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Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Coronavirus: Informationen für Beschäftigte und Lehrende

Letzte Aktualisierungen am 10.05.2021:
- Digitale Lehre im Sommersemester 2021
- Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2
- Zugang zu Uni-Gebäuden

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zur aktuellen Situation. Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf dieser Seite.

Inhalt:

Digitale Lehre im Sommersemester 2021

Die Vorlesungszeit des Sommersemesters 2021 hat am 12. April 2021 begonnen. Alle Lehrveranstaltungen finden ausschließlich digital statt.

Wenn die pandemische Situation und die Eindämmungsvorschriften dies wieder zulassen, kann in ausgewählten Lehrveranstaltungen ein Umstieg ins Präsenzformat im Verlauf des Semesters erfolgen.  Über diese Ausnahmen entscheiden die Dekaninnen und Dekane bzw. die Leitungen der Einrichtungen, die für die Lehre verantwortlich sind. Ein geplanter Wechsel ins Präsenzformat wird rechtzeitig vorher angekündigt und soll nur nach Abstimmung zwischen Lehrenden und Studierenden erfolgen.

Auf den Seiten des Zentrums für Lehre und Lernen finden Sie aktuelle Angebote und Informationen rund um die online-basierte Lehre

Mündliche und schriftliche Prüfungen können weiterhin in Präsenz stattfinden.

Pflicht zum Tragen der medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) 

  • Während der Durchführung von schriftlichen Präsenzprüfungen gilt die Pflicht zum Tragen der medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske). Für mündliche Prüfungen (einschließlich Disputationen) gilt: Unmittelbar an mündlichen Prüfung beteiligte Personen sind von der Pflicht zum Tragen der Maske befreit. Wir empfehlen, die Maske nur bei Redebeiträgen abzusetzen.
  • Soweit im Ausnahmefall Präsenzlehrveranstaltungen durchgeführt werden dürfen, ist die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske für Lehrende und Studierende während der Lehrveranstaltung zu beachten.

Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2

Impfungen finden nach Terminvereinbarung in den Impfzentren oder beim Hausarzt bzw. der Hausärztin statt. Die Terminvereinbarung für die Impfzentren erfolgt über den zentralen telefonischen Impfterminservice im Land Brandenburg.

Laut der aktuellen Coronavirus-Impfverordnung des Bundes gehören Mitarbeitende von Hochschulen zu den Personen mit erhöhter Priorität (Gruppe 3). Falls Sie für die Wahrnehmung eines Impftermins eine Bestätigung des Arbeitgebers benötigen, wenden Sie sich bitte an Dezernat 2 (d2@europa-uni.de). Mitarbeitende, die älter als 60 Jahre sind, benötigen keine Arbeitgeberbescheinigung.

Informationen zur Impfung gegen SARS-CoV-2 im Land Brandenburg sowie zur Terminvereinbarung entnehmen Sie bitte der Website des Landes: www.brandenburg-impft.de.
Informationen des Landes Berlin finden Sie hier: www.berlin.de/corona/impfen.

Impfungen durch die Betriebsärztin werden voraussichtlich nach dem 7. Juni möglich sein.

Weitere Fragen zur Impfreihenfolge beantwortet folgende Seite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Informationen für Grenzpendlerinnen und -pendler – Testpflicht

Grenzüberschreitend tätige Beschäftigte mit Wohnsitz im Land Brandenburg bzw. in Polen, die aus zwingenden beruflichen Gründen die Grenze zwischen Brandenburg und Polen überqueren müssen, sind gemäß Brandenburgischer Quarantäneverordnung von der Quarantänepflicht befreit, wenn sie einen negativen Corona-Test oder einen vollständigen Impfschutz mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff nachweisen können und die letzte erforderliche Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt.

Berufspendlerinnen und -pendler müssen sich dazu zweimal wöchentlich testen lassen und den negativen Testnachweis beim Grenzübertritt mit sich führen. Grenzüberschreitend tätige Beschäftigte der Viadrina müssen zudem einen entsprechenden Nachweis der Viadrina über die zwingende dienstliche Notwendigkeit ihres Grenzübertritts mit sich führen. Entsprechende Bescheinigungen werden ausschließlich durch das Personaldezernat ausgestellt. Bitte beachten Sie als Grenzpendlende die Anmeldepflicht unter https://www.einreiseanmeldung.de/#.

Damit Berufspendlerinnen und -pendler der zweimal wöchentlichen Testpflicht nachkommen können, sind zusätzliche Teststellen in Frankfurt (Oder) und in Słubice eingerichtet. In den Teststellen an der Stadtbrücke, an der Autobahn A12 und im Brandmed können Pendelnde einmal pro Woche einen kostenfreien Test (so genannter „Bürgertest) machen.

Ab Mitte Mai wird an der Viadrina eine eigene Teststelle für grenzüberschreitend tätige Beschäftigte und Lehrende eingerichtet.

Wichtige Links:

Für Beschäftigte mit Wohnsitz Berlin und Dienstort Collegium Polonicum in Polen, die aus zwingenden beruflichen Gründen die Grenze zwischen Brandenburg und Polen überqueren müssen, gelten mit Ausnahme des Wegfalls der Quarantänepflicht für vollständig geimpfte Personen analoge Regelungen zu Quarantäne- und Testpflicht gemäß Berliner Infektionsschutzverordnung.

Achtung: Beschäftigte mit Wohnsitz in einem anderen Bundesland unterliegen den Quarantäne- und Testbestimmungen des jeweiligen Bundeslands. Ausnahmen von der Quarantänepflicht für zwingend notwendige Dienstgeschäfte können im Einzelfall möglich sein. Bitte wenden Sie sich dazu an Dezernat II (d2@europa-uni.de).

Corona-Testzentren in Frankfurt (Oder), Słubice und Berlin

Damit Berufspendlerinnen und -pendler der zweimal wöchentlichen Testpflicht nachkommen können, sind Teststellen in Frankfurt (Oder) und in Słubice eingerichtet. In den Teststellen an der Stadtbrücke, an der Autobahn A12 und im Brandmed können Pendelnde einmal pro Woche einen kostenfreien Test machen.

Unter www.brandenburg-testet.de finden Sie eine Übersicht zu kostenfreien Corona-Schnelltests in Brandenburg.

Eine Übersicht der Testzentren in Berlin finden Sie auf der Website www.test-to-go.berlin. Eine vorherige Online-Terminbuchung ist in der Regel erforderlich.

Überwiegend Homeoffice bis zum 23.07.2021

Bis zum Ende der Vorlesungszeit des Sommersemesters, d.h. bis zum 23. Juli 2021, sollen alle Beschäftigten möglichst vollständig im Homeoffice und nur dann vor Ort arbeiten, wenn dienstliche Aufgaben zwingend die (punktuelle) Anwesenheit vor Ort verlangen.

Es gelten die entsprechend erweiterten Homeoffice-Regelungen:

  • Die Vorgesetzten priorisieren und planen die Aufgabenverteilung im Team so, dass die Mitarbeitenden ihre Aufgaben nach Möglichkeit aus dem Homeoffice erledigen können und eine Anwesenheit vor Ort möglichst nur punktuell erforderlich ist. Die vollständige Erbringung der Arbeitszeit aus dem Homeoffice ist möglich.
  • Soweit Aufgaben nur vor Ort wahrgenommen werden können, sind Präsenzarbeitstage (nach den o. g. Prinzipien) einzuplanen.
  • Die Erreichbarkeit zu den üblichen Büroarbeitszeiten (Mo-Do 9.00-15.00 Uhr, Fr 9.00-12.00 Uhr) ist zu gewährleisten. Insbesondere ist sicherzustellen, dass für Studierende regelmäßig Ansprechpartnerinnen und -partner telefonisch und per E-Mail erreichbar sind.
  • Es ist darauf zu achten, dass der regelmäßige Kontakt und Austausch zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden sowie zum gesamtem Team gegeben ist.

Präsenzarbeit in sich abwechselnden, festen Teams:
Um die Infektionsgefahr bei zwingend in Präsenz zu erledigenden Tätigkeiten zu verringern und den Ausfall einer ganzen Einheit infolge von Quarantäne zu vermeiden
, haben die Verwaltungsbereiche und Serviceeinheiten ihre Arbeit im Team nach folgenden Prinzipien organisiert:

  • Die Teams der Bereiche sind in kleinere, feste Gruppen (‚Crews‘) eingeteilt, die sich im Wechsel von mobiler Arbeit und Arbeit vor Ort nicht überschneiden.

  • Unter strikter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln kann die Einteilung in feste Gruppen für einzelne wichtige Arbeitstreffen und Termine, insbesondere auch für den persönlichen Kontakt von Vorgesetzten und Mitarbeitenden durchbrochen werden. Die Überschneidungsfreiheit zwischen den festen Gruppen im Team kann im Einzelfall auch aufgehoben werden, um drohende Einschränkungen im Service für Lehrende und Studierende abzuwenden.

  • Es sind für jeden Bereich geeignete (Online-)Formate zu entwickeln, mit denen der Kontakt innerhalb der Teams und mit allen Mitarbeitenden des Bereichs gehalten wird.

Vereinbarkeit von Arbeit und Betreuungsaufgaben
Für Beschäftigte mit familiären Betreuungsaufgaben, die etwa von der Schließung von Kinderbetreuungseinrichtungen betroffen sind, werden individuelle Lösungen mit der/dem direkten Vorgesetzten und mit Unterstützung des Personaldezernats gefunden (z.B. Inanspruchnahme von Mehrarbeitsstunden, (Rest)Urlaub, individuelle Lösungen zur Erfassung der Arbeitszeit etc.). Das Personaldezernat berät Vorgesetzte und Beschäftigte gern (d2@europa-uni.de). Zur Vereinbarkeit von Familie und Arbeit in der aktuellen Situation siehe auch unten.

Zeiterfassung im Homeoffice

Telewohnraum (TW)-Tage müssen im Vorfeld über das Zeiterfassungssystem mit dem Antrag „Telewohnraum“ beantragt werden (ausgenommen sind Arbeitstage, für die ggf. bereits TW-Arbeit über eine bestehende TW-Vereinbarung vereinbart ist).

Für die Zeiterfassung während des mobilen Arbeitens gibt es zwei Arten:

  • Wer eine abgeschlossene Telewohnraum-Vereinbarung hat, ist für eine Weboberfläche innerhalb des Zeiterfassungssystems freigeschaltet, in dem ein Ein- und Ausstechen am heimischen Arbeitsplatz möglich ist.
  • Wer keine Telewohnraum-Vereinbarung hat, verbucht die Arbeitszeit im Zeiterfassungssystem mittels des WebTerminal2 in Echtzeit.

Eine ausführliche Anleitung finden Sie auf den Webseiten des D II.

Tipps vom IKMZ rund um IT im Homeoffice


Weiterhin gilt:


  • FFP2-Masken für den dienstlichen Gebrauch: Für Viadrina-Beschäftigte, die zwingend (punktuell) Aufgaben vor Ort wahrnehmen müssen, liegen bei Bedarf FFP2-Masken bereit. Diese können Sie per E-Mail an die Kopierstelle (kopierstelle@europa-uni.de) unter Angabe Ihrer Kostenstelle und der Anzahl der Masken, die benötigt werden, bestellen. Sie erhalten die Masken am nächsten Arbeitstag über die Hauspost; die Beschaffungskosten werden von der Kostenstelle Ihres Bereichs abgebucht.
  • Eine Doppel- und Mehrfachbelegung von Büroräumen ist nur möglich, wenn dies erforderlich ist und die Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten werden. Wenn Unsicherheit darüber besteht, ob die Ihnen verfügbaren Räume den Hygiene- und Abstandsstandards genügen, wenden Sie sich bitte an Dezernat IV (d4@europa-uni.de), das unter Hinzuziehung des Sicherheitsingenieurs der Viadrina geeignete Vorkehrungen erarbeitet.

  • Für Risikogruppen, Schwangere und Stillende sowie für Beschäftigte, bei denen Unsicherheit über die persönliche Gefährdungslage besteht, gilt das im Hygienekonzept festgelegte Verfahren: Bitte wenden Sie sich über Dezernat 2 (nettesheim@europa-uni.de) an die Betriebsärztin. Auf Basis der medizinischen Einschätzung der Betriebsärztin und der Gefährdungsbeurteilung durch den Sicherheitsingenieur werden für den oder die Beschäftigte individuell geeignete Arbeitsschutzvorkehrungen getroffen und ggf. Telewohnraumvereinbarungen geschlossen. Hinweise zur barrierefreien Umsetzung von Infektionsschutzmaßnahmen.

Freiwillige Selbsttests für Beschäftigte (Teststrategie)

Informationen zu freiwilligen Selbsttests für Mitarbeitende der Viadrina sowie zum Verfahren der Verteilung der Selbsttests an Beschäftigte entnehmen Sie bitte der Teststrategie der Viadrina.

Mitarbeitende, die zwingend vor Ort arbeiten müssen, haben Anspruch auf zwei Schnelltests je Präsenzwoche zur freiwilligen Verwendung. Wer nur an einem Tag an der Viadrina anwesend ist, erhält einen Test pro Woche.

Der Erhalt der Selbsttests ist von den Mitarbeitenden unter Verwendung des Formulars für die Ausgabebestätigung mit einer schriftlichen Belehrung und Hinweisen zum richtigen Umgang mit einem positiven Testergebnis zu bestätigen.

Schritt-für-Schritt Anleitung für die Corona-Selbsttests.

Betreuung von Kindern oder Angehörigen
  • Die spezifische Situation von Teammitgliedern mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen ist besonders zu berücksichtigen. In den Einheiten sind geeignete Lösungen ggf. mit Unterstützung durch das Personaldezernat zu finden.

  • Bei Fragen rund um die Vereinbarkeit von Homeoffice und Mehrfachbelastung durch die Betreuung von Kindern und der Pflege von Angehörigen und fehlender oder eingeschränkter externer Betreuung kontaktieren Sie die Familienbeauftragte Nadine Arnold: familie@europa-uni.de und die Gleichstellungsbeauftragte Katja Kraft: gleichstellung@europa-uni.de.

  • Bei Fragen zur Beantragung einer Notbetreuung für Kinder wenden Sie sich bitte an d2@europa-uni.de.

  • Die Mittel des Corona-Fonds für befristet beschäftigte wissenschaftliche Mitarbeitende in der Qualifikation mit familiären Betreuungsaufgaben sind nach zwei Bewilligungsrunden erschöpft. Berücksichtigt werden können nur noch Anträge, die bis zum 15.03.2021 eingegangen sind. Für Nachwuchsforschende stehen weiterhin die Unterstützungs- und Förderangebote des Viadrina Center for Graduate Studies, des Familienbüros und des Viadrina-Mentorings zur Verfügung.

„Kinderkrankentage“: Ausweitung des Anspruchs auf Kinderkrankengeld
Im Jahr 2021 werden zusätzliche Tage gewährt, die Eltern auch in Anspruch nehmen können, wenn ihr Kind nicht krank ist, aber zu Hause betreut werden muss, weil eine Einrichtung zur Betreuung von Kindern, eine Schule oder eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten auf Grund des Infektionsschutzgesetzes geschlossen ist oder eingeschränkten Zugang hat.
Kinderkrankengeld ist direkt bei der Krankenkasse zu beantragen, wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind. Für nähere Informationen zur Ausweitung der Kinderkrankentage und zu Antragsmodalitäten wenden Sie sich bitte daher direkt an Ihre Krankenkasse. Bei Fragen unterstützt Sie das Personaldezernat gern.

Neben den von der Viadrina getroffenen Regelungen zur Vereinbarung der Arbeit mit familiären Verpflichtungen besteht gemäß Rundschreiben des Ministeriums für Inneres und Kommunales des Landes Brandenburg unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, vier Wochen bezahlten und zwei Wochen unbezahlten Sonderurlaub in Anspruch zu nehmen. Hierzu berechtigt sind sorgeberechtigte Angehörige von Kindern unter 12 Jahren und von Kindern mit Behinderung sowie Personen, die pflegebedürftige Angehörige betreuen. Voraussetzungen sind unter anderem:

  • Die Schule oder Betreuungseinrichtung ist nachweislich geschlossen und es besteht kein Anspruch auf sog. „Notbetreuung“.
  • Mobiles Arbeiten als Alternative zur Beurlaubung ist nicht möglich.
  • Sie haben nicht die Möglichkeit, Mehrarbeitsstunden auszugleichen oder Ausgleichstage und Gleitzeit in Anspruch zu nehmen, um die Betreuung sicherzustellen.
  • Die Betreuung kann nachweislich nicht anderweitig, zum Beispiel durch weitere Familienangehörige, abgedeckt werden.
  • Wenn Sie den Sonderurlaub in Anspruch nehmen möchten und diese Vorbedingungen bei Ihnen gegeben sind, so treten Sie bitte mit dem Personaldezernat (d2@europa-uni.de) in Kontakt.

Corona-Verlängerung für nach WissZeitVG befristete Qualifikationsstellen

Die infolge der Pandemie im Sommersemester 2020 entstandenen Verzögerungen bei der Qualifizierung von nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG befristeten wissenschaftlichen Mitarbeitenden, deren Vertrag in der Zeit vom 1.4. bis 30.9.2020 bestanden hat, werden bei der Gestaltung der Vertragslaufzeit berücksichtigt. Die vom Bundesgesetzgeber eröffnete Möglichkeit der zeitlichen Verlängerung der Verträge um bis zu sechs Monate nach § 7 Abs. 3 WissZeitVG wird grundsätzlich bei einer anstehenden Vertragsverlängerung bzw. vor Beendigung des Vertrags umgesetzt.

Von dieser generellen Regelung kann nur in begründeten Fällen abgewichen werden.

Für das Wintersemester 2020/21 gilt gemäß Präsidiumsbeschluss vom 18.11.2020 folgendes Verfahren bei der Corona-Verlängerung von nach WissZeitVG befristeten wissenschaftlichen Mitarbeitenden:
Für nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG befristet beschäftigte wissenschaftliche Mitarbeitende, deren Vertrag in der Zeit vom 1.10.2020 und dem 31.03.2021 besteht, kann in begründeten Fällen über die Höchstbefristungsdauer gem. § 7 Abs. 3 WissZeitVG um weitere sechs Monate verlängert werden. Dazu ist von der/dem Vorgesetzten eine kurze Begründung zum Verlängerungsantrag an die Dekanin bzw. den Dekan einzureichen, ob von einer weiteren Corona-Verlängerung (kurze Darstellung der Corona-bedingten Einschränkungen bei der Qualifikation) Gebrauch gemacht werden soll oder warum dies nicht für erforderlich gehalten wird. Die Vorgesetzten teilen ihre Entscheidung den Mitarbeitenden direkt mit.

Bei Rückfragen zur Corona-Verlängerung von nach WissZeitVG befristeten wissenschaftlichen Mitarbeitenden in der Qualifikation wenden Sie sich bitte an d2@europa-uni.de.

Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

Wenn Sie an Covid-19 erkranken, haben Sie – wie bei jeder anderen Arbeitsunfähigkeit – Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Bitte reichen Sie die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Ihres Arztes oder des Gesundheitsamts bei d2@europa-uni.de ein.
Sowohl wissenschaftliche als auch nichtwissenschaftliche Beschäftigte sind verpflichtet, ihre Arbeitsunfähigkeit unverzüglich mitzuteilen und – wenn sie länger als drei Tage andauert – durch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nachzuweisen.

Arbeit während angeordneter Quarantäne

Sind Sie nicht akut erkrankt, sondern befinden sich wegen des Verdachts auf eine Covid-19-Infektion aufgrund einer behördlichen Anordnung unter Quarantäne, besteht keine Arbeitsunfähigkeit. Sie sind grundsätzlich dazu verpflichtet, Ihre Arbeit von Zuhause aus dem Homeoffice bzw. mobil aus einem anderen Ort der Quarantäne zu erbringen und erhalten unverändert Ihr Entgelt fort.

Nur wenn es aufgrund der Eigenart der dienstlichen Tätigkeit nicht möglich ist, während der angeordneten Quarantäne aus dem Homeoffice zu arbeiten, erhalten Sie eine Entschädigung für entstandenen Verdienstausfall gem. § 56 Infektionsschutzgesetz. Für die ersten sechs Wochen der Quarantäne wird der Verdienstausfall in Höhe des Netto-Arbeitsentgelts durch den Arbeitgeber ausgezahlt. Ab der siebten Quarantänewoche wird die Entschädigung direkt durch die zuständige Behörde in Höhe des Krankengeldes ausgezahlt.

Präsenzprüfungen

Mündliche und schriftliche Prüfungen können unter Einhaltung von Abstandsregelungen und Hygienevorkehrungen in Präsenz durchgeführt werden. Allen an einer Prüfung Beteiligten wird dringend dazu geraten, vor der Prüfungsteilnahme einen Corona-Schnell- oder Selbsttest durchzuführen. Die Vorlage eines negativen Testergebnisses stellt aber keine Voraussetzung für die Prüfungsteilnahme dar. Als Ausgleich für die durch einen eventuellen Selbsttest entstandenen Kosten, können Studierende beim Boarding einen kostenlosen Selbsttest zur späteren Verwendung erhalten.

Bei schriftlichen Präsenzprüfungen gilt die Pflicht zum Tragen der medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) auch am festen Sitzplatz. Während der mündlichen Prüfung sind unmittelbar an der Prüfung beteiligte Personen von der Pflicht zum Tragen der Maske befreit. Wir empfehlen, die Maske nur bei Redebeiträgen abzusetzen. 

Die Buchung von geeigneten Räumen zur Durchführung von Prüfungen erfolgt in der Regel über ViaCampus. Bei Fragen und Schwierigkeiten wenden Sie sich bitte an die zentrale Raumverwaltung (raumbuchung@europa-uni.de). 

Handreichung zu Online-Disputationen und Promotionsprüfungen (EUV-intern)

Dienst- und Privatreisen in Corona-Risikogebiete

Auf Dienst- und Forschungsreisen im In- und Ausland (einschließlich Exkursionen, Archivreisen etc.) soll bis auf weiteres grundsätzlich ganz verzichtet werden.

Bei zwingend erforderlichen Dienstreisen im In- und Ausland erfolgt die Antragstellung und Genehmigung dezentral. Ausnahme sind Anträge für Dienstreisen in Länder, für die eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes oder des Robert Koch Instituts besteht; diese müssen der Präsidentin oder dem Kanzler vorgelegt werden.

Dienstreisen in Virusvariantengebiete sind nicht genehmigungsfähig. Reisen in Hochinzidenzgebiete werden in der Regel ebenfalls nicht genehmigt. Im Einzelfall kann eine individuelle Risikoprüfung durch die Präsidentin und den Kanzler vorgenommen werden, bei der u.a. der Impfstatus berücksichtigt wird.

Dienstreisen in Risikogebiete werden im Einzelfall durch die Präsidentin und den Kanzler geprüft.

Für Dienstreisen nach Polen wird nach dem Risikostatus in der Wojewodschaft des Reiseziels differenziert.

Bei genehmigten obligatorischen Dienstreisen in ein Corona-Risikogebiet werden die Kosten für ein Covid-19 Test als Nebenkosten zur Dienstreise übernommen.

Kosten für Stornierungen und getätigte Ausgaben können übernommen werden, wenn eine Region zum Risikogebiet erklärt wurde, sich Einreisebestimmungen geändert haben oder eine Veranstaltung aufgrund der Gefährdungslage verschoben wurde. Auch an der Viadrina geplante Veranstaltungen, die abgesagt werden mussten, sind unter bestimmten Bedingungen abrechnungsfähig. Detaillierte Bestimmungen dazu finden Sie hier.

Bei Kosten für Online-Konferenzen, die aus eigen Mitteln finanziert werden und nicht mit einer Dienstreise verbunden sind, sind keine Dienstreiseanträge notwendig. Die Abrechnung erfolgt direkt über das Dezernat III.

Das Brandenburgische Ministerium des Inneren und für Kommunales hat arbeitsrechtliche Informationen zur Rückkehr von Privatreisen aus Corona-Risikogebieten veröffentlicht. Detaillierte Informationen dazu finden Sie auf dieser Seite. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt und -rückkehr auf der Webseite des Auswärtigen Amtes oder des Robert Koch Instituts, ob es sich bei dem geplanten Urlaubsziel um ein Corona-Risikogebiet handelt und beachten Sie die aktuellen Quarantänebestimmungen des Landes Brandenburg.
Um den arbeitsschutzrechtlichen Verpflichtungen gegenüber anderen Beschäftigten nachzukommen, darf der Arbeitgeber Beschäftigte nach Reiserückkehr fragen, ob sie sich in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben; der Anspruch ist auf eine Negativauskunft beschränkt.

Bei Nachfragen wenden Sie sich gern an: d2@europa-uni.de.

Veranstaltungen, Sprechstunden und Gremiensitzungen vor Ort

Zwingend erforderliche Arbeitstreffen, Gremiensitzungen und Sprechstunden mit Studierenden und geladenen externen Teilnehmenden sind nach vorheriger individueller Terminvereinbarung unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen vor Ort möglich.

Bis auf Weiteres können darüber hinaus keine (öffentlichen) Veranstaltungen und Treffen in Präsenz an der Viadrina durchgeführt werden. Veranstaltungen, die sich an die interessierte Öffentlichkeit richten, können nur online durchgeführt werden. 

Für alle Treffen an der Universität gilt:

  • Die Buchung eines geeigneten Raums erfolgt zentral über Dezernat IV (raumbuchung@europa-uni.de).

  • Zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionsketten entsprechend der Eindämmungsverordnung müssen die Veranstalter die Kontaktdaten der Teilnehmenden erfassen. Wenn Sie zu einem Treffen, einer Sitzung oder einer anderen Veranstaltung einladen, sind Sie daher verpflichtet, die Anwesenheit zu dokumentieren und die Dokumentation vier Wochen aufzubewahren. Bei externen Gästen erfolgt die Erfassung der Kontaktdaten über das bereitgestellte Formular, bei internen Terminen und Treffen kann die Dokumentation z. B. über den Kalendereintrag oder eine Anwesenheitsliste erfolgen. 

Bei Fragen zu erforderlichen Vorkehrungen zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen unterstützt Dezernat IV und der Sicherheitsingenieur der Viadrina, Herr Graf: d4@europa-uni.de.

Zugang zu Uni-Gebäuden

ACHTUNG: Am Freitag, dem 14. Mai 2021, sind bis auf das Hauptgebäude alle Gebäude der Viadrina geschlossen.

Das Hauptgebäude ist von Montag bis Freitag von 9.00 bis 20.00 Uhr, Samstag und Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Das Gräfin-Dönhoff-Gebäude, das Audimax und alle anderen Gebäude der Viadrina sind Montag bis Freitag von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Das Logenhaus ist aufgrund der aktuellen Situation nur mit Schlüssel oder Türkarte zugänglich.

Die Mensa im GD bietet von Montag bis Freitag, von 11.30 bis 14.30 Uhr zwei verschiedene Essen zum Mitnehmen an.

Es gelten die folgenden Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek:

  • wochentags von 9.00 bis 19.00 Uhr
  • samstags und sonntags von 11.00 bis 18.00 Uhr

Unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen sind Veranstaltungen und Treffen auch mit externen Gästen möglich. Sofern externe Gäste zu Arbeitstreffen oder Gremiensitzungen empfangen werden, sind zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionsketten die Kontaktdaten in einem Formular zu erfassen. 

Planen Sie Ihre öffentlichen Veranstaltungen im Online-Format.

Der Zugang zu Viadrina-Gebäuden ist für Personen, die am Virus erkrankt sind oder bei denen der Verdacht auf eine Infektion vorliegt, untersagt.

Das Collegium Polonicum ist unter Einhaltung besonderer Aufenthaltsregeln zugänglich. Hier finden Sie die Öffnungszeiten der Bibliothek des Collegium Polonicum.

Universitätsbibliothek

Nutzung des Lesesaals
Aufgrund der aktuellen Vorgaben zur Kontaktminimierung ist die Nutzung des Lesesaals vorrangig Studierenden vorbehalten, die Examens-, Haus- und Abschlussarbeiten schreiben oder sich in der Prüfungsvorbereitung befinden. Die Anzahl der Nutzerinnen und Nutzer, die sich gleichzeitig im Lesesaal aufhalten dürfen, ist begrenzt. Über das elektronische Anmeldesystem können sowohl  ausleihbare Medien aus dem Lesesaal bestellt als auch Arbeitsplätze in der Bibliothek gebucht werden. Es gelten erweiterte Ausleihkonditionen, bitte informieren Sie sich auf den Seiten der Universitätsbibliothek.

Beim Besuch der Bibliothek sind die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) ist sowohl an den Arbeitsplätzen im Lesesaal als auch außerhalb des festen Arbeitsplatzes im Lesesaal Pflicht.

Über ein elektronisches Anmeldeverfahren werden die Benutzerdaten registriert, um im Fall einer nachgewiesenen Ansteckung Infektionsketten rückverfolgen zu können. Bitte bringen Sie daher unbedingt Ihren Benutzerausweis mit.

Auskünfte:
Bei allgemeinen Fragen wenden Sie sich bitte an ub_ausk@europa-uni.de, bei Fragen zur Fernleihe an ub_fernl@europa-uni.de.

Die Bibliothek des Collegium Polonicum ist montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9.00 bis 16.00 Uhr, mittwochs von 12.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.

Richtiges Verhalten im Falle eines direkten oder indirekten Kontaktes

Primärkontakt:
Im Falle eines direkten Kontakts mit einer Person, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert hat (d.h. ein positiver Test liegt vor), greifen die Vorgaben des Bundesgesundheitsministeriums: Sie müssen zuhause bleiben und sich umgehend beim zuständigen Gesundheitsamt melden (Gesundheitsamt Frankfurt (Oder), Gesundheitsämter Berlin). Das Gesundheitsamt entscheidet über alle erforderlichen Schritte.
Wichtig: Sofern Beschäftigte der Viadrina betroffen sind, die in den vergangenen zwei Wochen Kontakt zu anderen Personen an der Universität hatten, sind Sie dazu verpflichtet, an der Kontaktermittlung mitzuwirken. Wenden Sie sich dazu an die Präsidentin an praevention@europa-uni.de und an das Personaldezernat an d2@europa-uni.de.

Sekundärkontakt:
Im Fall eines mittelbaren Kontakts, d.h. in Fällen, in denen zwar kein direkter Kontakt stattgefunden hat, aber z. B. ein Familienmitglied primäre Kontaktperson oder aufgrund von akuten Symptomen ein Verdachtsfall ist, verhängt das Gesundheitsamt in der Regel keine Quarantäne. Um die Sicherheit an der Viadrina zu erhöhen, empfehlen wir Beschäftigten, die sekundäre Kontaktperson sind, im Homeoffice zu arbeiten, bis das Testergebnis vorliegt, sofern dem keine dringenden dienstlichen Erfordernisse im Wege stehen. Wenn die primäre und die sekundäre Kontaktperson symptomfrei sind und kein Test durchgeführt wird, können bis zu fünf Tage vorsorgliches Homeoffice als Richtwert dienen. Bitte besprechen Sie dies mit Ihren direkten Vorgesetzten. Im Homeoffice gilt die Erfassung der Arbeitszeit.
Wichtig: Bitte informieren Sie auch in einem solchen Fall vertraulich die Präsidentin an praevention@europa-uni.de.

Kontaktieren Sie Ihren Hausarzt bzw. Ihre Hausärztin, wenn Sie krank sind. Bleiben Sie vorsorglich zu Hause, wenn Sie sich unwohl, aber nicht krank fühlen; bitte kontaktieren Sie in diesem Fall Ihre Vorgesetzten und besprechen Sie, ob Homeoffice möglich ist.

Hygienemaßnahmen an der Viadrina

Um das Infektionsrisiko für Beschäftigte und Studierende in den Viadrina-Gebäuden zu reduzieren, gelten die folgenden Hygienemaßnahmen:

  • Bitte halten Sie den Mindestabstand von 1,5 Metern ein.
  • In den Verwaltungs- und Büroräumen der Viadrina gilt für alle Beschäftigte außerhalb des festen Arbeitsplatzes und wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht sicher eingehalten werden kann die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske) oder FFP2-Maske (oder vergleichbarer Standards, insb. KN95).

  • Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) besteht für Studierende auch im Lesesaal der Bibliothek und für Aufsichts-/Lehrpersonen sowie Studierende auch in Prüfungsräumen

  • Regelmäßiges Händewaschen mit Seife für mindestens 20 Sekunden ist eine der wichtigsten Hygienemaßnahmen.

  • Die Lüftungsanlagen in allen Gebäuden der Viadrina werden nach den aktuellen Infektionsschutzstandards betrieben. Bitte lüften Sie zusätzlich regelmäßig Ihre Büro- und Besprechungsräume.

  • In allen Büro- und Seminarräumen, Hörsälen, Sanitärbereichen und Fluren werden einmal täglich Türklinken und Lichtschalter desinfiziert; ebenso Handläufe in allen Treppenaufgängen, Aufzüge und öffentliche Kopierer.

  • Für die Universitätsbibliothek sind gesonderte Regeln zu beachten.

  • Vor Prüfungen finden gesonderte Reinigungen der Räume statt.

  • Nutzen Sie die Corona-Warn-App der Bundesregierung. Die App hilft dabei, Infektionsketten früh zu erkennen und unterstützt die Gesundheitsämter bei der Eindämmung der Pandemie.

  • Wenn Sie krank sind, bleiben Sie bitte zu Hause und kontaktieren Sie Ihren Hausarzt bzw. Ihre Hausärztin. Der Zugang zu Viadrina-Gebäuden ist für Personen, die am Virus erkrankt sind oder bei denen der Verdacht auf eine Infektion vorliegt, untersagt.

Weitere Informationen finden Sie im Hygienekonzept der Europa-Universität Viadrina.

Hinweise zur barrierefreien Umsetzung von Infektionsschutzmaßnahmen.

Wir bitten Sie, die aktuellen Hinweise der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu beachten.

Die Landesregierung Brandenburg informiert fortlaufend aktuell über landesweite Präventionsmaßnahmen.


Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gern an uns wenden: praevention@europa-uni.de.


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