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Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Konferenzen, Tagungen und Sommerschulen


Konferenzen, Tagungen & Sommerschulen 2021


30. August bis 10. September 2021

The European System of Human Rights Protection

Online Summer School

This Summer Course will deal in detail specifically and exclusively with the European System for the protection of human rights. Although there are numerous summer courses and other special study programs within Europe on human rights protection, this course concentrates on an integrated treatment of the various European systems and of specifically European issues of human rights protection, that is, with important matters relevant to over forty European countries with diverse political, economic and social systems. The subject matter, therefore, includes human rights protection under the regimes of the Council of Europe (the European Convention on Human Rights and the European Social Charter), the European Community, the Organisation for Security and Co-operation in Europe (Helsinki Accords), as well as that on the universal level of public international law to the extent it is relevant. The treatment of the substantive regimes and their specific rights catalogues will be set against the background of a consideration of the philosophical, historical, political, economic and sociological aspects of human rights, and include practical institutional matters such as complaint procedures as well as developments such as in the area of ‘New Rights’. Practical and contemporary issues, such as the protection of human rights in situations of war or civil disorder will also be addressed.

This comprehensive course has been organised by and will be presented by a dedicated group of experienced experts and  teachers from universities in eleven European countries, co-ordinated by the Viadrina European University Frankfurt (Oder) (Germany). The other participants are the Universities of Poznan (Poland), Barcelona (Spain), Rotterdam (The Netherlands), Aberystwyth, Milton Keynes, Lancester (United Kingdom), Bochum (Germany), Maribor, Kreny (Slovenia), Szeged (Hungary), Vienna and Salzburg (Austria).

See the programme and the speakers here. Applications must be submitted by 14 July 2021 (for both external and Viadrina students).

Ort: online


23. bis 25. September 2021

„Transformationsforschung: Polen und Ostdeutschland im Vergleich"

Konferenz

des Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien (ZIP, Europa-Universität Viadrina) in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Solidarność-Zentrum (ECS, Europejskie Centrum Solidarności) in Danzig sowie dem Johann-Gottfried-Herder-Forschungsrat

Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, historische Forschung und Politikwissenschaft lieferten unmittelbar nach der Systemtransformation zahlreiche Beiträge zur Aufarbeitung der Geschichte des Sozialismus und der Planwirtschaft sowie zu möglichen Transformationspfaden. In den zurückliegenden 30 Jahren haben sich in den verschiedenen Disziplinen zahlreiche weitere Untersuchungsperspektiven und -ansätze ergeben, nicht zuletzt durch die Öffnung der Archive.

Aufgrund der exponierten Stellung Polens im Transformationsprozess und dessen Vorgeschichte sowie der Sonderstellung Ostdeutschlands nimmt die Tagung diese beiden Regionen in den Fokus. Gerade der ostdeutsch-polnische Vergleich ermöglicht es, den üblichen deutsch-deutschen Vergleich zu erweitern und so althergebrachte Gewissheiten zu hinterfragen und zu ergänzen.

Zum Konferenz-Programm. 

Ort: Europäisches Solidarność-Zentrum, Danzig, Polen


10. bis 12. Oktober 2021

„Jüdinnen und Juden entlang der Seidenstraße | Internationale Konferenz zu Migrationsrouten / Zwischen-Räumen und Zwischen-Positionen“

Konferenz

Wie leben Jüdinnen und Juden zwischen Baku und Berlin, zwischen Taschkent und Teheran, Duschanbe und Tel Aviv? Wie prägten ihre Erfahrungen des Zusammenlebens mit muslimischen, christlichen und säkularisierten Mehrheits- und Minderheits-bevölkerungen jüdische Biografien und Identitäten? Im Rahmen dieser internationalen Konferenz sollen bekannte Geschichten der Flucht, Deportation und Migration zwischen Europa und Asien, den Erfahrungen der Nachbarschaft und religiöser Alltagspraxis (post-)sowjetischer Jüdinnen und Juden aus dem Kaukasus und Zentralasien näher gebracht werden. Im Fokus stehen soziale und kulturelle Zwischen-Räume, Orte der Begegnungen und Verflechtungen sowie Zwischen-Positionen der Menschen, die als Minderheiten und als Migrantinnen und Migranten in multi-ethnischen und multireligiösen Gesellschaften leben.

Wie sind diese Erfahrungen und Biografien von sowjetischem Orientalismus und Kolonialismus, Antisemitismus und Rassismus geprägt, und wie verhalten sie sich zu jüdischen Erfahrungen im Iran, in der Türkei, in Marokko oder Indien? Wir widmen uns den Erinnerungen und Erfahrungen des Zusammenlebens im sowjetischen und globalen Süden und fragen danach, wie diese Geschichten die Erzählungen jüdischen und post-migrantischen Lebens in Deutschland und Europa im 21. Jahrhundert verändern.

Die Konferenz findet als Kooperation zwischen dem Jüdischen Museum Berlin, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS, Berlin) und dem Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) statt. 

Eine Anmeldung wird ab Ende August 2021 möglich sein. Die Konferenz­sprachen Deutsch und Englisch werden simultan übersetzt.

Ort: W. M. Blumenthal Akademie, Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin; 

Zusätzlicher Ort: Eine Abendveranstaltung findet im Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS, Berlin) statt. 


13. vis 15. Oktober

Südosteuropa ist tot? Lang lebe Südosteuropa!
Positionierungen in einem interdisziplinären Forschungsfeld

10. Dr. Fritz-Exner-Kolloquium zur Südosteuropaforschung

Es ist mehr als 20 Jahre her, seit das Erscheinen von Maria Todorovas Buch Imagining the Balkans (1997, 2009) die Südosteuropaforschung in Aufregung versetzte. Die folgende Auseinandersetzung über ‚den Balkan‘ als Analysekategorie und/oder mental map hatte auch für die deutschsprachige Forschungslandschaft weitreichende Folgen, da in ihrem Zuge tradierte Raum- und Selbstverständnisse innerhalb des Faches infrage gestellt wurden. Während sich komparative und globale Forschungszugänge weitgehend etabliert haben, sind viele Fragen der fachlich-inhaltlichen Standortbestimmung einer genuinen Südosteuropaforschung unbeantwortet geblieben. Dazu zählt insbesondere die Auseinandersetzung mit postkolonialen Debatten und einer noch immer nur in Ansätzen aufgearbeiteten wechselvollen Geschichte politischer Instrumentalisierungen. Die Beschäftigung mit der (Selbst-)Verortung, Wissensproduktion und Wissensvermittlung innerhalb der Südosteuropaforschung steht im Mittelpunkt des diesjährigen Dr.-Fritz-Exner-Kolloquiums.

Folgende Fragen leiten dabei das Interesse des Kolloquiums:

  • Wie und warum untersuchen Wissenschaftler*innen heute Südosteuropa?
  • Welche forschungspraktischen Herausforderungen stellen sich in der Untersuchung Südosteuropas? Wo finden sich Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den verschiedenen Fachdisziplinen (bspw. Soziologie, Geschichte, Linguistik, Literatur- und Kulturwissenschaften, Anthropologie, Politikwissenschaften u.a.)? Wie positioniert sich die Südosteuropaforschung innerhalb der Osteuropaforschung im Besonderen und innerhalb der Regionalwissenschaften im Allgemeinen?
  • Welche Anforderungen muss ein zeitgenössisches Curriculum der Südosteuropastudien erfüllen?
  • Welche forschungsethischen Fragen ergeben sich für deutsche / deutschsprachige / in Deutschland forschende Wissenschaftler*innen für eine Forschung über Südosteuropa?
  • Wie stellen wir sicher, dass die Produktion von Wissen über Südosteuropa auch im Austausch mit Wissenschaftler*innen aus Südosteuropa stattfindet und Forschungsergebnisse auch wieder in die Region zurückfließen?
  • Wie und in welcher Sprache forschen und schreiben wir über Südosteuropa?
  • Wie können wir der Herausforderung begegnen das Fach inklusiver und diverser zu gestalten?
  • Wie vermitteln wir Wissen über Südosteuropa an die (nicht-akademische) Öffentlichkeit?

Das Kolloquium richtet sich vornehmlich an fortgeschrittene Studierende, Promovierende und Post-Docs unterschiedlicher Disziplinen, die sich in ihrer Forschung und Lehre mit Südosteuropa beschäftigen. Die Beiträge des Kolloquiums sollen im Anschluss als Sonderausgabe einer Fachzeitschrift herausgegeben werden. Als Keynote-Rednerin konnte Maria Todorova gewonnen werden.

Da mit dem Workshop die deutschsprachige Südosteuropaforschung in den Blick genommen wird, wird die Veranstaltungssprache überwiegend Deutsch sein. Zumindest passive Deutschkenntnisse sind wünschenswert, die Beiträge können aber auch auf Englisch eingereicht werden. Wenn sprachliche Barrieren die Teilnahme verhindern sollten, dann werden wir gemeinsam eine Lösung zu finden.

Für die Diskussion vor Ort sollten alle Teilnehmer:innen bis Mitte September ein 10-seitiges Paper einreichen. Aufgrund der Corona-Situation ist die Anzahl der Teilnehmer:innen vor Ort auf max. zwölf Personen beschränkt, zusätzliche digitale Vorträge für ein breiteres Publikum sind angedacht. Bei Bedarf kann eine Kinderbetreuung vor Ort in Frankfurt/Oder angeboten werden. Unterbringung und Verpflegung werden von den Veranstalter:innen getragen. Zu den Reisekosten wird ein Zuschuss gewährt.

Ort: Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und online


3. bis 5. November 2021

„Gerechtigkeit und Antidiskriminierung im deutsch-polnischen Kontext. Hochschuldidaktik als Multiplikation guter Praktiken und Strategien“

Konferenz

Der Lehrstuhl für Deutsch-Polnische Kultur- und Literaturbeziehungen sowie Gender Studies der Europa-Universität Viadrina in Kooperation mit dem Zentrum für Polnische Sprache und Kultur für Ausländer:innen der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań lädt ein zur internationalen Konferenz.

Zentrales Thema ist der Umgang mit Differenzen, seien sie soziokultureller oder politischer Natur im Hochschuldidaktischen Bereich. Hier zeigt sich gegenwärtig eine Verschiebung von der gesellschaftlichen Liberalisierung der Nachwendezeit zu populistischen, sogar bis hin zu rechtsextremen Tendenzen im öffentlichen wie im privaten Leben. Dies geschieht in Deutschland wie in Polen und führt zu inneren Spaltungen der Gesellschaft sowie zu Konflikten in den bilateralen Beziehungen.

Während der Konferenz diskutieren Forschende und Studierende das Phänomen der Differenz am Beispiel von Recht, Gerechtigkeit und Antidiskriminierungskonzepten im Fokus des akademischen Lehrbetriebes und der Hochschuldidaktik. Dabei wird der Lehrbetrieb einerseits als Ort der Forschung über Differenzbereiche, andererseits aber als Institution betrachtet, die Diskriminierungs-Mechanismen selbst fortschreibt. Ziel der Konferenz ist es, nach Wegen zu suchen, wie die Umsetzung der Differenzen mit neuen Ideen und neuem Leben im Hochschulbereich gefüllt
werden können.

Die Konferenz startet am 3. November mit einem Vortrag von Prof. Dr. Adam Bodnar, bis Ende April 21 Beauftragter für Bürgerrechte.

Die Konferenzsprache ist Deutsch. Die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich, um Anmeldung wird auf Grund der Pandemiesituation bis zum 22. Oktober 2021 gebeten.

Kontakt: whk-litkul@europa-uni.de

Ort: Europa-Universität Viadrina in Frankfurt Oder und Collegium Polonicum in Słubice


9. November 2021

„GEBROCHENE TRADITIONEN? Jüdische Literatur und Musik im NS-Deutschland“

Interdisziplinäre Konferenz

Kooperation des Axel Springer-Lehrstuhls für deutsch-jüdische Literatur-und Kulturgeschichte, Exil und Migration der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und des Lehrstuhls für die Geschichte der jüdischen Musik der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar mit dem Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg (ZJS)

Ort: Logensaal der Europa-Univerisität Viadrina, Logenstraße 11


17. bis 18. November 2021

“Supporting Consumer Ownership in Renewable Energy (SCORE): Challenges to be met”

Hybrid Conference

The SCORE project has received funding for a coordination and support action from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No 784960. The project is coordinated by the European University Viadrina Frankfurt (Oder) and backed by the SCORE consortium.

Financial, technical and social innovations are essential prerequisites for a successful transition from fossil fuels to renewable energies (RES). In order to balance demand with a volatile energy supply and to increase acceptance of new technologies like smart meters, it is necessary to build new energy infrastructure and motivate consumers to change their consumption habits.

The aim of SCORE is to facilitate co-ownership of RE for consumers first in three pilot regions in Italy, Czech Republic and Poland – and later also in various other follower cities across Europe.

Speakers of our invited round table discussion (life) are:

  • Dr Dörte Fouqet - Director of the European Renewable Energies Federation EREF
  • Prof. Patrizia Lombardi - Vice-Rector of the Pilotechnico di Torino
  • Jutta Paulus - Member of the European Parliament for the Greens/EFA (tbc.)
  • Vincent Berruto - DG ENER, Deputy Director-General, Coordination Just & Green Energy Transition (tbc.);
  • Prof. Domenico Villacci, President of the Italian Interuniversity Consortium EnSiEL

More info and a link for registration will be sent in early September. For queries or questions, please contact Kelso-professorship@europa-uni.de.

Ort: hybrid – online and at Energy Centre of the Politechnico di Torino, Via Paolo Borsellino 38, Turin, Italy


Vergangene Konferenzen, Tagungen & Sommerschulen: 2016 I 2017 I 2018 | 2019 | 2020 | 2021

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