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Zentrum für Interkulturelles Lernen (ZIL)

Integration via Kompetenz

Integration via Kompetenz

Projekt zur Förderung der interkulturellen Kompetenz in der Grenzregion

Das Zentrum für Interkulturelles Lernen der Europa-Universität Viadrina führte mit seinen Partnern, dem Collegium Polonicum und dem Förderverein Schloss Trebnitz, das Netzwerkprojekt „Integration via Kompetenz“ durch, das mehrere Komponenten umfasste. Das Projekt diente der Erarbeitung neuer Perspektiven bezüglich interkultureller Kompetenz in der Grenzregion und den Multiplikatoreneffekten.

Durch das Projekt sind bereits neue Netzwerke entstanden sowie entscheidende Partnerschaften geknüpft worden. So wurden z. B. Studierende der 6 Hochschulen in der Grenzregion (Collegium Polonicum in Słubice, Uniwersytet Zielonogórski, Państwowa Wyższa Szkoła Zawodowa in Gorzów Wielkopolski, Brandenburgische Technische Universität Cottbus und Fachschule Lausitz) miteinander vernetzt.

Das Projekt bestand aus mehreren Bausteinen, die alle die Vermittlung bzw. die Realisierung interkultureller Kompetenz und somit gelungene Integration im Alltag der Grenzregion im Blick hatten.

1.   In der Einführungsphase des Projektes wurden interkulturelle Trainings an 5 Hochschulen der Grenzregion angeboten. Hier hat das Zentrum für Interkulturelles Lernen der Viadrina seinen Partnern einen Wissenstransfer aus seinem erfolgreichen interkulturellen Kompetenzprogramm ermöglicht.

 

2.   In einem zweiten Schritt konnten im September 2011 besonders interessierte Studierende an einem Zertifikatsprogramm zum Thema „Interkulturelle Kompetenz für die Grenzregion Deutschland-Polen“ teilnehmen.

Integration_1 ©Gundula Gwenn Hiller

3.   Im Rahmen eines öffentlichen Symposiums zum Thema „Interkulturelle Kompetenz in der Grenzregion“ am 27.10.2011 (ab 14 Uhr; kleine Aula des Collegium Polonicum) wurd die Auseinandersetzung mit dem Thema auch einem breiteren Interessentenkreis zugänglich gemacht. Es bestand dabei für die Teilnehmenden auch die Möglichkeit, sich mit anderen Aktiven in der Grenzregion zu vernetzen und neue Projektpartner zu gewinnen.

Integration_2 ©Gundula Gwenn Hiller

4.   Auf der Bürgerebene wurden im Sommersemester 2011 Best-Practice Beispiele der Integration in der Grenzregion recherchiert und anschließend dokumentiert. Im Rahmen der Wanderausstellung „Bywa różnie – (Ścieżki) życia w regionie przygranicznym” / „Es mag unterschiedlich sein – Leben(s)(Wege) in der Grenzregion“ wurden diese ab dem 27. 10. 2011 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Vernissage der Ausstellung fand im Anschluss an das Symposium am 27.11.2011 um 18.30 Uhr im SMOK (Słubice) statt.

    Integration_3 ©Gundula Gwenn Hiller     Integration_4 ©Gundula Gwenn Hiller

 

Artikel über das Netzwerkprojekt in der Universitätszeitschrift der Viadrina UniOn (Ausgabe 60 - Oktober 2011, Seite 27).

 Mehr Informationen zum Symposium „Interkulturelle Kompetenz in der Grenzregion“.

Mehr Informationen zur Wanderausstellung „Bywa różnie – (Ścieżki) życia w regionie przygranicznym” / „Es mag unterschiedlich sein – Leben(s)(Wege) in der Grenzregion“.

 

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(Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen (Wojewodschaft Lubuskie)–Brandenburg 2007-2013, Small Project Fund und Netzwerkprojektefonds der Euroregion Pro Europa Viadrina, kofinanziert. Grenzen überwinden durch gemeinsame Investition in die Zukunft.)