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Familienbüro der Viadrina

Stiftung für Familien in Not (BB)

Die Stiftung des Landes Brandenburg "Hilfe für Familien in Not" wurde im Dezember 1992 gegründet. Die Stiftungsgelder sollen Familien dabei helfen, eine aktuelle Notlage zu beseitigen, wenn gesetzliche Ansprüche auf staatliche Leistungen nicht ausreichen. Die Landesstiftung vermittelt auch Hilfe für Schwangere in wirtschaftlicher Notlage und vergibt Gelder der Bundesstiftung "Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens".
Antragstellungen auf Stiftungsleistungen für werdende Mütter müssen in den Beratungsstellen für Familienplanung, Sexualität und Schwangerschaft bzw. den Gesundheitsämtern vorgenommen werden. Leistungen für Schwangere beinhalten u.a. Umstandskleidung, Babyausstattung, Kinderwagen, kindgerechte Wohnungsausstattung, u.a.

Voraussetzungen
  • Wohnsitz in Brandenburg
  • Familien mit mind. einem Kind oder einem/r pflegebedürftigen Angehörigen
  • Andere Hilfen reichen nicht aus, die gesetzlichen Möglichkeiten sind ausgeschöpft
  • Die Summe der monatlichen Brutto-Bezüge aller Haushaltsangehörigen sowie deren Vermögen übersteigt nicht die die folgenden Einkommensgrenzen (Grenzen der Abgabenordnung § 53 Nr. 2):
    Alleinstehende oder Haushaltsvorstand: 1.755 Euro
    Haushaltsangehörige ab dem 14. Lebensjahr: 1.124 Euro
    Haushaltsangehörige unter dem 14. Lebensjahr: 844 Euro


Auch internationale Studierende, die ansonsten keinen Anspruch auf staatliche Unterstützung haben, können einen Antrag bei der Landesstiftung „Familien in Not“ stellen. Die Bewilligung ist nicht abhängig vom Aufenthaltsstatus, sondern von der individuellen Notlage. Ein Beratungsgespräch in einer Beratungsstelle ist auf jeden Fall empfehlenswert.