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Gleichstellung an der Viadrina

mit gender interdependent denken_forschen_

plakat_labor_16_einladung ©labor16

programm_labor16_190 ©labor16

Herzliche Einladung zum Konferenztag am 19.11.2016!

mit gender interdependent denken_forschen_ ist das erste Labor an der Viadrina, über das wir - ein Team aus Masterstudierenden der Viadrina - wissenschaftliche_aktivistische Ansätze Promovierender und Masterstudierender zusammenbringen wollen, deren Blicke und Handlungsweisen auf und bezüglich gender und Körper von anti- und contra_rassitischen, anti und contra_ableistischen, klassismuskritischen und trans*_queer_feministischen Perspektiven geprägt sind.

Wir verstehen que(e)r für dieses Projekt vordergründig nicht als Identitätskategorie, sondern als Attribut für eine bestimmte Perspektivierung, die entgegen der Evidenz von Kategorien denken will. Que(e)ring ist demnach eine kritische Praxis, durch die wir Räume des Denk- und Lebbaren verändern_ausbauen_erweitern_ wollen.

Gender wollen wir interdependent mit race_dis/ability_sexuality_class denken, was für uns bedeutet, dass gender wie auch andere Kategorisierungen immer schon zusammenwirken und nicht losgelöst voneinander betrachtet werden können, wenn wir über gesellschaftliche Verhältnisse nachdenken. Gender widersetzt sich – in dem Verständnis des Labors – den Norm_alisierungen des Gender Mainstreamings und bezieht sich auf eine endlose Spannweite des Möglichen und stellt explizit Genderungen in das Zentrum, die sich der biologisiert_gesellschaftlichen Norm_alisierung widersetzen.

Vor diesem Hintergrund stellen wir beispielsweise folgende Fragen:

Welche Rolle spielt gender als interdependente Kategorisierung und wirkmächtige Realität im Zusammenspiel mit race_dis/ability_sexuality_class im Forschungsprozess und_oder in aktivistischen Auseinandersetzungen und Kämpfen?

Wie werden interdependente vergeschlechtlichte Ordnungen hergestellt und wie können sie ‚gestört‘ werden?

Wie wird gender interdependent in und auf Körper/n eingeschrieben? Gibt es Möglichkeiten dies zu durchbrechen?

Welche Strategien des Textens können uns helfen, den Inhalten unserer Forschungsarbeiten gerecht zu werden?

Wie können wir unsere (Denk-)Ordnungsmechanismen in der Konstruktion unserer Arbeitsfelder und im Forschungsprozess sinnvoll hinterfragen und reflektieren?

Das Programm des Labors findet sich hier.