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Satzung zur Vergabe von Studienplätzen

Satzung zur Vergabe von
Studienplätzen an der
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

 

vom 18.05.2005

 

 

Auf der Grundlage §§ 2 Abs. 2 sowie 9 Abs. 3 der Verordnung über die Vergabe von Studienplätzen in zulassungsbeschränkten Studiengängen durch die Hochschulen des Landes Brandenburg (HVVBbg) vom 11. Mai 2005 (GVBl. II S. 230 ff.) in Verbindung mit § 67 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Brandenburg (BbgHG) vom 20. Mai 1999 (GVBl. I S. 130), in der Fassung vom 23. März 2004 (GVBl. I S. 51), hat der Senat der Europa-Universität folgende Satzung erlassen:[1]

 

 

I. Geltungsbereich

 

 

§ 1
Geltungsbereich

 

Diese Satzung regelt

 

a. die Vergabe von Studienplätzen in örtlich zulassungsbeschränkten Bachelor-, Diplom-  und Staatsexamensstudiengängen, die außerhalb der Vorabquoten und nicht nach Wartezeit vergeben werden

und

b. die Bewerbungsfristen für Bewerber zu Bachelor-, Diplom-, Staatsexamens- und Masterstudiengängen.

 

 

II. Hochschulauswahlverfahren

 

 

§ 2 Voraussetzungen

 

(1) Wenn die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber zum ersten Fachsemester, die den betroffenen Studiengang im Hauptantrag genannt haben, die Zahl der dort verfügbaren Studienplätze übersteigt, werden Hochschulauswahlverfahren gemäß § 9 HVVBbg durchgeführt.

 

(2) Die Teilnehmenden am Auswahlverfahren werden nach dem Grad der Qualifikation bestimmt. Die Zahl der Teilnehmer beträgt das Dreifache der im Ergebnis des Auswahlverfahrens zu vergebenden Studienplätze.

 

§ 3
 Auswahlkommissionen

 

(1) Für jeden der betroffenen Studiengänge können unter der Leitung eines Hochschullehrers Auswahlkommissionen gebildet werden, die die Durchführung des Vergabeverfahrens   überwachen.  Auf Antrag der Studierenden im Fakultätsrat nimmt ein studentisches Mitglied mit beratender Funktion teil.

 

(2) Die Verteilung der Bewerberinnen und Bewerber auf mehrere Auswahlkommissionen für einen Studiengang erfolgt durch Losentscheid.

 

§ 4
Auswahlkriterien

 

(1) In dem Auswahlverfahren wird gemäß § 9 HVVBbg die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung als entscheidendes Kriterium berücksichtigt.

 

(2) Eine ausgewiesene Gesamtnote steht der Durchschnittsnote gleich.

 

(3) Die Zulassungsentscheidung erfolgt auf der Grundlage des festgestellten Ranges. Besteht Ranggleicheit, bestimmt sich die Rangfolge nach der Wartezeit. Besteht auch hier Gleichheit, entscheidet das Los.

 

(4) Das Ergebnis der Entscheidung wird den Bewerberinnen und Bewerbern schriftlich mitgeteilt. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

 

 

III. Bewerbungsfristen

 

 

§ 5
Antragsfrist

 

(1) Ausländische und staatenlose Bewerber müssen für grundständige Studiengänge ihren Zulassungsantrag

 

  • für das Wintersemester 2005/06 bis zum 15. Juli 2005
  • für die folgenden Semester bis zum 30.11. des Vorjahres (Sommersemester) und 31.05. des gleichen Jahres (Wintersemester) bei der zuständigen Stelle eingereicht haben.

 

(2) Soweit nicht durch Zulassungs- oder Prüfungsordnungen anderweitig festgelegt, gilt Abs. 1 für örtlich zulassungsbeschränkte Masterstudiengänge entsprechend. Für deutsche und gleichgestellte Bewerber endet die Bewerbungsfrist

 

  • für das Sommersemester am 15. Januar
  • und
  • für das Wintersemester am 15. Juli, wenn nicht studiengangsspezifische Regelungen getroffen wurden.

 

(3) Bei Versäumnis dieser Frist sind die Bewerber vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.

 

 

IV. Geltungszeitraum

 

§ 5
In-Kraft-Treten /Außer-Kraft-treten

 

Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung in den Amtlichen Bekanntmachungen der Europa-Universität in Kraft.

Gleichzeitig tritt die „Satzung zur Durchführung des Hochschulauswahlverfahrens in örtlich beschränkten Studiengängen der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)“ vom 9. Juni 2004 (Amtliche Bekanntmachungen  Nr. 2 vom 1. Juli 2004, S. 45 ff) außer Kraft.

 


[1] Die Präsidentin hat ihre Genehmigung mit Verfügung vom 02.09.2005 erteilt.