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Erste Satzung zur Änderung der Studienordnung der Kulturwissenschaftlichen Fakultät

 

vom 15.07.1998

Aufgrund von § 91 Abs. 1, Ziff. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Brandenburg (Brandenburgisches Hochschulgesetz vom 24. Juni 1991 (GVBl. Nr. 12 S. 156) in der Fassung vom 22. Mai 1996 (GVBl. I, S. 173) hat der Fakultätsrat der Fakultät für Kulturwissenschaften der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) mit Zustimmung des Senates folgende Änderungssatzung erlassen:(1)

Artikel 1

Die Studienordnung der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) vom 23.11.1994 wird wie folgt geändert:

1. a) In § 2 Abs. 2 wird das Wort „Kulturphilosophie" gestrichen.
b) § 2 Abs. 4 erhält vor der Aufzählung folgende Fassung:
„Zur Zeit werden folgende Schwerpunkte angeboten, ...."

2. § 4, dritter Spiegelstrich erhält folgende Fassung:
„einen hohen Anteil an Fremdsprachenausbildung, die bis zur Beherrschung von drei Fremdsprachen und somit zu solider Handlungskompetenz führen soll"

3. In § 7 Abs. 2 wird PNDS ersetzt durch DSH.

4. a) In § 8 (1) Satz 1 werden die Worte „zu gleichen Teilen" gestrichen.
b) § 8 (1) Abs. 2, erster Spiegelstrich erhält folgende Fassung:
„Veranstaltungen zu disziplinären Grundlagen (36 SWS in einer oder zwei Disziplinen, davon mindestens 22 in einer Disziplin)"
c) § 8 (1) Abs. 2, zweiter Spiegelstrich erhält folgende Fassung:
„Veranstaltungen zu kulturwissenschaftlichen Grundlagen (12 SWS)"
d) In § 8 (1) Abs. 3 werden die Worte „inter-/ transdisziplinären Grundlagen" ersetzt durch „kulturwissenschaftlichen Grundlagen".
e) § 8 (1) Abs. 3, Typ C erhält folgende Fassung:
„Einführende Lehrveranstaltungen in Methoden und Problemstellungen der Kulturwissenschaften"
f) § 8 (1) Abs. 3: Typ D wird gestrichen.
g) § 8 (1) Abs. 3: Typ E wird gestrichen.
h) In § 8 (1) Abs. 4 werden die Worte „inter-/ transdisziplinärer Lehrveranstaltungen" ersetzt durch „kulturwissenschaftlicher Lehrveranstaltungen".
i) In § 8 (1) Abs. 4 erhält die Aufzählung der disziplinären Lehrveranstaltungen folgende Fassung:

„- vier Lehrveranstaltungen des Typs A
(mit Leistungsnachweis) PS/Ü
8 SWS
- drei Lehrveranstaltungen des Typs B
(mit Leistungsnachweis) PS/Ü
6 SWS
- elf Lehrveranstaltungen des Typs A/B
alle Arten von Lehrveranstaltungen
22 SWS
 

36 SWS"

j) § 8 (1) Abs. 4 erhält folgende Fassung:

„kulturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen:

- drei Lehrveranstaltungen des Typs C
(mit Leistungsnachweis) PS/ Ü
6 SWS
- drei Lehrveranstaltungen des Typs C
alle Arten von Lehrveranstaltungen
6 SWS
 

12 SWS"

k) In § 8 (2) Abs. 2 wird im ersten Spiegelstrich (Fremdsprachenunterricht) die Klammerein-fügung „16 SWS" geändert in „24 SWS".
l) In § 8 (2) Abs. 2 erhält der zweite Spiegelstrich folgende Fassung:
„Lehrveranstaltungen aus den Kulturwissenschaften und den Nachbarfakultäten (56 SWS), davon mindestens 28 SWS aus dem gewählten Schwerpunkt".
m) § 8 (2) Abs. 3 erhält folgende Fassung:
„Der Besuch mindestens folgender Lehrveranstaltungen wird verlangt:

- drei Lehrveranstaltungen zum Schwerpunkt
(mit Leistungsnachweis) HS
6 SWS
- eine Lehrveranstaltung zum Schwerpunkt
(mit Leistungsnachweis) Ü
2 SWS

Aus den folgenden Lehrveranstaltungen muß ein Leistungsnachweis aus einer der Nachbarfakultäten erbracht werden.

- drei Lehrveranstaltungen aus dem wählbaren Bereich
(mit Leistungsnachweis) HS
6 SWS
- eine Lehrveranstaltung aus dem wählbaren Bereich
(mit Leistungsnachweis) Ü
2 SWS
- zehn Lehrveranstaltungen zum Schwerpunkt
alle Arten von Lehrveranstaltungen
20 SWS
- zehn Lehrveranstaltungen aus dem wählbaren Bereich
alle Arten von Lehrveranstaltungen
20 SWS
 

56 SWS"

5. § 11 Abs. 2 erhält folgende Fassung:
„Die zwei mindestens vierwöchigen Praktika sollen den Studierenden berufspraktische Erfahrungen in einem ausgewählten Tätigkeitsbereich vermitteln.
(Näheres ist in den Praktikumsrichtlinien geregelt.)

6. In § 12, 2. Satz wird der erste Halbsatz wie folgt formuliert:
„Das Thema der Arbeit sollte in der Regel aus dem gewählten Schwerpunkt genommen werden, ..."

7. In § 14 (2) wird das Wort „sollte" durch „soll" ersetzt.

8. a) Im Anhang, Block 2 wird der Veranstaltungstyp C wie folgt formuliert:
„Theorien und Methoden der Kulturwissenschaften"
b) Veranstaltungstyp D und E werden gestrichen.

Artikel 2

Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung in Kraft.

(1) Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg hat seine Genehmigung mit Erlaß vom 28.08.1998 erteilt.