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Personalrat für das wissenschaftliche Personal

Logo des Personalrats ©Personalrat für das Wissenschaftliche Personal der Viadrina

Herzlich Willkommen auf den Seiten des Personalrats für das wissenschaftliche Personal.

Als Schnittstelle zwischen dem wissenschaftlichen Personal und der Verwaltung, dem Präsidenten und der Professorenschaft setzen wir uns für die Belange des Mittelbaus und der wissenschaftlichen Hilfskräfte an unserer Universität ein, damit die Viadrina auch in Zukunft ein attraktiver Arbeitsplatz, eine hervorragende Universität und ein Vorreiter in Sachen Familienfreundlichkeit, Gleichstellung und fairer Arbeitsbedingungen bleibt.

Aus diesem Grund haben wir die Unterzeichnung der Dienst­ver­ein­barung zur Gestaltung von Arbeitsverträgen akademischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorangetrieben und in Zusammenarbeit mit der Hochschulleitung ein Struktur- und Personal­entwicklungs­konzept für das akademische Personal (SPEK) erarbeitet, das im April 2017 verabschiedet wurde.

Bei allen Fragen zum Arbeitsverhältnis, zu Arbeitsverträgen, bei Beratungsbedarf und bei Problemen mit Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen sind wir Euer Ansprechpartner. Vereinbart doch gern einen Termin. Wir behandeln alle Eure Anliegen vertraulich.

Wir vertreten Eure Interessen an der Viadrina!

Neues aus dem Personalrat

Als Ihre Personalvertretungen möchten wir zusammen mit der Leitung der Dienststelle herzlich für den 03.12.2020 von 13 Uhr bis ca. 15 Uhr zu einem gemeinsamen Online-Austausch einladen.
Die aktuelle Lage erschwert die Durchführung einer Personalversammlung, so dass wir uns zu einer Verschiebung in das erste Halbjahr 2021 entschlossen haben. Angesichts der aktuellen Herausforderungen und der Entwicklung der Universität, vor allem aufgrund unser aller Situation als Beschäftigte erscheint uns ein Austausch noch in diesem Jahr aber äußerst sinnvoll.

Zum Ablauf: Die Veranstaltung ist in zwei Abschnitte gegliedert.
Schwerpunkt des ersten allgemeinen Teils von ca. 60 Minuten wird der Austausch mit der Universitätsleitung zum Thema „Arbeitssituation Corona – Herausforderungen, Probleme, Lösungen“ sein. Dies soll vor allem ein Forum Ihrer Wahrnehmungen, Probleme und Vorschläge sein.

Anders als Präsenzsitzungen bietet das Online-Format zwei Wege Ihrer Beteiligung:  Wir freuen uns auf Ihre Anmerkungen, Kritik und Fragen an die Hochschulleitung, die uns möglichst bis zum 20. November an gesamtpersonalrat@europa-uni.de oder auch persönlich an den Vertreter Ihrer Wahl adressiert erreichen. Es ist frei wählbar und bitte anzugeben, ob die jeweiligen Fragen und Anmerkungen mit oder ohne Nennen des Namens vorgetragen werden sollen. Natürlich sind auch Ihre spontanen Beiträge am 3. Dezember willkommen -  sei es per Chat oder per direkter Wortmeldung. Die online-Veranstaltung findet über BigBlueButton statt. Mitarbeiter*innen der Viadrina enthalten Link und Zugangscode per Mail.

"Corona-Regelungen"
Verlängerung der Höchstbefristungsdauer für Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen um 6 Monate: Das WissZeitVG wurde im Rahmen der sog. "Corona-Novelle" geändert und erlaubt nun eine um 6 Monate verlängerte Höchstbefristungsdauer für Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, die zwischen 01.03.20 und 30.09.20 ein Arbeitsverhältnis hatten (vgl. §7 Abs. 3 WissZeitVG). An der Viadrina hat das Präsidium beschlossen, von dieser Möglichkeit in der Regel Gebrauch zu machen. Die 'zusätzlichen' 6 Monate können bei Auslaufen des Arbeitsvertrages oder bei einer ohnehin anstehenden Vertragsverlängerung im Rahmen des normalen Antragsverfahrens geltend gemacht werden. Hierzu wurde der Antrag auf Einstellung/Vertragsverlängerung angepasst. Bei Fragen steht der WiPer gerne zur Verfügung!
Das Präsidium hat in seiner Sitzung am 18. November beschlossen, dass über die Berücksichtigung von Corona-Verlängerungen für Mitarbeitende, die im Wintersemester 2020/21 nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG an der Viadrina beschäftigt und nicht beurlaubt waren/sind, in Einzelfallprüfung entschieden wird. Damit greift für die „Corona-Verlängerung“ für das Wintersemester 2020/21 ein anderes Verfahren als für das Sommersemester 2020. An der Einzelfallprüfung sind Ihr/e direkte/r Fachvorgesetzte/r und das Dekanat beteiligt. Wir möchten es Ihnen mit der Erklärung und Begründung Ihrer Verlängerung leichter machen und verweisen auf Gründe, die für die Inanspruchnahme der Corona-Novelle des WissZeitVG relevant sind:
 
1)  Erhöhte Aufgaben in der Lehre
  • Mussten Sie in der Folge des Lockdown „light“ oder dem gerade vollzogenen Wechsel zur Onlinelehre Ihre Lehrveranstaltung konzeptuell umstellen?
  • Gab es einen Wechsel zwischen Präsenz- auf Onlinelehre, der nicht geplant und mit erhöhtem Arbeitsaufwand für Sie verbunden war?
  • Hatten Sie einen deutlichen Mehraufwand durch die besondere Kommunikation mit den Studierenden bzw. der Beantwortung pandemiebedingter Fragen der Studierenden?

2)  Eingeschränkte Möglichkeiten zur eigenen Forschung/ Profilbildung und Vernetzung
  • Konnten Sie Ihren Arbeitsplan ihres Forschungs- bzw. Qualifikationsprojektes umsetzen oder ergaben sich spezifische Schwierigkeiten aus eingeschränkten Reisemöglichkeiten, eingeschränkten Arbeits- und Recherchemöglichkeiten (begrenzter Bibliothekszugang, den durch die Hochschulleitung angemahnten Verzicht auf Recherche- und Dienstreisen, verlängerte Fernleihzeiten, längere Wartezeiten für Archivrecherchen)u.a.?
  • Konnten Sie wie geplant an wissenschaftlichen Konferenzen teilnehmen oder gab es keine/ eingeschränkte Möglichkeit zum wissenschaftlichen Austausch? Wurden in diesem Wintersemester (Oktober 2020 bis März 2021) wissenschaftliche Veranstaltungen abgesagt, die Sie mit Bezug auf Ihre eigene Forschung besuchen wollten?
  • Konnten Sie an Workshops, die Sie für Ihre Qualifikationsarbeit besuchen wollten, pandemiebedingt nicht teilnehmen?

3)  Übernahme zusätzlicher Aufgaben in der Administration
  • War der Arbeitsaufwand im Hybridsemester 2020/21 für Sie aufgrund der Pandemieeinschränkungen höher als in den vorangegangenen Semestern?
  • Hat sich der pandemiebedingte Mehraufwand zu Ungunsten der für die Qualifikation vorgesehenen Arbeitszeit (mind. 40% Ihrer Arbeitszeit) ausgewirkt?

4)  Eingeschränkte Qualifikationsmöglichkeiten durch zusätzliche Familien- und Pflegearbeit, Quarantäne u.Ä. (optional)
  • Waren Sie von Quarantäne betroffen oder waren Sie bzw. Angehörige, für deren Betreuung Sie verantwortlich sind, für längere Zeit krankgeschrieben?
  • War die Betreuung Ihres/r Kindes/r in Schule und Kita wesentlich eingeschränkt?
  • Haben Sie aus Rücksicht gegenüber vulnerablen Angehörigen auf Recherche- oder Konferenzreisen verzichtet?

5)   Sonstiges
  • Gab es pandemiebedingte Umstände, die hier nicht aufgelistet sind, Sie aber in Ihrer Qualifikation behinderten?

Seit September ist der WiPer eingeladen, an der "Lehre-Runde" zur Planung und Organisation der Rahmenbedingungen der Lehre im Wintersemester 2020/21 teilzunehmen (beteiligt sind u.a. die Vizepräsidentin für Lehre, die Dekanate, das IKMZ, Vertreter*innen der Studierenden). Gerne nehmen wir Fragen und Anregungen der Lehrenden auf (bspw. zu organisatorischen Fragen rund um das "hybride Semester") und tragen sie in das Gremium weiter. Wir sind unter wiper@europa-uni.de erreichbar.

Der WiPer nimmt am Dialogprozess „Gute Arbeit in der Wissenschaft“, den das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg initiiert hat, teil. Über zwei Jahre soll hier über die Arbeitsbedingungen und deren Verbesserung in der Wissenschaft diskutiert werden. Wir freuen uns auf unsere konstruktive Mitarbeit und darauf, uns auf dieser Ebene für Gute Arbeit einzusetzen. Anliegen und Anregungen nehmen wir unter wiper@europa-uni.de gerne auf.

Bei Antragstellung auf Höhergruppierung in die TV-L 14 achten Sie bitte auf die zwei folgende Dokumente: Positionspapier Einstufung in TvL 14 und Aufgabenübertragung nach Wertigkeit E14. Ihre direkte Ansprechperson ist die zuständige Dekanin oder der zuständige Dekan.

Am 27. August 2018 haben sich der Präsident und der WiPer auf eine Änderung der Dienstvereinbarung zur Gestaltung von Arbeitsverträgen an der EUV verständigt und unterzeichnet.


Neue Hinweise für studentische Beschäftigte

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