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12. Kinder-Universität Viadrina 2016

Wohnen in der Zukunft – was Technik in Wohnungen schon alles kann und wie sie sich weiterentwickeln wird

Das ist doch erstaunlich. Während Autos in den vergangenen 30 Jahren mächtig entwickelt wurden, hat sich in Wohnungen nicht viel Grundsätzliches getan.
Autos verfügten früher zum Beispiel über Fensterkurbeln, heute werden die Fenster elektronisch geöffnet und geschlossen. Vor 30 Jahren musste jede Autotür einzeln ver- und entriegelt werden. Heute schafft ein elektronischer Schlüssel alle Türen auf einmal.

Aber was ist mit den Wohnungen? Geht dort beispielsweise gleich das Licht an, sobald ihr mit dem Schlüssel die Wohnungstür aufschließt? Nein.
Und schon hatte euch Prof. Wilkes in die Gebäudetelematik eingeführt. Dabei geht es darum, herauszufinden, wie Wohnungen verändert werden können, um Energie zu sparen, um sie sicherer zu machen und vor allem um alten Menschen ein langes Leben in ihrer Wohnung zu ermöglichen.

Eine einfache Methode zum Geldsparen ist, elektrische Geräte nicht im Stand-By-Modus zu belassen, sondern auszuschalten. Studenten haben berechnet, dass sich damit in ihren Wohnungen
jährlich 50 bis 380 Euro sparen lassen.
Spannend war zu sehen, wie es gelingt, einen Funkempfänger, einen Funksender und ein Notebook so zu schalten, dass sich über das Notebook eine Lampe ein-  und ausschalten lässt – und auch gleich noch der Energieverbrauch gemessen werden kann. Das haben ebenfalls Studenten entwickelt.
So richtig hat euch nicht überrascht, dass eine normale Lampe gegenüber einer Stromspar- und einer LED-Lampe am meisten Energie frisst. Aber dass das Verhältnis bei 63 : 12 : 4 Watt liegt, war für alle erstaunlich.

Ferngesteuert lassen sich parallel über einen Schalter auch Lampen und Radios einschalten oder Fenster öffnen. Ihr habt gelernt, dass es Sensoren gibt, die physikalische Parameter messen, und Aktoren, die Schaltfunktionen übernehmen.
In Potsdam gibt es bereits eine Wohnung, in der Messungen über den Energieverbrauch und die Kopplung von Heizung und Fenster vorgenommen werden können. Weitere Ideen werden gebraucht, dazu hat euch Professor Wilkes aufgefordert. Denn viel muss noch getan werden, auch, um alles finanzierbar zu machen. Aber manches ist schon jetzt erschwinglich, wie die Schalter für die Lampen, die es im Fachhandel gibt.

Klasse waren auch eure Fragen, zum Beispiel nach Robotern, der Fernsteuerung von Fußbodenheizungen oder ob man nicht zu dick wird, wenn die Technik einem alle Wege abnimmt.

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Fotos Kerstin Bechly, Heide Fest