Banner Viadrina

Erste Satzung zur Änderung der Promotionsordnung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät vom 18.07.2001

Erste Satzung zur Änderung der Promotionsordnung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät

vom 18.07.2001

Aufgrund von § 18 Abs. 3 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Brandenburg (Brandenburgisches Hochschulgesetz - BbgHG) vom 20. Mai 1999 (GVBl. Nr. 8, S. 130 ff.) hat der Fakultätsrat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät mit Zustimmung des Senates folgende Änderungssatzung erlassen:1

Artikel 1

Die Promotionsordnung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina vom 25.10.1995 wird wie folgt geändert:

1.
§ 1 Abs. 2 erhält folgende Fassung:
"Die Würde eines "Doktors der Wirtschaftswissenschaften ehrenhalber" (Dr. rer. pol. h.c.) wird in Anerkennung hervorragender wissenschaftlicher Leistungen verliehen."

2.
§ 2 Abs. 2 wird das Wort "die" vorangestellt.

3.
In § 3 Abs. 2 wird der 4. Satz wie folgt ersetzt:
"Es ist jeweils ein Universitätsprofessor und ein promovierter wissenschaftlicher Assistent oder promovierter wissenschaftlicher Mitarbeiter als Vertreter zu benennen."

4.
In § 5 Abs. 5 wird das Wort "Universität" durch die Worte "promotionsberechtigte Hochschule" ersetzt.

5.
a) In § 6 Abs. 2 wird im 3. Satz das Wort "wenigstens" durch das Wort "zumindest" ersetzt.

b) In § 6 Abs. 2, Satz 4 werden die Worte "ferner einen Betreuer aus der Fakultät" durch die Worte "einen Universitätsprofessor oder Privatdozenten aus der Fakultät als Betreuer" ersetzt.

6.
a) § 10 Abs. 1, Buchstabe c) wird das Wort "der" vorangestellt.

b) In § 10 Abs. 1, Buchstabe d) wird das Wort "drei" durch das Wort "vier" ersetzt.

c) In § 10 Abs. 1, Buchstabe e) wird der zweite Teilsatz wie folgt formuliert:
"an welchen Doktorprüfungen er mit welchem Ergebnis schon teilgenommen hat".

d) Nach Abs. 2 werden folgende Absätze eingefügt:
"(3) Mit der Zulassung zur Doktorprüfung bestimmt der Promotionsausschuss für die Dissertation zwei Berichterstatter, darunter auch den Betreuer der Arbeit. Der Betreuer der Arbeit erstattet den ersten Bericht. Der Promotionsausschuss kann auch einen auswärtigen Zweitberichterstatter bestellen. Bei Doktorarbeiten, die das Fachgebiet einer anderen Fakultät berühren, kann der zweite Berichterstatter einer anderen Fakultät angehören.
(4) Bei Doktorarbeiten von Fachhochschulabsolventen soll neben diesen beiden Berichterstattern auch ein Professor der Fachhochschule als dritter Berichterstatter bestellt werden."

e) Der bisherige Absatz 3 wird zu Absatz 5.

7.
§ 12 Abs. 2 wird wie folgt neu formuliert:
"Die Begutachtung durch die Berichterstatter hat binnen drei Monaten zu erfolgen. Ausnahmen können vom Dekan genehmigt werden."

8.
a) An § 15 Abs. 1 wird angefügt:
"und bestellt den Vorsitzenden dieser Kommission. Der Vorsitzende darf nicht zugleich Betreuer der Arbeit sein."

b) Als Absatz 4 wird eingefügt:
"Externe Berichterstatter können gemäß § 10 Abs. 3 und 4 Mitglieder der Promotionskommission sein."

c) Die bisherigen Absätze 4 und 5 werden zu den Absätzen 5 und 6.

d) Absatz 7 erhält folgende Fassung:
"Die Promotionskommission bestellt einen Protokollanten für die Disputation."

9.
a) § 16 Abs. 6 erhält folgende Fassung:
"Die Disputation ist universitätsöffentlich nach Maßgabe der vorhandenen Plätze."

b) § 16 Abs. 7 wird wie folgt ergänzt:
"Der Promotionsausschuss kann auf Antrag eine Ausnahme genehmigen"

10.
a) § 17 Abs. 1 wird wie folgt ergänzt:
"Zur differenzierten Bewertung der Prüfungsleistungen können Zwischenwerte durch Erniedrigen oder Erhöhen der einzelnen Noten um 0,3 gebildet werden, die Noten 0,7; 4,3; 4,7 und 5,3 sind dabei ausgeschlossen."

b) § 17 Abs. 4 erhält folgende Fassung:
"Die Promotionsgesamtnote wird aus der Durchschnittsnote der Gutachten (zweifache Gewichtung) und der Durchschnittsnote der Disputation (einfache Gewichtung) festgesetzt.

Dabei ist die Note der Gesamtleistung wie folgt festzusetzen:

bei einem Durchschnitt bis 1,5

=

summa cum laude

bei einem Durchschnitt über 1,5 bis 2,5

=

magna cum laude

bei einem Durchschnitt über 2,5 bis 3,5

=

cum laude

bei einem Durchschnitt über 3,5 bis 4,0

=

rite.

Bei der Berechnung der Gesamtnote wird von der Durchschnittsnote der Gutachten und von der Durchschnittsnote der Disputation nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen."

c) In § 17 Abs. 6, Satz 2 werden nach dem Wort "Promotionskommission" die Worte "und den Protokollanten" eingefügt.

11.
In § 18 Satz 2 werden die Worte "vor Ablauf des auf die Prüfung folgenden Semesters" durch die Worte "im gleichen Semester" ersetzt.

12.
a) In § 20 Abs. 1, Satz 2 wird das Wort "Promotionsausschuss" durch die Worte "Vorsitzenden des Promotionsausschusses" ersetzt.

b) In Satz 4 wird das Wort "Promotionsausschuss" durch die Worte "Vorsitzende des Promotionsausschusses" ersetzt.

c) § 20 Abs. 2 erhält folgende Fassung:
"Der Doktorand hat innerhalb eines Jahres nach Bestehen der mündlichen Prüfung die Dissertation zu publizieren. Als Publikationsformen für die Veröffentlichung sind zugelassen:

a) Veröffentlichungen als Monographie in einem wissenschaftlichen Fachverlag in einer Auflagenhöhe von mindestens 150 Exemplaren, oder in einer wissenschaftlichen Zeitschrift.
b) Veröffentlichung durch den Doktoranden selbst in Druckform.
c) Veröffentlichung in Form von Mikrofiches.
d) Veröffentlichung der Dissertation im Internet, wobei das Datenformat und der Datenträger mit der Universitätsbibliothek abzustimmen sind."

d) Abs. 3 werden folgende Sätze vorangestellt:
"Wird eine in Absatz 2 und a), c) oder d) aufgeführte Publikationsform gewählt, so reduziert sich die Zahl der abzuliefernden Exemplare auf 5. Bei der unter b) aufgeführten Publikationsform sind 80 gedruckte Exemplare bei der Fakultät einzureichen."

13.
a) In § 21 Abs. 1, Satz 2 wird das Wort "Rektors" durch das Wort "Präsidenten" ersetzt.

b) In Abs. 1, Satz 3 wird vor der Formulierung "vom Dekan" die Formulierung "vom Präsidenten und" eingefügt.

14.
In § 23 wird das Wort "Rektor" durch das Wort "Präsident" ersetzt.

Artikel 2

Promovenden, die sich zum Zeitpunkt des Inkrafttretens im Promotionsverfahren befinden, können dieses nach der geänderten Promotionsordnung fortführen, wenn sie dies ausdrücklich erklären und der Vorsitzende des Promotionsausschusses damit einverstanden ist. Die Entscheidung über die anzuwendende Rechtsgrundlage ist aktenkundig zu machen.

Artikel 3

Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung in den Amtlichen Bekanntmachungen der Europa-Universität in Kraft.

1Die Präsidentin hat ihre Genehmigung mit Verfügung vom 13.03.2002 erteilt.