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Gleichstellung an der Viadrina

Sprachgebrauch

Broschüre_sensibleSprache_web_07-12-2016-1 ©Gleichstellungsbüro EUV

Die Viadrina hat sich mit ihrem vom Senat und Präsidium verabschiedeten Gleichstellungskonzept unter anderem zum Ziel gesetzt, eine geschlechtersensible Sprache anzuwenden. Dieser Sprachgebrauch soll darauf hinwirken, dass sich möglichst alle Mitglieder der Universität angesprochen und vertreten fühlen.

Am 5. Oktober 2016 hat das Präsidium der Viadrina eine Empfehlung mit passenden Formulierungen für den Hochschulalltag beschlossen, um eine gewisse Einheitlichkeit innerhalb der Universität zu gewährleisten. Die Empfehlung finden Sie hier.

Aufbauend auf diesem Beschluss haben das Gleichstellungsbüro und das Schreibzentrum den Leitfaden (↓.pdf) herausgegeben. Mit dieser Handreichung möchten wir eine Einführung in das Thema geben und verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, geschlechtersensibel zu formulieren.

Für Studierende haben wir außerdem in der Studienbegleiter*in (↓.pdf) eine kurze Übersicht zu Varianten geschlechtersensibler Sprache zusammengestellt.

Hier findet sich außerdem ein Handout des Schreibzentrums für Studierende zu geschlechtersensiblen Formulierungen in
wissenschaftlichen Arbeiten.

Dienstlicher Schriftverkehr an der Universität

Es gilt folgende Regelung im Brandenburgischen Hochschulgesetz: „Im dienstlichen Schriftverkehr und in rechtsverbindlichen Dokumenten der Hochschule ist bei der Formulierung besonders auf die sprachliche Gleichbehandlung von Männern und Frauen zu achten.“ (§ 7 [6]). Dazu zählen insbesondere:

  • Satzungen, Ordnungen, Richtlinien
  • Aufrufe zu Wahlen, Kandidaturen, Gremienbesetzungen 
  • Formulare
  • Zeugnisse
  • offizielle Schreiben, Rundschreiben/-mails
  • (hochschul-)öffentliche Dokumente
  • Printprodukte und Webseiten
  • Beschilderungen

Stellenausschreibungen

Seit 2006 ist im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz festgeschrieben, dass Benachteiligungen auf Grund von "Rasse oder ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität" im Arbeitsleben nicht gestattet sind. Daher gibt es bei Stellenausschreibungen die gesetzliche Pflicht, eine geschlechtergerechte Form zu verwenden.

Praxis-Tipp

Bei bereits bestehenden Dokumenten oder Printprodukten bietet es sich an, diese dann auf geschlechtergerechten Sprachgebrauch zu überarbeiten, wenn ohnehin eine Neufassung, Änderung oder Neuauflage geplant ist. Auch bei Schildern, Briefköpfen, Stempeln, Visitenkarten u.ä. können Änderungen nach und nach umgesetzt werden, um keine Mehrkosten zu verursachen.

Für Arbeiten in englischer Sprache finden Sie mehr Informationen in der von der UNESCO  veröffentlichten Guidelines on Gender-Neutral Language (↓.pdf) [Annie Desprez-Bouanchaud, Janet Doolaege, Lydia Ruprecht and Breda Pavlic, 1999].

Geschlechtersensible Sprache - Zum Weiterlesen

Argumente zu geschlechtersensibler Sprache