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Erste Satzung zur Änderung der Promotionsordnung der Kulturwissenschaftlichen Fakultät vom 24.10.2001

Erste Satzung zur Änderung der Promotionsordnung der Kulturwissenschaftlichen Fakultät

vom 24.10.2001

Aufgrund von § 18 Abs. 3 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Brandenburg (Brandenburgisches Hochschulgesetz - BbgHG) vom 20. Mai 1999 (GVBl. Nr. 8, S. 130 ff.) hat der Fakultätsrat der Kulturwissenschaftlichen Fakultät mit Zustimmung des Senates folgende Änderungssatzung erlassen:1

Artikel 1

Die Promotionsordnung der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina vom 25.10.1995 wird wie folgt geändert:

1.
a) § 5 Abs. 3 wird wie folgt ergänzt:
"Über Ausnahmen entscheidet der Promotionsausschuss. Mögliche Auflagen in Form zusätzlicher Studienleistungen sollen innerhalb eines Semesters erfüllbar sein und mit der Zulassung verbindlich festgelegt werden."

b) § 5 wird folgender Absatz hinzugefügt:
"(7) Ist die Zulassung zum Promotions-verfahren erfolgt, kann der Promovend durch einen formlosen Antrag Mitglied am Kulturwissenschaftlichen Zentrum für Doktoranden- und Postdoktorandenstudien werden. Die Regelstudienzeit des Promotionsstudiums beträgt 3 Jahre."

2.
a) § 11 Abs. 3 erhält folgende Neufassung:
"Die Promotionskommission besteht aus

  • vier Professoren bzw. drei Professoren und einem habilitierten Wissenschaftler und
  • einem promovierten akademischen Mitarbeiter.

Die Gutachter gehören der Promotionskommission in jedem Fall an; auswärtige Gutachter und Betreuer können ihr als Mitglieder oder als korrespondierende Mitglieder mit beratender Stimme angehören. Bei der Promotion von Fachhochschulabsolventen soll der betreuende Professor der entsprechenden Fachhochschule als Gutachter Mitglied der Promotionskommission sein. Die Promotionskommission tagt nichtöffentlich. Den Vorsitz führt ein Professor, der von der Kommission gewählt wird."

b) In § 11 wird als neuer Absatz 6 der bisherige § 12 Abs. 1 wie folgt eingefügt und ergänzt:
"(6) Die Promotionskommission bewertet die Dissertation auf der Grundlage der vorliegenden Gutachten sowie unter Berücksichtigung der Stellungnahmen gemäß § 10 Abs. 7 mit einem der folgenden Prädikate:

summa cum laude (0)

=

eine ganz hervorragende Leistung

magna cum laude (1)

=

eine besonders anzuerkennende Leistung

cum laude (2)

=

eine gute Leistung

rite (3)

=

eine brauchbare Leistung

insufficienter (5)

=

eine ungenügende Leistung.

Zur differenzierten Bewertung der einzelnen Prüfungsleistungen ist es möglich, Zwischenwerte durch Erniedrigen oder Erhöhen der einzelnen Noten um 0,3 zu bilden; folgende Notenbildungen sind möglich:
0; 1; 1,3; 1,7; 2; 2,3; 2,7; 3; 3,3; 5

Die Note der Gesamtleistung ist wie folgt festzusetzen:

summa cum laude (0 - 0,5)

=

eine ganz hervorragende Leistung

magna cum laude (0,6 - 1,5)

=

eine besonders anzuerkennende Leistung

cum laude (1,6 - 2,5)

=

eine gute Leistung

rite (2,6 - 3,3)

=

eine brauchbare Leistung

insufficienter (3,4 - 5)

=

eine ungenügende Leistung."

c) Der bisherige § 11 Abs. 6 wird zu Abs. 7.

3.
§ 12 Abs. 1 erhält folgende Fassung:
"Die Bewertung der Dissertation ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der Noten der Gutachten."

4.
§ 13 Abs. 5, Satz 3 wird wie folgt neu formuliert:
"Die Disputation kann auf Antrag des Doktoranden auch in einer anderen Sprache stattfinden, wenn die Voraussetzungen gemäß § 9 Abs. 2 erfüllt und die Verständigung mit der Promotionskommission gesichert ist."

5.
In § 14 Abs. 2 wird nach dem zweiten Satz eingefügt:
"Bei der Berechnung der Gesamtnote wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt."

6.
§ 16 Abs. 5 wird wie folgt ergänzt:
"3. Veröffentlichungen im Internet, wobei das Datenformat und der Datenträger mit der Universitätsbibliothek abzustimmen sind."

Artikel 2

Promovenden, die sich zum Zeitpunkt des Inkrafttretens im Promotionsverfahren befinden, können dieses nach der geänderten Promotionsordnung fortführen, wenn sie dies ausdrücklich erklären und der Vorsitzende des Promotionsausschusses damit einverstanden ist. Die Entscheidung über die anzuwendende Rechtsgrundlage ist aktenkundig zu machen.

Artikel 3

Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung in den Amtlichen Bekanntmachungen der Europa-Universität in Kraft.

1Die Präsidentin hat ihre Genehmigung mit Verfügung vom 27.02.2002 erteilt.