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Zentrum für Interkulturelles Lernen (ZIL)

Viadrina Voices: Folge mit Pauline

Internationale Studierende in FFO

Pauline - von Elena interviewt (auf Deutsch, 9:09 min) 

  • „Ich mag gerne diese kleine Universität. Ich finde, das macht Spaß dort zu studieren“
  • „Ich finde es super nur über die Brücke gehen zu müssen, um [polnische] Pierogi essen zu können“

Pauline ist Studentin des Doppel-Masterprogramms Europäische Studien. Sie kommt aus Frankreich und hat zwei Semester an der Viadrina studiert. In dieser Episode erzählt sie uns von ihrem Leben in Frankfurt (Oder) und hat den ein oder anderen Tipp parat, was man dort auf alle Fälle unternehmen sollte. Seid gespannt!

Zusammenfassung des Podcasts

In dieser Episode hat Moderatorin Elena die Studentin Pauline aus Frankreich zu Gast. Pauline nimmt an dem Doppelmasterprogramm zwischen der Europa-Universität Viadrina und der Université de Strasbourg teil und hat zwei Semester an der Viadrina studiert. In der Folge geht es um Paulines Leben in Frankfurt Oder.

In dem ersten Teil erzählt Pauline, dass sie für vier Monate in Frankfurt lebte. Dort hat sie in dem Studentenwohnheim in der August-Bebel Straße gelebt. Ihre Wohnung war zwar für zwei Personen ausgelegt, allerdings erklärt Pauline, dass sie am Ende alleine in der Wohnung lebte. Bedingt durch die COVID-19 Pandemie kehrte Pauline nach vier Monaten nach Frankreich zurück und studierte das zweite Semester online.

In dem anschließenden Part reflektiert Pauline ihre Zeit in Frankfurt Oder. Als positiv bewertet sie die Universität. Diese zeichnet sich laut Pauline durch eine qualitativ gute Lehre, die gute Erreichbarkeit von Professor*innen sowie ein vielfältiges und interessantes Angebot an Lehrveranstaltungen aus. Besonders gut gefällt Pauline auch, dass die Universität in Frankfurt nicht zu groß ist. Außerdem gefallen ihr die Lage der Uni sowie der Architekturstil der Universitätsgebäude.

Ein weiterer positiver Aspekt ist für Pauline, dass die Lebenshaltungskosten in Frankfurt im Vergleich zu anderen deutschen Städten sehr günstig sind. In ihrer Freizeit besuchte Pauline oft das Kleist-Forum, das z.B. Theaterstücke anbietet. Das kulturelle Angebot in Frankfurt Oder bewertet sie ebenfalls als positiv.

Außerdem gefällt Pauline die Größe der Stadt Frankfurt. Sie beschreibt, dass die verschiedensten Orte zu Fuß erreichbar sind. Auch die Nähe zur Partnerstadt Słubice in Polen findet Pauline super, da sie nur über eine Brücke gehen muss, um authentische polnische Pierogi zu essen. Gleichzeitig ist die Größe Frankfurts für Pauline aber auch ein Nachteil, da die Stadt oftmals leer ist und das Angebot für Studierende – trotz des kulturellen Angebots – begrenzt sei. Sie findet es schade, dass es beispielsweise nicht so viele Begegnungsorte für Studierende gibt und somit die Anzahl an Begegnungen mit verschiedenen Menschen begrenzt ist. Allerdings erklärt sie auch, dass diese Nachteile ausgeglichen werden können, z.B. durch Ausflüge nach Berlin oder durch private Treffen im Wohnheim. Pauline beschreibt, dass ihr die Gemeinschaft und der Zusammenhalt unter den internationalen Studierenden sehr gut gefielen und sie dadurch auch die Möglichkeit hatte, die osteuropäische Kultur besser kennenzulernen.

Abschließend kommt Pauline zu dem Fazit, dass sie das Leben und Studium in Frankfurt aufgrund der genannten Vorteile als positiv bewertet und empfehlen kann.