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Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Coronavirus: Informationen für Beschäftigte und Lehrende

Letzte Aktualisierungen am 17.02.2021:
- Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2
- Überwiegend Homeoffice bis 9. April 

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zur aktuellen Situation. Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf dieser Seite.

Inhalt:

Überwiegend Homeoffice bis 9. April

Alle Beschäftigten sollen möglichst vollständig im Homeoffice und nur dann vor Ort arbeiten, wenn dienstliche Aufgaben zwingend die (punktuelle) Anwesenheit vor Ort verlangen. Bis zum Ende der vorlesungsfreien Zeit (9. April 2021) gelten die entsprechend erweiterten Homeoffice-Regelungen.

Für Beschäftigte mit familiären Betreuungsaufgaben, die etwa von der Schließung von Kinderbetreuungseinrichtungen betroffen sind, werden individuelle Lösungen mit der/dem direkten Vorgesetzten und mit Unterstützung des Personaldezernats gefunden (z.B. Inanspruchnahme von Mehrarbeitsstunden, (Rest)Urlaub, individuelle Lösungen zur Erfassung der Arbeitszeit etc.). Das Personaldezernat berät Vorgesetzte und Beschäftigte gern (d2@europa-uni.de). Zur Vereinbarkeit von Familie und Arbeit in der aktuellen Situation siehe auch unten.

Präsenzarbeit in sich abwechselnden, festen Teams

Um die Infektionsgefahr zu verringern und den Ausfall einer ganzen Einheit infolge von Quarantäne zu vermeiden, haben die Verwaltungsbereiche und Serviceeinheiten ihre Arbeit im Team nach folgenden Prinzipien organisiert:

  • Die Teams der Bereiche sind in kleinere, feste Gruppen (‚Crews‘) eingeteilt, die sich im Wechsel von mobiler Arbeit und Arbeit vor Ort nicht überschneiden.

  • Unter strikter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln kann die Einteilung in feste Gruppen für einzelne wichtige Arbeitstreffen und Termine, insbesondere auch für den persönlichen Kontakt von Vorgesetzten und Mitarbeitenden durchbrochen werden. Die Überschneidungsfreiheit zwischen den festen Gruppen im Team kann im Einzelfall auch aufgehoben werden, um drohende Einschränkungen im Service für Lehrende und Studierende abzuwenden.

  • Es sind für jeden Bereich geeignete (Online-)Formate zu entwickeln, mit denen der Kontakt innerhalb der Teams und mit allen Mitarbeitenden des Bereichs gehalten wird.

Erweiterte Homeoffice-Regelungen

Bis zum Ende der vorlesungsfreien Zeit, d.h. bis zum 9. April 2021, gelten folgende erweiterte Regelungen zum mobilen Arbeiten:

  • Die Vorgesetzten priorisieren und planen die Aufgabenverteilung im Team so, dass die Mitarbeitenden ihre Aufgaben nach Möglichkeit aus dem Homeoffice erledigen können und eine Anwesenheit vor Ort möglichst nur punktuell erforderlich ist. Bis zum 9. April 2021 ist die vollständige Erbringung der Arbeitszeit aus dem Homeoffice möglich.
  • Soweit Aufgaben nur vor Ort wahrgenommen werden können, sind Präsenzarbeitstage (nach den o. g. Prinzipien) einzuplanen.
  • Die Erreichbarkeit zu den üblichen Büroarbeitszeiten (Mo-Do 9.00-15.00 Uhr, Fr 9.00-12.00 Uhr) ist zu gewährleisten. Insbesondere ist sicherzustellen, dass für Studierende regelmäßig Ansprechpartnerinnen und -partner telefonisch und per E-Mail erreichbar sind.
  • Es ist darauf zu achten, dass der regelmäßige Kontakt und Austausch zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden sowie zum gesamtem Team gegeben ist.

Zeiterfassung im Homeoffice

Telewohnraum (TW)-Tage müssen im Vorfeld über das Zeiterfassungssystem mit dem Antrag „Telewohnraum“ beantragt werden (ausgenommen sind Arbeitstage, für die ggf. bereits TW-Arbeit über eine bestehende TW-Vereinbarung vereinbart ist).

Für die Zeiterfassung während des mobilen Arbeitens gibt es zwei Arten:

  • Wer eine abgeschlossene Telewohnraum-Vereinbarung hat, ist für eine Weboberfläche innerhalb des Zeiterfassungssystems freigeschaltet, in dem ein Ein- und Ausstechen am heimischen Arbeitsplatz möglich ist.
  • Wer keine Telewohnraum-Vereinbarung hat, verbucht die Arbeitszeit im Zeiterfassungssystem mittels des WebTerminal2 in Echtzeit.

Eine ausführliche Anleitung finden Sie auf den Webseiten des D II.

Tipps vom IKMZ rund um IT im Homeoffice


Weiterhin gilt:


  • FFP2-Masken für den dienstlichen Gebrauch: Für Viadrina-Beschäftigte, die zwingend (punktuell) Aufgaben vor Ort wahrnehmen müssen, liegen bei Bedarf FFP2-Masken bereit.
    Bitte schreiben Sie an Ramona Grönke (kopierstelle@europa-uni.de) und geben Sie die Kostenstelle und die Anzahl der Masken, die benötigt werden, an. Sie erhalten die Masken am nächsten Arbeitstag über die Hauspost; die Beschaffungskosten werden von der dezentralen Kostenstelle Ihres Bereichs abgebucht.
  • Eine Doppel- und Mehrfachbelegung von Büroräumen ist nur möglich, wenn dies erforderlich ist und die Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten werden. Wenn Unsicherheit darüber besteht, ob die Ihnen verfügbaren Räume den Hygiene- und Abstandsstandards genügen, wenden Sie sich bitte an Dezernat IV (d4@europa-uni.de), das unter Hinzuziehung des Sicherheitsingenieurs der Viadrina geeignete Vorkehrungen erarbeitet.

  • Für Risikogruppen, Schwangere und Stillende sowie für Beschäftigte, bei denen Unsicherheit über die persönliche Gefährdungslage besteht, gilt das im Hygienekonzept festgelegte Verfahren: Bitte wenden Sie sich über Dezernat 2 (nettesheim@europa-uni.de) an die Betriebsärztin. Auf Basis der medizinischen Einschätzung der Betriebsärztin und der Gefährdungsbeurteilung durch den Sicherheitsingenieur werden für den oder die Beschäftigte individuell geeignete Arbeitsschutzvorkehrungen getroffen und ggf. Telewohnraumvereinbarungen geschlossen. Hinweise zur barrierefreien Umsetzung von Infektionsschutzmaßnahmen.

Betreuung von Kindern oder Angehörigen
  • Die spezifische Situation von Teammitgliedern mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen ist besonders zu berücksichtigen. In den Einheiten sind geeignete Lösungen ggf. mit Unterstützung durch das Personaldezernat zu finden.

  • Bei Fragen rund um die Vereinbarkeit von Homeoffice und Mehrfachbelastung durch die Betreuung von Kindern und der Pflege von Angehörigen und fehlender oder eingeschränkter externer Betreuung kontaktieren Sie die Familienbeauftragte Nadine Arnold: familie@europa-uni.de und die Gleichstellungsbeauftragte Katja Kraft: gleichstellung@europa-uni.de.

  • Bei Fragen zur Beantragung einer Notbetreuung für Kinder wenden Sie sich bitte an d2@europa-uni.de.

  • Aus Mitteln des Corona-Fonds für befristet beschäftigte wissenschaftliche Mitarbeitende in der Qualifikation mit familiären Betreuungsaufgaben können Maßnahmen zur Abmilderung pandemiebedingter Zusatzbelastungen gefördert werden (detaillierte Informationen zum Corona-Fonds).

„Kinderkrankentage“: Ausweitung des Anspruchs auf Kinderkrankengeld
Im Jahr 2021 werden pro Elternteil 10 zusätzliche Tage (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt. Mit der neuen Regelung erhalten Eltern zudem auch Kinderkrankengeld, wenn ihr Kind nicht krank ist, aber zu Hause betreut werden muss, weil eine Einrichtung zur Betreuung von Kindern, eine Schule oder eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten auf Grund des Infektionsschutzgesetzes geschlossen ist oder eingeschränkten Zugang hat.
Kinderkrankengeld ist direkt bei der Krankenkasse zu beantragen, wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind. Für nähere Informationen zur Ausweitung der Kinderkrankentage und zu Antragsmodalitäten wenden Sie sich bitte daher direkt an Ihre Krankenkasse. Bei Fragen unterstützt Sie das Personaldezernat gern.

Neben den von der Viadrina getroffenen Regelungen zur Vereinbarung der Arbeit mit familiären Verpflichtungen besteht gemäß Rundschreiben des Ministeriums für Inneres und Kommunales des Landes Brandenburg unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, vier Wochen bezahlten und zwei Wochen unbezahlten Sonderurlaub in Anspruch zu nehmen. Hierzu berechtigt sind sorgeberechtigte Angehörige von Kindern unter 12 Jahren und von Kindern mit Behinderung sowie Personen, die pflegebedürftige Angehörige betreuen. Voraussetzungen sind unter anderem:

  • Die Schule oder Betreuungseinrichtung ist nachweislich geschlossen und es besteht kein Anspruch auf sog. Notbetreuung.
  • Mobiles Arbeiten als Alternative zur Beurlaubung ist nicht möglich.
  • Sie haben nicht die Möglichkeit, Mehrarbeitsstunden auszugleichen oder Ausgleichstage und Gleitzeit in Anspruch zu nehmen, um die Betreuung sicherzustellen.
  • Die Betreuung kann nachweislich nicht anderweitig, zum Beispiel durch weitere Familienangehörige, abgedeckt werden.
  • Wenn Sie den Sonderurlaub in Anspruch nehmen möchten und diese Vorbedingungen bei Ihnen gegeben sind, so treten Sie bitte mit dem Personaldezernat (d2@europa-uni.de) in Kontakt.

Corona-Verlängerung für nach WissZeitVG befristete Qualifikationsstellen

Die infolge der Pandemie im Sommersemester 2020 entstandenen Verzögerungen bei der Qualifizierung von nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG befristeten wissenschaftlichen Mitarbeitenden, deren Vertrag in der Zeit vom 1.4. bis 30.9.2020 bestanden hat, werden bei der Gestaltung der Vertragslaufzeit berücksichtigt. Die vom Bundesgesetzgeber eröffnete Möglichkeit der zeitlichen Verlängerung der Verträge um bis zu sechs Monate nach § 7 Abs. 3 WissZeitVG wird grundsätzlich bei einer anstehenden Vertragsverlängerung bzw. vor Beendigung des Vertrags umgesetzt.

Von dieser generellen Regelung kann nur in begründeten Fällen abgewichen werden.

Für das Wintersemester 2020/21 gilt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 18.11.2020 folgendes Verfahren bei der Corona-Verlängerung von nach WissZeitVG befristeten wissenschaftlichen Mitarbeitenden:
Für nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG befristet beschäftigte wissenschaftliche Mitarbeitende, deren Vertrag in der Zeit vom 1.10.2020 und dem 31.03.2021 besteht, kann in begründeten Fällen über die Höchstbefristungsdauer gem. § 7 Abs. 3 WissZeitVG um weitere sechs Monate verlängert werden. Dazu ist von der/dem Vorgesetzten eine kurze Begründung zum Verlängerungsantrag an die/den Dekan/in einzureichen, ob von einer weiteren Corona-Verlängerung (kurze Darstellung der corona-bedingten Einschränkungen bei der Qualifikation) Gebrauch gemacht werden soll oder warum dies nicht für erforderlich gehalten wird. Der/die Vorgesetzte teilt seine/ihre Entscheidung der/dem Mitarbeitenden direkt mit.

Bei Rückfragen zur Corona-Verlängerung von nach WissZeitVG befristeten wissenschaftlichen Mitarbeitenden in der Qualifikation wenden Sie sich bitte an d2@europa-uni.de.

Aus Mitteln des Corona-Fonds können Maßnahmen zur Abfederung negativer Auswirkungen der Pandemie auf die wissenschaftliche Qualifikation von befristet beschäftigten wissenschaftlichen Mitarbeitenden in der Qualifikation mit familiären Betreuungsaufgaben gefördert werden.

Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2

Impfungen finden ausschließlich in den Impfzentren nach Terminvereinbarung über den zentralen telefonischen Impfterminservice im Land Brandenburg statt. Informationen zur Impfung gegen SARS-CoV-2 im Land Brandenburg sowie zur Terminvereinbarung entnehmen Sie bitte der Website des Landes: www.brandenburg-impft.de.

Welche Personen in welcher Priorisierungsgruppe Anspruch auf eine Schutzimpfung haben, ist in der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes festgelegt.

Für eine Impfung in Polen kommt ausschließlich an der AMU beschäftigtes Lehrpersonal infrage.

Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

Wenn Sie an Covid-19 erkranken, haben Sie – wie bei jeder anderen Arbeitsunfähigkeit – Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Bitte reichen Sie die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Ihres Arztes oder des Gesundheitsamts bei d2@europa-uni.de ein.
Sowohl wissenschaftliche als auch nichtwissenschaftliche Beschäftigte sind verpflichtet, ihre Arbeitsunfähigkeit unverzüglich mitzuteilen und – wenn sie länger als drei Tage andauert – durch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nachzuweisen.

Arbeit während angeordneter Quarantäne

Sind Sie nicht akut erkrankt, sondern befinden sich wegen des Verdachts auf eine Covid-19-Infektion aufgrund einer behördlichen Anordnung unter Quarantäne, besteht keine Arbeitsunfähigkeit. Sie sind grundsätzlich dazu verpflichtet, Ihre Arbeit von Zuhause aus dem Homeoffice bzw. mobil aus einem anderen Ort der Quarantäne zu erbringen und erhalten unverändert Ihr Entgelt fort.

Nur wenn es aufgrund der Eigenart der dienstlichen Tätigkeit nicht möglich ist, während der angeordneten Quarantäne aus dem Homeoffice zu arbeiten, erhalten Sie eine Entschädigung für entstandenen Verdienstausfall gem. § 56 Infektionsschutzgesetz. Für die ersten sechs Wochen der Quarantäne wird der Verdienstausfall in Höhe des Netto-Arbeitsentgelts durch den Arbeitgeber ausgezahlt. Ab der siebten Quarantänewoche wird die Entschädigung direkt durch die zuständige Behörde in Höhe des Krankengeldes ausgezahlt. 

Informationen für Grenzpendlerinnen und -pendler

Grenzüberschreitend tätige Beschäftigte mit Wohnsitz im Land Brandenburg bzw. in Polen, die aus zwingenden beruflichen Gründen die Grenze zwischen Brandenburg und Polen überqueren müssen, sind gemäß Brandenburgischer Quarantäneverordnung von der Quarantänepflicht und der Testpflicht befreit. Berufspendlerinnen und –pendler müssen den entsprechenden Nachweis der Viadrina mit sich führen.

Beschäftigte mit Wohnsitz Berlin und Dienstort Collegium Polonicum in Polen, die aus zwingenden beruflichen Gründen die Grenze zwischen Brandenburg und Polen überqueren müssen, sind als Berufspendlerinnen und -pendler gemäß Berliner Infektionsschutzverordnung ebenfalls von der Quarantänepflicht und der Testpflicht befreit. Berufspendlerinnen und –pendler müssen den entsprechenden Nachweis der Viadrina mit sich führen.

Von der Quarantänepflicht sind auch Berufspendlerinnen und -pendler ausgenommen, die aus zwingenden beruflichen Gründen aus einem anderen ausländischen Risikogebiet an ihren Dienstort in Frankfurt (Oder) in das Land Brandenburg ein- und auspendeln.

Achtung: Beschäftigte mit Wohnsitz in einem anderen Bundesland unterliegen den Quarantänebestimmungen des jeweiligen Bundeslands. Ausnahmen von der Quarantänepflicht für zwingend notwendige Dienstgeschäfte können im Einzelfall möglich sein. Bitte wenden Sie sich dazu an Dezernat II (d2@europa-uni.de).

Wintersemester 2020/2021: Online-Lehre bis zum Ende der Vorlesungszeit

Bis zum Ende der Vorlesungszeit im WiSe 2020/21 (d.h. bis zum 19. Februar 2021) findet Lehre an der Viadrina ausschließlich online statt. Die Lehrenden informieren ihre Studierenden über die Moodle-Kurse der Lehrveranstaltungen über das genaue Online-Format und den Ablauf ihrer Lehrveranstaltung.

Auf den Seiten des Zentrums für Schlüsselkompetenzen und Forschendes Lernen finden Sie aktuelle Angebote und Informationen rund um die online-basierte Lehre

Mündliche und schriftliche Prüfungen können weiterhin in Präsenz stattfinden.

Pflicht zum Tragen der medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske)  

  • Während der Durchführung von schriftlichen Präsenzprüfungen gilt die Pflicht zum Tragen der medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske). Für mündliche Prüfungen (einschließlich Disputationen) gilt: Unmittelbar an mündlichen Prüfung beteiligte Personen sind von der Pflicht zum Tragen der Maske befreit. Wir empfehlen, die Maske nur bei Redebeiträgen abzusetzen.
  • Soweit im Ausnahmefall Präsenzlehrveranstaltungen durchgeführt werden dürfen, ist die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske für Lehrende und Studierende während der Lehrveranstaltung zu beachten.

Die Vorlesungszeit im Wintersemester 2020/21 endet am 19. Februar 2021.

Dienst- und Privatreisen in Corona-Risikogebiete

Auf Dienst- und Forschungsreisen im In- und Ausland (einschließlich Exkursionen, Archivreisen etc.) soll bis auf weiteres grundsätzlich ganz verzichtet werden.

Bei zwingend erforderlichen Dienstreisen im In- und Ausland erfolgt die Antragstellung und Genehmigung dezentral. Ausnahme sind Anträge für Dienstreisen in Länder, für die eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes oder des Robert Koch Instituts besteht; diese müssen der Präsidentin oder dem Kanzler vorgelegt werden.

Bei genehmigten obligatorischen Dienstreisen in ein Corona-Risikogebiet werden die Kosten für ein Covid-19 Test als Nebenkosten zur Dienstreise übernommen.

Kosten für Stornierungen und getätigte Ausgaben können übernommen werden, wenn eine Region zum Risikogebiet erklärt wurde, sich Einreisebestimmungen geändert haben oder eine Veranstaltung aufgrund der Gefährdungslage verschoben wurde. Auch an der Viadrina geplante Veranstaltungen, die abgesagt werden mussten, sind unter bestimmten Bedingungen abrechnungsfähig. Detaillierte Bestimmungen dazu finden Sie hier.

Bei Kosten für Online-Konferenzen, die aus eigen Mitteln finanziert werden und nicht mit einer Dienstreise verbunden sind, sind keine Dienstreiseanträge notwendig. Die Abrechnung erfolgt direkt über das Dezernat III.

Das Brandenburgische Ministerium des Inneren und für Kommunales hat arbeitsrechtliche Informationen zur Rückkehr von Privatreisen aus Corona-Risikogebieten veröffentlicht. Detaillierte Informationen dazu finden Sie auf dieser Seite. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt und -rückkehr auf der Webseite des Auswärtigen Amtes oder des Robert Koch Instituts, ob es sich bei dem geplanten Urlaubsziel um ein Corona-Risikogebiet handelt und beachten Sie die aktuellen Quarantänebestimmungen des Landes Brandenburg.
Um den arbeitsschutzrechtlichen Verpflichtungen gegenüber anderen Beschäftigten nachzukommen, darf der Arbeitgeber Beschäftigte nach Reiserückkehr fragen, ob sie sich in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben; der Anspruch ist auf eine Negativauskunft beschränkt.

Bei Nachfragen wenden Sie sich gern an: d2@europa-uni.de.

Veranstaltungen, Sprechstunden und Gremiensitzungen vor Ort

Zwingend erforderliche Arbeitstreffen, Gremiensitzungen und Sprechstunden mit Studierenden und geladenen externen Teilnehmenden sind nach vorheriger individueller Terminvereinbarung unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen vor Ort möglich.

Bis auf Weiteres können darüber hinaus keine (öffentlichen) Veranstaltungen und Treffen in Präsenz an der Viadrina durchgeführt werden. Veranstaltungen, die sich an die interessierte Öffentlichkeit richten, können nur online durchgeführt werden. 

Für alle Treffen an der Universität gilt:

  • Die Buchung eines geeigneten Raums erfolgt zentral über Dezernat IV (raumbuchung@europa-uni.de).

  • Zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionsketten entsprechend der Eindämmungsverordnung müssen die Veranstalter die Kontaktdaten der Teilnehmenden erfassen. Wenn Sie zu einem Treffen, einer Sitzung oder einer anderen Veranstaltung einladen, sind Sie daher verpflichtet, die Anwesenheit zu dokumentieren und die Dokumentation vier Wochen aufzubewahren. Bei externen Gästen erfolgt die Erfassung der Kontaktdaten über das bereitgestellte Formular, bei internen Terminen und Treffen kann die Dokumentation z. B. über den Kalendereintrag oder eine Anwesenheitsliste erfolgen. 

Bei Fragen zu erforderlichen Vorkehrungen zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen unterstützt Dezernat IV und der Sicherheitsingenieur der Viadrina, Herr Graf: d4@europa-uni.de.

Das physiotherapeutische Massageangebot für Beschäftigte ist aufgrund der Vorgaben der Eindämmungsverordnung bis auf Weiteres eingestellt.

Präsenzprüfungen

Mündliche und schriftliche Prüfungen können unter Einhaltung von Abstandsregelungen und Hygienevorkehrungen in Präsenz durchgeführt werden. Bei schriftlichen Präsenzprüfungen gilt die Pflicht zum Tragen der medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) auch am festen Sitzplatz. Während der mündlichen Prüfung sind unmittelbar an der Prüfung beteiligte Personen von der Pflicht zum Tragen der Maske befreit. Wir empfehlen, die Maske nur bei Redebeiträgen abzusetzen. 

Die Buchung von geeigneten Räumen zur Durchführung von Prüfungen erfolgt in der Regel über ViaCampus. Bei Fragen und Schwierigkeiten wenden Sie sich bitte an die zentrale Raumverwaltung (raumbuchung@europa-uni.de). 

Handreichung zu Online-Disputationen und Promotionsprüfungen (EUV-intern)

Zugang zu Uni-Gebäuden

Das Hauptgebäude ist von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet, alle anderen Gebäude der Viadrina von 9.00 bis 18.00 Uhr.

Die Mensa im GD bietet täglich eine „To-Go-Mittagsversorgung“ mit einem warmen Gericht an. Das Essen kann von Montag bis Freitag von 12.00 bis 14.00 Uhr im Bistro am Europaplatz 1 gekauft werden. Von Dienstag bis Donnerstag (17.00 bis 19.00 Uhr) gibt es zudem ein Pizzaangebot zur Selbstabholung.

Es gelten die folgenden Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek:

  • wochentags von 9.00 bis 19.00 Uhr
  • samstags und sonntags bleibt die Bibliothek geschlossen

Das Logenhaus ist aufgrund der aktuellen Situation nur mit Schlüssel oder Türkarte zugänglich.

Unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen sind Veranstaltungen und Treffen auch mit externen Gästen möglich. Sofern externe Gäste zu Arbeitstreffen oder Gremiensitzungen empfangen werden, sind zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionsketten die Kontaktdaten in einem Formular zu erfassen. 

Planen Sie Ihre öffentlichen Veranstaltungen im Online-Format.

Der Zugang zu Viadrina-Gebäuden ist für Personen, die am Virus erkrankt sind oder bei denen der Verdacht auf eine Infektion vorliegt, untersagt.

Das Collegium Polonicum ist unter Einhaltung besonderer Aufenthaltsregeln zugänglich.

Universitätsbibliothek

Nutzung des Lesesaals
Aufgrund der aktuellen Vorgaben zur Kontaktminimierung ist die Nutzung des Lesesaals vorrangig Studierenden vorbehalten, die Examens-, Haus- und Abschlussarbeiten schreiben oder sich in der Prüfungsvorbereitung befinden. Die Anzahl der Nutzerinnen und Nutzer, die sich gleichzeitig im Lesesaal aufhalten dürfen, ist begrenzt. Über das elektronische Anmeldesystem können Arbeitsplätze in der Bibliothek für einen von zwei möglichen Zeitfenstern täglich (9.00 bis 13.45 Uhr oder 14.15. bis 19.00 Uhr) gebucht werden. Es gelten erweiterte Ausleihkonditionen, bitte informieren Sie sich auf den Seiten der Universitätsbibliothek.

Beim Besuch der Bibliothek sind die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) ist sowohl an den Arbeitsplätzen im Lesesaal als auch außerhalb des festen Arbeitsplatzes im Lesesaal Pflicht.

Über ein elektronisches Anmeldeverfahren werden die Benutzerdaten registriert, um im Fall einer nachgewiesenen Ansteckung Infektionsketten rückverfolgen zu können. Bitte bringen Sie daher unbedingt Ihren Benutzerausweis mit.

Auskünfte:
Bei allgemeinen Fragen wenden Sie sich bitte an ub_ausk@europa-uni.de, bei Fragen zur Fernleihe an ub_fernl@europa-uni.de.

Die Bibliothek des Collegium Polonicum ist von Montag bis Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Richtiges Verhalten im Falle eines direkten oder indirekten Kontaktes

Primärkontakt:
Im Falle eines direkten Kontakts mit einer Person, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert hat (d.h. ein positiver Test liegt vor), greifen die Vorgaben des Bundesgesundheitsministeriums: Sie müssen zuhause bleiben und sich umgehend beim zuständigen Gesundheitsamt melden (Gesundheitsamt Frankfurt (Oder), Gesundheitsämter Berlin). Das Gesundheitsamt entscheidet über alle erforderlichen Schritte.
Wichtig: Sofern Beschäftigte der Viadrina betroffen sind, die in den vergangenen zwei Wochen Kontakt zu anderen Personen an der Universität hatten, sind Sie dazu verpflichtet, an der Kontaktermittlung mitzuwirken. Wenden Sie sich dazu an die Präsidentin an praevention@europa-uni.de und an das Personaldezernat an d2@europa-uni.de.

Sekundärkontakt:
Im Fall eines mittelbaren Kontakts, d.h. in Fällen, in denen zwar kein direkter Kontakt stattgefunden hat, aber z. B. ein Familienmitglied primäre Kontaktperson oder aufgrund von akuten Symptomen ein Verdachtsfall ist, verhängt das Gesundheitsamt in der Regel keine Quarantäne. Um die Sicherheit an der Viadrina zu erhöhen, empfehlen wir Beschäftigten, die sekundäre Kontaktperson sind, im Homeoffice zu arbeiten, bis das Testergebnis vorliegt, sofern dem keine dringenden dienstlichen Erfordernisse im Wege stehen. Wenn die primäre und die sekundäre Kontaktperson symptomfrei sind und kein Test durchgeführt wird, können bis zu fünf Tage vorsorgliches Homeoffice als Richtwert dienen. Bitte besprechen Sie dies mit Ihren direkten Vorgesetzten. Im Homeoffice gilt die Erfassung der Arbeitszeit.
Wichtig: Bitte informieren Sie auch in einem solchen Fall vertraulich die Präsidentin an praevention@europa-uni.de.

Kontaktieren Sie Ihren Hausarzt, wenn Sie krank sind. Bleiben Sie vorsorglich zu Hause, wenn Sie sich unwohl, aber nicht krank fühlen; bitte kontaktieren Sie in diesem Fall Ihre Vorgesetzten und besprechen Sie, ob Homeoffice möglich ist.

Hygienemaßnahmen an der Viadrina

Um das Infektionsrisiko für Beschäftigte und Studierende in den Viadrina-Gebäuden zu reduzieren, gelten die folgenden Hygienemaßnahmen:

  • Bitte halten Sie den Mindestabstand von 1,5 Metern ein.
  • In den Verwaltungs- und Büroräumen der Viadrina gilt für alle Beschäftigte außerhalb des festen Arbeitsplatzes und wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht sicher eingehalten werden kann die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske) oder FFP2-Maske (oder vergleichbarer Standards, insb. KN95).

  • Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) besteht für Studierende auch im Lesesaal der Bibliothek und für Aufsichts-/Lehrpersonen sowie Studierende auch in Prüfungsräumen

  • Regelmäßiges Händewaschen mit Seife für mindestens 20 Sekunden ist eine der wichtigsten Hygienemaßnahmen.

  • Die Lüftungsanlagen in allen Gebäuden der Viadrina werden nach den aktuellen Infektionsschutzstandards betrieben. Bitte lüften Sie dennoch regelmäßig Ihre Büro- und Besprechungsräume.

  • In allen Büro- und Seminarräumen, Hörsälen, Sanitärbereichen und Fluren werden einmal täglich Türklinken und Lichtschalter desinfiziert; ebenso Handläufe in allen Treppenaufgängen, Aufzüge und öffentliche Kopierer.

  • Für die Universitätsbibliothek sind gesonderte Regeln zu beachten.

  • Vor Prüfungen finden gesonderte Reinigungen der Räume statt.

  • Nutzen Sie die Corona-Warn-App der Bundesregierung. Die App hilft dabei, Infektionsketten früh zu erkennen und unterstützt die Gesundheitsämter bei der Eindämmung der Pandemie.

  • Wenn Sie krank sind, bleiben Sie bitte zu Hause und kontaktieren Sie Ihren Hausarzt. Der Zugang zu Viadrina-Gebäuden ist für Personen, die am Virus erkrankt sind oder bei denen der Verdacht auf eine Infektion vorliegt, untersagt.

Weitere Informationen finden Sie im Hygienekonzept der Europa-Universität Viadrina.

Hinweise zur barrierefreien Umsetzung von Infektionsschutzmaßnahmen.

Wir bitten Sie, die aktuellen Hinweise der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu beachten.

Die Landesregierung Brandenburg informiert fortlaufend aktuell über landesweite Präventionsmaßnahmen.


Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gern an uns wenden: praevention@europa-uni.de.


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