`s Café * Café Damska * مقهى ا لنسا ء am 13. Juli

13. 7. 2017 | 16 - 18 Uhr | Verbuendungshaus Fforst, Forststraße 4, FfO (Tram Stop: Magistrale)

The fourth women`s café, organised by the project femalerefugees@viadrina as well as the Verbuendungshaus fforst is going to be on the 13th of July 2017, from 4pm to 6pm in fforst.This time, we will watch a video about equality together and hopefully have a nice discussion (there will be translators). And also, we invite everybody to bring something to eat. Coffee and cookies will be there as always. Feel welcome to bring your children!

Also check: Facebook Gleichstellungsbüro Viadrina or Verbuendungshaus fforst!

  * * *

Das vierte Frauencafé, organisiert vom Projekt femalerefugees@viadrina und dem Verbuendungshaus fforst findet im fforst am Donnerstag, den 13. Juli 2017, von 16:00 bis 18:00 Uhr statt.

Dieses Mal wollen wir gemeinsam ein Video zum Thema Gleichstellung schauen und hoffentlich eine nette Diskussion haben (Übersetzerinnen werden anwesend sein). Außerdem laden wir diesmal alle dazu ein eine Kleinigkeit zu Essen mitzubringen. Kaffee und Kekse werden aber wie immer vor Ort sein. Bringt gerne eure Kinder mit!

Infos auch auf Facebook beim Gleichstellungsbüro Viadrina oder beim Verbuendungshaus fforst!

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts FemaleRefugees@Viadrina.


Stellenausschreibung

Studentische Hilfskraft im Gleichstellungsbüro der EUV

Das Gleichstellungsbüro sucht eine studentische Hilfskraft. Kennst du dich mit Webseiten und Social Media aus und hast auch Layout-Erfahrungen? Interessierst du dich für Gender und Gleichstellung in Studium, Lehre und Forschung? Bist du zuverlässig und kommunikativ und suchst einen Nebenjob für bis zu 10h pro Woche? Dann bewirb dich bis zum 3.7. bei uns.

Vollständige Ausschreibung findest du auf der Seite des Dezernat II. Das Bewerbungsverfahren ist anonym.


Offenes Treff

Frauencafé * Women`s Café * Café Damska * مقهى ا لنسا ء am 8. Juni

8. 6. 2017 | 16 - 18 Uhr | Verbuendungshaus Fforst, Forststraße 4, FfO (Tram Stop: Magistrale)

The third women`s café, organised by the project femalerefugees@viadrina as well as the Verbuendungshaus fforst is going to be on the 8th of June 2017, from 4pm to 6pm in the fforst.

The Women's Cafe is open for all women and their children and creates an opportunity to play/listen to music, learn German, English and other languages, to network, to cook, to watch movies or just have a nice evening with tea. Come over and join us!

The women`s café is regularly on the second Thursday of every month!

Also check: Facebook Gleichstellungsbüro Viadrina or Verbuendungshaus fforst!

  * * *

Das dritte Frauencafé, organisiert vom Projekt femalerefugees@viadrina und dem Verbuendungshaus fforst findet im fforst am Donnerstag, den 08. Juni 2017, von 16:00 bis 18:00 Uhr statt.

Das Frauencafé ist offen für alle Frauen als auch ihre Kinder und schafft die Möglichkeit in entspannter Atmosphäre gemeinsam zu musizieren, zu spielen, Deutsch und andere Sprachen zu lernen, sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen, zu kochen, Filme zu schauen oder einfach nur einen schönen Nachmittag zu verbringen und Tee zu trinken.

Das Frauencafé findet regelmäßig am zweiten Donnerstag jeden Monats statt!

Infos auch auf Facebook beim Gleichstellungsbüro Viadrina oder beim Verbuendungshaus fforst!

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts FemaleRefugees@Viadrina.


Vortrag

Ein mehrdimensionales Modell von Geschlechtsdiskriminierung - was das Recht von Biologie und Kulturwissenschaften lernen kann

mit Prof. Dr. Ulrike Lembke
Di, 13. 6. 2017 | 17h s.t. | GD 311

Die Identifikation und Bekämpfung von Geschlechtsdiskriminierung stellt den Rechtsdiskurs weiterhin vor erhebliche Probleme. Die schöne Formel, dass Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln sei, produziert hier weitaus mehr Fragen als Antworten. Während Teile der juristischen Literatur hierauf mit innovativen Konzepten wie Dominierungs- und Hierarchisierungsverbot oder Geschlecht als Erwartung reagieren, kämpfen Rechtsprechung und herrschende Lehre noch mit der Idee von biologischem und sozialem Geschlecht. Dabei gibt es längst neue Erkenntnisse und Herausforderungen: Von den Naturwissenschaften ließe sich inzwischen einiges über die Diversität und Prozesshaftigkeit von biologischem Geschlecht lernen, während die zuvor kulturwissenschaftlich erklärten sozialen Geschlechterrollen zunehmend durch Vereinnahmungen aus der Hirn-, Hormonund Verhaltensforschung biologisiert und verfestigt werden. Ein mehrdimensionales Modell von Geschlechtsdiskriminierung attackiert den Kern eines hierarchischen, statischen und binären Geschlechterverständnisses, integriert Diskriminierungen auf Grund von
Geschlechterrollenstereotypen, Körpernormen, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität und bleibt offen für intersektionale Durchkreuzungen wie postkategoriale Konzepte von
Antidiskriminierungsrecht.

Mit den Legal Gender Studies hat Ulrike Lembke, seit April 2017 Professorin für Gender im Recht an der FernUniversität in Hagen, das ideale Themenspektrum für ihren streitbaren Geist gefunden. Die Liste ihrer Fragen, auf die sie eine wissenschaftlich begründbare Antwort sucht, ist lang. Sie beginnt im eigenen Umfeld, etwa damit, warum es "nur 16 Prozent Jura-Professorinnen an deutschen Fakultäten gibt", und geht dann weit über die eigene Fachkultur hinaus zu Fragen von geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung, Familienformen, Antidiskriminierungsrecht, Migration, Menschenrechten und
Bekämpfung von Gewalt im Geschlechterverhältnis. Ihr Engagement hat sich bis nach Brüssel herumgesprochen. Als Mitglied im European Network of Legal Experts in the Field of Gender Equality, das die Europäische Kommission berät, verfasst sie
Gutachten zur Frauenquote in Vorständen und Aufsichtsräten, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder zur praktischen Umsetzung der Entgeltgleichheit. "Es ist unglaublich, dass Frauen in Deutschland im Durchschnitt immer noch fast ein Viertel weniger verdienen als Männer."

In unserer Vortragsreihe wollen wir folgenden Fragen nachgehen:

  • Welche Erkenntnisse hinsichtlich Geschlechterdiversität bestehen in Biologie, Medizin,Sozial- und Kulturwissenschaften?
  • Welche verfassungsrechtlichen Anforderungen bestehen hinsichtlich der Anerkennungweiterer Geschlechter durch das Recht? Welche Herausforderungen würden entstehen,wenn das Recht zur Anerkennung von Geschlechtervielfalt überginge?
  • Wie ist das Verhältnis von Recht und Medizin zu verstehen? Sollte das Recht einen eigenständigen Begriff von „Geschlecht“ entwickeln?

Veranstaltung

Frauencafé am 11. Mai 2017

11.5..2017 | 16 - 18 Uhr | Verbuendungshaus Fforst, Forststraße 4, FfO (Tram Stop: Magistrale; Arrêt de tramway: Magistrale)

Das Frauencafé ist offen für alle Frauen als auch ihre Kinder und schafft die Möglichkeit in entspannter Atmosphäre gemeinsam zu musizieren, zu spielen, Deutsch und andere Sprachen zu lernen, sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen, zu kochen, Filme zu schauen oder einfach nur einen schönen Nachmittag zu verbringen und Tee zu trinken. Kinder sind willkommen!

The Women's Cafe is open for all women and their children and creates an opportunity to play/listen to music, learn German, English and other languages, to network, to cook, to watch movies or just have a nice evening with tea. Join us!  Children are welcome!

Le café pour femmes est ouvert à toutes les femmes et à leurs enfants et crée une occasion de jouer / écouter de la musique, apprendre l'allemand, l'anglais et d'autres langues, faire du réseautage, cuisiner, regarder des films, ou juste avoir une belle soirée avec thé. Rejoignez-nous! Les enfants sont bienvenus! 

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts FemaleRefugees@Viadrina.


Vortrag

Konstruktion von Geschlecht durch Sprache: Akademische Sprachpraxis

mit Prof.ecs Dr.ecs Lann Hornscheidt
Di, 16.05.17 | 17h s.t. | GD 311

Prof.ecs Dr.ecs Lann Hornscheidt führt einen dreistündigen Workshop, in dem wir darüber lernen, wie Sprache dazu beiträgt, insbesondere geschlechtsbezogene Machtverhältnisse zu schaffen und zu erhalten. Wir wollen uns mit akademischer Sprachpraxis befassen und uns konkrete Beispiele dazu anschauen. Auch wollen wir zusammen überlegen, welches emanzipatorische Potenzial in Sprache liegt und wie wir es nutzen können. Wie sieht eine gerechte Sprache aus? Wie können wir als Lehrende und Studierende Sprache im akademischen Alltag einsetzen?

Lann Hornscheidt ist auf dem Gebiet der Linguistik und Skandinavistik akademisch tätig. Hornscheidt hatte bis zum 1.12.16 die Professur für Gender Studies und Sprachanalyse am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der HU inne. Hornscheidt kritisiert die generelle zweigeschlechtliche Grundkonzeption der Gesellschaft („ZweiGenderung“) und deren Vorstellungen von Normalität und Kategorisierbarkeit. Geschlechtliche Diskriminierung kann nach Ansicht Hornscheidts, selbst weiß und nicht-behindert, nicht losgelöst von den gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnissen betrachtet werden, rassistische und ableistische Strukturen müssten daher stets mitbetrachtet werden. Ausgehend von der feministischen Linguistik befürwortet Hornscheidt eine geschlechtsneutrale Sprache, mit der sich auch diejenigen identifizieren können, die sich nicht als Mann oder Frau betrachten.

In unserer Vortragsreihe wollen wir folgenden Fragen nachgehen:

  • Welche Erkenntnisse hinsichtlich Geschlechterdiversität bestehen in Biologie, Medizin,Sozial- und Kulturwissenschaften?
  • Welche verfassungsrechtlichen Anforderungen bestehen hinsichtlich der Anerkennungweiterer Geschlechter durch das Recht? Welche Herausforderungen würden entstehen,wenn das Recht zur Anerkennung von Geschlechtervielfalt überginge?
  • Wie ist das Verhältnis von Recht und Medizin zu verstehen? Sollte das Recht einen eigenständigen Begriff von „Geschlecht“ entwickeln?

Veranstaltungsankündigung auf Facebook 


Workshop

Empowerment-Workshop

17.5.2017 | 18:30-20:30 Uhr | USC Viadrina e.V., Logenstraße 2, 15230 Frankfurt (Oder)

Wie reagiere ich, wenn ich angegrapscht werde? Was mache ich bei sexistischen Kommentaren oder wenn mich jemand sexuell belästigt? Der AStA, der USC, die psychologische Beratungsstelle und das Gleichstellungsbüro bieten dazu einen Workshop an, der sich an Frauen* und Trans* an der Viadrina richtet. Dabei sollen Strategien vermittelt werden, um sich bei sexualisierten Grenzüberschreitungen verbal, non-verbal und nötigenfalls auch physisch zur Wehr zu setzen.

Geleitet wird der Workshop von der Wendo-Trainerin Nives Bercht. Wendo ist ein Selbstbehauptungstraining für Frauen und Mädchen, bei dem z.B. selbstbewusstes Auftreten, verbale Konfrontation, Körpersprache und Befreiungsgriffe vermittelt werden.

Veranstaltungsankündigung auf Facebook

Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 10 beschränkt. Anmeldung bis zum 10.5.2017 an Nezaket Selcuk, AStA-nachhaltigkeit@europa-uni.de


Vortrag

Dr. Anja Schmidt: „Recht macht Geschlecht. Zu den Konstruktionsleistungen des Rechts bei der Formung natürlicher Zweigeschlechtlichkeit“

Veranstaltungsreihe „Biologie – Kultur – Recht: Perspektiven auf Geschlecht“

Di, 11.4.2017 | 17:00 Uhr | GD 311

Obwohl wegen des Geschlechts gemäß Art. 3 II, III GG grundsätzlich nicht differenziert werden darf, nehmen noch immer einige Normen auf Geschlecht Bezug und setzen dabei eine natürliche Zweigeschlechtlichkeit voraus. Ein Beispiel ist Art. 3 II 1 GG selbst, wonach "Männer und Frauen" gleichberechtigt sind. Auf der Basis geschlechterkritischer Erkenntnisse lässt sich zeigen, dass Recht diese natürliche Zweigeschlechtlichkeit nicht nur voraussetzt, sondern auch mitkonstruiert - auf Kosten der Grund- und Menschenrechte trans*- und inter*geschlechtlicher Personen. Dies soll im Vortrag erläutert werden. Außerdem werden Möglichkeiten rechtlicher Reformen zur Anerkennungen anderer Geschlechter zusammen mit den Zuhörenden diskutiert.

Veranstaltungsreihe „Biologie – Kultur – Recht: Perspektiven auf Geschlecht“ an der Viadrina Universität FFO

In unserer Vortragsreihe wollen wir folgenden Fragen nachgehen:

Welche Erkenntnisse hinsichtlich Geschlechterdiversität bestehen in Biologie, Medizin,Sozial- und Kulturwissenschaften?
Welche verfassungsrechtlichen Anforderungen bestehen hinsichtlich der Anerkennungweiterer Geschlechter durch das Recht? Welche Herausforderungen würden entstehen,wenn das Recht zur Anerkennung von Geschlechtervielfalt überginge?
Wie ist das Verhältnis von Recht und Medizin zu verstehen? Sollte das Recht eineneigenständigen Begriff von „Geschlecht“ entwickeln?
Die nächsten Termine sind:

Di, 16.5.2017 – 17:00 Uhr in GD 311: Workshop: "Konstruktion von Geschlecht durch Sprache - Akademische Sprachpraxis" mit Prof. Dr. Lann Hornscheidt (Genderstudies)

Juni 2017: Abschlussvortrag: "Ein mehrdimensionales Modell von Geschlechterdiskriminierung - was das Recht von Biologie und Kulturwissenschaften lernen kann" mit Dr. Ulrike Lembke (Juristin)


Vortrag

Dr. Erik Schneider (Psy*): Biologisches Geschlecht“, „Geburtsgeschlecht“ und andere Mythen der Medizin
Veranstaltungsreihe „Biologie – Kultur – Recht: Perspektiven auf Geschlecht“

Di, 31.1.2017 | 17:00 Uhr | GD 311

In diesem Vortrag geht es um Situationen von Kindern und Jugendlichen, deren Zuweisungsgeschlecht von ihrer geschlechtlichen Selbstwahrnehmung bzw. -positionierung abweicht. Fragen und Bedürfnisse aus ihrer Perspektive finden häufig weniger Beachtung im außerfamiliären Rahmen als Betrachtungsweisen Erwachsener, insbesondere Professioneller aus Recht, Medizin und Psychologie. Letztere glauben, das Kindeswohl als zentrales Anliegen zu vertreten. Bisher vermag jedoch niemand konkret zu sagen, worin dies bei der o.g. Gruppe bestehen könnte und zweifelsfrei zu belegen, dass dem Kindeswohl durch die eigene Sichtweise angemessen Rechnung getragen wird. Nach generellen Überlegungen werden aktuelle Diskussionen rund um Zugang zu sozialer Transition in der (frühen) Kindheit, Hormonbehandlungen und Änderung von Vornamen und Geschlechtseintrag im Personenstandsregister aufgegriffen, Widersprüche innerhalb der Medizin dargelegt und gegensätzliche Sichtweisen vorgestellt. Studierende der Rechts- und Kulturwissenschaften (sowie alle anderen Interessierte) können sich somit einen Eindruck in laufende Debatten rund um Selbstbestimmung und Mündigkeit machen, deren Abschluss erst in einer Zukunft zu erwarten ist, in der die meisten von ihnen selbst zu Akteur_innen geworden sind.

Veranstaltungsreihe „Biologie – Kultur – Recht: Perspektiven auf Geschlecht“ an der Viadrina Universität FFO

In unserer Vortragsreihe wollen wir folgenden Fragen nachgehen:

Welche Erkenntnisse hinsichtlich Geschlechterdiversität bestehen in Biologie, Medizin,Sozial- und Kulturwissenschaften?
Welche verfassungsrechtlichen Anforderungen bestehen hinsichtlich der Anerkennungweiterer Geschlechter durch das Recht? Welche Herausforderungen würden entstehen,wenn das Recht zur Anerkennung von Geschlechtervielfalt überginge?
Wie ist das Verhältnis von Recht und Medizin zu verstehen? Sollte das Recht eineneigenständigen Begriff von „Geschlecht“ entwickeln?


Die nächsten Termine sind:

Di, 11.4.2017 um 17:00 Uhr im GD311: „Recht macht Geschlecht. Zu den Konstruktionsleistungen des Rechts bei der Formung natürlicher Zweigeschlechtlichkeit" mit Dr. Anja Schmidt (Juristin, Legal Gender Studies)
Di, 9.5.2017 – 17:00 Uhr in GD 311: Workshop: "Konstruktion von Geschlecht durch Sprache - Akademische Sprachpraxis" mit Prof. Dr. Lann Hornscheidt (Genderstudies)


Vortrag

Prof. Dr. Diana Lengersdorft: Geschlechter-Grenzen stabilisieren

B/ORDERS IN MOTION – Research Factory 

Mi., 18.01.2017 | 16.15 – 17.45 Uhr | Stephan-Saal, Raum PG 257

Im Rahmen der nächsten Research Factory B/ORDERS IN MOTION am Mittwoch, dem 18. Januar, ist Prof. Dr. Diana Lengersdorf, Juniorprofessorin für Geschlecht, Technik und Organisation an der Universität Köln, zu Gast an der Viadrina.

Im Zentrum ihres Vortrages zum Thema „Geschlechter-Grenzen stabilisieren“ steht die antagonistisch organisierte Binarität von Geschlecht als einer der zentralen Unterscheidungsmechanismen im Sozialen. Sie trägt zur Stabilisierung der Grenzmarke zwischen Mann und Frau, zwischen männlich und weiblich bei und basiert auf einem breiten Konsens. Der Vortrag zieht zentrale Erkenntnisse der Gender Studies hinzu, um zu diskutieren, wie die Stabilisierung der Geschlechter-Grenze(n) organisiert ist. 


Vortrag

Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voss: Das Ein-Geschlechtermodell der "modernen" bio-med Wissenschaften

Veranstaltungsreihe „Biologie – Kultur – Recht: Perspektiven auf Geschlecht“

Mo, 16.1.2017 | 17:00 Uhr | GD 311

In diesem Input wird ein Einstieg in die Differenziertheit biologischer Geschlechtertheorien Ende des 18. Jh. und im 19. Jh. gegeben. Die Referentin stellt damit einen Teil der Ergebnisse der im Transcript-Verlag erschienenen Dissertation "Making Sex Revisited: Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive" dar, die mittlerweile als OPEN ACCESS frei online zugänglich ist. Die naturphilosophischen und biologisch-medizinischen Geschlechtertheorien unterschiedlicher Zeitabschnitte werden dargestellt und mit gesellschaftlichen Geschlechterordnungen in Verbindung gebracht. Heinz-Jürgen Voß führt die miteinander ringenden Positionen differenziert aus und zeigt: Mit prozessorientierten Betrachtungsweisen sind in biologischen Theorien viele Geschlechter denkbar – statt nur zwei oder drei.

Heinz-Jürgen Voß (Dipl.-Biol., Dr. phil.) studierte in Dresden und Leipzig Diplom-Biologie und promovierte in Bremen zur gesellschaftlichen Herstellung biologischer Geschlechtertheorien. Forschungs- und Lehrschwerpunkte sind: Geschichte und Ethik der Medizin und Biologie sowie biologisch-medizinische Geschlechtertheorien.

Die Veranstaltung ist ofen für alle Interessierte. 

Vollständige Beschreibung der Veranstaltung

Veranstaltungsreihe „Biologie – Kultur – Recht: Perspektiven auf Geschlecht“ an der Viadrina Universität FFO

In unserer Vortragsreihe wollen wir folgenden Fragen nachgehen:

Welche Erkenntnisse hinsichtlich Geschlechterdiversität bestehen in Biologie, Medizin,Sozial- und Kulturwissenschaften?
Welche verfassungsrechtlichen Anforderungen bestehen hinsichtlich der Anerkennungweiterer Geschlechter durch das Recht? Welche Herausforderungen würden entstehen,wenn das Recht zur Anerkennung von Geschlechtervielfalt überginge?
Wie ist das Verhältnis von Recht und Medizin zu verstehen? Sollte das Recht eineneigenständigen Begriff von „Geschlecht“ entwickeln?
Die nächsten Termine sind:
Di, 31.01.2017 um 17:00 Uhr im GD311: „„Biologisches Geschlecht“, „Geburtsgeschlecht“ und andere Mythen der Medizin“ mit Dr. Erik Schneider (Psy*)
Di, 11.04.2017 um 17:00 Uhr im GD311: „Recht macht Geschlecht. Zu den Konstruktionsleistungen des Rechts bei der Formung natürlicher Zweigeschlechtlichkeit" mit Dr. Anja Schmidt (Juristin, Legal Gender Studies)


Vortrag

Geschlecht im Spannungsfeld von Medizin und Recht – Eine Frage der Kultur?

Einführungsvortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Biologie – Kultur – Recht: Perspektiven auf Geschlecht“

Di, 6.12.2016 | 17:00 Uhr | GD 311

Dieser Einführungsvortrag zur Geschlechterdiversität zeigt einerseits medizinische Perspektiven zu kulturellen Mechanismen auf wie u.a. der Geschlechtszuweisung und deren Änderung, ihre Einbettung darin und hinterfragt diese andererseits durch Einbindung inner- sowie außermedizinischer Betrachtungsweisen. Damit soll Studierenden der Rechts- und Kulturwissenschaften ein kritischer Blick auf jenes Fachgebiet eröffnet werden, das den Anspruch erhebt, das Geschlecht eines Menschen erkennen und diesbezüglich zwischen Gesundheit und Krankheit unterscheiden zu können, jedoch in jüngster verstärkt in den Verdacht geraten ist, durch seine Maßnahmen und Prozeduren, insbesondere durch Psycho-/ Pathologisierung ohne wissenschaftlich belegten Krankheitsnachweis, seine Klientel altersunabhängig eher zu schädigen, als zu dessen Gesundheit beizutragen.

Vollständige Beschreibung der Veranstaltung

Veranstaltungsreihe „Biologie – Kultur – Recht: Perspektiven auf Geschlecht“ an der Viadrina Universität FFO

In unserer Vortragsreihe wollen wir folgenden Fragen nachgehen:

Welche Erkenntnisse hinsichtlich Geschlechterdiversität bestehen in Biologie, Medizin,Sozial- und Kulturwissenschaften?
Welche verfassungsrechtlichen Anforderungen bestehen hinsichtlich der Anerkennungweiterer Geschlechter durch das Recht? Welche Herausforderungen würden entstehen,wenn das Recht zur Anerkennung von Geschlechtervielfalt überginge?
Wie ist das Verhältnis von Recht und Medizin zu verstehen? Sollte das Recht eineneigenständigen Begriff von „Geschlecht“ entwickeln?

Die nächsten Termine sind:
Mo, 16.01.2017 – 17:00 Uhr im GD 311„Das Ein-Geschlechtermodell der „modernen“ biologisch-medizinischen Wissenschaften“ Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voss (Biologe)
Di, 31.01.2017 – 17:00 Uhr im GD 311„„Biologisches Geschlecht“, „Geburtsgeschlecht“ und andere Mythen der Medizin“ Dr. Erik Schneider (Psy*)


Gastvortrag

„Women and Mass Immigration in 1950s Israel: The Relationship Between Veteran Israeli Women and Immigrant Women“

Di., 20. Dezember 2016 | 16.15 Uhr | Postgebäude, Logenstraße, Stephan-Saal (Raum 257)

Im Rahmen des Forschungskolloquiums „Diaspora, Exil, Migration – Methodische und theoretische Neuansätze“ spricht Dr. Orit Rozin (Tel Aviv, Israel) am Dienstag, dem 20. Dezember, zum Thema „Women and Mass Immigration in 1950s Israel: The Relationship Between Veteran Israeli Women and Immigrant Women“.

Während der massiven Einwanderungswelle nach Israel in den 1950er Jahren arbeiteten viele Frauen der ersten Stunde mit Immigrantinnen in Durchgangslagern und neu errichteten Dörfern und Städten. Die Rolle der langjährigen Bewohnerinnen für die Integration der neu eingewanderten Frauen in die israelische Gesellschaft ist das Thema der Präsentation von Dr. Orit Rozin. In ihrem englischsprachigen Vortrag beleuchtet die Professorin für Jüdische Geschichte die Arbeit der Frauen und diskutiert die Beziehung zwischen den zwei Frauengruppen.


Veranstaltung

FRAUENCAFÉ / WOMEN’S CAFE / CAFÉ POUR FEMMES  

1.12.2016 | 16 - 18 Uhr | Fforst, Forststraße 4, FfO (Tram Stop: Magistrale; Arrêt de tramway: Magistrale)

Das Frauencafé ist offen für alle Frauen als auch ihre Kinder und schafft die Möglichkeit in entspannter Atmosphäre gemeinsam zu musizieren, zu spielen, Deutsch und andere Sprachen zu lernen, sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen, zu kochen, Filme zu schauen oder einfach nur einen schönen Nachmittag zu verbringen und Tee zu trinken. Kinder sind willkommen! 

The Women's Cafe is open for all women and their children and creates an opportunity to play/listen to music, learn German, English and other languages, to network, to cook, to watch movies or just have a nice evening with tea. Join us!  Children are welcome!

Le café pour femmes est ouvert à toutes les femmes et à leurs enfants et crée une occasion de jouer / écouter de la musique, apprendre l'allemand, l'anglais et d'autres langues, faire du réseautage, cuisiner, regarder des films, ou juste avoir une belle soirée avec thé. Rejoignez-nous! Les enfants sont bienvenus! 

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts FemaleRefugees@Viadrina.


Ausschreibung

Fonds zur Unterstützung von (Nachwuchs-) Wissenschaftlerinnen mit Kindern und/oder umfangreichen Gremientätigkeiten durch studentische oder wissenschaftliche Hilfskräfte (SHK-Fonds)

Die Ausschreibung richtet sich an die Wissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Familienaufgaben und/oder umfangreichen Gremientätigkeiten. Aus diesem Fonds können auf Antrag, im Rahmen der verfügbaren Mittel, Unterstützungsleistungen durch eine studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft gewährt werden. 

Die Maßnahme wurde aus den Fördermitteln des Professorinnenprogramm II des BMBF bewilligt. 

Die Bewerbungsfrist für das Jahr 2017 ist am 16.11..2016. Weitere Informationen zur Vergabe der Mittel und die Antragsformulare finden Sie hier. 


Konferenztag

mit gender interdependent denken_forschen_

19. November 2016 | 10:00-18:45 | Stephansaal, Alte Post, Logenstr. 9-10

mit gender interdependent denken_forschen_ ist das erste Labor an der Viadrina, über das wir - ein Team aus Masterstudierenden der Viadrina - wissenschaftliche_aktivistische Ansätze Promovierender und Masterstudierender zusammenbringen wollen, deren Blicke und Handlungsweisen auf und bezüglich gender und Körper von anti- und contra_rassitischen, anti und contra_ableistischen, klassismuskritischen und trans*_queer_feministischen Perspektiven geprägt sind.

Weitere Informationen und das genaue Programm findet sich hier.


Aktionstage

Gesellschaft Macht Geschlecht - Aktionstagen gegen Sexismus und Homofeindlichkeit 2016

Die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts ist leider immer noch Realität in unserer Gesellschaft – auch an Hochschulen kommt es zu sexistischen, homo- oder trans*feindlichen Angriffen.

Es ist wichtig, hiergegen aktiv vorzugehen. Deshalb organisieren der AStA und das Gleichstellungsbüro der Europa-Universität Viadrina in Kooperation mit dem fzs (Freier Zusammenschuss von Studentinnenschaften) einmal im Jahr Workshops, Diskussionen, Vorträge, Ausstellungen sowie einen Filmabend rund um sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung.

Mit den Aktionstagen gegen Sexismus und Homofeindlichkeit 2016 an der Europa-Universität Viadrina werden emanzipatorische und engagierte Diskussions- und Wissensräume geschaffen, die sich Sexismus entgegen stellen und den Blick öffnen für queer-feministische Ansätze.​

Weitere Informationen und Programm
FB-Seite der Veranstaltung


International Conference

Sex Still Sells. Paradoxical Right Wing Sexual Politics in Europe
International Conference at the European University Viadrina (Frankfurt/Oder, 19.10.2016) and Collegium Polonicum (Słubice, 20.10.2016).

In the past years right wing parties and organisations in most European countries managed to gain political weight. This conference examines their discourses, mobilisations and actors and inquires in which ways the sexual politics of the right have contributed to their success. Those politics appear paradoxical, because right wing actors organize campaigns against what they call "gender theory" that they denounce for destroying “family values”. They stand up against gay marriage and the equality of non-heterosexual-people, yet at the same time, they are also presenting liberal sexual and gender politics as a European or Western value in their anti-immigration discourses. The conference also presents and examines counter-discourses and critical theoretical approaches in order to determine useful analytical frameworks for dismantling right wing politics. European-wide research results, but also single country studies and analysis will be presented from EU-member states like France, Poland, Austria, Sweden, Germany, Italy, Spain, Slovenia, Hungary and Czech Republic.

Preliminary program (final program to be announced in September 2016)

Participation is free, no registration needed.

Organized by: German-Polish Literary and Cultural Relations and Gender Studies, European University Viadrina, Frankfurt (Oder), Research group Genre, Travail, Mobilitésat Cresspa in Paris and Centre Marc BlochBerlin.


Workshop

(Un)Sichtbarkeit von Geschlecht, Machtverhältnissen und dominanter Gesprächskultur in Seminaren

Mo, 24. Oktober 2016 | 14-18 Uhr | EUV, HG 104

In diesem Workshop erarbeiten die Studierenden gemeinsam Handlungs und Interventionsmöglichkeiten für den Umgang mit ausschließenden Dynamiken in Seminaren. Der Workshop ist für Studierende (Bachelor, Master und Promotion) angelegt und offen für Frauen*, Trans- und Interpersonen.

Anmeldung bitte bei Christine Körner: ch.koerner@gmx.de

Die Veranstaltung wird aus dem studentischen Gleichstellungsfonds der Viadrina gefördert.


Ausschreibung

viafem zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen

Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Europa-Universität Viadrina fördert ab Oktober 2016 drei Master-Studentinnen im Bereich "Management & Marketing“:

  • One-to-One-Mentoring mit Prof. Dr. Jana Costas 
  • Forschung im Bereich "Gender & Diversity"
  • Einbindung in das Lehrstuhlteam
  • Arbeitsvertrag als studentische Hilfskraft

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular stehen als Download auf den Webseiten des Gleichstellungsbüros bereit.

Eine Bewerbung ist bis 30.9.2016 möglich. Weitere Informationen zum Programm und das Bewerbungsformular finden Sie auf der Seite von viafem.


Call for Papers

Labor 16: mit gender interdependent denken_forschen_

mit gender interdependent denken_forschen_ ist das erste Labor an der Viadrina, über das wir - ein Team aus Masterstudierenden der Viadrina - wissenschaftliche_aktivistische Ansätze Promovierender und Masterstudierender zusammenbringen wollen, deren Blicke und Handlungsweisen auf und bezüglich gender und Körper von anti- und contra_rassitischen, anti- und contra_ableistischen, klassismuskritischen und trans*_queer_feministischen Perspektiven geprägt sind.

Wir ermuntern vor allem zu Beiträgen, in denen ein Interesse deutlich wird, Kategorisierungen und Begriffe von konkreten Lebensrealitäten aus zu denken_erweitern_durchbrechen_zerreißen… (mediale, literarische) Texte daraufhin befragt werden, inwiefern und wie sie Kategorisierungen stören_durchbrechen_neu denken eine Perspektive eingenommen wird, die Wissenschaft als nie wirklich unpolitisch oder objektiv versteht und dies in ihren Ansätzen deutlich macht durch aktivistische und künstlerische Projekte und Praktiken versucht wird, Kategorisierungen zu stören_durchbrechen_neu zu denken bereits abgeschlossenen Projekte vorgestellt und unter unseren Fragestellungen beleuchtet werden

Die Abstracts sollen bis zum 1.08.2016 eingereicht werden, fertige Beitrage bis Mitte Oktober. Diese bilden die Grundlage für eine 20-minütige Präsentation am 19.11.2016. Weitere Informationen entnehmen Sie dem Call for Papers.

Veranstaltung auf dem FB

Die Veranstaltung wird aus dem studentischen Gleichstellungsfonds der Viadrina gefördert.


Ausschreibung

Stipendium zum Abschluss der Promotion oder Habilitation

Für die Zeit bis Jahresende 2016 besteht die Möglichkeit, ein kurzfristiges Stipendium zum Abschluss der Promotion oder Habilitation zu beantragen. Voraussetzung ist, dass das Manuskript der Arbeit bereits  vorliegt. Gefördert wird die Abschlussredaktion.

Antragsberechtigt sind:
  • Doktorandinnen, Postdoktorandinnen bzw. Habilitandinnen aller Fächer und Nationalitäten, deren Qualifizierungsvorhaben durch eine_n Hochschullehrer_in der Viadrina betreut wird
  • bzw. Promovierende und Postdoktorand_innen bzw. Habilitand_innen, die familiäre Verpflichtungen als Sorgerechtberechtigte/-r für ein Kind bis i.d.R. einschließlich 8 Jahren, bzw. als Pflegeperson für eine/n pflegebedürftige/n Angehörige/n nach §7 Abs. 3 und 4 PflegeZG haben. Kinder von Lebenspartner_innen können berücksichtigt werden, wenn sie im selben Haushalt leben.
Bedingungen für eine Bewerbung sind:
  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium bzw. eine abgeschlossene Promotion
  • herausragende Leistungen auf dem Arbeitsgebiet und
  • die schriftliche Zusage über die Promotionsbetreuung (Betreuungszusage) durch eine_n Hochschullehrer_in der Europa-Universität Viadrina
  • Promotion bzw. Habilitation in der Endphase (das fertige Manuskript muss bereits vorliegen, das Stipendium wird für die Abschlussredaktion des Qualifizierungsvorhabens vergeben, z.B. für letzte Überarbeitungen, Drucklegung o.ä.). *

Bewerbungsschluss ist der 4.8.2016.


Workshop für Dozierende

Gender-Kompetenz zum Umgang mit ausschließenden Strukturen in Seminaren

Fr, 08. Juli 2016 | 13-17:00 Uhr | GD 06

Immer wieder berichten Studierende von Unsicherheiten und Unwohlsein in Seminaren und bei Diskussionen mit Kommiliton*innen und Dozierenden. Oft bleiben das Gefühl nicht gehört zu werden oder die Angst davor Verständnisfragen zu stellen unthematisiert. Wenn sich in Seminaren ausschließende Dynamiken entwickeln, bleiben diese von Seminarleitung und Studierenden oft unerkannt. Dieser Workshop für Dozierende soll für die Schwierigkeiten von weiblichen Studierenden sowie Trans- und Interpersonen sensibilisieren. Die Teilnehmer*innen setzen sich im Workshop mit ihrer Position als Seminarleitung, Autoritätsperson und potentiellem Vorbild auseinander. Input zu Geschlechterverhältnissen in der Universität und zur Theorie der informellen Segmentierung ist ebenso vorgesehen. Dabei spielen in diesem Rahmen sowohl die eigene (Körper-) Sprache, als auch (implizite) Vorurteile und eigene Erfahrungen als ehemalige*r Studierende*r und heutige*r Dozierende*r eine Rolle. 

Der Workshop richtet sich an Dozierende der Viadrina. Die Teilnahme ist kostenlos. 

Anmeldung per Mail an Anna Heinen: heinen@europa-uni.de 

Workshopleiterin: Lisa Mangold

Die Veranstaltung wird aus dem studentischen Gleichstellungsfonds der Viadrina gefördert.


Vortrag

„Die institutionelle Diskriminierung der Frauen auf dem polnischen Arbeitsmarkt“

Donnerstag, 30.6. | 18:15 Uhr | Stephanssaal (Postgebäude)

Dr. Alicja Sielska (Universität Wrocław)* wird im Rahmen des ZIP-Forschungskolloquiums einen Vortrag in deutscher Sprache zum Thema "Die institutionelle Diskriminierung der Frauen auf dem polnischen Arbeitsmarkt" halten.

Alle Interessierte sind herzlich eingeladen. 


Workshop für Studierende

(Un)Sichtbarkeit von Geschlecht, Machtverhältnissen und dominanter Gesprächskultur in Seminaren

Fr, 24. Juni 2016 | 10 – 14:00 Uhr | AM 204

Immer wieder berichten Studierende von Unsicherheiten und Unwohlsein in Seminaren und bei Diskussionen mit Kommiliton*innen und Dozierenden. Oft bleiben das Gefühl nicht gehört zu werden oder die Angst davor Verständnisfragen zu stellen unthematisiert. Wenn sich in Seminaren ausschließende Dynamiken entwickeln, bleiben diese von Seminarleitung oder Studierenden oft unerkannt bzw. werden stillschweigend hingenommen. Wie entstehen dominante Gesprächskulturen in Seminaren an der Universität? Wie formuliere ich einen Redebeitrag in einem Seminar, ohne bestehende Machtverhältnisse zu verstärken? Was brauche ich, um mich in einem Seminar sicher zu fühlen, mich zu beteiligen und andere Studierende zu unterstützen? In diesem Workshop geht es um den konkreten Erfahrungsaustausch einerseits, wie auch darum geschlechterbezogene Machtstrukturen sichtbar zu machen. Der Workshop hat dabei zum Ziel, gemeinsam mit den Studierenden Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten für Seminarbesuche zu erarbeiten.

Der Workshop ist offen für Frauen*, Trans- und Interpersonen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung per Mail an Anna Heinen: heinen@europa-uni.de

Workshopleiterin: Lisa Mangold 

Die Veranstaltung wird aus dem studentischen Gleichstellungsfonds der Viadrina gefördert.


Podiumsdiskussion

Geschlechterforschung an der Viadrina: transformative Kraft oder anerkannte Nebensache?

Do, 02. Juni | 18:00 Uhr | AM (Vorraum Alte Mensa)

Welche Rolle spielen Diskurse um Geschlecht und Gender an der Viadrina? Welche Schritte sind erforderlich, damit Gender nicht nur eine "anerkannte Nebensache" an der Hochschule bleibt? Die öffentliche Podiumsdiskussion greift das vielfach geäußerte Bedürfnis von Studierenden und Dozierenden auf, die Thematik Gender in der Wissenschaft fakultätsübergreifend zu diskutieren. Dabei soll die gegenwärtige Relevanz der Analysekategorie Geschlecht aus unterschiedlichen Perspektiven der Disziplinen kritisch beleuchtet und ein Austausch über zusammenhängende Problemlagen angeregt werden. Ziel der Veranstaltung ist es über eine Auseinandersetzung mit der Problematik neue Lösungsansätze und Strategien für eine geschlechtergerechtere Hochschule zu entwickeln. Die Veranstaltung wurde initiiert durch einen Zusammenschluss aus Studentinnen und Promovendinnen der Viadrina.

Referentinnen: Dr. Norma Burow, Prof. Dr. Bożena Chołuj, Prof. Dr. Anika Keinz, Prof. Dr. Eva Kocher

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung wird mit Mitteln des studentischen Gleichstellungsfonds gefördert.


Veranstaltung

Lunchtime Lesson: Gendergerechte Sprache in wissenschaftlichen Texten

31. Mai 2016 | 13.00-14.00 | GD 07

In wissenschaftlichen Texten schreiben StudentInnen mitten im Wort einen Großbuchstaben, auf den Demoplakaten wird gegen Rassist*innen mobilisiert und selbst in Gesprächen lassen manche Sprecher_innen eine [Stimmabsatz]Lücke im Wort, um zu gendern. Was sind die Motiven für antidiskriminierendes Sprachhandeln und welche Konventionen gelten – auch in der Wissenschaft – für diese (Schrift-)Sprache? Diesen Fragen wollen wir in der Luchtime Lesson am 31. Mai nachgehen.

Die Luchtime Lessons werden von Zentrum für Schlüsselkompetenzen und Forschendes Lernen im Rahmen von "Viadrina PeerTutoring“ angeboten. Sie bieten – zur Mittagszeit, leicht verdaulich aufbereitet – Einblicke in wichtige Themen des Zentrums für Schlüsselkompetenzen und Forschendes Lernen. Wertvolles Wissen wird häppchenweise vermittelt, zum Beispiel zum wissenschaftlichen Schreiben oder zu Lerntechniken. Die Lunchtime Lessons werden von Peer Tutor*innen (in diesem Themenfeldern ausgebildete Studierende) gestaltet.

Dein Essen darfst du gerne mitbringen. Sei aber darauf vorbereitet, dass du in den Mini-Mittags-Workshops selbst kreativ wirst: aktives Lernen statt Mittagstief!

Das Angebot ist kostenfrei. Keine Anmeldung erforderlich.


Veranstaltung

„Bedeutende Frauen aus Frankfurt (Oder) und Słubice – Frauenorte“

Dienstag, 08. März 2016 | 15.00 Uhr | Gräfin-Dönhoff-Gebäude, Europaplatz 1, Hörsaal 2

Kooperationsveranstaltung der Deutsch-Polnischen Seniorenakademie und der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
mit Sahra Damus (Gleichstellungsbeauftragte an der Europa-Universität Viadrina Franfurt (Oder)


Ausschreibung

SHK oder WHK (B.A.) für Viadrina Mentoring

Im Viadrina Mentoring ist in den Programmlinien für Studentinnen und für Doktorandinnen für den nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer studentischen Hilfskraft oder einer wissenschaftlichen Hilfskraft (B.A.) für 10 Wochenstunden zu besetzen. Bewerbungen können bis zum 20.01.2016 per E-Mail eingereicht werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Stellenausschreibung.


Broschüre der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten

Gleichstellung: konkret – Frauen und Männer an brandenburgischen Hochschulen 2013/14

Wie sieht es mit der Chancengleichheit von Frauen und Männern an den brandenburgischen Hochschulen aus? Die LaKoG-Brandenburg hat dazu nun die Broschüre „Gleichstellung: konkret“ vorgelegt.

Darin werden gleichstellungspolitische Erfolge, aber auch weitere Handlungsbedarfe bei der Umsetzung des Ziels einer tatsächlichen Gleichstellung in Brandenburg aufgezeigt. Eine Herausforderung liegt in der Schließung der 'Schere' zwischen Frauen- und Männeranteilen, die von der Stufe zu Stufe des wissenschaftlichen Karriereverlaufs und auf dem Weg zu Führungspositionen auseinandergeht. So ist z.B. das Verhältnis von Studentinnen und Studenten im Land Brandenburg mit 50,9% zu 49,1 % sehr ausgewogen. Wobei deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Fachbereichen bestehen. Auf den höheren Qualifikationsstufen verringert sich der Frauenanteil: Von allen Professuren im Land Brandenburg ist knapp ein Viertel (23,4%) mit Frauen besetzt. Bei den C4-Professuren liegt den Frauenanteil im Land Brandenburg bei 9,3 %. Aber auch weitere Punkte wie z.B. in der geschlechtsspezifischen Studienfachwahl (im Land Brandenburg liegt der Frauenanteil an Studierenden in den Sprach- und Kulturwissenschaften bei 72,4% und in den Ingenieurwissenschaften bei 29,2 %) weisen auf Handlungsbedarf hin. Auch geschlechtsspezifische Auswirkungen von Befristung und (unerwünschter) Teilzeit bei NachwuchswissenschaftlerInnen nimmt die Broschüre in den Blick. Zudem werden verschiedene bundes- und landesweite Benchmarkingprozesse und Förderprogramme wie die Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG und das Professorinnenprogramm des BMBF vorgestellt.

Broschüre Gleichstellung: konkret – Frauen und Männer an brandenburgischen Hochschulen 2013/14 


Einladung

Von Sternchen, Binnen-I´s und Gender Gaps

8. Dezember 2015 | 13.00-14.00 | GD 07

In wissenschaftlichen Texten schreiben StudentInnen mitten im Wort einen Großbuchstaben, auf den Demoplakaten wird gegen Rassist*innen mobilisiert und selbst in Gesprächen lassen manche Sprecher_innen eine [Stimmabsatz]Lücke im Wort, um zu gendern. Was sind die Motiven für antidiskriminierendes Sprachhandeln und welche Konventionen gelten – auch in der Wissenschaft – für diese (Schrift-)Sprache?

Die Luchtime Lessons werden von Zentrum für Schlüsselkompetenzen und Forschendes Lernen im Rahmen von "Viadrina PeerTutoring“ angeboten. Sie bieten – zur Mittagszeit, leicht verdaulich aufbereitet – Einblicke in wichtige Themen des Zentrums für Schlüsselkompetenzen und Forschendes Lernen. Wertvolles Wissen wird häppchenweise vermittelt, zum Beispiel zum wissenschaftlichen Schreiben oder zu Lerntechniken. Die Lunchtime Lessons werden von Peer Tutor*innen (in diesem Themenfeldern ausgebildete Studierende) gestaltet.

Dein Essen darfst du gerne mitbringen. Sei aber darauf vorbereitet, dass du in den Mini-Mittags-Workshops selbst kreativ wirst: aktives Lernen statt Mittagstief!


Ausschreibung

Fonds zur Unterstützung von (Nachwuchs-) Wissenschaftlerinnen mit Kindern und/oder umfangreichen Gremientätigkeiten durch studentische oder wissenschaftliche Hilfskräfte (SHK-Fonds)

Den Wissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Familienaufgaben und/oder umfangreichen Gremientätigkeiten können auf Antrag Unterstützungsleistungen durch eine studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft gewährt werden.

Die Maßnahme wurde aus den Fördermitteln des Professorinnenprogramm II des BMBF bewilligt.
Die Bewerbungsfrist für das Jahr 2015 ist am 16.11.2015. Weitere Informationen und Antragsformulare finden Sie hier.


Einladung

ELSA DAY in Frankfurt (Oder)

ELSA-Frankfurt (Oder) veranstaltet am Mittwoch, den 25.11.2015, den sogenannten ELSA DAY. An diesem Tag veranstalten ELSA Gruppen in 41 Ländern unterschiedlichste Events zum Thema Gender Equality.

Das Programm:

ELSA-Infostand im GD mit Kuchen |  12:00-14:30 Uhr | Foyer im GD: 
Prof. Dr. Eva Kocher: "All different all together- Gender Equality"| Vortrag | 15:00 – 16:30 Uhr | HG 217
Inge Ulise Uhlig: Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten an der EUV | Vortrag | 16:30-17:15 | HG 217
Gemeinsamer Abend im Halbzeit | 17:45-20:00

Alle Interessent*innen sind herzlich eingeladen.


Einladung

Aktionstage gesellschaft macht geschlecht

23.-28.11.2015 | Europa-Universität Viadrina

Zwischen 23. und 28. November 2015 finden an der Viadrina die Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie gesellschaft macht geschlecht statt.

20.11. | 11.15 Uhr | HG 217
Sexismus in der Werbung
Gastvortrag von Maja Wegener im Rahmen der Vorlesung “Space in Motion”

Programm 2015

23.11-27.11. | Atrium GD
Ausstellung mit der Vorstellung der Aktionstage und der Programminhalte

24.11. | 18 Uhr | GD HS5
Film „Tiefe Wasser“ / „Płynące wieżowce“ [PL mit Untertiteln] & Diskussion

 
25.11. | 17-20 Uhr | Turnhalle der Friedensschule (Leipzigerstr. 165)
Workshop zu Selbstbehauptung und Selbstverteidigung
Um Voranmeldung gebeten an asta-nachhaltigkeit[at]europa-uni.de

26.11. | 18:00 Uhr | GD 102
Antifeminismus von 'Rechts'
Vortrag von Juliane Lang

28.11. | 12:00- 18:00 Uhr | AM 105
Forumtheaterworkshop zum Thema Sexismus
Um Voranmeldung gebeten: asta-nachhaltigkeit@europa-uni.de

Das ausführliche Programm finden Sie auf dem Flyer und der Webseite des AstA.


Ausschreibung

Brückenstipendien für Promovierende sowie Postdoktorand_innen und Habilitand_innen mit Familienaufgaben
Abschlussstipendien für Doktorandinnen sowie für Postdoktorandinnen und Habilitandinnen

Promovierende, Postdoktorand_innen sowie Habilitand_innen aller Fakultäten, deren Qualifizierungsvorhaben durch eine_n Hochschullehrer_in der Europa-Universität Viadrina betreut wird, können sich bis zum 22. Juli 2015 für die Brückenstipendien für Promovierende sowie Postdoktorand_innen und Habilitand_innen mit Familienaufgaben (für die Überbrückung von Situationen, in denen der Wiedereinstieg, die Fortführung oder der Abschluss eines Qualifizierungsvorhabens nach einer familienbedingten Auszeit oder aufgrund der Wahrnehmung von Familienaufgaben erschwert oder gefährdet sind)

und Abschlussstipendien für Doktorandinnen sowie für Postdoktorandinnen und Habilitandinnen (Unterstützung und Förderung besonders qualifizierter Frauen)

bewerben. Ein Stipendium kann dann für die Monate September bis Dezember vergeben werden. Die Vergabe erfolgt im August. Details und Formulare finden Sie auf der Seite der Familienbeauftragten der EUV.


Lunchtime Lessons

Von Sternchen, Binnen-I's und Gender Gaps

2. Juni 2014 | 13.00 – 14.00 | GD 07

Am Dienstag, den 2.6. um 13:00 im GD 07 geht es in der Lunchtime Lesson um Sternchen, Binnen-I´s und Gender Gaps. Die Lunchtime Lessons sind Angebot des Viadrina PeerTutoring, eine Art von 'Mini-Mittags-Workshops', in denen du das Wissen zu wichtigen Themen häppchenweise erhältst. Die Lunchtime Lesson 'Von Sternchen, Binnen-I´s und Gender Gaps' wird in Kooperation mit dem Gleichstellungbüro der EUV angeboten.

Einen Einblick in die geschlechtergerechte Sprache bietet auch das Heft Studienbegleiter*in (insbesondere ab S. 20).

Das Angebot ist kostenfrei. Keine Anmeldung erforderlich.


Ausschreibungen

Viadrina Mentoring für Studentinnen und Doktorandinnen 

Bewerbungszeitraum: 01. April bis 30. Juni 2015
Nächster Programmstart: September 2015

Förderprogramm Mentoring für Doktorandinnen

Wenn Sie Interesse haben, sich bereits im Laufe Ihrer Promotion mit Ihrer weiterenberuflichen Planung und Laufbahnentwicklung auseinander zu setzen und sich hierbei professionelle Unterstützung wünschen, haben Sie die Möglichkeit, an diesem Programm teilzunehmen.

Bestandteile sind eine individuelle Mentoring-Beziehung, in der Sie eine/n persönliche/n Mentor/in an die Seite bekommen, die/der Sie bei Ihrer beruflichen Orientierung und Planung begleitet. Weiterhin werden bedarfsorientierte, berufs- bzw. wissenschaftsqualifizierende Trainings und Workshops in Kleingruppen angeboten. Abgerundet wird das Programm durch weitere Vernetzungsangebote und Möglichkeiten, sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen sowie berufliche Kontakte zu knüpfen.

Der nächste Programmdurchlauf startet im September 2015 und dauert ein Jahr. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni 2015 möglich.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer sowie auf der Programm-Webseite. Die 30-minütige Infoveranstaltung findet am Donnerstag, den 04.06. um 13:00 Uhr in AM 105 statt. Bei weiteren Fragen vereinbaren Sie gerne einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch.

Förderprogramm Mentoring für Studentinnen

In der Programmschiene für Studentinnen suchen wir für den nächsten Durchgang v.a. Frauen, die einen Masterstudiengang studieren und überlegen zu promovieren bzw. mehr über Promotionswege und -möglichkeiten erfahren wollen. Sie müssen sich aber noch nicht entschieden haben ob sie promovieren oder nicht. Vielmehr soll das Programm helfen, sich mit dieser Möglichkeit auseinander zu setzen. Die Programmbestandteile sind Mentoring-Beziehung, Workshops und Peer-Vernetzung.

Die Bewerbungsphase für den nächsten im September 2015 beginnenden Durchgang ist vom 01. April bis 30. Juni 2015.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer sowie auf der Programm-Webseite. 30-minütige Infoveranstaltunge findet am Freitag, den 05.06. um 13:00 Uhr in AM 105 statt. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne jederzeit an Bettina Gebhardt.


Ausschreibung

Brückenstipendien für Promovierende sowie Postdoktorand_innen und Habilitand_innen mit Familienaufgaben

Abschlussstipendien für Doktorandinnen sowie für Postdoktorandinnen und Habilitandinnen

Die Europa-Universität Viadrina hat sich als familiengerechte Hochschule das Ziel gesetzt, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit Kindern und Pflegeaufgaben gezielt zu unterstützen und vergibt zu diesem Zweck Brückenstipendien für Promovierende und Habilitand_innen sowie Postdocs. Diese dienen der Überbrückung von Situationen, in denen der Wiedereinstieg, die Fortführung oder der Abschluss eines Qualifizierungsvorhabens nach einer familienbedingten Auszeit oder aufgrund der Wahrnehmung von Familienaufgaben erschwert oder gefährdet sind.

Darüber hinaus ist die Universität im Rahmen ihres Gleichstellungskonzepts bestrebt, Frauen in ihrer wissenschaftlichen Qualifizierung gezielt zu unterstützen und vergibt zur Förderung besonders qualifizierter Frauen Abschlussstipendien an Promovendinnen, Habilitandinnen und Postdoktorandinnen.

Die Bewerbungsfrist endet jeweils am 10.April 2015.

Die Antragsformulare sowie Vergaberichtlinien finden Sie auf der Webseite der Familienbeauftragten der EUV.


Workshop 

"Auf dem Weg zur Professur. Training für Auswahl- und Berufungsverfahren" 

26. und 27. Januar 2015 | EUV, AM 02 | Referentin: Prof. Dr. Christine Färber, HAW Hamburg

Wer sich für die Wissenschaft als Beruf entscheidet, muss auf dem Weg zur Professur zahlreiche Auswahl- und schließlich Berufungsverfahren durchlaufen. Der Konkurrenzdruck ist in allen Fächern groß und das Prozedere für Bewerber*innen meist nicht immer transparent. Das Viadrina Center for Graduate Studies möchte einen Überblick über die Karriereanforderungen in der Wissenschaft verschaffen und bietet daher am 26. und 27. Januar 2015 den Workshop "Auf dem Weg zur Professur. Training für Auswahl- und Berufungsverfahren" an.

Die Referentin, Frau Prof. Dr. Christine Färber von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg, ist einschlägige Expertin in dem Bereich und hat das Standardwerk „Black Box Berufung“ verfasst. Ihr Seminar bietet Informationen, Trainingseinheiten und Strategiebildung zu Bewerbungen und Berufsverfahren im Wissenschaftsbereich.

Die drei Trainingsbausteine umfassen die schriftliche Bewerbung, den Bewerbungsvortrag in der Wissenschaft sowie das Gespräch mit der Auswahlkommission. Darüber hinaus werden Analysen der schriftlichen Bewerbungsunterlagen, Rollenspiele, Arbeitsgruppen und Videoanalysen eingesetzt. Zudem können Sie Strategien entwickeln, Ihre wissenschaftlichen Leistungen erfolgreich darzustellen.

Zielgruppen: Post-Docs, Habilitandinnen, Habilitierte und adäquat Qualifizierte in allen Wissenschaftsdisziplinen; in Ausnahmefällen fortgeschrittene Promovierende.


Training

Gender- & Diversitytraining – Schlüsselkompetenzen für Berufs- und Gruppenprozesse

25.10.2014 | 10.00 – 18.00 | EUV, Raum AM 203

Was ist Gender? Was ist Diversity? Welche Konzepte und Handlungsstrategien verbergen sich dahinter? Welche Bedeutung hat das Geschlecht auch heute noch für Uni, Beruf und Alltag? Welche Erwartungen werden an uns aufgrund unseres Geschlechts gestellt? Wie beeinflusst es, wie wir andere wahrnehmen und bewerten? Diversity oder Vielfalt beinhaltet neben Gender weitere soziale Differenzkategorien wie Herkunft, Ethnizität, Klasse, sexuelle Identität, Alter oder Behinderung.

Das Training wird sowohl Sensibilisierungsprozesse anstoßen als auch eine Klärung der verschiedenen Bedeutungsebenen von Diversity, Gender und ihrer Zusammenhänge zum Ziel haben. Dabei werden auch Diversity-Management-Ansätze vorgestellt und kritisch hinterfragt, bilden aber nicht den Schwerpunkt des Trainings. Organisations- und Arbeitsstrukturen im Profit- und Nonprofit-Bereich werden dabei reflektiert.

Referent*in: Melanie Bittner

Anmeldung über KARL bis 22.10.2014: euv-ffo.talentpool.de > Trainings&Events


Vortrag

Partnerschaftliche Familie als öffentliches Gut - ein Vortrag von Gesine Schwan

12. November 2014 | 18-20 Uhr | Senatssaal - Hauptgebäude, Raum 109 

Wie kann Partnerschaftlichkeit in der Familie gelebt werden? 
Was brauchen wir, um eine partnerschaftliche Familie zu ermöglichen? 
Familie als öffentliches Gut? 

Gesine Schwan, ehemalige Präsidentin der Viadrina stellt ihr Konzept einer partnerschaftlichen Familie vor und lädt zur anschließenden Diskussion ein. 

Eine Gemeinschaftsveranstaltung des lokalen Bündnisses für Familie Frankfurt (Oder), der Familienbeauftragten der Viadrina sowie dem Viadrina Mentoring.


Workshop/Seminar

Studieren und dann promovieren?!

24.-25.10.2014 | im HG, Raum 217 | mit Voranmeldung

Welche Gründe sprechen für oder gegen eine Promotion? Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt zu promovieren und welche Erwartungen werden an Promovierende gestellt? Wie sieht es mit der Finanzierung, der sozialen Absicherung, der wissenschaftlichen Betreuung etc. aus? Was ist, wenn ich krank werde? Wie passen eine Promotion und meine Lebensbedingungen zusammen? Welche Unterstützung kann ich wegen meiner Behinderung und/oder Familienaufgaben erhalten? Wer promoviert eigentlich in Deutschland und wozu? Wer ist im Berufsfeld Wissenschaft erfolgreich und warum?

Im Rahmen des Workshops 'Studieren und dann Promovieren?!' werden diese aber auch weitere Fragen zu den Rahmenbedingungen einer Promotion beantwortet. Außerdem bietet der Workshop die Möglichkeit, die eigene Motivlage zum Promovieren zu reflektieren.

Der Workshop richtet sich an Promotionsinteressentinnen, die noch studieren, bereits ihr Studium abgeschlossen haben oder gerade mit einer Promotion beginnen.

Trainerin: Ilke Glockentöger

Termin:

  • Freitag, 24.10.2014, 10-18Uhr und
  • Samstag, 25.10.2014, 09-17Uhr

Anmeldung erforderlich, die Teilnehmerinnnenzahl ist auf 12 begrenzt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Lehrveranstaltung

FrauenOrte in Frankfurt (Oder): Entwicklung eines Stadtspaziergangs zur regionalen Geschichte und zur Frauenforschung
Knefelkamp, Ulrich / Damus, Sahra / Ullrich, Maria

Welche Rolle haben Frauen in unserer Stadt gespielt, welche Spuren haben sie hinterlassen, was haben sie geleistet? Welche Frauen dieser Stadt sollten nicht vergessen werden? Zwei FrauenOrte gibt es bereits in Frankfurt (Oder) aber nur eine Handvoll Straßen in der Stadt sind nach Frauen benannt, gegenüber unzähligen, die Männernamen tragen. Doch ist (Stadt-)Geschichte tatsächlich ein männliches Phänomen? Das Seminar mochte Frauen in der Geschichte sichtbar machen und einen Frauenspaziergang zu Orten entwickeln, an den berühmte oder auch in Vergessenheit geratene Frauen aus oder in Frankfurt (Oder) gewirkt haben. Die Teilnehmende werden nach einem Einstieg zur Kultur- und Regionalgeschichte sowie zur Frauenforschung und Gleichstellungspolitik in diesem Praxisseminar gemeinsam einen Stadtspaziergang erarbeiten.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier.


Ausschreibung zur

Verlängerung drittmittelfinanzierter akademischer Mitarbeitender aufgrund von Familienphasen

Um mehr Chancengleichheit zu erreichen und Beschäftigten mit Drittmittelverträgen, die Kinder haben oder schwanger sind, ähnliche Planungssicherheit zu bieten wie Beschäftigten auf haushaltsfinanzierten Qualifikationsstellen, ist in der Zielvereinbarung zwischen der Viadrina und dem Land Brandenburg ein Fonds vorgesehen, aus dem drittmittelfinanzierte Arbeitsverträge von Akademischen Mitarbeitenden mit Kindern ähnlich den Haushaltsstellen verlängert werden können. Damit wird erstmals auch drittmittelfinanzierten Personen eine Kompensation für die familienbedingten Ausfallzeiten innerhalb ihrer Höchstbefristungsdauer angeboten.

Die Finanzierung erfolgt aus Zielvereinbarungsmitteln des Landes Brandenburg für die Jahre 2014-2018. Die Antragsfrist ist jeweils der 1.10. des laufenden Jahres für Vertragsverlängerungen im Folgejahr. Anträge für Verträge, die noch in diesem Jahr auslaufen, können ab sofort bei der Familienbeauftragten gestellt werden. Die Verlängerung der Beschäftigung erfolgt vorbehaltlich der vorhandenen Mittel.

Bedingungen für die Mittelvergabe

Antragsformular


Ausschreibung

SHK für Stabsstellen Qualitätsmanagement und Diversitymanagement

Die Stabsstellen Qualitätsmanagement und Diversitymanagement suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine studentische Hilfskraft (m/w) mit einem Beschäftigungsumfang von 10 Stunden/Woche.

Die ausführliche Ausschreibung finden Sie hier.


Ausschreibung

Brückenstipendien für Promovierende mit Familie und Abschlussstipendien für Frauen - zweite Ausschreibungsrunde

Die Brückenstipendien richten sich promovierende Frauen und Männer, die mit Kindern promovieren oder Pflegeaufgaben übernehmen. Das Stipendium dient der Überbrückung von Situationen, in denen der Wiedereinstieg, die Fortführung oder der Abschluss der Promotion nach einer familienbedingten Auszeit oder aufgrund der Wahrnehmung von Familienaufgaben erschwert oder gefährdet ist.

Die Abschlussstipendien richten sich an Frauen in der Endphase ihrer Promotion, um den erfolgreichen Abschluss zu gewährleisten.

Die Stipendien werden für bis zu 3 Monate vergeben mit einer monatlichen Stipendienhöhe von 1100 Euro. Der Zeitraum kann frei gewählt werden zwischen August und Dezember 2014. Bewerbungsschluss ist der 02.07.2014.

Weiter Informationen sowie die Bewerbungsformulare finden Sie auf der Seite der Familienbeauftragten.


Einladung zur Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Anika Keinz

/Sexular democracy/ - eine Fantasie

Überlegungen zur Politik der Zugehörigkeit im "neuen Europa"

für die Juniorprofessur für Vergleichende Kultur- und Sozialanthropologie spätmoderner Gesellschaften

am Dienstag, 27. Mai 2014 | um 18:15 Uhr | im Hauptgebäude Senatssaal (Raum HG109).

Alle Interessierte sind herzlich eingeladen!


Einladung

Enthüllung des Frauenorts für Justine Siegemundin an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Am 12. Juni 2014 enthüllt die Europa-Universität Viadrina einen FrauenOrt für die bedeutende Hebamme Justine Siegemundin. Die Viadrina lädt alle Interessierte ein zur feierlichen Enthüllung der Gedenktafel am Donnerstag, den 12.6. um 11.00 Uhr mit anschließendem Sektempfang und einer Filmvorführung um 19.00 Uhr am Abend desselben Tages.

Das Projekt FrauenOrte im Land Brandenburg wird koordiniert vom Frauenpolitischen Rat Brandenburg und gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg. Das Projekt verfolgt das Ziel, Spuren von Frauen in der Geschichte des Landes Brandenburg sichtbar zu machen und aufzuzeigen, in welch vielfältiger Weise Frauen die Gesellschaft mitgestaltet haben.

Justine Siegemundin (1636-1705) war Hebamme und ab 1688 unter Kurfürst Friedrich Wilhelm ‚Chur-Brandenburgische Hof-Wehemutter’. Durch eigene Erfahrungen mit einer Scheinschwangerschaft geprägt und ohne jemals selbst ein Kind zu Welt gebracht zu haben, verfasste sie ein umfangreiches Hebammenlehrwerk, welches sie 1689 der damaligen medizinischen Fakultät der Viadrina zum Testat vorlegte. Justine Siegemundin ist eine der wenige Frauen in der frühen Geschichte der Viadrina, da Wissenschaft und Medizin männliche Domänen waren. Als geschickte und erfahrene Hebamme weiß sie sich auch gegen Neider zur Wehr zu setzen, und ihr Buch bleibt für lange Zeit ein Standardwerk der Hebammenkunst. Ein Nachdruck und Ausschnitte des Buches sind in einer Begleitausstellung vom 12.6.- 31.10.2014 im Eingangsbereich der Universitätsbibliothek zu besichtigen.

Programm

11.00 Uhr Enthüllung des Frauenorts für Justine Siegemundin

Ort: Hauptgebäude der Vadrina, Zaun um den Ehrenhof / Zugang Logenstraße

  • Begrüßung: Prof. Christoph Brömmelmeyer, Vizepräsident für Personal, Recht, Gleichstellung, Familie
  • Grußwort von Dr. Claudia Possardt, Bürgermeisterin von Frankfurt (Oder)
  • Grußwort Vertreter/-in des MASF, angefragt
  • Würdigung von Justine Siegemundin, Prof. Bożena Chołuj, Professur für Deutsch-Polnische Kultur- und Literaturbeziehungen und Gender Studies

anschließ. Sektempfang

Ort: bei schönem Wetter im Ehrenhof, sonst im Hauptgebäude vor der Universitätsbibliothek

und Gelegenheit zur Besichtigung der Begleitausstellung „Justine Siegemundin. Chur Brandenburgische Hof-Wehe-Mutter. Leben und Werk.“

Ort: Hauptgebäude, Eingangsbereich der Universitätsbibliothek

19.00 Uhr Filmvorführung „Die Hebamme – Auf Leben und Tod“ (D/A 2010).
Der Film erzählt die Geschichte der Tiroler Hebamme Rosa Koelbl, die im 19. Jahrhundert mit Kirche und Schulmedizin in Konflikt kommt.

facebook-Einladung und weitere Informationen

Ort: Gräfin-Dönhoff-Gebäude, Hörsaal 7, Europaplatz 1


Lunchtime Lessons

Mind the Gap: Gendergerechte Sprache in der Wissenschaft

10. Juni 2014 | 13.00 – 14.00 | GD 07
 
Schon mal drüber nachgedacht, warum es „Futtern wie bei Muttern“ heißt und nicht „Futtern wie bei Vatern“? Oder das Gericht „tote Oma“ und nicht „toter Opa“? Das Verfassen gendergerechter Texte gehört zum wissenschaftlichen Standard an der Viadrina. Doch was bedeutet gendergerechte Sprache? Welche Formen gibt es und was verwende ich am besten in wissenschaftlichen Arbeiten? In dieser Lunchtime Lesson werden euch verschiedene Möglichkeiten von gendergerechter Sprache angeboten - probiert sie einfach aus und guckt, welche euch am besten „schmecken“!
 
Die Veranstaltung wird vom Schreibzentrum angeboten und findet im Rahmen der 'Lunchtime Lessons' statt.

Ausschreibung

Mentoring für Studentinnen und Promovendinnen

Wenn Ihr Studienende näher rückt oder Sie promovieren und Sie gleichzeitig Interesse haben, sich rechtzeitig auf den bevorstehenden Berufseinstieg oder ihre (weitere) wissenschaftliche Laufbahn vorzubereiten, haben Sie die Möglichkeit, bei einem der neuen Mentoring-Programme an der Viadrina mitzumachen. Beide Förderprogramme gehen jetzt in die Ausschreibungsphase, Bewerbungen sind bis zum 15. Juni möglich.

Die Programme geben Studentinnen in der Abschlussphase und Doktorandinnen die Möglichkeit, die eigene Biografie zu reflektieren und eigenverantwortlich, aktiv und zielgerichtet zu gestalten, um sich optimal auf die nächsten beruflichen Schritte vorzubereiten. Elemente sind eine individuelle Mentoring-Beziehung mit einer Mentorin bzw. einen Mentor, die/der Sie bei Ihrer beruflichen Orientierung, Planung bzw. weiteren Karriereentwicklung begleitet und berät. Weiterhin werden im Rahmen des Programms bedarfsorientierte, berufs- und wissenschaftsqualifizierende Trainings und Workshops in Kleingruppen angeboten sowie weitere strukturierte Vernetzungsangebote, um voneinander lernen zu können und berufliche Kontakte zu knüpfen.

Eine Kinderbetreuung im Rahmen des Programms ist vorgesehen. Überdies ist es ein Anliegen, im Programm vielfältige Lebensbedingungen und –entwürfe von Frauen zu reflektieren.

Weitere Informationen und Termine für anstehende Informationsveranstaltungen finden Sie in dem Flyer Mentoring für Studentinnen und Mentoring für Doktorandinnen sowie auf der Homepage. Bei Fragen zum Programmablauf oder zur Bewerbung können Sie gern ein persönliches Gespräch vereinbaren oder zu einer Informationsveranstaltung kommen.


Viadrina Mentoring

Das Viadrina Mentoring bietet Mentoring-Programme für die berufliche Orientierung und aktive Karriereentwicklung für Studentinnen, Doktorandinnen und Postdoktorandinnen der Europa-Universität Viadrina. 

Sie möchten mehr erfahren? Bitte sprechen Sie uns an. Demnächst finden Sie weitere Informationen auf unserer sich im Aufbau befindenden Homepage: www.europa-uni.de/mentoring.

Mentoring für Studentinnen und Doktorandinnen: voraussichtliche Ausschreibung im Frühjahr 2014, Beginn Sommer/ Herbst 2014

Mentoring für Postdoktorandinnen: voraussichtliche Ausschreibung im Frühjahr 2014, Beginn April/ Mai 2014 bis Januar 2015

Kontakt:

Bettina GebhardtLogo_Viadrina_Mentoring_web ©Viadrina Mentoring
Mentoring für Studentinnen und Doktorandinnen
Tel .: 0335 55 34-2597
gebhardt@europa-uni.de
Raum: AM 110

Sandra Griese, M.A.
Mentoring für Postdoktorandinnen
Tel.: 0335 55 34-4796
griese@europa-uni.de
Raum: AM 016


Einladung

LaD.I.Y.-Fest in Frankfurt (Oder)

Vom 28. April bis zum 4. Mai 2014 wird es das erste LaD.I.Y.-Fest in Frankfurt (Oder) geben.

Programm:

  • Workshop: How to make a Zine

28.04. | 16-18 Uhr | Kontaktladen des Utopia e.V. (Berliner Straße 24, 1. OG)

  • Workshop: My turntables are my favourite gender!

29.04. | 10-15 Uhr | Kontaktladen des Utopia e.V. (Berliner Straße 24, 1. OG)

  • Party: Pink Flamingos-

30.04. | 21 Uhr | Garage (Berliner Straße, Hinterhof)
Zum Aufwärmen: Kneipenquiz zum Thema Serien ...und danach Dj*ane Mütze

  • Workshop: Macht & Kommunikation - Ein Training zur Selbstermächtigung bei Redeauftritten für FLT*

02.05. | 11-16 Uhr | Universität, Auditorium Maximum 203

  • Workshop: Let´s talk about Sex, Baby! 

Feministischer Austausch über unsere eigenen Erfahrungen mit Sex und Sexualität
03.05. | 13-17 Uhr | Kontaktladen des Utopia e.V. (Berliner Straße 24, 1. OG)

  • Workshop: Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für FLT*

04 .05. | 13-16 Uhr | Turnhalle der Erich-Kästner-Schule (Bischofsstraße 10)

Bitte meldet euch per Mail an, wenn ihr bei einen der Workshops mitmachen wollt, dann können wir besser planen. utopia-ffo@riseup.net 

Mehr Infos auf dem Flyer und unter: utopiaffo.blogsport.de | garageffo.blogsport.de | facebook


Ausschreibung und Infoveranstaltungen

„Mentoring für Postdoktorandinnen“ des Viadrina Mentoring

 
Sind Sie Postdoktorandin, Habilitandin, Juniorprofessorin oder Doktorandin in der Endphase der Promotion mit dem Ziel sich weiter wissenschaftlich zu qualifizieren? Bewerben Sie sich vom 12. bis zum 25. März 2014 für „FrauenMachenWissenschaft. Mentoring- und Coachingprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen – Mentoring für Postdoktorandinnen“. Elemente des Programms sind eine Mentoring-Beziehung, ein Qualifizierungsprogramm, Netzwerktreffen und es besteht die Möglichkeit individuelles Coaching wahrzunehmen.  Eine Kinderbetreuung wird in Kooperation mit der Familienbeauftragten angeboten. Das Programm startet im April 2014 und geht bis zum Januar 2015 und wird von Sandra Griese (griese@europa-uni.de) koordiniert. Weitere Informationen zum Mentoring für Postdoktorandinnen finden Sie hier: www.europa-uni.de/mentoring
 
Infoveranstaltungen: Di, 11.03., 13-14 Uhr s.t. und Mi, 19.03., 14-15 Uhr s.t. (jeweils in AM 02), weitere Beratungstermine nach Vereinbarung.


Einladung

Die Brandenburgische Frauenwoche steht 2014 unter dem Motto

Gemeinsam – Lebendig – Widerständig. Frauengeschichte(n) 1914 – 2014.

1914- 2014 - ein Jahrhundert der Umbrüche geprägt von Gewalt, Krieg, Genozid, Vertreibung und Diktatur, aber auch von Revolutionen und Reformen. Vor 100 Jahren brach der 1. Weltkrieg, vor 75 Jahren der 2. Weltkrieg aus.

In der 24. Brandenburgischen Frauenwoche wollen wir uns die Zeit nehmen, das kollektive Frauengedächtnis zu aktivieren, zu pflegen und zu nutzen. Welche Rolle haben Frauen in den letzten 100 Jahren in unserer Stadt gespielt, welche Spuren haben sie hinterlassen. Welche Frauen in unserer Stadt sollten nicht vergessen werden.

In unserer Stadt haben Frauen gelebt und gewirkt wie

  • Greta Kuckhoff
  • Elfriede Schirrmacher
  • Dr. Ursula Sellschopp
  • Maria Dege
  • Hanna Keller

und viele andere.

Gerne wollen wir uns im Rahmen einer Gesprächsrunde zum Thema bekannte Frauen in Frankfurt (Oder) austauschen. Gleichzeitig möchten wir Ihnen das Projekt Frauenorte im Land Brandenburg vorstellen und eine oder mehrere Frauen auswählen.

Zu der Gesprächsrunde laden Sabine Stuchlick, Gleichstellung- und Behindertenbeauftragte der Stadt Frankfurt (Oder), die Gleichstellungsbeauftragte der Europa Universität Viadrina und die Beauftragte für Chancengleichheit der Agentur für Arbeit 

am Dienstag, den 18.03.2014, in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr
in das Rathaus, Raum 330

herzlich ein, Ihre Ideen und Vorschläge zum Thema in die Diskussion einzubringen.

Rückmeldung bis zum 13.03.2014 erwünscht unter: sabine.stuchlick@frankfurt-oder.de. 


Gender- & Diversitytraining – Schlüsselkompetenzen für Berufs- und Gruppenprozesse

Training von Melanie Bittner

22.03.2014 | 10 – 18 Uhr | EUV Frankfurt (Oder)

Was ist Gender? Was ist Diversity? Welche Konzepte und Handlungsstrategien verbergen sich dahinter? Welche Bedeutung hat das Geschlecht auch heute noch für Uni, Beruf und Alltag? Welche Erwartungen werden an uns aufgrund unseres Geschlechts gestellt? Wie beeinflusst es, wie wir andere wahrnehmen und bewerten? Diversity oder Vielfalt beinhaltet neben Gender weitere soziale Differenzkategorien wie Herkunft, Ethnizität, Klasse, sexuelle Identität, Alter oder Behinderung. Das Training wird sowohl Sensibilisierungsprozesse anstoßen als auch eine Klärung der verschiedenen Bedeutungsebenen von Diversity, Gender und ihrer Zusammenhänge zum Ziel haben. Dabei werden auch Diversity-Management-Ansätze vorgestellt und kritisch hinterfragt, bilden aber nicht den Schwerpunkt des Trainings. Organisations- und Arbeitsstrukturen im Profit- und Nonprofit-Bereich werden dabei reflektiert.

Melanie Bittner ist Erziehungswissenschaftlerin und Genderforscherin, promoviert am Institut für Soziologie der Universität Freiburg und arbeitet als Beraterin für Gender, Diversity und Antidiskriminierungskultur. Mehr zu ihrer Arbeit unter www.melaniebittner.de

Das Training findet am 22. März 2014 zwischen 10 und 18 Uhr statt. Der Raum wird noch bekanntgegeben.

Die Anmeldung erfolgt über das Karriereportal KARL: www.europa-uni.de/careercenter > Qualifizierung & Service > Trainings & Events > Externe Angebote

Maximale Zahl der Teilnehmenden: 20

Das Gender- und Diversitytraining wird in Kooperation zwischen dem CareerCenter und dem Gleichstellungsbüro organisiert und ist offen für alle interessierten Studierenden.


Ausschreibung

Brückenstipendien für Promovierende mit Familienaufgaben und Abschlussstipendien für promovierende Frauen

Die Brückenstipendien richten sich an promovierende Frauen und Männer, die mit Kindern promovieren oder Pflegeaufgaben übernehmen. Das Stipendium dient der Überbrückung von Situationen, in denen der Wiedereinstieg, die Fortführung oder der Abschluss der Promotion nach einer familienbedingten Auszeit oder aufgrund der Wahrnehmung von Familienaufgaben erschwert oder gefährdet ist. 

Die Abschlussstipendien richten sich an Frauen in der Endphase ihrer Promotion, um den erfolgreichen Abschluss zu gewährleisten. 

Die Stipendien werden für bis zu 3 Monate vergeben mit einer monatlichen Stipendienhöhe von 1100 Euro. Der Zeitraum kann frei gewählt werden zwischen April und Dezember 2014. Bewerbungsschluss ist der 28.2.2014. 

Weitere Informationen und die Bewerbungsformulare finden Sie auf der Homepage der Familienbeauftragten.


Einladung zum Vortrag

„Treulose Frauen – Sanfte Männer. Überlegungen zur deutsch-jüdischen Geschlechtergeschichte“

Dienstag, 17. Dezember 2013  |  16:00 c.t.! Uhr  |  Raum 257 im Postgebäude, Logenstr. 9-10

Ein Vortrag im Rahmen des Kolloquiums “Diaspora - Exil - Migration” zu methodischen und theoretischen Neuansätzen, der von Prof. Dr. Stefanie Schüler Springorum aus Berlin gehalten wird.


Workshop

GenderCyborgTraining

13. und 14.12.2013 | 11-17 Uhr | Collegium Polonicum (vorauss. Raum CP 144)

Anna Kasten, Darek K Balejko, Nele Nana Kahlau

Gender ist ein Begriff, der vielfältig in diversen wissenschaftlichen Disziplinen verwendet wird. Dies passiert nicht zwingend vor demselben Erkenntnishorizont. Während die Sozialwissenschaften gerne von Gender als einem sozialen Geschlecht ausgehen, das sich von einem biologischen Geschlecht unterscheiden würde, bildet dieser Begriff in den Literaturwissenschaften vor allem eine Analysekategorie, um die Narrationsstrukturen, textuelle Strategien, oder biografische Motivationen zu ordnen. In dem dominanten gesellschaftlichen Diskurs also im Alltag vieler Menschen wird Gender mit Frausein, Homosexuellsein oder EU-Bürokratie (durch Gender Mainstreaming) kontrovers assoziert. An den Schnittstellen dieser Bereiche, die heutzutage in der Forschung, Politik und im gesellschaftlichen Leben unvermeidlich sind, entstehen die kulturwissenschaftlichen und philosphischen Debatten, die Gender als ein Ordnungsprinzip, als Namen für eine strategische Situation in der Gesellschaft und als einen Anlass über unser Wissen und unsere Erkenntnisse nachzudenken beleuchten.

Ein GenderCyborgTraining als prozessorientierte Lehr- und Lernform will sich mit den oben genannten Facetten des Gender befassen und dies auf den unterschiedlichen Ebenen „unseres” Wissens zwischen abstrakten theoretischen Konstruktionen bis zu den biografischen Realitäten erforschen und integrieren. Kein Denkstil, kein Wissensvorrat, kein Zugang hat eine hierarchisch gesicherte Position im Rahmen unseres Trainings. Vielmehr wollen wir unser Denken in der Vielschichtigkeit seiner Entstehungsgeschichte aufmerksam, kritisch, bewusst verfolgen. Gender als  Bezeichnung einer der mächtigsten Regulierungen in unserem Leben ist hervorragend geeignet um in dieser Analyse eine zentrale Position einzunehmen. Das bedeutet aber nicht, dass wir es uns erlauben können die sog. Intersektionalität, d.h. die Verschränkung aller Geschlechter mit anderen Faktoren, wie Religion, Nation, Alter, Essgewohnheit oder Einkommensstruktur u.v.m. ausser Acht zu lassen. Wir wollen gemeinsam die Gesamtheit unseres Wissens fragmentieren und Fragmente zusammensetzen. Wir wollen zu Cyborgs werden, die ihre Funktionsvoraussetzungen und „kulturelle Prothesen” anschauen. 

Die Arbeit im Training basiert auf Austausch, freiwilliger Kooperation und gemeinsamem Aufbau eines reflektierten Wissensstandes. Und wir wollen gemeinsam eine produktive, angenehme und erkenntnisreiche Zeit verbringen.

 


Einladung zum Vortrag 

Sylvia Sadzinski: "Opfer-Abo" und "Täteridentität". Vergewaltigung, Vergewaltigungsmythen und die Konstruktion von Geschlecht.

Veranstaltung aus der Reihe made@viadrina: gender lectures

Der Vortrag findet am Mittwoch, den 27.11.2013 um 14 Uhr c.t. im Collegium Polonicum (Raum 26) statt.

Triggerwarnung: Der Vortrag handelt von sexualisierter Gewalt

Von einer binären Geschlechterordnung ausgehend befasst sich dieser Beitrag mit dem Diskurs um Vergewaltigung und Viktimisierungs- bzw. Responsibilisierungsprozessen bei Frauen und Männern und den dadurch produzierten Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit.
Vergewaltigung wird hierbei als gesellschaftliches Phänomen und Problem aufgefasst, als spezielle Form der sexualisierten Gewalt und als sexistischer Gewaltakt. Im Sinne von Sharon Marcus wird Vergewaltigung als Prozess und linguistic fact betrachtet, der narrative Strukturen aufweist, die im Hinblick auf die Produktion von sozio-kulturellen Realitäten und die Konstruktion von Geschlechterbildern untersucht werden (Marcus 1992). Es wird zu zeigen sein, wie der Diskurs um Vergewaltigung und die damit einhergehenden Vergewaltigungsmythen eine sogenannte Vergewaltigungskultur schaffen und ein hierarchisches, dichotomes und stereotypes Verständnis von Geschlecht gleichzeitig etablieren wie manifestieren.
Warum kann es aus einer feministischen Perspektive durchaus problematisch sein, Frauen per se als Opfer bzw. Betroffene und Männer als Täter zu situieren? Wie beschränken diese zunächst stereotypen Zuschreibungen die Geschlechter in ihren Ausdrucksmöglichkeiten?

Alle Interessierten sind sehr herzlich eingeladen!


Einladung: KUNST DES PROTESTS – PROTEST DER KUNST

Vernissage mit Empfang und Workshop vom 14. bis 16. 11. 2013

Fashion victims, Asylknast, Prostitution als Nebenjob zum Studium? 

Um diese und andere Phänomene geht es bei der Vernissage mit Empfang “KUNST DES PROTESTS – PROTEST DER KUNST”. Mit einer 2-stündigen Expressausstellung in Form von Videos, Fotos und Plakaten werden die Ergebnisse des gleichnamigen Seminars von Jennifer Ramme aus dem SoSe 2013 präsentiert - am Donnerstag, den 14.11. von 18:30-20:00 im Stephanssaal (Postgebäude). Im Anschluss findet vom 15.-16.11. ein Workshop statt. 

Weitere Infos auf dem Blog zum Seminar: kunstprotest.wordpress.com


Einladung zum Vortrag

Amadeus Janio: "Zakaz pedałowania" - Verteidigungsstrategien des heteronormativen Gesellschaftsdiskurses in Polen.

Veranstaltung aus der Reihe made@viadrina: gender lectures

Der Vortrag findet am Mittwoch, den 20.11.2013 um 14 Uhr c.t. im Collegium Polonicum (Raum 26) statt. 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 


Aktionstage *Gesellschaft Macht Geschlecht* für sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung an der Viadrina vom 05.-07.11.2013

Von Dienstag bis Donnerstag wird es an der Viadrina Workshops, Diskussionen, Vorträge, eine Lesung, Film und Spaß rund um die Themen sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung geben. Die Aktionstage bieten die Möglichkeit, sich mit Diskriminierung aufgrund des biologischen Geschlechts, der Geschlechterrolle oder der sexuellen Orientierung auseinanderzusetzen. Es wird beleuchtet, wie diese Diskriminierungen im Alltag auftreten, im Gesetz institutionalisiert werden oder sich mit anderen Diskriminierungsformen überschneiden. Gemeinsam sollen Handlungsstrategien diskutieren werden. An der Hörstation im GD können Sie sich verschiedene Beiträge des transgenderradio Berlin anhören können.

Programmheft der Aktionstage

Facebook-Seite der Aktionstage

An dem Programm beteiligt sich auch das Gleichstellungsbüro der Viadrina:

Am Dienstag, 5.11. um 17.30 Uhr stellt das Gleichstellungsbüro ein kleines Handbuch für Studierende – die Studienbegleiter*in – vor. Die Studienbegleiter*in ist ein Nachschlage- und Schmökerheft zu Themen wie Gender im Studium und in der Wissenschaft, Geschlechterunterschiede bei der Entlohnung, Diskussionskultur und -hierarchien, Empowerment, Geschlechterstereotype und Alltagssexismen. Außerdem sind darin zahlreiche Beratungs- und Weiterbildungsangebote, Lesetipps und Möglichkeiten für das (Eng)Agieren zu finden. Frisch gedruckte Exemplare der Studienbegleiter*in können Sie gleich nach der Vorstellung des Hefts mitnehmen!

Am Donnerstag, den 7.11. um 14.30 Uhr wird der Film 'Mamma illegal' gezeigt. Der Film erzählt das Schicksal »illegaler« Frauen, die in Österreich putzen oder Kinder und Pflegebedürftige betreuen.Der ORF-Journalist Ed Moschitz legt mit seinem ersten Kino-Dokumentarfilm eine präzise Langzeitstudie vor: Sieben Jahre lang begleitete er drei Frauen aus einem kleinen moldawischen Dorf. Das Filmscreening mit anschließender Diskussion ist organisiert von Familienbeauftragten der EUV, dem CampusOffice Viadrina und dem Gleichstellungsbüro der EUV.


*gesellschaft macht geschlecht* - Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie an der Viadrina

Call for Workshops, Vorträge, Flash-Mops, Ausstellungen, Performances, Radioinstallation, Filme, Diskussionsrunden, Theater, Seminare, interdisziplinäre Vorlesungen, Ausstellungen, Konzert…

Der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) ruft in diesem Jahr vom 4. bis zum 10. November 2013 zum achten Mal zu den Aktionstagen *gesellschaft macht geschlecht* gegen Sexismus und Homophobie auf.

Auch die Hochschule ist kein von gesellschaftlichem Sexismus und von Homophobie freier Raum. Auf den Plakaten zur Semesterparty räkeln sich Frauen* in knappen Kostümchen, der Prof bezeichnet seine wissenschaftliche Mitarbeiterin als „mein Mädchen“, die Wahl zwischen „Frauen- und Männertoilette“ lässt Trans*personen ratlos und mit voller Blase zurück. Egal wo und wann Menschen aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert, ausgeschlossen oder angegriffen werden, müssen wir gemeinsam gegen Sexismus und Homophobie vorgehen.

Lasst uns gemeinsam auf das Thema in all seinen Facetten aufmerksam machen und für eine Gesellschaft kämpfen in der Geschlecht und sexuelle Orientierung keine Grundlage für Diskriminierung mehr sein kann. In einem selbst gewählten Mix aus Politik und Kultur soll ein Rahmen für Informationsveranstaltungen, Kulturveranstaltungen und Diskussionen an der Hochschule geboten werden. (www.kein-sexismus.de)

Auch bei uns an der Viadrina sollen die Aktionstage durchgeführt werden. Dazu brauchen wir dich! Hast du Ideen für Workshops, Vorträge, Flash-Mops, Ausstellungen, Performances, Radioinstallation, Filme, Diskussionsrunden, Theater, Seminare, interdisziplinäre Vorlesungen, … dann bist du bei uns genau richtig.

Am 8.10.13 wird es um 18Uhr in der Studimeile (Große Scharnstraße, über Berufsbekleidungsladen, Eingang Hinten, bei Studimeile e.V. klingeln) ein erstes Vernetzungstreffen geben. Komm vorbei. Wir freuen uns auf dich!

Kontakt und Fragen an: asta-nachhaltigkeit@europa-uni.de


Einladung zur Tagung: GESCHLECHTERSTEREOTYPE in Arbeit - Berichte aus einem Forschungsprojekt im BMBF-Programm „Frauen an die Spitze“

13. September 2013 | 9 bis 17: 30 Uhr an der HWR Berlin | Badensche Straße 50-51, 10825 Berlin | Haus B,  Raum B 4.44

Auf der Tagung werden Ergebnisse aus dem noch bis Ende des Jahres 2013 laufenden Forschungsprojekt „Geschlechterstereotype als Ursache persistenter Geschlechterdisparitäten“ präsentiert.

Dieses als Verbund zwischen der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und der Universität Hamburg angelegte Projekt hat zum Ziel, den Einfluss von Geschlechterstereotypen auf das Arbeitsmarktverhalten von Frauen und Männern in Ost- und Westdeutschland mithilfe eines vierstufigen Analyseansatzes aus unterschiedlichen Perspektiven zu untersuchen. Originär in der Ökonomik angesiedelt, ordnet es sich ein in die internationale Gender-Forschung im Bereich der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik und leistet mit seinem innovativen interdisziplinären Ansatz einen Beitrag zur Weiterentwicklung von Denkansätzen.

Mit Vorträgen von:

  • Prof. Dr. Miriam Beblo, Universität Hamburg
  • Dr. Denis Beniger, Universität Hamburg / Universität Straßburg
  • Luise Görges, Universität Hamburg
  • Ass.-Prof. Astrid Hopfensitz PhD, Universität Toulouse I
  • Dr. Alexander Lenger, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Norma Schmitt, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
  • Melanie Schröder, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
  • Prof. Dr. Heike Trappe, Universität Rostock

Weitere Informationen zum Projekt und zur Tagung können Sie dem Programmflyer und dem Tagungsposter entnehmen.


Vortrag: Prof. Dr. Bridget Anderson (Oxford University, Center on Migration, Policy and Society) spricht zum Thema: "Trafficking: beyond politics?"

Mittwoch, 11. September 2013, 14.15 Uhr, EUV, Raum AM03

Der Vortrag findet im Rahmen der Viadrina Summer University "Unfree Labour Revisited - Practices and Public Controversies from Ancient to Present Times” statt. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen!

Citizens may be broadly in agreement with government immigration policy and acknowledge the consequent logic of illegality and deportation, but its actual practice can be deeply unsettling. The lack of access to rights of undocumented migrants, detention, and deportation (particularly of children) are often seen as violating their human rights. One of the ways of managing the discomfort of immigration enforcement is to invert these kinds of arguments and posit immigration controls and enforcement as a response to human rights violations. In the same way as asylum processes supported human rights, so too it is claimed can immigration controls. This is the language of trafficking which is now firmly on the political agenda. This lecture will unpack some of the implications of this move and will consider the issues raised by such an attempt to reconcile immigration controls with a universalist idea of human rights. It will focus particularly on how the role of the state in creating vulnerability is overlooked by an emphasis on individual morality rather than institutional structures. It will also examine the implications and limitations of the usage of the language of ‘modern day slavery’ to contemporary migration. In particular I will consider how the invocation of the language of transatlantic slavery posits the contractual selling of labour as ‘free labour’, the tensions within this concept of ‘free labour’ as applied to migrants, and the broader implications for the labour market. Responses to ‘trafficking’ present liberal democracies as sites of free labour and equality but they also reveal anxieties about the nature of the market, its relation to society and more particularly its compatibility with ideas of the nation. Trafficking depoliticises these concerns and introduces the ‘humanitarian border’ into the heart of political space.


Neuer Erfolg für die EUV: Spitzenbewertung von Gleichstellungskonzepten für das Professorinnenprogramm

Die Europa-Universität Viadrina hat eine Spitzenbewertung bei der Begutachtung der Gleichstellungskonzepte für das Professorinnenprogramm erzielt und wird von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz als eine der zehn besten Hochschulen bundesweit genannt, die als "herausragende Beispiele für chancengerechte Hochschulen" gelten können. Dies ist ein weiterer Erfolg für die Gleichstellungsarbeit der Viadrina, die bereits Ende Juni von der DFG im Rahmen der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards positiv bewertet wurde. 131 Hochschulen hatten sich in der ersten Runde beteiligt, 96 davon waren positiv begutachtet worden. Aus Brandenburg hatten sich 6 Hochschulen in der ersten Runde beworben. Die Viadrina hatte sich erstmals an dem Programm beteiligt und kann nun bis zu drei Anträge auf Förderung stellen. Die Fakultäten hatten sich darauf verständigt, dass je eine geförderte Professur pro Fakultät angestrebt werden soll. Insgesamt kann die Viadrina damit bis zu 1,1 Millionen Euro aus Bundesmitteln beantragen, wenn es gelingt, neue Professorinnen für die Universität zu gewinnen.

Die Liste der erfolgreichen Hochschulen finden Sie hier.


Stellenausschreibung: Konzeption und Aufbau eines Postdoc-Mentoringprogramms für Frauen

Die Stiftung Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) schreibt zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/s Mitarbeiterin/Mitarbeiters (Kenn-Nummer 1430-13-04) (bis Entgeltgruppe 13 TV-L, Arbeitszeit 40 Stunden/Woche) zur Konzeption und Implementierung eines Postdoc-Mentoringprogramms für Frauen befristet aus. Als promovierte/r Wissenschaftler/in verfügen Sie über einschlägige Berufserfahrungen und Kenntnisse in der Konzeptionierung und Koordinierung von Mentoring- und Coaching­programmen im Bereich der Gleichstellung sowie im Projektmanagement. Eine Bewerbung ist bis zum 31.07.2013 möglich.


Abschlussbericht zur Umsetzung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG

Die Europa-Universität Viadrina wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Juni 2013 in Stadium 3 der "Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards" eingestuft. Auf einer Skala von 1-4 erreicht die EUV damit die zweithöchste Stufe, bei der die DFG von einem "überzeugendem Gesamtkonzept" spricht, das "überwiegend bereits implementier" ist. Damit würdigt die DFG die gleichstellungspolitische Arbeit der letzten Jahre an der Viadrina und äußert sich in ihrer Einschätzung positiv darüber, "dass die Universität [...] eine umfassende Gleichstellungsstrategie konzipiert hat." Diese "zeichnet sich durch klare und ambitionierte Zielsetzungen" aus, wobei "die Bandbreite der Maßnahmen anhand einzelner innovativer Ansätze deutlich wird", hierbei hebt die DFG insbesondere die Teilzeitstudienordnung, anonymisierte Prüf- und Bewerbungsformen und die Ausweitung der familienpolitischen Komponente für Nachwuchswissenschaftler_innen hervor. Außerdem stellt sie die deutlichen Steigerungen beim Frauenanteil auf Professuren heraus. Die EUV freut sich über diese positive Bewertung und wird kontiuerlich an der weiteren Umsetzung der DFG-Gleichstellungsstandards arbeiten.

Den Bericht der EUV finden Sie hier oder auf den Seiten der DFG.


Einladung zur Vorlesung: Dr. Iur. Anja Schmidt spricht zum Thema 'Geschlecht im Recht – Geschlecht durch Recht?'

Das Recht ist ein machtvoller Faktor bei der Gestaltung sozialer Beziehungen – einschließlich der Konstruktion des Geschlechts. Zunächst vergegenwärtigen wir uns, welche rechtlichen Normen unser Verständnis von Geschlecht mitprägen. Auf der Grundlage einer Analyse eines Auszuges eines Urteils des Bundesgerichtshofs wird anschließend sichtbar gemacht, wie Recht – scheinbar ausschließlich natürlich vorgegebenes – biologisches Geschlecht mitkonstruiert. Der Gedanke der sozialen Konstruktion des biologischen Geschlechts durch Recht wird anhand der Trans*- und Inter*Personen betreffenden Rechtslage vertieft. Abschließend werden die diesbezüglichen Reformbewegungen einschließlich der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts gemeinsam diskutiert.

Die Vorlesung findet im Rahmen der Ringvorlesungsreihe 'Gender Matters: Interventionen und Korrektive' am 17. Juli zwischen 18 und 20 Uhr im Raum HG 162 statt.


Expertise zu (teil-)anonymisierten Prüf- und Bewertungsverfahren an der EUV

Die Ergebnisse einer Expertise zur Anonymisierung persönlicher Daten in den Prüf- und Bewertungsverfahren an der EUV liegen vor und werden bald auf der Webseite des Gleichstellungsbüros veröffentlicht.

Die Expertise stellt eine Maßnahme im Rahmen des Gleichstellungskonzepts der Viadrina für die Jahre 2011-2013 dar. Die Maßnahme wird als eine mögliche Erweiterung bestehender Ansätze zur Erhöhung bzw. Gewährleistung von Chancengleichheit an der Viadrina verstanden. Ziel ist es, einerseits die Ansätze, die in Bezug auf Anonymisierung bereits bestehen, zusammen zu tragen und einen Überblick über Möglichkeiten und Hindernisse (teil-)anonymisierter Prüf- und Bewertungsverfahren zu bieten. Andererseits wurden anhand von Interviews, die im Januar und Februar 2013 mit Hochschulmitarbeitenden in Lehre und (Prüfungs-)Verwaltung an der EUV durchgeführt wurden, konkrete Vorschläge zur Umsetzung der Maßnahme erarbeitet.


Vortrag von Hannah Ehlers zum Thema "Auf Biegen und Brechen" - über die binäre Geschlechterordnung als Herausforderung für Theorie und Praxis von Gender Kompetenz Trainings 

Am kommenden Mittwoch, den 12. Juni 2013 um 14 Uhr c.t. in Collegium Polonicum (Raum 26) trägt Hannah Ehlers zum Thema "Auf Biegen und Brechen" - über die binäre Geschlechterordnung als Herausforderung für Theorie und Praxis von Gender Kompetenz Trainings vor.

Alle Interessierten sind sehr herzlich eingeladen!

Die Details zu der Veranstaltung und zu der Veranstaltungsreihe 'made@viadrina: gender lectures'  finden Sie hier.


Wahlbekanntmachung / Bekanntmachung der kulturwissenschaftlichen Fakultät für die Wahl der dezentralen Gleichstellungsbeauftragten

Nach den § 7 Abs. 1 und § 66 Abs. 2 S. 1 des Brandenburgischen Hochschulgesetzes kann in jeder Fakultät der Viadrina eine und für die Zentralen Einrichtungen eine weitere dezentrale Gleichstellungsbeauftragte und jeweils eine Stellvertreterin von den Mitgliedern und Angehörigen der jeweiligen Einrichtungen für die Dauer von zwei Jahren gewählt werden. Das Amt an der kulturwissenschaftlichen Fakultät ist bisher nicht besetzt, deswegen wird eine Nachwahl für die Dauer von 1 Jahr ausgeschrieben. Das Gleichstellungsbüro möchte alle geeignete Kandidatinnen, die sich angesprochen füllen, zu einer Bewerbung ermutigen.

Alle relevanten Informationen und Kandidaturformulare


Individuelles Teilzeitstudium

Nicht alle Studierende können ihr ganzes Studium in Vollzeit absolvieren. Berufstätigkeit, Betreuung eines Kindes, Pflege eines Angehörigen sowie eigene Behinderung oder chronische Krankheit können wichtige Gründe sein, die ein Vollzeitstudium schwierig bis unmöglich machen. Studierende der Viadrina haben die Möglichkeit, ein individuelles Teilzeitstudium zu beantragen. Wir empfehlen, sich vor der Antragstellung ausführlich beraten zu lassen.

Info-Flyer für das individuelle Teilzeitstudium

Ausführliche Informationen zum individuellen Teilzeitstudium


Vortrag: Nachwuchswissenschaftler/-innen und ihr Nachwuchs

Informationen zu Förderung, Unterstützung, Rechtsfragen für Promovierende und Post-Docs mit Familie(nwunsch)

Familie und wissenschaftliches Arbeiten unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach. Zu den Herausforderungen von Lehre und Forschung kommt das Elternsein hinzu. Neben der Freude über den Nachwuchs stellen sich viele Fragen: Wie finanziere ich Promotion und Familie? Wo lasse ich mein Kind betreuen? Kann ich als Hilfskraft Elternzeit nehmen? Welche Unterstützung bietet die Universität an? Was passiert mit meinem befristeten Vertrag, wenn ich Elternzeit nehme? Wie schaffe ich es, Kind und wissenschaftlicher Arbeit gleichzeitig gerecht zu werden?

Die Veranstaltung richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die bereits Eltern sind oder gerade Nachwuchs erwarten. Herzlich eingeladen sind aber auch alle, die sich grundsätzlich über die Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie informieren wollen. Aktuelle Studien belegen, dass ca. 70% des wissenschaftlichen Nachwuchses einen Kinderwunsch haben, die meisten von ihnen aber während der Qualifizierungszeit kinderlos bleiben. Bei der Infoveranstaltung haben Sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit anderen Nachwuchswissenschaftler/innen ins Gespräch zu kommen.

Wenn Sie während der Veranstaltung eine Kinderbetreuung benötigen, wenden Sie sich bitte bis spätestens 13.Mai an die Familienbeauftragten.

Referenten/-innen: Dr. Philipp Zessin-Jurek, Karin Höhne

Donnerstag, 23. Mai 2013, 14-16 Uhr,  HG 104

Anmeldung: familienbeauftragte@europa-uni.de


Vortrag: Frauen in die Spitzenpositionen - Jutta von Falkenhausen

Termin: Dienstag, 14. Mai 2013 | Ort: GD HS 6 | Zeit: 16.15 bis 17.45 Uhr


Vielfältiger an der Viadrina - Aktionswoche im April

 


Ringvorlesung 'gender matters' ab dem 24.April 2013

Gender Matters

18.15-19.45 Uhr | HG 162
Die Ringvorlesung hat zum Ziel aktuelle Diskussionen, Perspektiven und Begriffe aus dem Bereich der Gender Studies in Form von Vorträgen und Berichten aus der politischen und pädagogischen Praxis sowie in Podiumsdiskussionen aufzugreifen und vorzustellen. Die Aktualität der Gender-Thematik in wirtschaftlich-politischen Krisenzeiten wird dabei ebenso in den Blick genommen wie die Frage nach kritischen Interventionen durch Wissenschaftler_innen und Kollaborationen zwischen wissenschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Akteur_innen und der Frage nach eingreifendem Forschen.


Vortrag & Diskussion zu betrieblichen Bedingungen männlicher Familienvereinbarkeit: Was Männer mit Familie brauchen

Eine Veranstaltung der Familienbeauftragten.

24.4.2013 | 16-18 Uhr | Europa-Universität Viadrina, GD 102


Gender- und Diversitytraining am 15. Juni 2013

Auch im Sommersemester 2013 bietet das Career Center wieder in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro ein Gender- & Diversitytraining, offen für alle interessierten Studierenden.

Mehr Informationen finden Sie in dem neuen Programm des Career Center.


Wissenschaftlichen Hilfskraft oder Studentischen Hilfskraft gesuchtzum 1.5.2013 mit einer Arbeitszeit von 5 Stunden pro Woche.

Hier finden Sie mehr Informationen und die Stellenausschreibung.


Kurzinfoveranstaltungen zum Mentoring für Frauen im Dezember & Januar

Sie sind interessiert am Mentoring für Frauen? Das Mentoringbüro lädt am

4. Dezember 2012, 9. und 15. Januar 2013 von jeweils 13.30-14.00, sowie am 19. Dezember 2012 von 16.00-16.30 im AM 02 Interessierte ein.

Bewerben können sich weibliche Studentinnen und Promotionsstudentinnen bis zum 31.01.13. Mehr Informationen finden Sie hier.


Promotionsabschlusstipendien für Frauen und Brückenstipendien für Promovierende mit Familienaufgaben

Bis zum 15.1.2013 können Sie sich für die oben genannten Stipendien bewerben.

Mehr Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten der Familienbeauftragten.


Dr. Heinz-Jürgen Voß: "Making Sex" - auch biologisches Geschlecht ist gesellschaftlich gemacht

Eine Veranstaltung im Rahmen der Interfakultären Workshops 'Geschlecht und Gender' und des Master und Doktorandenkolloquiums 'Differenz-, Gender-, Grenzstudien'

- offen für alle Interessierten -

Der Vortrag wirft einen Blick auf die Dekonstruktion von Geschlecht aus biologisch-medizinischer Perspektive. Schwerpunkt bilden dabei die wissenschaftlichen Prozesse, anhand derer chromosomale und genetische Geschlechtertheorien gebildet werden.

Heinz-Jürgen Voß, Dr. phil. und Dipl. Biol. promovierte zum Thema «Geschlechterdekonstruktion aus biologisch-medizinischer Perspektive» und arbeitet derzeit an einem Habilitationsprojekt zu pluralen Geschlechtertheorien und deren Auslöschung im 20. Jahrhundert. In externer Mitarbeit kooperiert Heinz-Jürgen Voß mit dem Lehrstuhl Sprachwissenschaft und therapeutische Kommunikation an der Europa-Universität Viadrina.

Datum und Uhrzeit: 6.12. von 11.15 bis 13.45 Uhr

Ort: Collegium Polonicum Raum 157


"Geschlecht und Gender": Interfakultäre Workshops

WiSe 2012/2013, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder) Hier wird eine Reihe „interfakultärer Workshops“ angeboten, die sich an Studierende aller Fachrichtungen und Studiengänge richtet. Sie soll einerseits den Blick über die eigene Disziplin und die interdisziplinäre Vernetzung an der Viadrina fördern. Andererseits kann mit den Workshops, die sich mit Gegenständen aus den Geschlechterstudien beschäftigen, deutlich werden, dass die Analysekategorien „Geschlecht“ und „gender“ Studierende zu ganz unterschiedlichen Erkenntnisgewinnen führen können.


Schlüsselkompetenzen für Berufs- und Gruppenprozesse: Gender und Diversitytraining am 12.1.2013

Was ist Diversity? Was ist Gender? Welche Konzepte und Handlungsstrategien verbergen sich dahinter? Der Vielfaltsbegriff beinhaltet die sozialen Differenzkategorien wie “kulturelle Herkunft/Ethnizität”, Gender, “Klasse”, sexuelle Orientierung, Alter, etc..

Das Training wird sowohl Sensibiliserungsprozesse anstoßen als auch eine Klärung der verschiedenen Bedeutungsebenen von Diversity, Gender und ihrer Zusammenhänge zum Ziel haben. Organisations- und Arbeitsstrukturen im Profit- und Nonprofit-Bereich werden dabei reflektiert.

Ein effizienter und diskriminierungsfreier Umgang mit Gruppenprozessen z.B. in den Bereichen Hochschule, Unternehmen und Politik wird geübt.

Anmeldung ab dem 12.11.2012 auf dem Karl-Portal des Career Centers.


1. Sitzung des Gleichstellungsrats im neuen Semester

Der Gleichstellungsrat tagt am 2.10.2012 um 11 Uhr im HG 110. Zu den Themen der Sitzung gehören:

die Vorstellung der neuen dezentralen Gleichstellungsbeauftragten und der neuen Mitglieder des Gleichstellungsrats, Informationen der Familienbeauftragten zu den neuen Zielvereinbarungen zur familiengerechten Hochschule, Maßnahmen zur Gleichstellung im Bereich Forschung/wissenschaftlicher Nachwuchs.

Die Sitzungen des Gleichstellungsrats sind hochschulöffentlich.


Noch freie Plätze für junge Erwachsene im Projekt "Gender Mobil"

Vom 21. bis 30. September 2012 findet ein deutsch-polnisches Gender & Diversity Projekt zum Thema [Gender Mobil] "Gender* und Leben im ländlichen Raum" statt.  Die Reise im "Gender Mobil" erfolgt entlang der deutsch-polnischen Grenze.  Dabei werden die vielfältigen Lebens- und Arbeitsverhältnisse, Herausforderungen, Rollen und Leistungen von Frauen, die in ländlichen Regionen beidseitig der Grenze leben thematisiert.

Ein weiterer Schwerpunkt wird darin liegen, die Stimmungslage über den regionalen Rassismus und Rechtsextremismus einzufangen: Denn einen Monat zuvor wird die NPD mit 1000 Personen ein "Pressefest" in unserer Region gefeiert haben.

Es gibt noch freie Plätze für engagierte junge Erwachsene (18-26 Jahre)! Die Bewerbung hierfür ist bis zum 13. Juli 2012 möglich. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.


Workshop: Einblicke in die EU-Forschungsförderung

Zielgruppe: Nachwuchswissenschaftlerinnen - exklusiv für Frauen!

Dienstag, am 12. Juni 2012, 10:15 Uhr - 13:00 Uhr

Am Neuen Palais, Haus 8 Raum 060

Mit einer Laufzeit von sieben Jahren (2007-2013) und einem Budget von über 53 Milliarden Euro ist das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (7. FRP) das größte Forschungsförderprogramm der Welt.

Dieses Jahr erfolgt die letzte Ausschreibungsrunde im 7. FRP. Teilweise stehen gerade in der letzten Runde überdurchschnittlich hohe Summen zur Ausschüttung zur Verfügung.

Gerade Wissenschaftlerinnen schöpfen ihre Beteiligungsmöglichkeiten bisher zu wenig aus und stellen seltener Anträge als ihre männlichen Kollegen. Die Einwerbung von Drittmitteln gehört jedoch zu-nehmend zum Arbeitsalltag von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und ist für die eigene Wissenschaftskarriere unerlässlich.

Ziel der Veranstaltung ist es, die Teilnehmerinnen in die europäische Forschungsförderung (7. FRP und knapper Ausblick auf das Folgeprogramm Horizon 2020) einzuführen und die Möglichkeiten zur Drittmitteleinwerbung in den spezifischen Programmen vorzustellen. Es wird die Beteiligung von Frau-en an den Forschungsrahmenprogrammen thematisiert und Einblicke in den Weg der Antragstellung mit praxisorientierten Übungen gegeben.

Referentin: Nadine Heller-Genath, EU-Büro des BMBF, Bonn

Homepage und Anmeldung: http://www.uni-potsdam.de/gleichstellung/themen/forschung/genderconsulting/workshop.html

Für die Veranstaltung wird kein Kostenbeitrag erhoben. Kinderbetreuung bei Bedarf, bitte anmelden bis zum 01. Juni 2012 per Mail.


Wahlen zu den dezentralen Gleichstellungsbeauftragten

Vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2012 finden die Wahlen der dezentralen Gleichstellungsbeauftragten an der Viadrina statt. Für die drei Fakultäten sowie für die zentralen Einrichtungen/Verwaltung werden je eine dezentrale Gleichstellungsbeauftragte und eine Stellvertreterin für zwei Jahre gewählt. Wir möchten an der Gleichstellungsarbeit Interessierte hiermit ausdrücklich zur Kandidatur auffordern. Bewerben können sich alle weiblichen Hochschulmitglieder, die ein Beschäftigungsverhältnis an der EUV haben (§66 (2) BbgHG). Die Kandidaturfrist endet am 16. Mai 2012.


Wiedereinstiegsstipendien für promovierende Eltern und Abschlusstipendien für Frauen - Bewerbung bis zum 16.4.2012

Die Viadrina vergibt für den Zeitraum Mai - Dezember 2012 für drei Monate

a) max. drei Brückenstipendien für Promovierende mit Familienaufgabenb) max. zwei Abschlusstipendien für promovierende Frauen.

Die Förderhöhe beträgt monatlich 1100 Euro.

Hier finden Sie die zugehörige Richtlinie und das Antragsformular.

Mehr Informationen erhalten Sie bei den Familienbeauftragten der EUV.


Dorothea-Erxleben-Professur für das Studienjahr 2012/2013

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg schreibt zum 1. Oktober 2012 die Dorothea-Erxleben-Gastprofessur aus. Bewerbungen werden bis zum 27.4.2012 entgegengenommen.


Veranstaltungsreihe im SoSe 2012: „Gender Studies“: Interdisziplinäre Workshops

Im Sommersemester 2012 wird erstmals eine Reihe „interdisziplinärer Workshops“ angeboten, die sich an Studierende aller Fachrichtungen und Studiengänge richtet. Sie soll einerseits den Blick über die eigene Disziplin und die interdisziplinäre Vernetzung an der Viadrina fördern. Andererseits kann mit den Workshops, die sich mit Gegenständen aus den „Gender Studies“ beschäftigen, deutlich werden, dass der interdisziplinäre Blick und die interdisziplinäre auch für Studierenden Erkenntnisgewinne und neue Einblicke verspricht.


Fakultäten beschließen dezentrale Gleichstellungspläne

Am 11. Januar 2012 beschlossen die Fakultätsräte der kultur,- rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten ergänzend zu dem gesamtuniversitären Gleichstellungskonzept dezentrale Förderungspläne.  Damit setzen sich die Fakultäten konkrete Schritte, um aktiv auf die Ziele des Gleichstellungskonzepts zuzuarbeiten.


Bewerbungen für das Mentoringprogramm noch bis zum 23.01. 2011 möglich

Sie stehen kurz vor dem Abschluss Ihres Studiums und setzen sich gerade mit den unzähligen Fragen zum Berufseinstieg auseinander: „Sind meine Vorstellungen und Wünsche realistisch? Was sind meine Stärken und wie kann ich Sie weiter ausbauen? Welche Qualifikationen eröffnen mir den Weg in meinen Wunschberuf und wie kann ich am besten Kontakte in die Branche knüpfen? Als Mentee im Programm „Mentoring für Frauen – Gemeinsam Zukunft gestalten!“ finden Sie Antworten auf diese Fragen und können von den Erfahrungen anderer lernen. Bewerben Sie sich ab Dezember für den neuen Mentoring-Durchgang mit Start im Mai 2012!

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Career Centers.


PROFEM- professura feminina: Ausschreibung der Dritten Runde

Zielgruppen des für die Teilnehmerinnen kostenfreien Coaching-Projektes der BTU Cottbus und der Hochschule Lausitz (FH) sind

o        Postdoktorandinnen,

o        Leiterinnen von Nachwuchsgruppen,

o        Juniorprofessorinnen,

o        weibliche Lehrbeauftragte,

o        Habilitandinnen und habilitierte Wissenschaftlerinnen,

die sich das Karriereziel Professorin gesetzt haben oder eine andere Führungsposition in der Wissenschaft anstreben. In Ausnahmefällen können auch fortgeschrittene Promovendinnen berücksichtigt werden.

Bedingung für die Teilnahme ist die Beschäftigung an einer brandenburgischen Hochschule oder der Wohnsitz im Land Brandenburg.

Weitere Informationen sowie die Bewerbungsunterlagen gibt es auf der Projekthomepage.


Bildungsurlaubstag für Beschäftigte an Hochschulen in Brandenburg:

Arbeitswelt im Wandel - "Nutze deine Chance, gestalte deine Zukunft"

Dienstag,  29. 11. 11

Die aktuelle und zukünftige Situation von Berufsbild und Einkommen der Sekretärinnen und Sekretären an Hochschulen in Berlin / Brandenburg

Steigende Anforderungen an den Arbeitsplätzen von SekretärInnen an Hochschulen haben schon vor Jahren zur Forderung nach besserer Bezahlung dieser Berufsgruppe geführt. Weitreichende technische Veränderungen und die Veränderung der "Hochschullandschaft" haben in den letzten Jahren das Arbeitsbild der HochschulsekretärInnen weitgehend verändert.

Wie können Personalvertretung und Gewerkschaft diesen Prozess im Interesse der Beschäftigten begleiten? Wie können sie die Situation und die Folgen für die Beschäftigten kollektiv mitgestalten? Welche individuellen beruflichen Zukunftsperspektiven gibt es? Welche Möglichkeiten haben haben die Betroffenen für individuelle Weiterbildungs-/Qualifizierungsmaßnahmen? Wie kann eine finanzielle Aufwertung dieser Arbeit erreicht werden? Welche betrieblichen, gewerkschaftlichen und politischen Perspektiven gibt es?

Diese zentralen Fragestellungen sollen in diesem  Tagesseminar bearbeitet werden.

Raum: AM 138, Auditorium Maximum, Europa-Universität Viadrina


Was Männer mit Familie brauchen - Vortrag und Diskussion zu den betrieblichen Bedingungen männlicher Familienvereinbarkeit

Mittoch, 23. 11.2011 16 Uhr - fällt aus

Referent: Marc Gärtner, M.A.

Moderation: Prof. Dr. Albrecht Söllner

Eine Veranstaltung der Familienbeauftragten in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Internationales Management

Raum: HG 217


2. Sitzung des Gleichstellungsrats

Alle Interessierten sind willkommen.

Mittwoch,  von 13.00-15.00h

Raum: AM K12


Veranstaltungsreihe 'Aktionstage Gesellschaft Macht Geschlecht'vom 8. bis 10. November

  • 8. November 2011, 16:30-18:30 Uhr, Raum AM 03

Soziale Öffnung und Chancengleichheit an Hochschulen ( Eine Veranstaltung der kowa)

  • 9. November, 17-19 Uhr, Raum AM 02

Vom Tatort zum Proberaum - Empowerment against discriminatinatory behaviour in class (eine Veranstaltung der AG geschlechtergerechte Didaktik)

  • 9. November, 19-20.30, Studier9.11.2011endenclub Basswood 7

Von Seemännern und Schweinehunden: eine Kinderbuchlesung mit Geschichten wider die Normierungen
Danach: Musik & Tresen

  • 10. November 18-19 Uhr, AM 02

IF BUTOH IS THE KEY, A WALL IS A WALL  – eine solo-butoh-performance


Wiedereinstiegsstipendien für promovierende Eltern und Abschlusstipendien für Frauen - Bewerbung bis zum 12.9.2011

Die Viadrina vergibt für den Zeitraum Oktober - Dezember 2011 max. drei

a) Wiedereinstiegsstipendien für promovierende Mütter und Väter

b) Abschlusstipendien für promovierende Frauen.

Die Förderhöhe beträgt monatlich 1100 Euro.

Mehr Informationen zu den Stipendien finden Sie auf den Seiten der Familienbeauftragten der EUV.


Senat beschließt Gleichstellungskonzept für die Europa-Universität Viadrina

Am 13. Juli 2011 hat der akademische Senat der EUV das erste Gleichstellungskonzept für den Zeitraum von 2011 bis 2013 beschlossen. Das Konzept umfasst eine offizielle Bestandsaufnahme der Situation der Gleichstellung an der Viadrina sowie die laufenden und geplanten Maßnahmen der Universität. Seine Umsetzung wird zukünftig von einem Gleichstellungsrat überprüft. Das Dokument finden Sie hier.


Yes, we are! Filmvorführung mit Kaffeeklatsch am 7. Juli im CP

Das AStA-Referat für Soziales & Gleichstellung veranstaltet in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Vergleichende Mitteleuropastudien eine Vorführung des Films 'Yes,we are!' gefolgt von einem Gespräch mit der Regisseurin Magda Wystub und Dr. Anika Keinz. Der Dokumentarfilm zeigt den Alltag und die Strategien des Widerstands verschiedener lesbischer und queer-feministischer Aktivistinnen in Polen. In der Diskussion soll nochmals auf aktuelle Entwicklungen eingegangen werden.

Ort: Raum 12, Collegium Polonicum

Uhrzeit: Kaffee & Snacks ab 17 Uhr, Filmvorführung & Gespräch 17:30 bis 19:45


24. Juni 2011- Promovieren mit Kind(ern)- Herausforderungen und Chancen

Workshop für junge Wissenschaftler_innen in der Promotionsphase, die bereits Familie haben oder in absehbarer Zeit haben möchten.

Uhrzeit: 10-17 Uhr

Anmeldung unter: Viadrina Center for Graduate Studies

Ihren Wunsch nach Kinderbetreuung bei der Veranstaltung melden Sie bitte unter Angabe Ihrer Fakultät sowie Alter und Anzahl der zu betreuenden Kinder an: familienbeauftragte@europa-uni.de


Infoveranstaltung am 3. Mai 2011 : Ist das schon Diskriminierung?

Vorstellung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) und des Beratungsangebots der Antidiskriminierungsstelle Frankfurt (Oder).

Referentin: Dina Ulrich (Antidiskriminierungsstelle FFO)
Uhrzeit: 16-18 Uhr
Ort: AM 02

Diese Veranstaltung wird in Kooperation zwischen dem deutsch-polnischen Career Center und der Gleichstellungsbeauftragten organisiert.


Equal Pay Day am 25. März

Der 25. März ist dem Thema Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern gewidmet. Mehr Informationen zur Kampagne finden Sie hier.


Geschlechterrolle vorwärts!  Gender-Training der Friedrich-Ebert-Stiftung am 14./15. Mai 2011 in Berlin