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Gleichstellung an der Viadrina

C

glossar ©Emil Kozole / Tanja Skander

Cis

Aus dem Lateinischen cis = diesseits, Gegenwort zu lat. trans = jenseits

Cisdyadisch

Bezeichnet Personen, die bei Geburt als weiblich oder männlich klassifiziert wurden, die sich mit diesem Geschlecht (ein Leben lang) identifizieren und deren Körper auch den medizinischen Vorstellungen von weiblich oder männlich entsprechen. Es steht im Umkehrschluss also nicht für Personen, die sich einem anderen oder keinem Geschlecht zugehörig fühlen bzw. inter* sind.

Cisgeschlechtlich/Cisgender

Bezeichnet Personen, die bei Geburt als ein bestimmtes Geschlecht klassifiziert wurden und die sich damit auch identifizieren. Sowohl  cisdyadische Frauen oder Männer als auch inter* Personen können sich als cisgender identifizieren. 

Cis-Frauen

Als ‘Cis-Frauen’/’Cis-Männer’ werden Menschen bezeichnet, die sich mit dem Geschlecht bei Geburt identifizieren. Siehe auch Trans*.

Cis-Männer

Als ‘Cis-Frauen’/’Cis-Männer’ werden Menschen bezeichnet, die sich mit dem Geschlecht bei Geburt identifizieren. Siehe auch Trans*.

'Coming-out‘ bzw. ‘sich outen’

beschreibt den individuellen Prozess, sich seiner von gesellschaftlichen sexuellen Normvorstellungen oder von der festgelegten geschlechtlichen Identität abweichenden Empfindungen bewusst zu werden und dies dem sozialen Umfeld oder einzelnen Personen mitzuteilen. Das Coming-out kann sich aber auch auf Krankheiten oder nicht-sichtbare Behinderungen beziehen. Mit dem Coming-Out besteht oft die Gefahr, diskriminiert und stigmatisiert zu werden. Menschen haben immer das Recht, selbst darüber zu entscheiden, wann und wem sie welche persönlichen Informationen bekannt geben und es steht keiner Person zu, eine andere Person zu outen. Datenschutz und die Persönlichkeitsrechte sind ein geschütztes Grundrecht.