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Zentrum für Interkulturelles Lernen (ZIL)

Warum Interkulturelle Kompetenz?

ZILtest ©ZIL
Unter Interkultureller Kompetenz verstehen wir die „Fähigkeit, effektiv und angemessen in interkulturellen Situationen zu kommunizieren, auf Grundlage eigenen interkulturellen Wissens, Fähigkeiten und Einstellungen.“ (Bertelsmann-Stiftung 2006, 14)

Interkulturelle Kompetenz gilt inzwischen als eine Basiskompetenz für alle Menschen, die durch die Globalisierung und Internationalisierung zunehmend mit Diversität und Austausch konfrontiert werden. Seit der Bolognareform gehört sie zu den wichtigsten Schlüsselkompetenzen in der universitären Ausbildung.

Wie erfolgt Interkulturelles Lernen?
Interkulturelle Kompetenz ist ein vielschichtiges Konstrukt, das sowohl Wissen als auch emotionale wie kommunikative Kompetenzen erfordert. Daher orientieren wir uns an der Lernspirale, die auf Deardorffs Modell zur interkulturellen Kompetenz basiert und 2006 von Gundula Gwenn Hiller erweitert wurde.
Die Lernspirale:

... trägt dem dynamischen Kulturbegriff Rechnung.

... verdeutlicht, dass es sich hierbei um einen fortwährenden, dynamischen Prozess handelt, der mehrere Dimensionen berührt, und sich dabei spiralförmig anreichert und entwickelt. Der Prozess betrifft immer wieder  vier Ebenen:

  • Motivation (hinter der sich Haltungen und Einstellungen verbergen),
  • Handlungskompetenz
  • Reflektionskompetenz als interne
  • Interaktionskompetenz als externe Wirkung.

... steht für lebenslanges Lernen, d.h. jede interkulturelle Interaktion wirkt wieder auf die zugrunde liegenden Kompetenzen und Haltungen zurück.