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Organisationsstatut des Frankfurter Instituts für Transformationsstudien (F.I.T.)

 

Aufgrund von § 84 Abs. 1, Ziff. 5 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Brandenburg (Brandenburgisches Hochschulgesetz - BbgHG) vom 24. Juni 1991 (GVBl. S. 156) in der Fassung vom 22.5.1996 (GVBl. I, S. 173 f.) hat der Senat die folgende Satzung erlassen:(1)

Präambel

Alle Personen- und Funktionsbezeichnungen in dieser Satzung gelten für Frauen und Männer in gleicher Weise.

§ 1
Rechtsstellung

Das „Frankfurter Institut für Transformationsstudien" - F.I.T. - ist eine zentrale Einrichtung unter der Verantwortung des Senates der Europa-Universität Viadrina (§ 93 Abs. 2, S. 2 des Brandenburgischen Hochschulgesetzes).

§ 2
Aufgabe

Das F.I.T. erforscht die Transformation ehemaliger sozialistischer Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme in interdisziplinärer Zusammenarbeit und bringt die gewonnenen Ergebnisse in den wissenschaftlichen Diskurs sowie in die Lehre ein.

§ 3
Organe

Organe des F.I.T. sind:

  • das Leitungsgremium
  • der geschäftsführende Leiter.

§ 4
Leitungsgremium

(1) Das Leitungsgremium besteht aus drei Professoren, die dem F.I.T. angehören müssen und die jeweils Vertreter aller drei Fakultäten sein sollen.

(2) Die Mitglieder des Leitungsgremiums werden im Einvernehmen mit dem Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur vom Senat der Europa-Universität Viadrina bestellt. Ihre Amtszeit beträgt drei Jahre. Die Wiederbestellung ist möglich.

(3) Das Leitungsgremium entscheidet über die Verwendung der Mitarbeiter und die Verwendung der Mittel, die dem F.I.T. zugewiesen werden. Es erstellt einmal jährlich einen Bericht über die Arbeit des Institutes sowie über die Verwendung der zugewiesenen Mittel.

§ 5
Geschäftsführender Leiter

(1) Der Senat der Europa-Universität Viadrina bestellt aus dem Kreis der Mitglieder des Leitungsgremiums eine Person als geschäftsführenden Leiter des F.I.T..

(2) Dem geschäftsführenden Leiter obliegt die Führung der laufenden Geschäfte.

§ 6
Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

(1) Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur hat seine Genehmigung mit Erlaß vom 09.12.1997 erteilt.